Wohngeld käme dann schon einmal nicht in Betracht, weil dazu ein Mindesteinkommen erforderlich ist, welches Ihr dann nicht habt.

Wenn Du erst 6 Monate Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast und nicht min. 12 Monate innerhalb von 30 Monaten ab deiner Arbeitslosigkeit, dann besteht kein Anspruch auf ALG - 1 ( Versicherungsleistung ) von der Agentur für Arbeit.

Dann könntet bzw. müsstet Ihr direkt einen ALG - 2 ( Hartz - lV / Sozialleistungen ) Antrag beim Jobcenter stellen.

Deine dann Ehefrau müsste dann bei gemeldeter Ausbildungssuche Anspruch auf vorrangige Leistungen ( Kindergeld ) von derzeit min. 219 € haben, was beim ALG - 2 als Ihr Einkommen ohne weiteres Einkommen im Regelfall dann bis auf 30 € Versicherungspauschale auf Ihren Bedarf angerechnet würde.

Nach der Heirat würdet Ihr auf jeden Fall eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bilden, in dieser stünde Euch dann ohne eigenes Einkommen derzeit min. jeweils 401 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt zu + min. noch einmal jeweils 50 % KDU - Kopfanteil der Kosten für Unterkunft und Heizung = Warmmiete.

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Wenn Du dann nicht auf finanzielle Hilfe vom Jobcenter angewiesen bist, kannst Du auch ohne Zusicherung und unter 25 aus dem elterlichem Haushalt ausziehen.

Nach deinem Auszug hast Du ein Recht auf dein Kindergeld, wenn es von den Eltern nicht min. Unterhalt in dieser Höhe gibt.

Könntest Du dann mit deiner Nettovergütung ( was Du aufs Konto bekommst ) + Kindergeld ( derzeit min. 219 € ) deinen dann erhöhten Grundbedarf nach dem SGB - ll decken, dann wäre das auch ohne die Zustimmung vom Jobcenter möglich.

Derzeit würde der Grundbedarf dann bei min. 446 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt liegen + min. noch die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete.

In einer betrieblichen Erstausbildung könntest Du dann mit einem eigenem Mietvertrag auch BAB - ( Berufsausbildungsbeihilfe ) bei der Agentur für Arbeit beantragen, dazu findest Du auch im Internet einen kostenlosen Rechner.

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Das musst Du dann mit dem Vermieter selber klären, erst einmal müsste Dein Vater dann den Mietvertrag schriftlich beim Vermieter kündigen, da im Regelfall ja eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist.

Der Vermieter entscheidet dann alleine, ob Er neu an Dich vermietet oder nicht und da hast Du auch keinen Einfluss darauf.

Von der Größe und Preis her sollten die Kosten der Wohnung auch nach dem Auszug des Vaters passen, obwohl das wegen Corona um weitere 6 Monate erweitert wurde, dazu kommen im Regelfall nochmal 6 Monate, so wie es vor Corona auch schon der Fall war, sollte die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete z.B. nach einem Auszug einer Person nicht mehr angemessen sein.

Sollte die Wohnung also nicht angemessen sein, dann sollte das Jobcenter dann trotzdem bis zu 12 Monaten die vollen Kosten anerkennen und bei Bedarf auch voll übernehmen, aber das evtl. Problem hast Du ja erst einmal nicht, bis das mit dem Vermieter geklärt ist.

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Die Bearbeitungszeit eines Überprüfungsantrags nach § 44 SGB - X muss keine 6 Monate betragen, kann es aber und auch länger, nach 6 Monaten kann man aber z.B. beim Sozialgericht Untätigkeitsklage erheben.

Wie alt sind denn die Kinder, was außer Kindergeld haben die Kinder noch an Einkommen, also z.B. Unterhalt, hast Du evtl. auch Einkommen, wenn ja, in welcher Form und Höhe und wo wohnt ihr ?

Sollten die 748 € für die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete für 4 Personen angemessen nach dem SGB - ll sein, dann stünde Dir davon 3/4 der Kosten zu.

Bei der Steuerklasse gilt man nicht mehr als alleinerziehend, wenn man z.B. mit einem Partner ab 18 Jahren zusammen in einem Haushalt lebt, dann stünde einem nicht mehr die Steuerklasse 2 zu, weil man eben nicht mehr als alleinerziehend angesehen würde.

Mit dem Alleinerziehenden Mehrbedarf muss das aber nicht automatisch der Fall sein, wenn der Partner die Pflege und Erziehung nicht im erheblichem Maß mit übernimmt, dass zumindest geht aus einem Urteil des ( BSG ) Bundessozialgerichts hervor.

Az. : B 4 50 / 07 BSG - vom 03.03.2007

Ich würde also auf jeden Fall einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB - X stellen und darin Deine Ansicht ausführlich darlegen, also z.B. das Er mit der Pflege und Erziehung nichts zu tun hat und Du auch alle sonstigen Belange der Kinder selber regelst, wie z.B. Arztbesuche, Schulsprechstunden usw.

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Genau das bedeutet es !

