Du verwechselst hier so einiges !

Erst einmal zu denen 1500 € und deinen 300 € Steuern, dann würde es sich bei diesen 1500 € um das Bruttoeinkommen handeln und davon gingen dann Sozialabgaben und Steuern ab, würdest dann um die 1140 € Netto aufs Konto bekommen.

Weil Du dann mehr als 1200 € Brutto hättest, könntest Du den derzeit max. Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach Paragraf 11 b SGB - ll von 300 € vom Nettoeinkommen absetzen.

Dann würden angenommen nur noch max.um die 840 € anrechenbares Nettoeinkommen bleiben, was dann auf deinen Bedarf angerechnet würde und nicht auf den deiner Mutter, denn im SGB - ll bist Du deiner Mutter nicht zum Unterhalt verpflichtet.

Derzeit liegt dein Bedarf bei deiner Mutter bei min. 360 € Regelbedarf für deinen Lebensunterhalt und dazu käme min. noch dein Kopfanteil von der gesamten Warmmiete.

Wenn ihr also mit dir 4 Personen im Haushalt seid, dann geht die Warmmiete durch 4 Personen, bei angenommen 1000 € angemessener Warmmiete wären das dann jeweils 250 € und die kämen dann zu deinen 360 € Regelbedarf und würden angenommen einen Bedarf von min. 610 € ergeben.

Da würdest Du dann mit deinen etwa 840 € anrechenbarem Netto auch unter 25 Jahren aus der BG - Bedarfsgemeinschaft deiner Mutter raus sein und müsstest dann z.B. nur deinen Kopfanteil der Warmmiete und deinen Kopfanteil vom Abschlag für normalen Haushaltsstrom an deine Mutter zahlen und ihr ggf. für deine Verpflegung ein angemessenes Kostgeld geben, wenn Du das nicht selber machen würdest.

Was Du dann von deinen etwa 1140 € Netto noch übrig hast ist dein und darf nicht auf den Bedarf deiner Mutter bzw. den Rest der im Haushalt lebenden Personen angerechnet werden.

Du könntest dann also mit deiner Mutter max. eine HG - Haushaltsgemeinschaft bilden, würdet ihr gemeinsam und nicht getrennt wirtschaften.

Dann könnte nämlich das Jobcenter unterstellen, dass Du mit deinem Einkommen die anderen unterstützt, aber dagegen kann deine Mutter oder Du schriftlichen Widerspruch einlegen, der natürlich dann auch den Tatsachen entsprechen sollte.

Eine solche Vermutung darf das Jobcenter aber erst unterstellen, wenn das Nettoeinkommen entsprechend hoch wäre und zwar min.erst einmal das doppelte des eigenen Regelbedarfs für den Lebensunterhalt, bei dir wären das derzeit dann 2 x 360 € = 720 € und min. noch dein Kopfanteil der Warmmiete.

Nun noch zum Auszug unter 25, wenn Du nach deinem Auszug deinen Bedarf selber decken kannst, dann muss kein Antrag beim Jobcenter gestellt werden um zu hoffen das dieser dann auch bewilligt würde.

Es muss der Auszug dann nur rechtzeitig schriftlich gemeldet werden, damit es unter anderem nicht zur Überzahlung kommt.

Nach deinem Auszug müsste dann geprüft werden, ob die Warmmiete für den Rest noch angemessen ist, oder ob zumindest eine schriftliche Aufforderung zur Kostensenkung erfolgen müsste.

Wenn sie dann nicht mehr angemessen wäre, müsste das Jobcenter diese aber trotzdem erst einmal weiter anerkennen und bei Bedarf im Regelfall bis zu 6 oder auch mehr Monaten übernehmen.

Im schlimmsten Fall müssten sie dann selber in eine angemessene Wohnung ziehen, wenn sie die Kostensenkung nicht schaffen würde bzw. dann den Differenzbetrag nach dieser Übergangszeit nicht selber zuzahlen könnte.

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Das kann hier keiner beantworten, selbst wenn derjenige auch schon BAB - bezogen hat, weil es da keine festen Bearbeitungszeiten gibt.

Es kommt erst einmal darauf an das der Antrag auch vollständig ist und alle notwendigen Unterlagen und Nachweise vorhanden sind.

Dann kommt es darauf an was für Anträge zu bearbeiten sind und wie viele Mitarbeiter dafür zur Verfügung stehen.

Es kann also verhältnismäßig schnell gehen und nur einige Wochen dauern, aber durchaus sind auch einige Monate Bearbeitungszeit möglich und da kann man auch nichts machen.

Aber mit 6 bis 8 Wochen würde ich auf jeden Fall rechnen.

