Verliebt in viel älteren Mann, was tun?teil2?

Er macht immer viele Komplimente, aber keine anzüglichen Bemerkung oder so was und ist ein totaler Gentleman, hilft mir aus der Jacke, öffnet die Tür (ist das normal als "Chef"?) Ich bin immer freundlich, aber schon trotzdem eher distanziert mache mich nicht an ihm ran also ich versuche es zu unterdrücken. Aber wenn ich beispielsweise schön angezogen bin und vor ihm sitze, merke ich dass ich ihn nervös mache. Ich spüre manchmal die Blicke zwischen uns, sie sind mehr als normal. Wir schauen uns oft extrem lang intensiv in die Augen. Also man merkt, dass etwas irgendwie zwischen uns ist. Er ist schon 60, ein sehr gutaussehender Mann, hat eine junggebliebene Art und sieht 10 Jahre jünger aus. Er ist sehr eloquent und kultiviert, geht viel ins Theater, Oper etc. Mich hat einfach von an Anfang seine Art umgehauen. Ich habe vorher noch nie so einen charismatischen, charmanten und herzlichen Menschen wie ihn kennengelernt. Er gibt mir einfach das Gefühl etwas ganz Besonderes zu sein. Ich habe mich in ihn verliebt. Ich denke pausenlos an ihn und werde bald verrückt. Habe seit längerem alle möglichen Fantasien und wünsche mir sehnlichst, dass mehr zwischen uns passieren würde.

Wir sehen uns also nicht so oft, aber Tage davor bin ich schon nervös und wenn ich dort bin macht er mich unheimlich nervös. Plötzlich bin ich wie gelähmt wenn er mich ansieht und nicht mit den Gedanken bei der Sache. Ich weiß einfach nicht was ich sagen soll manchmal. Ich tue mir schwer mit dem Ganzen umzugehen und bin jeden Tag mit den Gedanken nur bei ihm. Ich schau auf seinen Profil wann er online ist, kenne alle seine Bilder, etc. Ich will irgendwie wieder lockerer mit ihm umgehen können und würde so gern mal mit ihm nur etwas trinken oder essen gehen, aber ich weiß dass es eigentlich nicht so sein soll und alles durch die Umstände unmöglich ist. Er ist um einiges älter und verheiratet. Aber ich bin unsterblich verliebt. Findet ihr es normal, dass er mir aus der Jacke hilft, Türen öffnet, viele Komplimente macht, mich streichelt,.. ? dadurch dass ich so viel jünger bin ist es doch sehr unüblich oder? Wie könnte ich mit ihm flirten? Wie könnte ich herausfinden ob er wirklich interessiert ist? Soll ich irgendwie versuchen auf ihn noch mehr zu zugehen und dann schauen wie er reagiert? Vielleicht habe ich alles falsch interpretiert und er will wirklich nichts von mir. Soll ich Ihm versuchen es zu sagen? Würde ich aber wahrscheinlich nicht schaffen.

Ich spüre dass da was ist, aber er würde wahrscheinlich auch nie weiter gehen, weil er genauso weiß es geht eigentlich nicht. Traue mich nicht mal mit meiner besten Freundin darüber zu reden.. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, wie war das mit einem so viel älteren Mann? Wie könnte ich einen Schritt weiter machen? Wie soll ich mit ihm umgehen? Falls ihr mir nur ratet ihn komplett zu vergessen, habt ihr Tipps wie ich das schaffen kann?

Danke im Voraus

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Hallo liebe Blabla!

Ich habe deine beiden Fragen gelesen und etwas darüber nachgedacht. Du hast ja schon einige ziemlich merkwürdige Antworten bekommen, deswegen möchte ich dir etwas ausführlicher meine Gedanken mitteilen, denn ganz so einfach ist die Situation nicht, in der du dich befindest.

Zu Dir: du interpretierst deine Gefühle als "unsterbliche Liebe". Glaube mir, in einiger Zeit und mit mehr Abstand wirst du dich darüber amüsieren, dass du das so bezeichnet hast. Ich sage jetzt mal, ohne dich näher zu kennen, dass du bestimmt noch sehr unerfahren in diesen Dingen bist und wenn überhaupt, noch wenig feste Beziehungen hattest. Du bist einem sehr netten Mann begegnet, der sich dir gegenüber sehr charmant wie ein Gentleman einer schönen Dame gegenüber benimmt, und was du nun empfindest, würde ich als "Schwärmerei" bezeichnen. Dieser Mann erfüllt deine Vorstellungen von einem perfekten Partner, wie du ihn dir vorstellst. Er gibt dir das Gefühl, wunderschön und begehrt zu sein und dabei ist dir das Alter erst mal egal. Aber das ist es nicht und du weißt auch selbst schon, dass eine Beziehung mit diesem Mann keine Zukunft haben wird.