Wird z.B. auch bei einem erfolgreichem Widerspruch angegeben, da sollte dann auch in etwa stehen, dass dem Widerspruch voll umfänglich entsprochen wurde bzw. Abhilfe erzielt hat, also der Widerspruch Erfolg hatte.

Da diese Leistung im Regelfall angewiesen wird, also der Auftrag zur Überweisung an die Leistungsabteilung geht, könntest Du einmal auf das Datum der Ausstellung sehen, ab da sollte es dann nicht länger als 3 - 5 Werktage dauern, bevor das Geld dann auf dem Konto ist.

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Wenn Er leistungsfähig ist und Ihr nicht in einem gemeinsamen Haushalt lebt, dann ist Er erst einmal verpflichtet Unterhalt fürs Kind zu zahlen.

Würde Er nach Zahlung des Kindesunterhalts noch mehr als bereinigte 1280 € ( bei minderjährigen Kindern 1160 € ) Nettoeinkommen haben, dann wäre Er sogar Dir zum Betreuungsunterhalt verpflichtet, zumindest solange das Kind noch keine 3 Jahre alt ist.

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Wenn Deine Eltern auch für Dich Leistungen beziehen, dann hätten sie das alles bei Antragstellung angeben müssen bzw. wenn dann Veränderungen in den wirtschaftlichen wie finanziellen Verhältnissen eintreten, dazu kann und sollte man dann die ALG - 2 Veränderungsmitteilung nutzen.

Diese findet man auch zum ausdrucken im Internet.

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Wenn Du auf evtl. entstanden Anspruch für diese Übergangszeit verzichten möchtest, dann musst du auch nichts melden und beantragen, solange Du Deinen Lebensunterhalt inkl. KK - Beitrag finanzieren kannst.

Du musst ja auch nur der Vermittlung bis zum Beginn des Studiums zur Verfügung stehen, sollte überhaupt ein ALG - 1 Anspruch bestehen, ob man Dich dann am Ende für so kurze Zeit vermitteln kann bzw. Du selber etwas findest mag ich zu bezweifeln, wenn es nicht gerade eine geringfügige Beschäftigung ist, die Du dann auch im Studium weiter ausüben würdest.

Würdest Du Dich nicht rechtzeitig arbeitssuchend melden, dann dürfte es nur eine Sperrzeit nach § 159 SGB - lll von 1 Woche geben.

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Urlaub gibt es weder im ALG - 1 noch im ALG - 2 ( Hartz - lV ) Bezug vom Jobcenter, man kann jährlich eine bezahlte Ortsabwesenheit von 21 Tagen beantragen, darin sind Wochenenden und Feiertage enthalten.

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Wenn Du freiwillig lieber arbeiten anstatt studieren möchtest, obwohl es möglich wäre, dann wird es sehr wahrscheinlich erst einmal kein Kindergeld mehr geben, dann wieder wenn Du ernsthaft an einem Studium interessiert bist und ggf. bei der Agentur für Arbeit auch ausbildungssuchend gemeldet bist und das bei Bedarf auch nachweisen könntest.

Mit der Familienversicherung gibt es danach keine Probleme, solange Du im Studium das 25 Lebensjahr noch nicht vollendet hast.

Du kannst also erst einmal verdienen was Du willst, hätte auch keinen Einfluss auf den Kindergeldanspruch, wenn die sonstigen Voraussetzungen gegeben wären, denn für das Kindergeld gibt es schon seit 01.01.2012 keine Einkommensgrenze mehr.

Wichtig wäre dann nur, dass Du Dir nicht so viel ansparst, damit Du im Rahmen ( Bafög ) der Freigrenze bei Vermögen bleibst, kannst Du Dir aus dem Internet suchen.

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Nein, da gibt es keine Sonderregelungen, Du hast die Voraussetzung ja schon genannt, man muss ab der Arbeitslosigkeit innerhalb von 30 Monaten min. 12 Monte eine Versicherungspflicht nachweisen.

Man muss also nicht zwingend gearbeitet haben, auch im KG - Bezug werden Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Es gibt zwar auch noch die kurze Anwartschaftszeit, aber dazu müssen dann auch die Voraussetzungen passen, kannst Du Dir ja einmal aus dem Internet suchen und nachlesen.

Sonst bleibt nur ein ALG - 2 ( Hartz - lV ) Antrag beim Jobcenter.

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Es besteht eine sogenannte Mitwirkungspflicht, es muss also eigentlich alles angegeben und nachgewiesen werden, wenn sich in den wirtschaftlichen wie finanziellen Verhältnissen etwas ändert, auch wenn es dann am Ende wegen Freibeträgen zu keiner Anrechnung kommt.

Einkommen hat auf das Kindergeld schon seit dem 01.01.2012 keinen Einfluss mehr, da es seit da keine Einkommensgrenze mehr gibt.

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Du hast ja schon eine gute Antwort von @ okieh56 bekommen !

Da Du eine chronische Erkrankung hast, müsstest Du ja eh nur 1 % vom jährlichem Bruttoeinkommen zahlen, bis Du dann für den Rest des Jahres eine Befreiung beantragen könntest.

