# Wofür macht man einen 'Biskuitboden'?

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Bisquitboden ist lockerer als normaler Kuchen und für Torten gut geeignet.

Danke für`s Sternchen..............

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Fragt sich,w as Du normal nennst.. Er ist fluffiger als z.B. Rührkuchen (Sand-, Marmor..). NImmt man für Torten und Petit Fours etc

Ein Biskuitboden ist eine lockere Masse, für feines Gebäck. Ein weicher Boden, gut geeignet für einen Obstboden, oder mehrstöckige Tortenböden. Anders wie bei anderen Teigen, wird bei diesem nicht alles miteinander verrührt, sondern Eischnee nur unter gehoben.

Standard-Verfahren[

Die Biskuitmasse enthält nur wenig Wasser und auch nur wenig Stärke, wodurch der Teig sehr locker und schaumig ist. Zur Zubereitung werden das Eigelb und der Kristallzucker schaumig gerührt, wodurch Luft in Form kleiner Blasen in der Masse gebunden wird. Das Eigelb gelangt dabei zwischen die Zuckerkristalle, wobei die Zuckerkristalle aufgrund des hohen Fettanteils des Eigelbs nicht wesentlich zerfließen, obwohl das Eigelb Wasser enthält. Zusätzlich werden die Zuckerkristalle durch die Luftblasen voneinander getrennt. „Zweikesselverfahren“: Im ersten Kessel werden Eigelb und 1/3 des Zuckers und den Aromen schaumig gerührt. Im zweiten Kessel werden Eiklar mit 2/3 des Zuckers und Salz zu Eischnee geschlagen. Danach den Eischnee vorsichtig unter das schaumige Eigelb mischen und das gesiebte Mehl unterheben.

Das Mehl dient hierbei zur Verbindung der Masse mit Hilfe der enthaltenen Stärke. Das in der Masse enthaltene Wasser dringt zwischen die Stärkekörner und verbindet diese über die Kapillarität. Da das Wasser einige Zeit benötigt um über die Kapillarwirkung einzudringen, sollte der Teig nach dem Vermengen kurze Zeit ruhen. Während des Backens quillt die Stärke auf und verkleistert im Zuge der Verdampfung des Wassers. Der Teig wird anschließend bei hoher Hitze (etwa 200–230 °C) in einer oben offenen Backform gebacken. Je nach weiterer Verwendung auf einem Backblech oder in einer Backform gebacken. Hierbei empfiehlt es sich, die Backform vorab einzufetten oder mit Backpapier auszulegen, um ein Anhaften der Masse zu verhindern.

Nach 15–20 Minuten (je nach Backform auch länger) kann der Teig mit einem Eisen- oder Holzstäbchen angestochen werden. Bleibt der Teig bei der Stichprobe nicht kleben, ist die Masse ausreichend gebacken. Ist der Biskuitboden noch warm, kann er mit Hilfe von Backpapier oder eines Küchenhandtuchs gerollt werden.

Gutes Gelingen :-)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biskuitmasse

Hui. Die umfangreichste Bisquitanleitung, die ich je gelesen habe!

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