Zu ihm: auch ihn kenne ich nicht und ich würde, zu seinen Gunsten, zunächst einmal annehmen wollen, dass er für dich so etwas wie väterliche Gefühle entwickelt hat. Du bist ihm sehr sympathisch und er ist begeistert von Deiner ganzen jugendlichen Art, du bringst damit ein ganz neues, frisches Gefühl in sein Leben und in seine Arbeit. Dass er sich so lobend gegenüber deiner Mutter geäußert hat, spricht meiner Meinung nach für diesen mehr väterlichen Aspekt.

Das kann aber natürlich auch umschlagen in eine etwas andere Richtung. Es gibt wohl wenig Männer, die nicht empfänglich dafür sind, wenn sie merken, dass sie von einem jungen hübschen Mädchen "angehimmelt" werden. In dieser Situation könntet ihr euch nun befinden und es kommt darauf an, was ihr zwei draus macht.

Wenn er ein wirklicher Gentleman ist, wird er das auch in Zukunft nicht ausnützen und mit dir etwas anfangen, was sehr zerstörerisch enden kann. Und was dich betrifft, so kann ich dir nur raten, dir bewusst zu machen, dass du irgendwie so ein bißchen kurz vor einem Abgrund stehst. Bitte gehe keinen Schritt weiter.

Ich weiß nicht, ob ich dir raten soll, dich komplett zurückzuziehen. Du klingst in dem was du schreibst auch sehr vernünftig und du reflektierst sehr viel. Das ist gut. Vielleicht schaffst du es, ihn weiterhin gern zu haben und für ihn zu schwärmen wie für einen zweiten tollen Vater, und er freut sich, so etwas wie eine zusätzliche grßartige nette Tochter gewonnen zu haben. Vielleicht kannst du ihm das irgendwie signalisieren, bevor ihr euch in etwas verrennt, was in einer Katastrophe enden kann. Ich bin mir da jetzt auch nicht sicher, ob das ein guter Weg ist, aber vielleicht diskutieren wir ja hier noch etwas weiter darüber und deine Erwiderung bringt mich auf zusätzliche Gedanken und Ratschläge.

Oweh, soviel wollte ich jetzt auch wieder nicht schreiben, aber so gehts manchmal. Machs gut!

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Mutter „eifersüchtig“, da ich viel Zeit mit meinem Freund und seiner Familie verbringe?

Angefangen hat es diese Woche. Ich wollte nachträglich noch einen Adventskranz basteln und habe die Mama meiner Freundes gefragt, ob sie auch einen will, da sie noch keinen hatten. Daheim habe ich dann im Esszimmer gebastelt und den Dreck weggemacht, aber den Rest liegen gelassen, weil ich am folgenden Tag weitermachen wollte. War kein Problem für meine Mutter. Am nächsten Tag das gleiche aber dann war irgendwas mit meiner Schwester und meine Mutter ist verdammt temperamentvoll und aufbrausend und hat die gesamte Situation auf mich übertragen und es an mir ausgelassen. Hat gesagt ich will seinen Eltern nur in den Ar*** kriechen, Blabla. Jedenfalls hatten wir den Rest der Woche nicht mehr geredet. Am Wochenende war mein Freund bei mir und ich dann von SA auf SO bei ihm geschlafen, nachmittags zu uns gekommen da ich dachte wir können mit meinen Eltern auf den Weihnachtsmarkt. Die waren schon, meine Mutter hat mich immer noch ignoriert. Später als ich alleine war, bin ich zu ihr ins Wohnzimmer und da ging’s Drama dann wieder los: ich würde ihm und seinen Eltern abartig in den Arsch kriechen (was null so ist, alles auf einer coolen Basis), ich hätte keine eigene Meinung und für mich gibt’s nur meinen Freund und seine Eltern. Ich habe gesagt sie ist eifersüchtig weil ich nicht mehr so oft daheim bin und sie ist einfach nur verdammt unzufrieden und unglücklich mit ihren Leben und lässt es an mir aus. Das Ende vom Lied war pure Schreierei und ich habe mich ins mein Zimmer verzogen. Ich fühle mich mit 21 Jahren zu alt für diesen bullshit und meine Mutter geht mir übertrieben mit ihrem Verhalten auf die Nerven.
ich hab letztendlich keine Ahnung was ich noch tun soll. Bitte kommt nicht mit „rede doch mit ihr“ denn sie ist kein Mensch der einen reden lässt. Sie hat recht und das ist Tatsache, sonst akzeptiert sie keine Meinung. Ich finde dieses Verhalten einfach nur wirklich gestört und nervig. Was soll ich machen?

