Wenn Du ab März eine Arbeit aufgenommen hast und für April und Mai noch volle Leistung erhalten hast, dann kommt es auf jeden Fall zu einer Rückforderung.

Es kommt dann darauf an was Du an Leistungen bekommen hast, was Du anteilig für März an Brutto und Netto bekommen hast und wann das Geld auf deinem Konto war, nennt sich deshalb auch Zuflussprinzip.

Das natürlich dann auch für April und Mai.

Wenn Du deinen anteiligen Lohn für März erst im April aufs Konto bekommen hast, musst Du von den Leistungen für März nichts erstatten.

Falls doch, dann musst Du den anrechenbaren Teil deines Einkommens erstatten, max.das was Du für März bekommen hast.

Solltest Du den anteiligen Lohn von März erst im April bekommen haben, dann musst Du für April zumindest anteilig erstatten und für Mai sehr wahrscheinlich alles, man kann dann einen schriftlichen formlosen Antrag auf Ratenzahlung stellen.

...zur Antwort

Sicher zählt auch das als Einkommen und wird entsprechend der Verordnungen auf deinen Bedarf angerechnet.

Bist Du noch unter 25 und kannst mit deinem anrechenbarem Einkommen dann deinen Bedarf bei deiner Mutter decken, dann fällst Du aus der BG - Bedarfsgemeinschaft deiner Mutter raus und müsstest dann deine Anteile für Warmmiete, Haushaltsstrom, Essen usw.selber an deine Mutter zahlen.

...zur Antwort

Es kann dann unter Umständen einen zeitlich begrenzten Zuschuss von der Agentur für Arbeit geben, dass muss man aber vorher mit seinem SB - aushandeln und schriftlich vereinbaren, im nachhinein wird das im Regelfall nicht mehr gemacht.

...zur Antwort

Du suchst dir aus dem Internet den Paragraf 1629 a BGB - und liest dir durch was dazu geschrieben steht und legst dann gegen die Forderung einen schriftlichen Widerspruch ein.

Dazu legst Du dann gleich Nachweise in Kopie, was Du an deinem 18 Geburtstag auf deinem Konto oder Sparbuch hattest, wenn da nichts oder nur wenig war, dann musst Du max.diesen Betrag ans Jobcenter erstatten.

...zur Antwort

Es gilt hier alleine das Zuflussprinzip !

Auch wenn Du 2021 gar nicht im Leistungsbezug gewesen wärst, würde das Guthaben aus einer BK - Abrechnung voll auf deinen Bedarf der Warmmiete angerechnet.

Im Gegenzug würde das Jobcenter auch eine BK - Nachzahlung übernehmen müssen, wenn dir diese im Leistungsbezug zugeht bzw.im Monat der Antragstellung.

Wenn sich das Guthaben nur auf deine Warmmiete bezieht, also auf Abschläge für Nebenkosten und Heizkosten, dann werden diese 300 Euro voll angerechnet.

Die Anrechnung darf frühstens im Monat nach dem Zufluss erfolgen und dann im Regelfall mit max. 10 % vom maßgebenden Regelbedarf für den Lebensunterhalt von derzeit 449 Euro bei z.B.einem Single.

Dann würden max. 44,90 Euro pro Monat von der Warmmiete abgezogen.

...zur Antwort

Im Normalfall gelten die Freibeträge die einem nach dem ALG - 2 Schonvermögen zustehen.

Ab 21 Jahren gelten pro Lebensjahr 150 Euro und 750 Euro für notwendige Anschaffungen.

Unter 21 Jahren darf man max. 3100 Euro und diese 750 Euro besitzen oder dann im Leistungsbezug ansparen.

Gibst Du im Internet einmal ALG - 2 Schonvermögen ein, da kannst Du alles genau nachlesen.

...zur Antwort

Es gilt das Zuflussprinzip, wenn Du im Februar deinen Job begonnen hast und den Lohn von diesem Monat erst im März auf dem Konto hattest, muss von den Leistungen für Februar nichts erstattet werden.

...zur Antwort

Das muss vorher mit dem SB - individuell schriftlich vereinbart werden und in diesem Vertrag wird dann auch die Leistung und die Laufzeit der Unterstützung vereinbart.

Diese würde es dann für jeden gefahrenen Kilometer geben, also nicht nur für die einfache Strecke und diesen Zuschuss sollte es dann monatlich wie auch die laufenden ALG - 2 Leistungen in Voraus geben.

