10 Euro für 1m³ kaltes Wasser wegen Techem Abzocke

14 Antworten

Das solltet ihr mit dem Vermeiter klären - die Abrechnung bzw. den streitigen Posten - erstmal nicht bezahlen - das dem Vermieter nachweislich, schriftlich mittteilen udn auf Erläuterung der Abrechnung bestehen ....

Dem Mieter stehen 4 Wochen zur Prüfung der Abrechnung zu. Bis dahin nichts zahlen und mit der VERMIETER in Verbindung setzen.

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@porki678

Tschja, leider hat uns der Vermieter, trotz Kaltwasseruhr jeden Monat einen Pauschalbetrag abgezogen. Besser gesagt, wir mußten das mit der Miete überweisen.

Es ist also schon alles bezahlt. Viele Mieter müssen aber bis zu 1000€ nachzahlen.

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@tommy40629

Dann müsst ihr den Vermeiter zur Überprügfung und zur Rückzahlung auffordern - auf keinen Fall die Abrechnugn einfach hinnehmen oder nicht tun - die anderen werden vermutlich gegen die Nachforderung vorgehen ...

ich könntet euch auch als Gruppe einen Anwalt (Fachanwalt für Mietrecht) nehmen - oder zumindest einer kämpft die Sache über den Mieterschutz druch ...

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zu den Wasserkosten kommen noch grundgebühren, also Zählermiete, das hat euch sicher keiner gesagt. Der preis pro Einheit setzt sich aus den Gesamtkosten für Wasser geteilt durch Gesamtverbrauch. Wenn die Gesamt m3 laut zwischenuhren einiges von dem Verbrauch der Hauptwasseruhr abweicht, ich vermute die Gesamt m3 der Wohnungsuhren ist geringer als das was die Stadtwerke abgelesen hat kommt zwangsläufig ein höherer m3 Preis heraus. Und das ist ganz normal, weil zu verscheidenen Zeitpunkten abgelesen wird und die Wohnungsuhren trotz Eichung etwas langsamer laufen können. Überprüf erst einmal ob die Wohnungszähler noch geeicht sind. techem verteilt die Kosten und haben mit der Entstehung der Kosten nichts zu tun.

Wie? Techem? Ist die Techem der Vermieter? Ich fürchte NEIN und die verteilen somit lediglich die Kosten und Lasten, die in der Hütte angefallen sind. Alles eigentlich ganz einfach, oder?

Techem ist bekannt für seine extrem hohen Gebühren.

Und den Vermietern ist es egal. Das Techem das 3-Fache auf die rund 3€ pro m³ draufschlagt, machen sie wegen ihrer Machtposition.

Im Zivilrecht fällt so etwas unter Wucher.

Das wäre das Gleiche, wenn der Vermieter auf einmal die Miete um das 4-Fache erhöhen würde, und damit so etwas nicht passiert, gibt es Gesetze.

Die gibt es aber noch nicht bei dem Wucher, den Techem abzieht.

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@tommy40629

Du hast keine Ahnung. Das ist vermutlich das Problem. Die Techem verteilt lediglich die Kosten, des gesamten Hauses auf die einzelnen Parteien. Die Techem verlangt zwar eine Gebühr für das Ablesen und das Verteilen, aber bestimmt keine Wuchergebühren, da die Techem in dem Sinne keinerlei Machtposition hat, sondern als Unternehmen im Wettbewerb steht zu z. B. ISTA und Brunata. Ein Vermieter würde Techem meiden, wenn dadurch die Kosten der Wohnungen extrem steigen würden und das dann zu Lasten der möglichen Miethöhe oder überhaupt der Vermietbarkeit ginge.

Vor allem verlangt die Techem keine Gebühr, die abhängig ist vom Wasserverbrauch oder vom Öl-/Gasverbrauch.

In Deinem Fall hat die Techem seitens des Vermieters Kosten genannt bekommen, die offenbar viel zu hoch sind. Techem häte das allerdings bemerken können. Hier hilft einfach nur, den Vermieter auf die offensichtlichen Abrechnungsfehler aufmerksam machen. Die Techem wird dann gemäß neuer Vorgaben korrigieren.