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Hallo ad1011, deine Frage ist zwar schon fast einen Tag her, aber vielleicht interessiert dich meine Meinung dazu auch noch...

Beim Durchlesen deiner ausführlichen Schilderung der Vorfälle ist mir nichts aufgefallen, was du selber falsch gemacht haben könntest. Du hast dich wie eine "gute" Tochter verhalten. Sicherlich ist es oft etwas schwierig, wenn du noch bei deinen Eltern wohnst aber gleichzeitig auch zu deinem Freund und seiner Familie guten Kontakt halten willst. Ich finde, du hast es perfekt gemacht, dann auch einen gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarktes mit deinen Eltern einzuplanen, nachdem du vorher bei deinem Freund übernachtet hast. Viele kämen da gar nicht auf die Idee.

Naja, du vermutest es schon richtig, deine Mutter ist einfach schwer eifersüchtig. Etwas musst du dafür auch Verständnis aufbringen, denn sich von den eigenen Kindern "abzunabeln" und sie loszulassen nachdem man das lange gemeinsame Familienleben gewöhnt ist, fällt oft schwer. Da kommt oft das Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit des eigenen Lebens auf. Aber das ist normal und passiert oft, da muss auch deine Mutter durch.

Deine Mutter übertreibt allerdings gewaltig, die Vorwürfe, zu denen sie sich hinreißen lässt sind absolut nicht in Ordnung. Ich würde dir dringend raten, auf diese Art der Auseinandersetzung dich gar nicht einzulassen. Sei wie du bist, bleibe freundlich, mache keine Gegenvorwürfe aber mache auch was DU für richtig hältst. Denn ich glaube, du bist schon richtig erwachsen, nicht nur nach Jahren und du kannst alles sehr gut einschätzen. Immerhin haben es deine Eltern geschafft dich zu dem zu bringen, wie du jetzt bist, das ist ja auch einen Gedanken wert. Aber jetzt bist du auf dem Weg, über deinen Freund auch in dessen Familie hineinzuwachsen und das muss man deiner Mutter klar machen. Vielleicht findest du einen guten ruhigen Zeitpunkt dafür.

Lass dir nichts gefallen, was du nicht auch selber vertreten kannst, aber rede und diskutiere so, dass du deiner Mutter auch immer einen Weg offen lässt, damit sie sich nicht total verrennt, bis alle Türen zugeschlagen sind. Weißt du was ich meine? Wenn nicht, können wir noch weiter darüber reden.

Machs gut, aber davon bin ich überzeugt. Valentin

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Hallo Salka, immer dann wenn Muslime den Vorwurf bringen, dass Hitler und die Nazis Christen waren und die Verbrechen, die sie begangen haben, damit in Verbindung bringen wollen, sollte man einige Fakten dazu aufzeigen.

Ich gebe dir zwei links, in denen gezeigt wird, dass Hitler, zurückhaltend ausgedrückt, dem Christentum nichts abgewinnen konnte, aber im Verlauf der Kriegsjahre mit zunehmenden Problemen den Islam bewunderte. Er versuchte mit mehr oder weniger großem Erfolg, einen Pakt und eine Allianz mit Muslimen zu schmieden. Er sagte z.B., dass die Bolschewiken der gemeinsame Feind der Deutschen und der Muslimen seien. Es gibt zahlreiche Belege, dass muslimische Führer von den Nazis eingeladen wurden.

https://www.deutschlandfunk.de/islam-im-nationalsozialismus-fuer-fuehrer-und-prophet.886.de.html?dram:article_id=410286

https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2018-03/muslime-zweiter-weltkrieg-adolf-hitler-islam-juden

Lies dir das mal durch, dann weißt du genügend zu dem Thema und kannst manches besser einordnen.