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Das ist kein einmaliger Betrag, es sei denn, Du würdest diese 2400 € die Du ohne Anrechnung pro Jahr in den Ferien verdienen kannst auf einmal verdienen, dieser Betrag kann auch auf andere Ferien im Jahr verteilt werden.

Für normales Erwerbseinkommen gelten ab der Vollendung des 15 Lebensjahres die Freibeträge nach Paragraf 11 b SGB - ll, dass wären erst einmal deine 100 € Grundfreibetrag, dann kommen von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto weitere 10 % an Freibetrag dazu.

Bei 450 € Brutto stünden dir dann also 170 € an Freibetrag zu, nach Abzug vom Nettoeinkommen blieben dann max. um die 280 € anrechenbares Erwerbseinkommen.

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Wenn ihr eine BG - Bedarfsgemeinschaft bildet, dann stünde euch beiden ja nur jeweils 404 Euro und keine 449 Euro Regelbedarf für den Lebensunterhalt zu.

Dazu dann noch 50 % von der gesamten Warmmiete, würdet ihr keine BG - bilden, wäre dein Einkommen und Vermögen irrelevant.

Bildet ihr also eine BG - dann steht dir bei 950 Euro Netto sicher der derzeit max. Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach Paragraf 11 b SGB - ll zu, wenn Du min.auf 1200 Euro Brutto kommst.

Das wären dann 300 Euro Freibetrag, die werden theoretisch vom Netto abgezogen und ergeben dann das voraussichtliche anrechenbare Netto Erwerbseinkommen von max. 650 Euro.

Nach Abzug der 404 Euro Regelbedarf blieben max.um die 246 Euro für deinen Kopfanteil der Warmmiete übrig.

Würde die angemessene Warmmiete angenommen bei 600 Euro liegen und somit der Kopfanteil bei jeweils 300 Euro, dann stünden dir selber min.noch um die 51 Euro an Aufstockung zu und deine Partnerin würde ihren vollen Bedarf bekommen.

Also min.ihre 404 Euro Regelbedarf und ihren Kopfanteil von der Warmmiete.

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Kommt darauf an wie alt das bzw.die anderen Kinder sind und was für ein Geschlecht diese haben.

Wenn da schon einige Zeit dazwischen liegt, dann kannst Du das ohne weiteres beantragen und wirst es bei Bedarf auch bekommen.

Selbst wenn nur kurze Zeit dazwischen liegt, wäre das möglich, wenn das Baby z.B.ein Junge ist und das davor ein Mädchen, zumindest würde dann ein teilweiser Anspruch bestehen.

Einfach Antrag stellen und auflisten was benötigt wird.

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Was Du noch an Abzügen hast interessiert keinen.

Deine 40 Euro für den Abschlag für normalen Haushaltsstrom auch nicht, die muss auch ein Kunde beim Jobcenter aus seinem Regelbedarf für den Lebensunterhalt oder eigenem Einkommen selber zahlen.

Dein Bedarf sollte dann bei derzeit min. 449 Euro Regelbedarf liegen und 395 Euro für deine Warmmiete = insgesamt min. 844 Euro.

Wenn Du kein KFZ - und kein weiteres Einkommen hast, würde dein ALG - 1 von 600 Euro bis auf 30 Euro Versicherungspauschale als Einkommen auf den Bedarf angerechnet.

570 Euro + 197 Euro Wohngeld = 767 Euro !

Demnach wäre dein Bedarf um min.um die 77 Euro nicht gedeckt und dir würde ALG - 2 zustehen, wenn die sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Dann müsstest Du auch keinen Rundfunkbeitrag zahlen.

Auch wenn man Wohngeld bekommt, könnte man unter Umständen einen Härtefallantrag beim Rundfunkservice stellen.

Das würde aber nur dann einen Sinn machen, wenn dir kein ALG - 2 zustehen würde und Du nach der Zahlung des Rundfunkbeitrags weniger als im ALG - 2 Bezug haben würdest.

Ich würde also einen ALG - 2 Antrag stellen, bei Bewilligung kannst Du die Befreiung dann beim Rundfunkservice einreichen und dein bisher bezahltes Geld im Regelfall erstattet bekommen.

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Brauchst Du nicht, da es derzeit für die Warmmiete eh nur eine Pauschale von 325 Euro gibt.

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Was musst Du denn für die Warmmiete zahlen und wohnst Du alleine ?

Bei 680 Euro Netto solltest Du um die 850 Euro Brutto haben, darauf stünden dir nach Paragraf 11 b SGB - ll 250 Euro Freibetrag zu.

