ALG 2 Antrag, Offenlegung Einkommen der Eltern Ü25?

6 Antworten

Da du spätestens ab 25 wohnhaft bei deinen Eltern deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bildest, spielt das Einkommen und Vermögen deiner Eltern im Normalfall keine Rolle mehr, weil du dann unabhängig davon bei Bedürftigkeit und Erfüllen der sonstigen Voraussetzungen einen unabhängigen Anspruch auf ALG - 2 hast.

Hast du ggf.beim ausfüllen des Antrags einen Fehler gemacht ?

Und das Jobcenter geht nun von einer HG - ( Haushaltsgemeinschaft ) aus, denn dann müssten sie diese Nachweise erbringen, aber auch hier kannst du der Vermutung einer HG - fristgerecht, wahrheitsgemäß und schriftlich widersprechen.

Sollte das Jobcenter weiterhin Probleme machen, dann beantrage doch ganz einfach die Zusicherung für die Kostenübernahme für eigenen angemessenen Wohnraum, dieser stünde dir nämlich ab der Vollendung des 25 Lebensjahres zu.

Würde das dann deine erste eigene Wohnung sein, dann könntest du bei Bedarf sogar noch eine Erstausstattung beantragen.

In dem Fall musst Du dem Jobcenter nachweisen, daß ihr keinen gemeinsamen Haushalt habt.

Das Jobcenter geht natürlich von einem gemeinsamen Haushalt aus, wenn Du bei Deinen Eltern wohnst.

Da Du mit 25 Jahren Lebensalter nicht mehr unter die U25-Regelung fällst, geht das Jobcenter die Einkommens- und Vermögensverhältnisse Deiner Eltern m.M.n. nichts mehr an.

Wie wurde denn die Forderung des Jobcenters begründet?

Wenn ihr keinen gemeinsamen Haushalt habt, könnt ihr auch keine Bedarfsgemeinschaft bilden. Aber wenn ihr unter einem Dach wohnt, wird es schwierig, zumal ihr auch eine Familie seid. Für solche Fragen rund um ALG2 empfehle ich jedem das ELO-Forum. Jeder Hartz4 Empfänger sollte da Mal reinschauen

 Ich wohne bei meinen Eltern, und damit bist du nach auslaufen ALG I verpflichtet den Haushaltsvorstand zu benennen. Da du eben bei deinen Eltern wohnst, werden ihre Einkommen mit berechnet.

FALSCH! Mit Ü25 kann er problemlos in einer WG mit den Eltern wohnen und muss keine Haushaltsgemeinschaft bilden.

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@HansHans355

viel Glück das kannst du dann gern beim Jobcenter erzählen. Mein Bruder hat das gerade mit seinem Sohn 26 durch. Wie das Jobcenter das bewertet ist deren Butter

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Mit erzählen kommt man beim JC nicht weit. Schriftlich mitteilen, dass keine HG besteht, sondern eine WG. Verlangen, dass das JC die exakte gesetzliche Grundlage benennt, wenn es trotzdem anderer Meinung ist, dass der Sohn kein Anrecht auf ALG II hat.

Und dann muss der Sohn wahrscheinlich erstmal vor dem Sozialgericht klagen - mit sehr guten Erfolgsaussichten, wenn es keine Indizien für eine HG gibt, wie z.B. mietfreies wohnen. Da es weder Kosten noch Risiken hierbei gibt, spricht nichts dagegen.

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