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@bwhoch2

Aber wieso sind die Kosten und Lasten zu hoch? Wir kennen weder den Zeitraum der Rechnung Stadtwerke, noch die gelieferten Mengen und Überschneidungen sind ausdrücklich zulässig, so aktuell aus welchen Gründen auch immer der BGH.

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@bwhoch2

Ich hoffe, Du verstehst das jetzt nicht falsch, ich will Dich jetzt nicht angreifen oder beleidigen:

Was Du schreibst, das klingt nach Kapitalismus, nach Gerechtigkeit, wo sich der Preis durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt bildet.

Wo der Vermieter an seine Mieter denkt und teure Anbieter meidet.

Klar ist das in Ausnahmefällen noch so.

Ansonsten ist es dem Vermieter total egal, wie hoch die Kosten sind. In meiner Stadt gibt es so gut wie keine freien Wohnungen.

Im Internet klagen VERMIETER ihr Leid und ihre Probleme, die sie mit Techem haben, durch die hohen Gebühren, die Techem verlangt. Diese Vermieter warnen vor Techem! ** Und das ist sicher keine Verschwörungstheorie.**

Wir werden jetzt versuchen viele Mieter zusammenzubekommen und die Rechnungen anfechten, oder wie immer man das nennt.

Da die Deutschen sich eh alles gefallen lassen wird es sicher bei diesen 8 Mietern bleiben, die entweder ihre Rechnungen bezahlen oder aus der Wohnung fliegen.

Das ist Tatsache und daran können 9 Mieter nix ändern.

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@tommy40629

Und warum weiß ich immer noch nicht, welcher Wasserzeitraum laut Stadtwerke hier verteilt wird, welche Menge in diesem angliefert wurde und welche Mengen erfaßt wurden in den Mietgegenständen unter Beachtung von bis zu 30% Schlupfmenge? Und Techem hat zudem seine Preise zum Vorjahr nicht erhöht, also nur heiße Luft durch die Blähungen der Mieter, oder?

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@schleudermaxe

Meine Damen legen mir gerade eine Rechnung von Techem vor. Dort wird die Verteilung von Wasser je Nutzer mit 1,20 EUR berechnet und das soll Abzocke sein?

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Wasserkosten 3 Jahre nach Auszug?

Hallo - ich habe eine Frage zu Nebenkostennachforderungen mehrere Jahre nach Auszug. Wir bewohnten ein Einfamilienhaus zur Miete. Laut Mietvertrag gehörte Frischwasser zu den umzulegenden Nebenkosten und eindeutig zu den Obliegenheiten des Vermieters. Dieser hat aber das Wasser nicht bei der Stadtwerke nicht angemeldet, weil er davon ausging, dass wir selbst das Wasser mit den Stadtwerken abrechnen, weil das bei den Vormietern auch so war. NK-Abrechnungen hat er zeitgerecht geschickt, in denen nur Abwasser enthalten war. Das Mietverhätlnis ist schlussabgerechnet und wir sind dort zum 30.09.2010 ausgezogen. Im Oktober 2013 hat er nun die Wasserrechnungen von den Stadtwerken für die 2,5 Jahre Mietzeit erhalten und im gleichen Monat versuchte er uns eine korrigierte NK-Abrechnung per Einschreiben zu senden, als wir im Urlaub waren. Der Brief ging jedoch zurück. Darauf hat er einen Anwalt beauftragt, der die Forderung eintreiben will. Wir haben uns auf den Verfall nach 556 BGB berufen. Jetzt schreibt der Anwalt der Vermieter kann uns das noch berechnen weil er die verspätete Rechnung durch die Stadtwerke nicht zu vertreten hätte. Gleichzeitig verlangt der Anwalt von uns 156 Euro vorgerichtliche Kosten. Das kann doch nicht sein wo wir nie direkt vom Vermieter einen Brief erhalten haben oder ? Allerdings haben die Stadtwerke vorher von uns versucht die Rechnung einzutreiben und wir haben uns auf den Mietvertrag berufen. Die Rechnung der Stadtwerke ging von der frist her auch über unser Mietverhältnis hinaus. Wir stehen weiter auf dem Standpunkt der Verwirkung. Wie sehen Sie das ?

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