Ab welchen Punkt würdet ihr aufgeben im Leben?

5 Antworten

Ich habe Epilepsie und bin (falls meine Tabletten erhältlich sind) gut eingestellt, doch muss ich auf ein anderes Präparat ausweichen (zur Zeit der Fall) ist meine Krankheit sehr labil und ich bekomme Anfälle bis hin zu Anfallshäufung und Status Epilepticus. Das war letztens so schlimm, dass ich 2 Tage lang alle 10 Min. einen kurzen, fokalen Anfall hatte und mein Gehirn nicht mehr in der Lage war zu filtern, die Umgebung um mich herum war verändert, die Geräusche usw.

Das wurde im Krankenhaus gut mit Notfallmedikamenten behandelt.

Sollte ich jemals dauerhaft für immer in diesem Zustand sein müssen, weil kein Medikament mehr wirkt, dann würde ich mich umbringen, denn das ist kein Leben mehr.

Ich wünsche dir gute Besserung🙏

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Ich hatte so einen Punkt in meinem Leben in der ich komplett hoffnungs- und hilflos war. Man könnte sagen ich habe Rockbottom erreicht. Den Grund werde ich nicht nennen. Ich sage einfach mal das sich der Zustand in 5 Jahren wiederholt hat immer und immer wieder. Es war eine grauenvolle Zeit für mich und ich bin Gottfroh das ich da raus bin. Narben gibt es natürlich noch aber wenn ich das mit den 5 Jahren vergleiche geht es mir jetzt doch schon deutlich besser. Ich weiß nicht wie es dir gerade geht. Ich weiß nicht ob das eine Interessensfrage ist oder ob es dir wirklich schlecht geht. Denn wenn du so einen Zustand erreicht hast dann weiß ich ganz genau das gut zusprechen wie, gib niemals auf, es wird besser werden, nur noch mehr Öl ins Feuer schütten. Man fühlt sich einfach scheiße man hat so einen massiven Berg aus mist um einen herum das einem soetwas nur mit einem lächeln abnickt. Falls es dir schlecht geht kann ich dir sagen das es Menschen gibt die dich verstehen. Du bist nicht alleine auf der Welt. Es gibt genügend Menschen auf der Welt die dir Mitgefühl schenken können. Mitgefühl kein Mitleid. Denn das traurige und unglaublich schwere an der Sache ist das man nur sich selber helfen kann. Da schließt sich der Teufelskreis auch wieder. Denn wie soll man so viel Müll alleine schaffen. Da kommt wieder die hoffnungs- und hilflosigkeit. Es ist ein grauen. Es zerstört dich von innen. Man distanziert sich automatisch von allem und jeden weil man nur dieses Sachen die einen Beschäftigen im Kopf hat und nichts anderes. Man hat keine Kraft auf andere Menschen zuzugehen und menschlich zu sein wenn man Barfuß auf Glassplittern läuft. Ich weiß nicht ob ich dir eine Hilfe sein konnte. Irgendwie hoffe ich es.

vielen dank für die netten Worte.

Ich will nicht lügen mir geht es eigentlich nicht gut schon seit ner gewissen Zeit Zeige es aber nicht und nur wenige Menschen wissen es versuche jedoch weiterzumachen was bis jetzt gut lief. Habe auch nicht vor aufzugeben :) keine Sorge :)

Ich bedank mich bei dir für die Antwort ich bin glücklich das es dir jetzt gut geht hoffentlich bleibt es so:)

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Ich bin durch Rheuma und die Medikamente unheilbar krank geworden,Lunge kaputt. Bin 52. Ich kämpfe seit fast vier Jahren um die Rente,als trotz aller positiven Aussagen der Ärzte,(pro Rente also),mein Widerspruch auch abgelehnt wurde,(bin jetzt vor Gericht),war ich so fertig,das mein Anwalt die Polizei verständigte,er hatte Sorge,ich mache mir das Licht aus. Ich muss sagen,die Beamten waren sehr verständnisvoll und freundlich! Wir haben meine Mutter gepflegt,bis sie starb,jetzt hat mein Vater nicht mehr sehr lange,ich pflege ihn,meine geliebte Katze musste ich diesen Sommer einschläfern lassen,(fast 19),Liebe/Freundin gabs nie für mich,wenn mein Vater nicht mehr lebt,wird es finanziell sehr eng,mein Bruder wird mir helfen. Ich hab immer Schmerzen und Atemnot. Am besten geht es mir in den Träumen,da bin ich zusammen mit Kolleg*innen und Schulfreunden,ich freue mich darauf,eines Tages ganz dorthin zu gehen. Wenn ich da nachhelfen muss..bitte. Ich hatte hier genug Spaß. Aber noch geht es weiter. ;)

Sche*sse....

Ich wünsche dir vom ganzen Herzen noch ein sehr erfolgreiches und glückliches Leben. Die letzen Jahre sind immer die besten Jahre :)

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@uho92

Irgendetwas am Tag gibt es immer,das einen lächeln lässt. Dein Kommentar auch,Danke. Wird schon!! ;)

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Nach einigen schweren Erkrankungen hatte ich die Schnauze voll vom Leben. Da wärs mir tot besser gegangen.

Da hatte ich keine Hoffnung mehr, dass es nochmal wird.

Und...hast du nun für so einen Fall vorgesorgt?

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@Rosswurscht

Ich möchte nur wissen, ob du in einem weiteren Krankheitsfall, der dich an die "Schnauze voll"-Linie bringt, vorgesorgt hast.

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@Rosswurscht

Ne lass mal...wenn du es hättest, wüßtest du was ich meine...also nichts daraus gelernt.

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@Rosswurscht

Zitat: "Nach einigen schweren Erkrankungen hatte ich die Schnauze voll vom Leben. Da wärs mir tot besser gegangen."

Was hat dich gehindert? Keine Vorsorge, keinen Mut, keine Gelegenheit?

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@Rosswurscht

Und damit wären wir nun wieder bei meiner ersten Fragen, die du ganz einfach hättest beantworten können...

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Erst, wenn ich zugleich taub, blind und stumm wäre, würde ich meinem Leben ein Ende setzen wollen. Davor definitiv nicht!

Das stimmt. In dem Zustand verkümmert man irgendwann im eigenen Körper

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