LG Valentin

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Ist es „normal“, dass man sich überall unterschiedlich verhält?

Meiner Mutter ist es bereits in meiner Kindheit aufgefallen, dass ich, je nach dem, mit wem ich von meinen Freundinnen telefoniert habe, sie das an meiner Art zu sprechen zuordnen konnte.

Auch heute – als Erwachsene – habe ich das Gefühl, dass ich mich in meinem Umfeld überall anderes „verhalte“. Hier ein paar Beispiele:

Schreibe ich bei Whatsapp mit Hanna, die von ihrer Art her kurze Nachrichten, ziemlich oberflächlich verfasst und dabei über alles und jeden herzieht, mache ich es genauso. Ich schimpfe über meinen Kollegen, über ein Date oder über meinen Nachbarn.

Steffi verfasst Nachrichten mit gefühlten 100 Smileys. Ich mache das bei ihr auch. Zwar nicht so extrem, aber nach jedem Satz prangert ebenfalls ein Smiley.

Denise schreibt tiefsinniger. Ihr geht es nicht gut, weil sie noch an ihrem Freund hängt und ich auch sage, dass es mir im Singledasein nicht immer super geht. Ich fühle mich oft einsam und machmal habe ich das Gefühl, dass mich keiner versteht bzw. ich ganz anders bin als der „Rest der Welt“. Das schreibe ich ihr auch bzw. stimme ihrer Meinung dort voll zu. Warum? Weil ich es genau so empfinde und ich dort irgendwie eine „Leidenspartnerin“ oder „Seelenverwandte“ habe.

Wenja schreibt oberflächlich. Ich mit ihr auch.

Tine schreibt über die Arbeit. Ich auch.

Das waren nur einige Beispiele. Ich bin bei jedem Menschen anders: Ich schreibe anders, ich verhalte mich anders. Bei den einen bin ich die Lustige, die immer einen frechen und schlagfertigen Spruch auf den Lippen hat, bei den anderen bin ich eher die Ruhige, die nicht sooo viel spricht, bei den anderen bin ich die Selbstbewusste, die in der Schule Schülersprecherin war und Referate etc. vor vielen Leuten liebt, bei anderen bin ich die "Depressive", bei anderen die "Fröhliche" etc.

Ist das "normal"? Warum macht man das / mache ich das?

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Hi Vanessa, das ist wirklich eine sehr interessante Frage. Deine Mutter und du, ihr seid da auf ein bekanntes spezielles Phänomen gestoßen, das in der Psychologie als "Spiegeln" bezeichnet wird.

Dieses Spiegeln geschieht meist unbewusst und zeigt, dass man mit dem Gesprächspartner auf einer Linie liegt und auch liegen will. Dabei ahmt man den Gesprächspartner in Gestik, Verhalten und Sprache usw. unbewusst mehr oder weniger stark nach, man geht also gewissermaßen auf ihn ein. Dies hat eine soziale Funktion und stärkt unter anderem die gegenseitige Sympathie.

Das Spiegeln ist ein völlig normaler Effekt im Zusammenhang mit zwischenmenschlicher Verständigung, es zeigt, dass man sich mehr oder weniger in den Gesprächspartner "hineinfühlt". Dies kann man bei verschiedenen Menschen aber natürlich unterschiedlich stark beobachten. Bei dir ist es anscheinend etwas stärker ausgeprägt, das weist aber wieder darauf hin, dass du eine hohe Sozialkompetenz hast. Das habe ich dir ja aber erst neulich gesagt, hier hast du einen weiteren Beweis. :)

Also keine Sorge, das ist etwas total normales. Nachdem es dir aber bewusst geworden ist, kannst du ja auch an anderen Leuten etwas Verhaltensstudien betreiben. Daraus ergeben sich bestimmt weitere Fragen! Ich bin schon gespannt. :) V

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Geht das anderen Leuten von hier auch so? Oder fühle nur ich mich so?

Ist es normal, sich „zwischen den Welten“ zu fühlen bei unterschiedlichen Leuten?