Allerdings wird das Jobcenter im Regelfall genau prüfen was am günstigsten ist, denn wenn man die Strecke auch günstiger in angemessener Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen könnte, dann würde es auch max. nur diese Kosten geben.

...zur Antwort

Ich gehe einmal davon aus, dass das deine Erstausbildung ist !

Dann könntest Du nach einem Auszug bei der Agentur für Arbeit BAB - Berufsausbildungsbeihilfe beantragen, dafür findest Du im Internet einen kostenlosen Rechner.

Bei 800 € Brutto wirst Du dann wahrscheinlich um die 650 € Netto aufs Konto bekommen.

Nach deinem Auszug steht dir dann unter 25 Jahren dein Kindergeld von derzeit 219 € zu, wenn Du von deinen Eltern nicht min. Unterhalt in dieser Höhe bekommst.

Sollte dann wenig oder kein Anspruch auf BAB - bestehen, dann musst Du dich wegen Unterhalt an deine Eltern wenden, vorausgesetzt diese sind auch leistungsfähig und dein Auszug war notwendig oder von den Eltern gewollt.

Denn die Eltern können ihrer Unterhaltspflicht auch in Naturalien nachkommen, also durch Unterkunft, Essen usw. sie müssen nicht zwingend Barunterhalt leisten.

Im übrigen kommt es beim BAB - auch nicht auf die tatsächlich zu zahlende Warmmiete an, es gibt dafür eine Pauschale bzw. bei der Berechnung des Bedarfs wird nur diese Pauschale einbezogen und die beträgt 325 €.

Mit deinem Kindergeld würdest Du dann auf um die 870 € im Monat kommen.

Nach einem Auszug stünden einem Azubi oder Studenten derzeit 860 € an Unterhalt zu, vorausgesetzt die Eltern würden leistungsfähig sein und der Auszug auch notwendig.

Das Kindergeld wird dann voll auf diese 860 € angerechnet und die Nettovergütung bis auf 100 € Freibetrag im Regelfall auch, dieser ist für ausbildungsbedingte Aufwendungen gedacht.

Von den etwa 650 € Netto blieben dann voraussichtlich um die 550 € anrechenbares Einkommen, mit den 219 € Kindergeld hättest Du dann um die 770 € und deine Eltern müssten dann im günstigsten Fall nur noch um die 90 € Unterhalt an dich zahlen, wenn dir kein BAB - oder nur wenig zustehen würde.

Könntest dir dann ggf. noch einen Nebenjob suchen, oder versuchen durch einen ALG - 2 oder besser Hartz - lV Antrag vom Jobcenter noch eine Aufstockung zu bekommen.

Wenn Du dem Jobcenter aber unter 25 Jahren keinen wichtigen Grund für deinen Auszug nachweisen bzw. glaubhaft machen kannst, dann wird es sehr wahrscheinlich auch keine finanzielle Unterstützung geben.

Es sei denn, Du kannst deinen Bedarf dann aus eigenem Einkommen decken, der würde dann derzeit bei min. 449 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt + min.noch deine angemessene Warmmiete liegen.

Würdest Du also auf um die 870 € kommen, dann blieben nach Abzug der 449 € Regelbedarf nur noch um die 420 € für die Warmmiete übrig, mehr sollte sie nicht betragen, wenn es keinen wichtigen Grund für den Auszug gibt, den das Jobcenter auch als solchen ansehen würde.

...zur Antwort

Du meinst ganz sicher nicht die Agentur für Arbeit, denn die ist für das ALG - 1 Versicherungsleistung nach Arbeitslosigkeit zuständig und diese Leistung stünde dir deshalb schon nicht zu, weil Du dem Arbeitsmarkt durch die Betreuung des Babys nicht zur Verfügung stehen kannst.

Es kann sich also nur um das ALG - 2 oder besser Hartz - lV vom Jobcenter handeln.

Zumindest für eine Übergangszeit würde eine weitere Zahlung möglich sein, auf jeden Fall für den Zeitraum der Kündigungsfrist deiner Wohnung von 3 Monaten, wenn dein dann Ehemann nicht viel Einkommen hätte und euch keinen Unterhalt leisten könnte.

