Du hast ja schon eine Antwort von @ Kessie 1 erhalten.

Eigentlich ist es dem Jugendamt egal wie groß die Wohnung ist, solange Du mit der im Selbstbehalt enthaltenen Warmmiete von 430 € auskommen würdest.

Also selbst wenn Du alleine wohnen würdest und Du für 70 qm nur max. 430 € Warmmiete zahlen würdest, könnte das dem Jugendamt ganz egal sein.

Würdest Du z.B. alleine in München wohnen und da auch in einer 70 qm Wohnung, dann wäre das sicher kein angemessener Wohnraum für dich alleine, zumindest dann nicht, wenn Du nicht zumindest den Mindestunterhalt zahlen könntest.

Wenn Du aber schon in einer angemessenen Wohnung von angenommen um die 50 qm ( wie beim Hartz - lV für einen Single ) wohnen würdest und dafür dann angenommen 600 € zahlen müsstest, dann müsste das vom Jugendamt auch berücksichtigt werden, also die übersteigenden 170 € anerkannt werden, die dann vom gesamten zu berücksichtigtem Nettoeinkommen abgezogen werden müssten.

Zu dem monatlichem Nettoeinkommen kämen nämlich auch noch anteilig 1/12 von z.B. Urlaubs / Weihnachtsgeld und auch von einer evtl. Steuererstattung.

Von dieser gesamten fiktiven Summe kann man für berufsbedingte Aufwendungen im Regelfall pauschal 5 % Freibetrag abziehen, min. aber 50 € und ohne Nachweise max. 150 € pro Monat.

Gibst Du im Internet einmal ein ,, Unterhalt kürzen mit Sonderausgaben " , da solltest Du etwas von der Kanzlei Hasselbach finden, dass solltest Du dann einmal genau durchlesen.

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Eine Voraussetzung ist, dass man Mieter oder Eigentümer von selber bewohntem Wohnraum ist.

Beantragen kann man alles was man beantragen kann, eine Bewilligung steht dann wieder auf einem ganz anderem Blatt.

Warum sollte Dir denn Wohngeld für eine nicht selber genutzte Immobilie gezahlt werden, auf welcher Basis denn und das trifft dann auch auf das ALG - 2 ( Hartz - lV ) vom Jobcenter zu.

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Wenn Du für die Kündigung nichts kannst oder ohne wichtigen Grund selber kündigen würdest, dann würdest Du die Anwartschaftszeit ( Anspruch ) erfüllen, wenn Du ab deiner Arbeitslosigkeit innerhalb von 30 Monaten min. 12 Monate Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hättest.

Bei min. 12 Monaten wären das dann 6 Monate ALG - 1 bei min. 24 Monaten max. 12 Monate ALG - 1, wenn man noch unter 50 Jahre alt ist, ab 50 und entsprechenden Beiträgen im Bemessungszeitraum kann der Anspruch dann ab 58 Jahren bei max. 24 Monaten liegen.

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Du musst weder die Schwangerschaft noch den Abbruch mitteilen.

Nur wenn Du dann eine AU - bekommst, musst Du das melden und abgeben, aber dann ist es wie im Arbeitsverhältnis, da gibt es ALG - 1 bis zu 6 Wochen weiter gezahlt, erst danach würde es dann Krankengeld von der KK - in Höhe des ALG - 1 weiter geben.

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Wenn Du noch bei deinen Eltern lebst, wie alt bist Du dann ?

Denn wenn Du noch unter 25 und ledig bist bzw. kein eigenes Kind unter 6 Jahren im Haushalt der Eltern betreust und deinen Bedarf nicht aus eigenem anrechenbarem Einkommen decken kannst, dann bildest Du mit den Eltern eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) , da hast Du keinen unabhängigen Anspruch auf Leistungen.

Da könntest Du dann nur mit den Eltern einen Anspruch haben, wenn der Gesamtbedarf nicht mit anrechenbarem Einkommen gedeckt werden könnte und dann wäre ein evtl. vorrangiger Anspruch auf Wohngeld und ggf. Kinderzuschlag zu prüfen.

