Das Gleichnis vom Hochzeitsfest, fair, unfair?
22 Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: 2 »Mit Gottes himmlischem Reich ist es wie mit einem König, der für seinen Sohn ein großes Hochzeitsfest vorbereitete. 3 Viele wurden zu der Feier eingeladen. Als alles fertig war, schickte der König seine Diener, um die Gäste zum Fest zu bitten. Aber keiner wollte kommen.
4 Da schickte er andere Diener und ließ den Eingeladenen nochmals ausrichten: ›Es ist alles fertig, die Ochsen und Mastkälber sind geschlachtet. Das Fest kann beginnen. Kommt doch zur Hochzeit!‹ 5 Aber den geladenen Gästen war das gleichgültig. Sie gingen weiter ihrer Arbeit nach. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft. 6 Einige wurden sogar handgreiflich, misshandelten und töteten die Diener des Königs.
7 Da wurde der König sehr zornig. Er sandte seine Truppen aus, ließ die Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand stecken. 8 Dann sagte er zu seinen Dienern: ›Die Hochzeitsfeier ist vorbereitet, aber die geladenen Gäste waren es nicht wert, an diesem Fest teilzunehmen. 9 Geht jetzt auf die Landstraßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen!‹ 10 Das taten die Boten und brachten alle mit, die sie fanden: böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen.
11 Als der König kam, um die Gäste zu sehen, bemerkte er einen Mann, der nicht festlich angezogen war. 12 ›Mein Freund, wie bist du hier ohne Festgewand hereingekommen?‹, fragte er ihn. Darauf konnte der Mann nichts antworten. 13 Da befahl der König seinen Knechten: ›Fesselt ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die tiefste Finsternis, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt!‹ 14 Denn viele sind eingeladen, aber nur wenige sind auserwählt.«
Hoffnung für alle Übersetzung
2 Antworten
In der MacArthur-Studienbibel steht zu Lukas 14,24:
- "keiner jener Männer, die eingeladen waren. D.h. derer, die abgesagt haben. Da Israel die Einladung ausschlug, wurde das Volk vom Festmahl ausgeschlossen. Der Urteilsspruch des Herrn besiegelte ihre eigene Entscheidung. Die meisten Juden wurden im Jahr 70 n.Chr. von den Römern umgebracht."
Gott hat keine Menschen für die Hölle produziert und möchte, dass jeder gerettet wird (vgl. 1. Timotheus 2,4). Jeder Mensch hat einen freien Willen erhalten, Gottes Rettungsangebot anzunehmen oder auszuschlagen. Gott respektiert dann unsere freie Entscheidung.
Und das ist doch das, was alle wollen: selbst frei entscheiden...
Wer hat Gott dazu veranlasst ja gezwungen bei der Schaffung des Menschen die so zu gestalten dass sie auch gegen ihn sündigen können obwohl er der Allmächtige ist ? Nun hat er über Menschengenerationen gesehen, dass die Menschheit immer böser wird. Warum verändert er kommende Generationen schon bei der Zeugung nicht so dass sich die Menschheit nach seinen Wünschen ändert ?
Diese Frage kann im Endeffekt nur Gott allein beantworten.
Bestimmt hatte Gott Freude an seiner Schöpfung und wollte, dass sich andere mit Ihm über das freuen und staunen können, was Er erschaffen hat. Neben den Engeln hat Er noch uns Menschen als Wesen erschaffen, die einen freien Willen haben und sich deshalb aufgrund einer freien Wahl für oder gegen Ihn entscheiden können.
Auf dieser Grundlage kann echte und wahre Liebe und Beziehung von Gott zu seinen Geschöpfen entstehen. Ansonsten hätte Gott auch Roboter erschaffen können, die Ihn aufgrund ihrer Programmierung lieben müssen. Aber das hätte dann mit wirklicher Liebe nichts zu tun.
Ab Vers 9 läuft das ziemlich schräg ab,ich tippe auf eine Fehlübertragung.
frei entscheiden ja aber Gott hätte uns auch so schaffen können, dass wir zwischen verschiedenen guten Werken entscheiden können aber niemals für das Böse.
Damit wäre auch das Thema Versuchung vom Tisch