Denn nach einer Heirat seid ihr euch zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet und wenn ihr nicht in einem Haushalt lebt, wäre der dann Ehemann erst einmal zum Unterhalt für das Kind verpflichtet.

Unter 3 Jahren stünde dir selber sogar Betreuungsunterhalt zu, wenn er nach Zahlung des Kindesunterhalts noch mehr als bereinigte 1280 € Nettoeinkommen haben würde.

...zur Antwort

Von selber musst Du natürlich nichts erzählen, aber sollte es zu einem Vorstellungsgespräch kommen bzw. vorher muss man sich ja eh auf eine Stelle entsprechend bewerben, würde der potenzielle Arbeitgeber durch deine Bewerbungsunterlagen ja eh vom ALG - 2 Bezug erfahren.

Das ist zwar im Regelfall kein Grund eine geeignete Person dann nicht einzustellen, aber im Endeffekt entscheidet das der Arbeitgeber.

...zur Antwort

Meiner Ansicht nach kommt es nicht zwingend auf die Anzahl der Zimmer an, sondern auf die Größe der Wohnung.

Der Einzug sollte bzw. muss dem Vermieter mitgeteilt werden und dieser muss im Regelfall dann auch zustimmen, eine Zustimmung des Vermieters ist nicht notwendig, wenn es sich um den Ehepartner oder eingetragenen Lebenspartner handelt, aber dennoch sollte der Vermieter darüber informiert werden.

Eine Verweigerung wäre z.B. nur dann möglich, wenn der Wohnraum dann überbelegt sein würde, dabei kann man als Richtlinie pro Person von min. 9 qm ausgehen, es würde dann also schon eine Wohnung mit 20 oder 25 qm ausreichen, dass der Vermieter die Zustimmung nicht verweigern dürfte, zumindest in Bezug auf eine Überbelegung nicht.

...zur Antwort

Sicher kannst Du und auch dein Freund ab 18 Jahren dann in der betrieblichen Erstausbildung BAB - bei der Agentur für Arbeit beantragen, aber da kommt es dann unter anderem auf das Einkommen der Eltern an und natürlich auf die eigene Nettovergütung.

Im Internet findest Du einen kostenlosen BAB - Rechner !

Wenn Du 740 € und dein Freund 800 € Nettovergütung hat, dann wird wohl wenn überhaupt wenig Anspruch auf BAB - bestehen, aber das wird euch dann der Rechner sagen, wenn korrekte Angaben gemacht werden.

Auch von den Eltern wird es dann selbst bei Leistungsfähigkeit und einem notwendigen Auszug wenig oder gar keinen Unterhalt geben, euch steht dann aber nach dem Auszug unter 25 Jahren euer Kindergeld von derzeit min. jeweils 219 € zu.

Ihr hättet nach einem Auszug aus wichtigem Grund und bei Leistungsfähigkeit der Eltern ohne eigenem Einkommen einen Anspruch auf Unterhalt von derzeit jeweils 860 € pro Monat.

Von eurer Nettovergütung könnt ihr jeweils pauschal 100 € Freibetrag für ausbildungsbedingte Aufwendungen abziehen, bei dir blieben dann voraussichtlich um die 640 € und beim Freund 700 € anrechenbares Netto übrig.

Mit den 219 € Kindergeld würdest Du dann voraussichtlich auf 859 € und dein Freund auf 919 € an anrechenbarem Einkommen kommen.

Somit wird dann sehr wahrscheinlich auch kein Anspruch mehr von den Eltern bestehen.

Ihr könntet dann versuchen nebenbei noch etwas zu verdienen, dass ginge auch wenn BAB - bezogen würde, derzeit wäre da monatlich jeweils bis zu 450 € Brutto möglich, ohne das es auf das BAB - angerechnet würde.

Oder ihr versucht es dann mit ALG - 2 oder besser Hartz - lV vom Jobcenter, mit etwas Glück bestünde dann da noch ein Anspruch auf eine Aufstockung.

...zur Antwort

Wenn Du mit den Hinweisen nichts anfangen kannst, dann solltest Du das ganze noch einmal schriftlich auf Papier schreiben und umgehend per Post abschicken oder wenn möglich persönlich abgeben.

Aber dann würde ich vom Schreiben noch eine Kopie machen und mir darauf dann die Abgabe bestätigen lassen.