Eine HG - ( Haushaltsgemeinschaft ) könntest Du mit den Eltern z.B. nur ab 25 bilden, da Du ab da deine eigene BG - im Haushalt der Eltern bilden würdest und im Normalfall dann unabhängig von den Eltern einen Anspruch hättest, die Jobcenter vermuten dann mal gerne eine HG - das würde aber bedeuten, dass Dich die Eltern weiterhin finanziell freiwillig unterstützen wollen würden.

Dieser Vermutung kannst Du dann schriftlich, fristgerecht und wahrheitsgemäß widersprechen, also z.B. nur kurz schreiben, dass Du keine Unterstützung der Eltern bekommst und z.B. auch 1/3 der Warmmiete an die Eltern zahlen sollst, wenn ihr 3 Personen im Haushalt sein würdet.

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Dein Widerspruch wurde abgewiesen, hat also nichts gebracht, Kosten entstehen Dir dadurch nicht.

Was Du jetzt noch machen kannst solltest Du aus deinem Bescheid entnehmen können, da wird wohl nur noch die Klage vor dem zuständigem Sozialgericht bleiben.

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Anspruch auf eine eigene Wohnung hast Du nicht, aber auf schriftlichen Antrag beim Jobcenter steht Dir ab 25 die Kostenübernahme für eigenen angemessenen Wohnraum zu.

Dazu kannst Du dann noch eine Erstausstattung bei Bedarf beantragen und ein zinsloses Darlehen für die Kaution.

Passende Wohnungen kannst Du suchen, Mietvertrag aber auf keinen Fall vor der schriftlichen Zusicherung für die Kostenübernahme unterschreiben.

Kannst im Internet einmal eingeben ,, Angemessene KDU " und dazu den Namen deiner Stadt.

KDU = Kosten für Unterkunft und Heizung = Warmmiete, ohne Abschlag für normalen Haushaltsstrom, der muss aus dem Regelbedarf für den Lebensunterhalt bzw. eigenem Einkommen selber gezahlt werden.

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Das ist doch nicht alles was Du bekommen hast, oder woher hast Du das mit den 22 € und jeweils 40 € für die Verlobte und Dich ?

Wenn Du für März 2021 diese 1500 € bekommen hast, dann kannst Du alleine durch die Freibeträge auf das Bruttoeinkommen nach § 11 b SGB - ll durch das minderjährige Kind und einem Bruttoeinkommen von min. 1500 € schon einmal 330 € von deinen 1500 € Netto abziehen.

Du würdest dann auf max. um die 1170 € anrechenbares Netto kommen und dazu käme im Regelfall das volle Kindergeld ( bei minderjährigen Kindern ) von dann derzeit 219 €, man käme also auf um die 1389 € anrechenbares Gesamteinkommen, wobei das Kindergeld solange es zur eigenen Bedarfsdeckung benötigte wird Einkommen des Kindes ist.

Aus dem Bescheid geht hervor, dass es eine teilweise Aufhebung ist, der überzahlte Betrag liegt bei 432,21 € und die werden ab dem 01.07.2021 mit 40,10 € vom noch zustehenden Leistungsanspruch verrechnet, bis diese Überzahlung getilgt ist.

Demnach muss die Verlobte auch weiterhin den KK - Beitrag vom Jobcenter gezahlt bekommen, weil ja laut Bescheid nur eine teilweise Aufhebung erfolgte, also noch Leistungen gezahlt werden.

Wenn ich einmal vereinfacht rechne, dann stehen Euch ohne eigenes Einkommen alleine für die Regelbedarfe für die Lebensunterhalte derzeit 2 x 401 € = 802 € + 1 x 283 € ( Kind bis 5 Jahre ) = gesamt 1085 € zu und dazu kommen noch jeweils die prozentualen Anteile für Strom für die dezentrale Wassererwärmung, die dann zu der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete gehören.

Es blieben also angenommen von den 1389 € nach Abzug der min. 1085 € für die Regelbedarfe nur noch max. 304 € für die KDU - inkl. Mehrbedarf für die Wassererwärmung übrig.

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Kindergeld steht im Regelfall erst einmal den Eltern zu, dem Kind selber nur dann, wenn es nicht mehr bei den Eltern lebt und nicht min. Unterhalt in Höhe des Kindergeldes bekommt und Einkommen ist es auch nicht, wenn man einmal z.B. das ALG - 2 ( Hartz - lV ) vom Jobcenter nicht berücksichtigt.

