1/3 liter wasser

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

1/3 85%
irgendwann kommt in der dezimalstelle ein 4er wegen Ungenauigkeiten 15%
unendlich viel 0%

11 Antworten

irgendwann kommt in der dezimalstelle ein 4er wegen Ungenauigkeiten

Schon die Aussage 1l Wasser zeigt uns, dass Du dich nicht sehr gut in Phystik auskennen kannst. Dann wüsstest Du das 1l Wasser nicht immer 1l Wasser ist. Die Menge Wasser ist jeweils unterschiedlich, wenn das Wasser eine andere Temperatur hat. Auß diesem Grund werden Mengen eines Stoffes in mol angegeben.

Auch wenn ich die Frage von ihm wirklich nicht verstehen kann, würde ich, so wie du es begründest nicht schlußfolgern, daß er keine Ahnung von Physik hat. Im Alltag ist die Mengenangabe in Litern durchaus üblich.

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@DerTroll

Er will aber eine Molekülgenaue Mengenangabe haben mit beliebig vielen Nachkommastellen. Das ist nicht mehr haushaltsüblich sondern geht in den Bereich der Physik.

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Da es keine unendlich kleine Teilchen gibt, kommt es darauf an, ob der Liter Wasser genau aus einer durch 3 teilbaren Anzahl dieser kleinsten Teilchen besteht. Dann könnte man genau 1/3 Liter einfüllen und hätte dann genau die periodische Zahl 0,3333... mit unendlich vielen Ziffern 3.

Aus wie vielen Teilchen ein Liter Wasser besteht, könnte man auch bei genauester Kenntnis von Temperatur und Druck nicht sagen, da man Moleküle nicht zählen kann. Man kann die Anzahl mit der erforderlichen Genauigkeit auch nicht ausrechnen, da das Volumen eines einzelnen Moleküls ebenfalls nicht hinreichend genau bestimmt werden kann. Genausowenig könnte man auch, ausgehend von 1 Liter = 1kg Wasser und dann mit Hilfe der Avogadro oder Loschmidt-Zahl, die Molekülanzahl berechnen, weil diese Zahl nur mit der Genauigkeit von 0,000005% bekannt ist. Würde man Sie und das Molekülgewicht von Wasser mit 18g/mol als unendlich genau festlegen, dann wären in einem Liter Wasser 6,02214179E23 x 1000g/18g Moleküle. Diese Zahl wäre dann nicht durch 3 teilbar. Die Festlegung wäre aber wie gesagt vollkommen willkürlich

Was lernt man daraus? Es kommt in den Naturwissenschaften nicht auf mathematisch theoretische maximale Genauigkeiten an. Es kommt nur auf die Genauigkeiten an, die man messtechnisch erreichen kann. Wenn man z.B. nicht genauer wie 1% messen kann, hat es keinen Sinn, sich über Ergebnisse von 0,333 oder 0,334 zu streiten. Es könnte ja keiner beweisen, welches Ergebniss "stimmt"

1/3

Warum verwendest du den Konjunktiv? Es ist möglich ein Gefäß (das natürlich entsprechend groß sein muß) mit 1/3 Ltr. Wasser zu füllen. Und dann ist auch 1/3 Ltr. drinn.

1/3

> "dann 1/3 liter wasser drinnen oder unendlich viel,"

Sinnlose Frage. Seit wann ist 1/3 unendlich?

> "0,33333333..."

Kippst du erst 0,3 Liter rein, dann noch 0,03, dann noch 0,03 etc? Wohl kaum. Du kippst 1/3 rein und fertig.

Anscheinend verwechselst du die Dezimaldarstellung einer Zahl mit der Zahl selbst. Den Fehler machen viele. Daher hat die Frage auch nichts mit Philosophie zu tun, sondern nur mit einem (falschen) Zahlbegriff.

Kippst du erst 0,3 Liter rein, dann noch 0,03, dann noch 0,03 etc?

Sollte natürlich heißen:

Kippst du erst 0,3 Liter rein, dann noch 0,03, dann noch 0,003 etc?

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1/3

Unabhängig von der Größe der angenommenen Teilchen wird die gesamte Menge mit 1/3 Liter gemessen.

Abgesehen davon gehen wir nicht davon aus, dass es kein kleinstes Teilchen gibt.

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