Mein Freundeskreis besteht aus sehr unterschiedlichen Leuten. Die eine hat nur ihre Karriere im Kopf und stellt die über alles Andere. Die andere hat Kinder und Arbeit ist für sie eher nebensächlich, weil sie schon immer lieber eine Familie haben wollte, anstatt Karriere zu machen. Eine andere Freundin ist gläubig und eine andere atheistisch. Wieder eine andere Freundin ist immer super glücklich und eine andere depri. Die eine treibst ständig Sport und die andere hängt lieber gechillt daheim herum. Ich könnte noch viele Beispiele nennen.

Ich habe ständig das Gefühl, dass ich zwischen lauten verschiedenen Welten leben, wenn ich beispielsweise samstags mit der einen ins Kino und sonntags mit der anderen essen gehe.

Eigentlich wäre es ja egal, aber ich frage mich dann immer, in welche Welt ich gehöre und welche „falsch“ ist für mich. Ich kenne mich eigentlich recht gut und weiß genau, was meine Stärken und was meine Schwächen sind, was ich mag und was ich nicht leiden kann usw. Aber in diesen „verschiedenen Welten“ finde ich es echt schwierig. Mit der einen unterhält man sich dann über Karriere und ich rede auch viel über die Arbeit, die andere spricht ständig von ihren Kindern und ich teile viel mit, dass ich ehrenamtlich auch mit Kindern arbeite etc. Wenn die eine von der Arbeit spricht, will ich auch Karriere machen und wenn die andere von ihren Kindern spricht, möchte ich auch gerne Kinder haben usw.

Könnt ihr mir Tipps geben? DANKE

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Hallo Vanessa, ich verstehe sehr gut, was du meinst. Und um es gleich vorweg zu sagen (ich kenne dich ja schon seit langem aus etlichen Fragen): ich glaube, du machst dir (wieder mal) zu viele Gedanken.

Allerdings sind diese Fragen aus deiner Sicht durchaus berechtigt. Du hast ja eine sehr soziale Einstellung und empfindest den Menschen in deinem Umfeld gegenüber viel Empathie und möchtest auf ihre Fragen und Probleme immer wieder gerne eingehen, auch um ihnen zu helfen.

Leider, und da kenne ich auch sehr viele Gesprächspartner, sind viele, wenn nicht sogar die meisten Leute etwas anders gestrickt. Sie möchten in einem Gespräch vor allem von sich selbst und den Sachen die sie selbst beschäftigen, sprechen, sie suchen Rat und Zustimmung, Mitleid oder Bewunderung, je nachdem. Sie zeigen nicht so viel Interesse am Gegenüber und hören dir oft gar nicht so richtig zu, weil sie schon an den nächsten eigenen Punkt denken, den sie vorbringen möchten.

Verstehst du was ich sagen will? Du selber versuchst auf die Gesprächspartner einzugehen, Interesse zu zeigen und zu helfen, deine eigenen Sachen kommen aber nie in den Vordergrund des Gesprächs. So hast du das Gefühl, zwischen ganz unterschiedlichen Welten hin und her zu zappen, wenn du mit verschiedenen Leuten Kontakt hast, jeder denkt vor allem an sich.

Lass dich davon nicht beeinflussen oder irritieren. So wie du es machst ist es eigentlich richtig, das passt schon. Die Anderen sollen ruhig von ihren Problemen und von ihren tollen Erlebnissen berichten, bleibe trotzdem du selbst, indem du in dich hinein hörst und nicht die Anderen als Vorbild oder Maßstab nimmst. Du bist in deiner eigenen Welt und das ist gut so! Okay?

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Ja, dein Gedicht gefällt mir gut,
ich find es sogar toll,
drum zieh ich vor dir meinen Hut,
auch wenn ich keinen hab....

Natürlich gibt es auch Kritik,
wie sollt es anders sein,
doch hast du andrerseits viel Glück,
denn meistens passt der Reim!!

Auch ich hab dieses Steckenpferd,
ich reime oft sehr gern,
und mir gefällt dein kleines Werk,
zu meckern liegt mir fern.

Ja, mich begeistert dein Gedicht,
ich freu mich immer noch...
es zaubert Lächeln aufs Gesicht,
ich denk, das wollt'st du doch?

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Nun, das kannst du eben nicht mit den Homologiekriterien beschreiben, denn diese sind ja dazu da, Homologien aufzuzeigen. Aber sie treffen für diesen Fall nicht zu. Deshalb handelt es sich um Analogien.