Wenn Du dem Vermieter den Kindergeldbezug nachweisen kannst, dann kann, muss das aber keine zusätzliche Berücksichtigung zu deinem anderem Einkommen ( Vergütung ) sein.

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Ab 18 musst Du deinen Unterhaltsanspruch bei beiden Elternteilen selber geltend machen, wenn Du kein oder nur wenig Einkommen hast, kannst Du Dir beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungsschein für einen Anwalt besorgen.

Dann würdest Du da im Regelfall nur um die 20 € zahlen müssen und der würde sich dann um alles weitere kümmern, solltest Dir dann ggf. einen Fachanwalt für Familienrecht suchen.

Das Jugendamt kann Dir ab 18 bis unter 21 eh nicht mehr wirklich helfen, sondern nur beratend zur Seite stehen, kümmern musst Du dich dann schon selber.

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Ab 18 müsst Ihr euren Unterhaltsanspruch selber und bei beiden Elternteilen nachweisen, dafür gibt es keine Vordrucke, auch müsst Ihr belegen weshalb Anspruch auf Unterhalt besteht und wenn schon eine Berechnung vorhanden ist, diese in Kopie zur schriftlichen Aufforderung Unterhalt zu zahlen auch noch beilegen.

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Die Meldung alleine reicht da nicht aus, wenn Du weder ALG - 1 noch ALG - 2 ( Hartz - lV ) beziehst bzw. beantragt hast und dann auch Anspruch darauf besteht, werden auch keine Beiträge für z.B. die KV - übernommen.

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Wenn man eine Urlaubsabgeltung bekommt, dann verschiebt sich der ALG - 1 Anspruch um diese ausgezahlten Tage, es könnte und würde dann sicher zu einer Rückforderung kommen, wenn das zu Beginn des ALG - 1 Bezugs nicht schon berücksichtigt wurde.

Einfach einmal im ALG - 1 Bescheid nachsehen, ob diese schon berücksichtigt sind.

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Das kannst Du alles ganz schnell vergessen, siehe zunächst die Antwort von @ Fortuna 1234 !

Solange Du im Haushalt der Eltern lebst und dazu noch unter 25 bist, kannst Du das mit mehr Bafög - und Untermietvertrag vergessen, denn unter 25 bildest Du dann auf jeden Fall weiterhin eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) mit den Eltern, wenn Du deinen Bedarf nicht aus eigenem anrechenbarem Einkommen decken kannst.

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Von der Größe her würde das schon einmal passen !

Aber darauf kommt es nicht zwingend an, solange die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete, ohne Abschlag für normalen Haushaltsstrom nach dem SGB - ll als angemessen gilt.

Gibst Du im Internet einmal ein ,, Angemessene KDU " und dazu den Namen der Stadt wo die Wohnung ist, da solltest Du dann die Grundmiete inkl. kalter Nebenkosten finden, dazu käme dann zumindest noch die tatsächlich zu zahlenden Heizkosten in tatsächlicher Höhe, solange diese als angemessen angesehen werden, dass kann Dir dann nur das Jobcenter beantworten.

Mit dem Bruder kannst Du vom Gesetz her keine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bilden, da käme dann max. eine HG - ( Haushaltsgemeinschaft ) in Betracht, dieser kann man aber schriftlich, fristgerecht und wahrheitsgemäß widersprechen, denn Ihr als Geschwister seid Euch im SGB - ll nicht zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet, auch den Eltern gegenüber nicht.

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Freibeträge gibt es nur auf Einkommen, in der Regel Erwerbseinkommen, die Jobcenter zahlen nur die tatsächlich anfallende KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete, ohne Abschlag für normalen Haushaltsstrom, solange die KDU - ( in normalen Zeiten ) angemessen nach dem SGB - ll ist.

Es gibt zwar bei Neuanträgen eine Übergangszeit von in der Regel min. 6 Monaten, in denen dann auch unangemessene KDU - anerkannt und gezahlt würden, aber da ist ja irgendwann mal Ende und es gibt nur noch die angemessenen KDU.