...zur Antwort

Nicht deine Bank hat gegenüber dem Jobcenter eine Mitwirkungspflicht wenn sich Änderungen in den wirtschaftlichen oder finanziellen Verhältnissen ergeben, sondern dafür bist alleine Du verantwortlich, demnach musst Du das schon selber machen.

Dafür solltest Du die ALG - 2 Veränderungsmitteilung verwenden, diese findest Du auch zum Ausdrucken im Internet.

...zur Antwort

Im Regelfall wirkt ein Antrag auf den 1 des Antragsmonats zurück, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und eine Bewilligung ab März erfolgt, dann gibt es auch ab März rückwirkend Leistungen gezahlt.

Wenn sie im März noch Gelder auf ihr Konto bekommen hat, werden diese entsprechend der Verordnungen als Einkommen auf den Bedarf angerechnet, nennt sich Zuflussprinzip, dadurch könnte es dann theoretisch auch passieren, dass der Antrag dann erst ab April bewilligt würde, wenn sie ihren Bedarf im März mit anrechenbarem Einkommen decken konnte.

Hat sie beim Jobcenter schon einmal einen Vorschuss auf zu erwartende Leistungen beantragt, hat sich der Vermieter ggf. wegen der Miete schon schriftlich bei ihr gemeldet ?

...zur Antwort

Und was war der Grund warum Du vom Jugendamt keinen Unterhaltsvorschuss bekommen hast ?

Wenn Du diesen nur nicht bekommen hast, weil die Voraussetzungen nicht erfüllt waren und Du den Mitwirkungspflichten auch nachgekommen bist, dann müsste das Jobcenter ggf. auch den ungedeckten Bedarf des / der Kinder durch eine entsprechende Aufstockung decken, wenn Du den ungedeckten Bedarf durch Einkommen nicht decken könntest.

Warum hast Du denn damals nicht gleich Widerspruch eingelegt, wenn Du da im Leistungsbezug warst ?

Solltest Du nicht im Leistungsbezug gewesen sein, dann gibt es rückwirkend auch nichts gezahlt, solltest Du es aber gewesen sein, dann könntest Du jetzt nur noch einen schriftlichen Überprüfungsantrag nach Paragraf 44 SGB - X stellen, dafür findest Du auch Muster im Internet.

...zur Antwort

Dein Einkommen würde entsprechend auf deinen Bedarf angerechnet, wie das auch schon mit Kindergeld und ggf. Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt passiert, nur wird dieses sogenannte sonstige Einkommen im Regelfall voll auf den Bedarf des Kindes angerechnet.

Auf Erwerbseinkommen stehen dir ab dem 15 Lebensjahr Freibeträge nach Paragraf 11 b SGB - ll zu, bei angenommen 450 € Brutto wären das 170 € und zumindest die müssten dir dann theoretisch für dich bleiben.

Bekommst Du diese angenommenen 450 € dann auch Netto auf dein Konto, dann wird der Freibetrag davon theoretisch abgezogen und es bleiben dann max. 280 € die deine Mutter dann nicht mehr für dich bekommen würde und Du ihr diese dann im Normalfall aus deinem Einkommen selber zahlen müsstest, aber das müsst ihr dann unter euch selber klären.

Gehst Du z.B. weiterhin zur Schule, dann suche dir aus dem Internet einmal ALG - 2 Ferienjob, da dürftest Du nämlich in den Ferien pro Jahr bis zu 2400 € ohne Anrechnung verdienen.

Wenn Du im normalen Nebenjob monatlich nicht mehr als 100 € Brutto = Netto verdienen würdest, dann würde auch nichts angerechnet, weil es sich dabei um den Grundfreibetrag handelt.

...zur Antwort

Bis zum 31. Dezember 2022 gelten wegen Corona noch die erhöhten Freibeträge für Vermögen wie beim Wohngeld.

Da darf der Antragsteller bis zu 60 000 € und jede weitere zum Haushalt gehörende Person weitere bis zu 30 000 € an Vermögen besitzen, dass müsste bei Kindern dann aber z.B. auf einem eigenen Konto sen.

Im Normalfall dürftest Du dann pro Lebensjahr 150 € haben und 750 € für notwendige Anschaffungen, mit 44 Jahren also insgesamt 7350 €, die Kinder unter 21 Jahren dürften max. 3100 € + diese 750 € haben, gibst Du im Internet einmal ALG - 2 Schonvermögen ein, da kannst Du es genauer nachlesen.

...zur Antwort