Bei einer Analogie liegt die Ähnlichkeit zweier Organe allein in der gleichen Funktion begründet und nicht in der Abstammung der Lebewesen. Die Grabhände der beiden genannten Tiere funktionieren recht ähnlich, da Maulwurf und Maulwurfsgrille eine vergleichbare Lebensweise haben und in der Erde graben müssen. Bei genauerem Hinsehen sind sie aber nicht auf eine gemeinsame Abstammung zurückzuführen, die Maulwurfshände zeigen im Inneren den bekannten Knochenaufbau der Wirbeltiere, die der Maulwurfsgrille dagegen den Aufbau von Insektenextremitäten aus Chitinabschnitten.

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Hallo elefant4, nachdem hier in manchen Antworten so viel Falsches behauptet wird, bekommst du eine etwas ausführlichere Erklärung, denn diese Märchen sind anscheinend nicht ausrottbar.

Die Haarwurzeln produzieren ja die Haare und die sitzen relativ tief in der Lederhaut. Danach ist das Haar, das aus der Oberhaut herauswächst totes Material, und die Haarwurzel merkt nicht, was mit dem Haar weiter passiert. Ob du das jetzt abschneidest, rasierst, oder auf einen Lockenwickler drehst oder färbst ist der Haarwurzel schnurzegal, sie produziert das Haar immer gleich weiter.

Und deshalb werden die nachwachsenden Haare weder mehr, noch dicker, noch dunkler. Du kannst also völlig unbesorgt sein, durch dein Rasieren veränderst du deinen Haarwuchs garantiert nicht, weder auf dem Bauch noch anderswo.

Natürlich kann sich ein Haarwuchs entwicklungs- und altersbedingt verändern, Haare können sich in ihrer Farbe oder Anzahl verändern (siehe Haare eines Kindes oder älteren Herrn auf dem Kopf). Aber durch Rasieren oder Haare schneiden passiert das nicht, das passiert z.B. unter dem Einfluss von Hormonen.

Also lass dir bitte keinen Quatsch einreden.

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Hallo Braunbaerkuchen,

du hast es ja schon geahnt, es ist kein Gold, was du da gefunden hast. Es ist auch nicht einmal Katzengolf oder Pyrit, wie manche User es hier vermuten. Es handelt sich ziemlich eindeutig um einen Glimmerschiefer. Das ist ein metamorphes Gestein, das durch Temperatur und Druck in der Tiefe in so eine blättrige Struktur gepresst worden ist, wie du sie ja beschrieben hast. Die hauchdünnen und glänzenden Blättchen, die du beobachtet hast, sind sogenannte Schichtsilikate, die diesem Gestein auch seinen Namen gegeben haben (Glimmer!). Meist ist dies Muskovit oder Biotit, der in unterschiedlichen Farben glänzen kann, je nach Verunreinigungen beim Auskristallisieren.

Glimmerschiefer sind auch in Skandinavien sehr verbreitet, weshalb es nicht verwunderlich ist, wenn du dein Fundstück am Ufer eines Sees in Nordeuropa aufgelesen hast.

Google mal unter Glimmerschiefer, verwandte Gesteine sind auch die Gneise, da findest du verschiedene Fotos, die deinem Stein sehr ähnlich sehen, es gibt aber sehr unterschiedliche Ausprägungsformen. Zwar ist dein Fundstück also nicht wertvoll, aber trotzdem ein schönes Stück!

http://de.wikipedia.org/wiki/Glimmerschiefer

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Also diese Frage ist ja schon wirklich irgendwie interessant und keineswegs dumm oder dämlich, wie hier tatsächlich manche glauben. Zeigt sie doch auf, dass im Alltag so manche Tücke stecken kann, die man nicht so ohne weiteres in den Griff kriegen kann, und wobei dringend Rat vonnöten ist.

Ich hätte da mal fürs Erste zwei Lösungsvorschläge parat.

  1. Es geht dir ja vor allem darum, die nervigen Blicke im Rückspiegel zu unterbinden, das kann ich verstehen, da es ja auch gefährlich ist, schließlich soll sich der Busfahrer ja vor allem auf den Verkehr konzentrieren und nicht auf nette Fahrgäste. Wie wäre es, wenn du dich ganz nach vorne, quasi neben den Busfahrer setzt, in eisebussen gibt es ja da vorne einen Klappsitz, das wird im Linienverkehr nicht gehen, aber wenn du ganz vorne rechts außen sitzt, müsstest du doch außerhalb der Reichweite des Spiegels sein. Um zu verhindern, dass er dich dafür anquatscht, setzt du dir einfach Riesenkopfhörer auf, Musik musst du dabei ja nicht unbedingt hören. Wie wäre das?