Eine Mietminderung bzw. Änderung in den wirtschaftlichen wie finanziellen ( Mitwirkungspflicht ) Verhältnissen ist zu melden und entsprechend nachzuweisen, dann gibt es wie bei Dir eben weniger für die KDU - gezahlt, Du hast also keinen Vorteil davon, wenn man im ALG - 2 Bezug ist, es könnte und würde dann auf jeden Fall zumindest zu Rückforderungen von zu Unrecht bezogenen Leistungen kommen.

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Erst einmal müsste man klären wie lange Du was an ALG - 1 bekommst, wie viele Personen im Haushalt leben, in welcher Beziehung Du zu diesen stehst, was an Brutto und Nettoeinkommen vorhanden ist, wenn diese Personen zur Familie gehören und was an KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete, ohne Abschlag für normalen Haushaltsstrom gezahlt werden muss.

Dann müsste man wissen was Mutter ggf. Vater und Du selber ( in normalen Zeiten ) an evtl. Vermögen ( z. B. angespartem habt ) , siehe im Internet einmal nach ALG - 2 Schonvermögen, da kannst Du alles ganz genau nachlesen.

Für die Bearbeitung des ALG - 2 Antrags solltest Du mit 4 - 6 Wochen rechnen, deshalb auch die Frage nach dem Ende des ALG - 1 Anspruchs.

Ich gebe Dir einmal ein Beispiel :

Du wohnst mit Deiner Mutter alleine, sie zahlt für die KDU - angenommen 600 € und bekommt diese 1100 € Netto aufs Konto.

Dann würde das ganze derzeit so aussehen, der Mutter stünden nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder besser Hartz - lV ) vom Jobcenter ohne eigenes Einkommen min. 446 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt zu und dazu kämen dann min. noch 300 € KDU - Kopfanteil.

Der Bedarf der Mutter würde dann angenommen bei min. 746 € liegen !

Auf Ihr Bruttoeinkommen kann sie dann zumindest erst einmal Freibeträge nach § 11 b SGB - ll geltend machen, dass wären zunächst 100 € Grundfreibetrag, ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto weitere 10 % an Freibetrag dazu.

Da sie bei um die 1100 € Netto auf min. 1200 € Brutto kommt, könnte sie derzeit den max. Freibetrag von 300 € vom Nettoeinkommen in Abzug bringen, es blieben dann bei Ihr angenommen max. um die 800 € anrechenbares Nettoeinkommen übrig.

Nach Abzug ihres eigenen Bedarfs von angenommen min. 746 €, blieben dann angenommen voraussichtlich max. 54 € an anrechenbarem Einkommen übrig, die dann ggf. auf Deinen Bedarf angerechnet werden könnten und würden.

Dein Bedarf ab 18 und unter 25 läge dann derzeit bei min. 357 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt + die angenommenen 300 € KDU - Kopfanteil = min. angenommen 657 € pro Monat.

Davon würden dann diese angenommenen max. 54 € abgezogen und es würde einen ALG - 2 Aufstockung von min. um die 600 € geben.

Ab Deinem 25 Lebensjahr würdest Du dann im Haushalt der Mutter deine eigene BG - bilden und hättest bei Bedarf und Erfüllen der sonstigen Voraussetzungen einen unabhängigen Anspruch auf Leistungen, dann käme es z.B. nicht mehr auf das Einkommen der Mutter an.

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Eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bildet Ihr normalerweise immer, solange Ihr zusammen in einem Haushalt lebt, weil Ihr ein gemeinsames Kind habt, also auch dann, wenn Du angenommen mit Deinem anrechenbarem Einkommen deinen eigenen Bedarf decken könntest und keinen Leistungsanspruch mehr vom Jobcenter haben würdest.

Solltest Du also vom Gesetz her dann keinen Anspruch mehr haben, dann dürfte von deinem anrechenbarem Einkommen erst dann etwas auf den Rest der BG - angerechnet werden, wenn Du mit Deinem anrechenbarem Einkommen Deinen eigenen Bedarf decken kannst und dann noch ein übersteigender Betrag übrig wäre, dieser würde dann entsprechend auf Kind und Partner verteilt.