Es blieben dann von deinen 680 Euro Netto um die 430 Euro anrechenbares Netto Erwerbseinkommen übrig und dazu käme dann das anrechenbare BAB - und unter 25 Jahren auch noch das Kindergeld von derzeit 219 Euro.

Denn das stünde dir dann selber zu, wenn die Eltern nicht min. Unterhalt in Höhe des Kindergeldes zahlen.

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Wenn das nicht deine erste eigene Wohnung ist, dann handelt es sich nicht um Erstausstattung, sondern um Ersatzbeschaffung und diese muss im Regelfall aus dem Regelbedarf für den Lebensunterhalt selber angespart werden.

In dringenden Fällen kann es auf schriftlichen formlosen Antrag ein zinsloses Darlehen geben.

Für Renovierungen kannst Du natürlich etwas beantragen und bekommen.

Sicher gibt es bei der Erstausstattung auch Ausnahmen, wie z.B.nach Trennung vom Partner, längerer Haftstrafe von mehr als 6 Monaten, oder Wohnungsbrand ohne Versicherungsschutz.

Auch wenn das Jobcenter schriftlich zum Umzug auffordern würde und dadurch ein Teil der Ausstattung nicht mehr nutzbar wäre, müssten sie Ersatz bewilligen.

Ein Anspruch auf eine Erstattung kann ja nur dann bestehen, wenn es zum Zeitpunkt der Antragstellung auch einen tatsächlichen Bedarf gab.

Wenn man also schon alles hätte, kann man nicht Jahre später auf die Erstausstattung zurückgreifen, nur weil man bei Bezug der ersten eigenen Wohnung schon alles hatte.

Eine Ausnahme ist z.B.dann möglich, wenn man als erste eigene Wohnung ein WG - Zimmer hätte das voll ausgestattet ist und man dann in eine eigene Wohnung ziehen würde.

Oder man zieht in eine Wohnung in der schon eine Küche vorhanden ist, dann würde nach einem Auszug im Regelfall auch Anspruch auf eine Küche bestehen.

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Habt ihr das auch schön beim Jobcenter beantragt und den Umzug schriftlich bewilligt bekommen ?

Wenn nicht, dann kann euch zwar der Umzug nicht untersagt werden, aber dann gibt es erst einmal keine finanzielle Unterstützung für den Umzug und eine evtl. benötigte Kaution in Form eines zinslosen Darlehens gibt es dann im Regelfall auch nicht.

Zieht ihr ohne Bewilligung vom Jobcenter innerhalb des Zuständigkeitsbereichs eures Jobcenters um, gibt es max. die derzeit bewilligte Warmmiete weiter gezahlt, sollte die neue Warmmiete höher liegen.

Selbst wenn es eine Bewilligung geben würde und die Warmmiete von 600 € bei euch angemessen für 2 Personen wäre, würde es da sicher Probleme mit dem Jobcenter geben und das nicht zwingend wegen der Größe der Wohnung, sondern wegen der Warmmiete.

Da kann nämlich etwas nicht stimmen, selbst wenn man in einer Stadt lebt wo die Mieten noch annehmbar sind, mir kommt es so vor, als ob die Miete vorsätzlich zu gering angesetzt wurde, damit die Richtlinien nach dem SGB - ll erfüllt werden und genau das wird dann auch sehr wahrscheinlich das Problem des Jobcenters sein.

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Wenn Du die Quittung noch hast, diese als Nachweis in Kopie ans Jobcenter schickst und das ganze noch in ein paar Sätzen erklärst, sollte das normalerweise als Nachweis ausreichen.

Das man Aufstocken muss ist heute keine Schande mehr, wenn dann eher das viele selbst durch eine Vollzeitbeschäftigung ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können und auf Sozialleistungen angewiesen sind.

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Es wurde ja schon erklärt, dein Einkommen wird dann auf deinen Bedarf angerechnet und deine Eltern bekommen weniger Leistungen für dich gezahlt.

Ab der Vollendung des 15 Lebensjahres gelten die Freibeträge nach Paragraf 11 b SGB - ll, dass sind vom Brutto 100 Euro Grundfreibetrag, ab 100 Euro bis 1000 Euro Brutto kommen 20 % und von 1000 Euro bis 1200 Euro Brutto weitere 10 % an Freibetrag dazu.

Bei angenommen 450 Euro stünden dir 170 Euro Freibetrag zu, wenn Du die 450 Euro dann auch Netto aufs Konto bekommst, dann blieben max. 280 Euro anrechenbares Erwerbseinkommen.

Die müsstest Du dann selber an deine Eltern zahlen, aber das musst Du dann selber mit ihnen klären.