  2. Eine andere Möglichkeit, die mir einfällt wäre noch eine möglichst große Sonnenbrille zu tragen. Vielleicht sogar noch ein Kopftuch oder gar einen Schleier? Denn erstens sieht er dann nicht dass du ihn siehst, das macht das Schauen bestimmt schnell langweilig. Und wer flirtet denn schon einen Schleier oder sowas an..... :D

Also schau mal, ob du damit was anfangen kannst.... mich würde auch interessieren, ob es klappt. :D

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Hi Toussini,

deine Kenntnisse zum Wassertransport in Baumen sind zwar richtig, aber nicht vollständig. Denn neben dem Transpirationssog, den du kennst und richtig beschreibst, gibt es noch den Wurzeldruck.

Der Transpirationssog ist an die Verdunstung vor allem durch Blätter angewiesen und läuft vor allem passiv ab.

Der Wurzeldruck ist eine aktive Kraft, die lebenden Wurzelgewebe entsteht und Wasser entgegen der Schwerkraft nach oben drückt. Vor allem ist dies im Frühjahr an verletzten / geschnittenen Bäumen zu beobachten, da fließt das Wasser direkt aus der Wunde, so wie du es beschreibst. Der Wurzeldruck funktioniert nur in lebendem Wurzelgewebe und beruht auf osmotischen Kräften.

Zum Nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzeldruck

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Hallo, also ich würde es mal mit Fluorescein versuchen, auch deshalb, weil es biologischn unbedenklich ist. Schau mal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fluorescein

Es färbt sehr intensiv und wird vielfach als Tracer eingesetzt, mit ihm hat man z.B. nachgewiesen, wo das Wasser der berühmten Donazversickerung bleibt.

Durch Bestrahlung der Tulpe mit UV-Licht könntest du es dann evt. zum Fluoreszieren bringen.

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Na sowas gibts nicht alle Tage,

das ist ne wirklich gute Frage:

"Ich habe jetzt Intimrasur,

was mach ich in der Sauna nur?"

Denn niemand soll es bitte wissen,

und meine Haare dort vermissen!

Doch ist die Antwort wirklich leicht

mit Google ist das Ziel erreicht:

Für jeden Quatsch auf dieser Welt,

Ist dort ne Lösung eingestellt.

Nein, das ist keine Zauberfee,

das Ding heißt dort: Intim-Toupet.

Hast du mit Müh dich kahlrasiert,

dann klebst du dir ganz ungeniert,

die fremden Haare dort dann hin,

ich finde das macht wirklich Sinn!

http://intimtoupet.de/shop/category_1/Mein-Katalog.html?shop_param=cid%3D%26

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Diese Frage sehe ich leider erst jetzt, aber vielleicht bist du ja trotzdem noch einer richtigen Antwort interessiert.

Also, du liegst mit deiner Vermutung verkehrt, denn hier liegt ganz eindeutig ein autosomal-dominanter Erbgang vor! Beweisend dafür ist die Familiensituation, bei der die Eltern 12/13 als Merkmalsträger ein gesundes Kind 21 haben. Dies ist nur möglich, wenn sie ein gesundes Allel a getragen haben. Die Eltern haben also beide den Genotyp Aa, deshalb sind sie krank und haben natürlich meist kranke Kinder, da das krankmachende Allel dominant ist. Aber wenn die beiden gesunden Allele aa zusammentreffen (Kind 21), kommt ein gesunder Nachwuchs heraus. Diese Familiensituation ist, wenn sie denn auftritt, ein unschlagbarer Beweis für den autosomal-dominanten Erbgang.

Wäre der Erbgang autosomal-rezessiv, wären ja alle Kranken homozygot aa, dann würde dein Stammbaum niemals zutreffen können.

Alles klar?

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Lieblingsfach oder Lieblingslehrer?

Hallo :)

Meine Freundin ist gerade in einer ziemlich bescheuerten Situation und ich wollte mal Leute von "außerhalb", nach ihrer Meinung fragen :)

Also: Wir mussten vor den Sommerferien unsere Kurse für die Oberstufe wählen. Meine Freundin und ich haben beide Chemie als Leistungsfach gewählt, einfach weil wir das Fach lieben und weil der Lehrer, den wir hatten, uns auch ermutigt hat und er sogar versuchen wollte, dass wir in seinen Kurs kommen.