Durch das Kind sollte dein Bedarf derzeit bei min. 401 € Regelbedarf für den Lebensunterhalt liegen, die stünden auch min. dem Partner zu und dann kämen min. noch jeweils 1/3 als KDU - Kopfanteil der Kosten für Unterkunft und Heizung = Warmmiete dazu.

Wenn die KDU - also bei 569 € liegt und voll anerkannt und gezahlt wird, dann würde der KDU - Kopfanteil bei jeweils ca. 190 € liegen, dann käme bei Dir min. noch der Regelbedarf von derzeit 401 € dazu, dann würde Dein Bedarf bei min. um die 590 € liegen und die müsstest Du dann erst einmal mit Deinem anrechenbarem Einkommen decken können, bevor dann ggf. ein übersteigender nicht mehr benötigter Betrag auf den Rest der BG - angerechnet werden dürfte.

Du sprichst hier von einer Maßnahme im Reha Bereich, dann müsste man erst einmal klären ob es sich dann tatsächlich um eine Ausbildungsvergütung handelt, oder um Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, also dann keine Ausbildungsvergütung, sondern Übergangsgeld von z.B. der Rentenversicherung.

Würde das nämlich der Fall sein, dann gelten nicht die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll , die schon von @ DerHans angesprochen wurden, dann würde es sich um sonstiges Einkommen handeln und das würde im Regelfall dann bis auf 30 € Versicherungspauschale auf den Bedarf als anrechenbares Einkommen angerechnet.

Wenn es aber tatsächlich eine Ausbildungsvergütung wäre, dann würden vom Bruttoeinkommen zunächst 100 € Grundfreibetrag berücksichtigt werden müssen, ab 100 € - 1000 € Brutto kämen 20 % und von 1000 € - 1500 € Brutto weitere 10 % an Freibetrag dazu, ohne Kind wären es nur weitere 10 % Freibetrag von 1000 € - 1200 € Brutto.

Angenommen Du würdest min. auf 1500 € Brutto kommen, dann könntest Du min. erst einmal diese max. 330 € Freibetrag vom Nettoeinkommen abziehen, was dann bleibt wäre dann das voraussichtliche anrechenbare Einkommen und davon ginge dann erst einmal Dein eigener Bedarf ab.

Erst wenn dann noch ein Überschuss vorhanden wäre, würde dieser mindernd auf den Rest des Bedarfs der BG - angerechnet.

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Antrag muss ein Elternteil stellen, es sei denn Du würdest Vollwaise sein oder den Aufenthalt der Eltern nicht kennen und das auch nachweisen bzw. glaubhaft machen können.

Erst wenn der Antrag schon bewilligt wäre und Kindergeld gezahlt würde, könntest Du als Kind ab 18 und nicht mehr bei den Eltern lebend einen Abzweigungsantrag bei der Familienkasse stellen, diesen findest Du im Internet zum ausdrucken.

450 € Brutto = Netto Zuverdienst pro Monat bzw. 5400 € im Jahr wären kein Problem, würde ein Anspruch auf BAB - oder Bafög - bestehen, was bei einer zweiten Berufsausbildung im Regelfall nicht der Fall ist, also käme es auch nicht darauf an was Du zuverdienst, weil es beim Kindergeld schon seit dem 01.01.2012 keine Einkommensgrenze mehr gibt.

In einer Zweitausbildung oder Studium muss man nur darauf achten, dass man nebenbei nicht mehr als durchschnittlich 20 Wochenstunden arbeitet, denn sonst würde der Kindergeldanspruch für die Monate der Überschreitung entfallen.

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Beim Kindergeld gibt es schon seit dem 01.01.2012 keine Einkommensgrenze mehr, wenn also die sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind, könntest Du ohne bereits abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in Bezug auf den Kindergeldanspruch verdienen was Du willst.

Selbst wenn Du schon eine angeschlossene Berufsausbildung oder Studium haben würdest und nun eine zweite machen würdest, könntest Du verdienen was Du willst, dürftest dann aber neben einer weiteren Ausbildung nicht mehr als durchschnittlich 20 Wochenstunden für dein Einkommen aufwenden, sonst würde der Kindergeldanspruch entfallen.

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