Wieso gibt es Scientologen?
Wenn doch jeder weiß, dass es sich um ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen handelt, das auf Abzocke ausgerichtet ist, um damit in Immobilien zu investieren und das Imperium zu vergrößern.
Es gibt bei Scientology so verschiedene Level, die man aufsteigen kann. Und bei jedem Level muss man halt Geld zahlen für die Kurse.
Bis OT VIII (Lvl 8) ist das höchste Level.
Und ein Insider hat mal ausgerechnet, dass man ungefähr 500.000€ ausgeben müsste, um das höchste Level zu erreichen. Von Spenden nicht inbegriffen. Also eher so 600.000-1.000.000€
6 Antworten
Gibt immer Dumme, die darauf hereinfallen.
Liegt an der menschlichen Psyche
Man kann bei Scientology eine Menge lernen um erfolgreich zu sein. Ich kannte mal einen MLM Vertriebler der in Rekordzeit bei mehreren Produkten zum höchstem Level aufstieg. Dieser war Scientologe und sagte mir, dass er seinen ganzen Erfolg Scientology verdanke. Die Literatur von Hubbard liefert viele nützliche Erkenntnisse zu geschäftlichem und sonstigem Erfolg. Die Kurse sind vermutlich eher Ausbeuterei des Kunden und in der Sea Org werden die Scientologen selber ausgebeutet. Das Geld landet dann wohl im Top Management der Organisation.
Wie sagte bereits Einstein ( in einem ihm zugeschriebenen Zitat )
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. “ (Hierbei handelt es sich um eines der bekanntesten Albert Einstein-Zitate.
Es gibt doch auch genügend Menschen welche Hellsehern und "Wahrsagern" Glauben schenken.
verzweifelte menschen ohne leben ohne sinn im leben denen das eine identität gibt🥸bin auch brutal anfällig für sowas aber habe zumindest keinen unterdurchschnittlichen IQ
trotzdem over
genau solche leute suchen auch linksextreme rechtsextreme islamisten und und und zum rekrutieren🥲
"verzweifelte menschen ohne leben ohne sinn im leben denen das eine identität gibt"
Deshalb bist du auch ein Incel
Das ist wie bei jeder anderen Religion/Ideologie auch.
Wenn doch jeder weiß, dass es sich um ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen handelt, das auf Abzocke ausgerichtet ist, um damit in Immobilien zu investieren und das Imperium zu vergrößern.
Das trifft in weiten Teilen auch auf die katholische Kirche zu. Zudem ist ihre Lehre veraltet, teilweise menschenfeindlich und predigt ein recht eindimensionales Menschenbild. Gottes Gunst ist pekuniär.
Und trotzdem finden sich Schäfchen, die den Hirten aufsuchen, auf dass es ihnen an nichts mangele und er sie zum frischen Wasser führen möge.
Jedem vernünftigen Menschen sollte klar sein, dass nichts an den Inhalten dran ist, die einem folgenlos um die Ohren geblasen werden. Leider wollen viele Menschen nicht wissen, sie wollen auch nicht groß denken. Sie wollen einfach nur glauben. Das mag für einen Außenstehenden nicht zu fassen sein, aber so ist es nun mal.
Wenn du einen religiösen Menschen fragst, ob er denn von sich behauptet, dass er zu denken imstande ist, wird er bejahen. Gleichzeitig wird er sich nach deinem Glauben erkundigen. Wehe dir, du gibst zu bedenken, dass du keinen hast. Dann wird sich der Religiöse über dich stellen. Nicht konkret, eher abstrahiert, denn ein religiöser Vertreter hält sich für wissender als denjenigen, der nicht glaubt, für gewordener. Immerhin kennt er die Wahrheit, die zu erfassen dem Ungläubigen nicht gegeben ist.
Wenn du ein barmherziges Individuum erwischst, wird es dich zu bekehren suchen. Es ist ihm schließlich ein Bedürfnis, dass auch du die alternativlose Wahrheit erkennst. Er wird dich von seinen Ansichten überzeugen wollen. Damit beginnt er freundlich. Lehnst du in deiner ihm unbegreiflichen Torheit seine Versuche ab, dich zu bekehren wird er aggressiver. Er greift auf die Angstmaschinerie zurück, die ihn von der Richtigkeit seines Glaubens überzeugt.
Oder aber du triffst auf die andere Art, diese, die diejenigen Argumente, die ein Atheist vorbringt, einfach gegen den Atheisten wendet. Damit hält er sich für überlegen, passt doch aus seiner Sicht schon alleine aus Prinzip der Vorwurf der Verblendung, der Engstirnigkeit, ja der Dummheit, eher zum Atheisten, da er ja offenkundig intellektuell nicht imstande ist, die Wahrheit zu erkennen.
All das spricht nicht für ein breitgefächertes intellektuelles Repertoire. Aber diese Leute haben daran auch kein Interesse. Ihre Definition von Wissen, von Erkenntnis, von Religion, ist eben völlig anders.
Was ich damit sagen will: Versehen mit der entsprechenden Überzeugung, findet sich immer ein Vorwand, zu glauben oder Grundsätze zu übernehmen bzw. Gepflogenheiten mitzutragen. Ob das sinnvoll, gar vernünftig ist, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Same, Identitätsfindung kann einen schnell verrückt machen und man wird anfällig für solche extremen sachen