Was hast Du denn vorher an Bruttoeinkommen gehabt, welches zur Berechnung des ALG - 1 ausschlaggebend war ?

Je nachdem was Du bisher an Ausgaben hattest, könntest Du Dich dann ja ggf. mit der KK - darauf einigen, dass sie diese Summe vorerst als Berechnungsgrundlage annehmen, damit es dann bei einer evtl. Arbeitsaufnahme im Jahr 2021 dann nicht zu einer hohen Nachzahlung kommt.

Wenn man neu ALG - 2 beantragt, dann ist es der Regelfall das es dann erst einmal nur für 6 Monate bewilligt wird, dass ändert sich erst nach einem Bezug von einem Jahr, dann gilt man als Langzeitarbeitslos und dann wird im Regelfall für 12 Monate bewilligt.

Aber auch das wäre für die KK - ja keine 100 % Garantie, denn auch da könnte man ja angenommen im neuen Jahr nach 1 oder 2 Monaten eine Beschäftigung bekommen und dann müsste ja auch neu berechnet werden, da dann die Befreiung hinfällig wäre, evtl. wäre das ja ein Argument was Du bei der KK - vorbringen könntest.

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Für evtl. zu Unrecht bezogenes Kindergeld könntet Ihr nicht herangezogen werden, weil nicht Ihr es bekommen habt, die Familienkasse könnte dann aber evtl. zustehendes Kindergeld um bis zu 50 % kürzen, bis die Schulden dann getilgt wären.

Wenn die Behinderung vor der Vollendung des 25 Lebensjahres schon vorhanden war und das Kind seinen Lebensunterhalt nicht selber bestreiten kann, dann besteht zeitlich unbeschränkt Anspruch auf Kindergeld, dass könnte die Tante wenn möglich und Vollwaise auch selber beantragen, oder eben auch dritte die für den Unterhalt zumindest teilweise aufkommen.

Das könnte z.B. das Sozialamt sein, wenn diese einen Zuschuss zahlen.

Beantragt Ihr das Kindergeld, dann kann es nicht als Einkommen der Tante mindernd auf evtl. Sozialleistungen vom Sozialamt angerechnet werden.

Die Oma hat dann also Anspruch auf das Kindergeld gehabt, auch wenn das Kind nicht in ihrem Haushalt lebt, wenn die Oma selber keine Leistungen vom Sozialamt bezogen hat und das Kindergeld zum Wohl der Tochter eingesetzt hat, dann hätte das Sozialamt im Regelfall auch keine Chance gehabt eine Zahlung des Kindergeldes auf sich umleiten zu lassen, wenn sie Leistungen für die Tochter gezahlt haben bzw. zahlen.

Das würde dann auch auf Euch zutreffen, wenn Ihr das Kindergeld auch für die Tante einsetzt, dann käme das Sozialamt nicht ans Kindergeld, sollten sie Leistungen für die Tante zahlen.

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Der Ehemann muss natürlich keinen Unterhalt für Dein Kind zahlen, könnte aber indirekt ggf. dann doch der Fall sein, aber dazu müsste Er dann schon ein sehr gutes Einkommen haben.

Denn nach der Heirat seid Ihr euch zum gegenseitigem Unterhalt verpflichtet, soweit dann Leistungsfähigkeit bestehen würde, es könnte dann also dazu führen, dass Du durch die Zahlung von Unterhalt an Dich leistungsfähig würdest und dann entsprechend auch Unterhalt fürs Kind zahlen müsstest.

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Kannst Du zwar versuchen mit einem Widerspruch durchzukommen, aber viel Hoffnungen mache ich Dir da nicht, denn für das ALG - 1 muss man im Regelfall der Vermittlung zur Verfügung stehen.

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Solange das im Rahmen bleibt passiert da gar nichts, also solange man mit dem Rest noch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, ist es dem Jobcenter egal was man mit seinen Leistungen macht.

Bei einer Sanktion von 30 % des Regelbedarf von derzeit vollen 446 € würde man ja auch 133,80 € weniger bekommen.

Auch die Zahlung von 6 Monatsraten in einer Summe ist kein Problem, solange man dies aus vorhandenem Vermögen macht, welches man auch korrekt bei Antragstellung angegeben und nachgewiesen hat.

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Ja darf es, hier geht es nicht darum wann Du was verdient hast, sondern nur, wann Dir dieses Einkommen zugeflossen ist.

Alles was Dir im Leistungsbezug zufließt bzw. im Normalfall im Monat der ALG - 2 Antragstellung, ist anrechenbares Einkommen und kein Vermögen, was bis zum sogenannten ALG - 2 Schonvermögen ohne Anrechnung bleiben würde.

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Gibst Du im Internet einmal ein ,, Angemessene KDU - Wismar " , da solltest Du dann die Grundmiete inkl. kalter Nebenkosten finden, dazu kommt dann min. noch der Abschlag für die Heizkosten, dieser ist in tatsächlicher Höhe zu zahlen, solange er als angemessen gilt und das kann Dir dann nur das zuständige Jobcenter beantworten.

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