Würdest Du nicht mehr bei den Eltern leben, dann müsstest Du ja auch einen Großteil deines Einkommens für deinen Lebensunterhalt einsetzen und hättest ihn nicht als Taschengeld zur Verfügung.

Warum sollte das denn wohnhaft bei den Eltern anders sein ?

Gehst Du weiter zur Schule, dann such dir aus dem Internet einmal ALG - 2 Ferienjob, da darfst Du im Jahr in den Ferien unter Berücksichtigung des Jugendarbeitsschutzgesetzes bis zu 2400 Euro ohne Anrechnung auf deinen Bedarf verdienen.

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Ab 18 ist das nicht mehr relevant, man darf aber für BAB - nicht mehr bei den Eltern leben.

Auch kommt es auf das Einkommen der Eltern an und natürlich auf deine eigene Nettovergütung.

Im Internet findest Du einen kostenlosen BAB - Rechner.

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Solange ihr nicht verheiratet seid, spielt das Einkommen des Partners beim BAB - keine Rolle und was für die Warmmiete gezahlt werden muss auch nicht, weil es derzeit nur eine Pauschale von 325 Euro für die Warmmiete geben kann.

Im Internet findest Du auch einen kostenlosen Rechner für BAB.

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Du bist der Vertragspartner des Vermieters und nicht das Jobcenter, Du bist für die pünktliche Zahlung der Miete verantwortlich, zumal die Miete ja an dich überwiesen wurde und man sollte schon wissen was man an Miete zu zahlen hat, demnach sollte man dann auch wissen für was das überwiesene Geld gedacht ist.

Dann überweist man die Miete erst einmal selber und klärt das ganze im nachhinein mit dem Jobcenter, damit es eben zu keinen Mietrückständen beim Vermieter führt.

Bei einem Betrag von über 4000 € handelt es sich ja um mehrere Monate, da ruft jeder klar denkende Mensch zumindest einmal beim Jobcenter an und erkundigt sich warum mehr Geld gezahlt wird, wenn man schon nicht von selber darauf kommt.

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Zumindest für das erste Jahr nach dem Zusammenzug bildet ihr noch keine BG - Bedarfsgemeinschaft, wenn ihr euch nicht gleich freiwillig gegenseitig unterstützen wollt.

Würdet ihr dann eine BG - bilden und deine Partnerin Erwerbseinkommen erzielen, dann würde das Sozialamt meines Wissens nach erst dann auf deinen Bedarf anrechnen, wenn sie mehr als derzeit 2 x 404 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt + min. noch ihren Kopfanteil der Warmmiete an Nettoeinkommen haben würde.

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Das mit Umzugskosten und Kaution hast Du ja selber schon geschrieben !

Solange Du im Zuständigkeitsbereich deines Jobcenters bleibst, muss das Jobcenter max.deine derzeit bewilligte Warmmiete zahlen, sollte die neue dann höher sein, wenn Du ohne Bewilligung umziehen würdest.

Kündigungsfrist der Wohnung beachten.

Auch in eine andere Stadt kannst Du ohne Bewilligung ziehen, nur musst Du dann in der neuen Stadt eine Meldeanschrift haben, sonst wird dein neuer Antrag gar nicht bearbeitet.

Dann gelten bei der Warmmiete die Grenzen der neuen Stadt.

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Das ihr gemeinsame Kind habt ist wichtig und gehört gleich in die Frage !

Dann bildet ihr nach dem Zusammenzug gleich eine BG - Bedarfsgemeinschaft und sein ALG - 1 wird entsprechend auf den Gesamtbedarf angerechnet, aber erst auf seinen eigenen Bedarf.

Bleibt dann anrechenbares Einkommen übrig, wird das entsprechend auf den Rest der BG - verteilt.

Er kann vom ALG - 1 dann min. 30 Euro Versicherungspauschale geltend machen.

Was bekommt er denn an ALG - 1, wie alt sind die Kinder und was muss an Warmmiete ohne Abschlag für normalen Haushaltsstrom gezahlt werden ?

Es entfällt dann dein Alleinerziehenden Mehrbedarf und der Regelbedarf für den Lebensunterhalt sinkt von derzeit 449 Euro auf dann jeweils 404 Euro.

Wenn ihr dann 4 Personen seid, dann geht deine Warmmiete dann durch 4 Personen und dieser Kopfanteil kommt dann min.noch zu seinem Regelbedarf dazu und das ergibt dann seinen Bedarf.

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Das kommt auf die individuellen Umstände an, aber derzeit würden das min. 449 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt sein und auf Dauer min. noch die angemessenen Kosten für die Warmmiete.

Eigene Einkommen würden entsprechend der Verordnungen auf den Bedarf angerechnet.

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