4 jähriger will reiten, zu früh?

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Hallo,

nimm das Angebot deiner Reitlehrerin unbedingt an! Mein Sohn hat seit er 4 ist Ergotherapie auf dem Pferd. Das ist sicher nicht dasselbe wie normaler Reitunterricht aber er liebt es sehr auf dem Pferd zu sitzen und (geführt) zu reiten. Da dein Kleiner nicht so eingeschränkt ist wie mein Sohn (N.ist Autist) dürfte auch nicht therapeutischer Reitunterricht ohne weiteres möglich sein. Bei den mongolischen Nomaden werden schon Einjährige aufs Pferd gesetzt (wenn ich mich recht erinnere ohne Sattel) und die haben mit 3 Jahren bereits so viel Praxis, dass sie wie kleine Weltmeister galoppieren.

Mach dir auch keine Sorgen, dass Reiten unmännlich sein könnte. Die Kavallerie war von der Antike bis weit in die Neuzeit hinein ein wichtiger Bestandteil jeder Armee. Und die Soldaten waren fast immer Männer. Geschichtlich betrachtet ist reiten also eine sehr männliche Angelegenheit. Und selbst wenn deine Umwelt keine Ahnung von Geschichte hat, so ist doch das Bild vom mittelalterlichen Ritter auf dem Pferd noch so stark in der populären Kultur vertreten, dass du dich problemlos darauf berufen könntest. (Erst neulich habe ich einen Kinderfilm gesehen, in dem ritterliche Tourniere eine große Rolle spielen.)

Weil ich ja auch ein wenig die Vorgeschichte deines Zöglings kenne, möchte ich abschließend darauf hinweisen, dass Reiten sowohl die motorischen als auch die sozialen Fähigkeiten ( durch die Mensch-Tier- Interaktion und Schüler-Lehrer-Interaktion, vielleicht auch durch Schüler-Schüler-Interaktion) trainiert. Dies alles ist auch wichtig für die Entwicklung seiner Intelligenz. Er soll ja in zwei Jahren einen guten Start in die Schule haben.

Zudem hätte er im Reiten ein gemeinsames Hobby mit dir gefunden, was der Bindung an seine neue Familie sicher gut tut.

Nur Mut!

LG Octopamin

Mein Sohn ist zwei und darf mit mir auf meinem Shire durchs Gelände! Natürlich nur mit Helm! Er putz den Großen auch fast alleine! Ich muss dazu sagen dass ich das Pferd als Fohlen bekommen habe und aufgezogen habe, daher kenne ich ihn! Aber wenn dein Kind spaß daran hat soll es seine Reiterfahrungen machen! Ich finde es schön wenn auch die Kleinen interessen zeigen und ausleben dürfen! Sie lernen dabei mehr als nur reiten...

Ich kenne einen Jungen, der hat früher Diddle Karten gesammelt, und war trotzdem beliebt. Besonders bei Mädchen. Nur weil er reiten kann, wird er bestimmt nicht gemobbt. Ob es zu früh ist, weiß ich aber nicht.

Stallwechsel, ein altes Pferd in neues Leben, welche Gefahren?

Hallo an die Pferdeleute, ich habe ein Problem.

Meine alte Stute wird demnächst 27 Jahre, und ist somit in wenigen Jahren steinalt.

Sie steht bei meinem Opa, und das schon seit über 20 Jahren. Momentan besuche ich die 10.Klasse, und kümmere mich täglich um sie ... bewege sie, sehe nach dem rechten.

Die Haltung ist nicht ideal, Box und kleine Weide, ein altes winziges Beistellpony ... und mein Opa, der immer älter u schwächer wird und Ronda selber nur noch selten bewegt und wenn dann unzureichend.

Ich gehe in ca einem Jahr in Ausbildung (bin dann 17 Jahre alt), und ziehe nach Hildesheim ( bei gutem Verkehr fährt man mit dem PKW von hier aus mind 3 Stunden). Die Ausbildung steht. Und ich werde von Montag - Freitag nicht Nachhause kommen um Ronda zu umsorgen.

Außer mir machte es auch keiner -kann nicht - will nicht - (...)

Jetzt gerade sieht Ronda gut aus, ist gesund (außer Alterszimperchen) , aufmerksam , und kräftig. Aber nur weil ich sie mímmerzu beschäftige, ihr neue Dinge zeige, sie trainiere und immer ein Auge darauf habe dass es ihr an nichts fehlt.

Wenn ich gehe wird das nichtmehr so sein. Sie wird meistens in der Box stehen. (Opa füttert sie zuverlässig, und es wird auch ausgemistet und wenn nötig der TA gerufen, ab und zu kommt sie auf die Weide, aber ausreichend Bewegung kann ihr so nicht geboten werden). Ronda dürfte das egal sein. Sie liebt das fressen und ist ziemlich gemütlich, solange das fette Pony in der Nähe ist beschwert sie sich auch nicht. Aber sie wird abstumpfen und altern, und aus meiner Sicht kein lebenswertes Leben haben (und das von Montag-Freitag).

Außerdem werde ich sie schrecklich vermissen.

In der Nähe meiner neuen Wohnung gibt es einen hammergeilen Aktivstall. Selber bezahlen kann ich den aber nicht, da bin ich auf das Geld meiner Familie angewiesen.

Ich überlege jetzt ein halbes Jahr allein dort hinzuziehen, und Ronda nachzuholen. Das Pony gehört mir aber nicht, könnte daher wahrscheinlich nicht mit.

In der Zeit würde ich mir einen Freundeskreis (Unterstützung) suchen, mich über den Stall, seine Kosten und Verpflichtungen, sowie das Team zu informieren.

Ich mache aber eine anspruchsvolle Ausbildung. Deswegen werde ich auch keine Zeit haben täglich dort zu sein bzw. eine Woche das Ausmisten (so ist es dort üblich) zu übernehmen.

ich würde nicht immer sofort das Geld für TA oder andere nicht kalkulierbare Kosten da haben. Denn meine Eltern wären weit, weit weg.

Ronda hätte arge Schwierigkeiten sich zu integrieren. Sie ist alt und hat den Umgang mit einer Herde nicht mehr drauf . Außerdem kann ich doch nicht einfach eine Oma die ewig alleine auf einem Fleck gelebt hat plötzlich in eine riesen Herde von verschiedensten Pferden schmeißen?

Sie kennt sich dort nicht aus. Mein Opa (der ihr Sicherheit gibt) wäre sooo weit weg. Meint ihr sie würde ausbrechen und ihr Zuhause suchen, sobald sich die Chance bietet?

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