Nun haben wir dann am letzten Schultag unsere Stundenpläne bekommen und wir waren beide in dem anderen Chemie Kurs. Leider ist die Lehrerin total unsympathisch und sie kann gar nicht den Stoff erklären. Somit waren wir beide sehr enttäuscht und traurig.

Unser Lehrer schrieb uns abends dann noch eine Email, dass es ihm leidtue, er hat alles versucht aber wir mussten in den anderen Kurs. Er wusste genau, wie viel es uns bedeutet hat zu ihm zu kommen und er findet es auch sehr schade.

Ich hab ihm daraufhin geantwortet, ob es wirklich gar keine Möglichkeit mehr gibt zu ihm zu kommen.

Er hat dann daraufhin tatsächlich noch einmal nachgefragt und bei mir konnte man mit einigen Mühen den Plan so ändern, dass ich wirklich bei ihm bin.

Meine Freundin hingegen hat genau in der Zeit ihren Leistungskurs Physik, wenn unser Lieblingslehrer Chemie macht.

Meine Freundin überlegt nun statt Physik Bio zu wählen (So wie ich), damit sie es auch in seinen Kurs schafft.

Nun muss sie sich entscheiden: nimmt sie Physik und ist dafür bei der Frau im Kurs, und verliert möglicherweise die Begeisterung an der Chemie und versteht fast nichts im Unterricht, oder wählt sie Bio und kommt mit mir zu unserem Lieblingslehrer, verliert dann aber Physik als Fach, welches sie eigentlich sehr gerne mag und auch sehr gut ist.

Ich kann ihr leider auch nicht bei der Entscheidung helfen und so wollte ich euch mal fragen, was ihr ihr raten würdet. Lieblingslehrer oder 2. Lieblingsfach (das 1. ist Chemie xD) ? Weil eigentlich macht doch der Unterricht viel mehr Spaß mit einem Lehrer, der einen kennt und mag, aber andererseits muss sie ja dafür ihr 2. Lieblingsfach Physik aufgeben.

Vielen Dank schonmal :)

Lilli

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Auch wenn es schwierig ist, von außen einen Rat zu geben, würde ich deiner Freundin den Rat geben, Bio zu wählen um mit dir in dem Chemiekurs zu sein. Ich möchte euch drei Gründe nennen:

Grund 1:

Gerade in Chemie kommt es schon sehr darauf an, ob man einen Lehrer hat, der den Stoff gut und verständlich rüberbringen kann. Leider gibt es schon relativ viele Lehrer, die das dann nicht so schaffen, nicht umsonst gilt Chemie (leider) oft als "verhasstes" Fach. Es kann tatsächlich sein, dass sie die Freude an Chemie verliert und dass sich das auch in ihren Noten auswirken wird ist klar.

Grund 2:

Sie wäre ja dann mit ihrer Freundin, also dir, in einem Kurs, ihr könntet zusammen lernen und sie müsste nicht ständig "neidisch" auf dich in dem anderen Chemiekurs schauen.

Grund 3:

Zu Chemie passt Biologie viel besser als Physik, viele Lehrinhalte der Biologie, z.B. aus dem Bereich des Stoffwechsels (Fotosynthese, Dissimilation uvm.) überlagern sich und sind im Zusammenhang besser zu verstehen. Das heißt, wenn ihr Chemie gerne habt und darin gut seid, fällt euch Bio mit Sicherheit auch leicht.

Also wenn ich vor dieser Entscheidung stände, würde ich es so machen und auf Physik verzichten, aber entscheiden muss sie das natürlich selbst. Alles Gute euch zweien. :)

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Hallo bananei,

du hast zwei ähnliche Fragen zu den Stammbäumen gestellt, es geht um die möglichen Erbgänge, ich beantworte mal beides hier im Zusammenhang. Aber schon mal vorweg: natürlich gibt es keine Krankheiten, die autosomal oder gonosomal ausfallen, es gibt nur Stammbäume, bei denen eine Unterscheidung nicht möglich ist.

Zuerst zu der Unterscheidung, ob autosomal-rezessiv oder autosomal-dominant (deine andere Frage):

Es gibt je eine Familiensituation, die beweist, welcher Erbgang vorliegt (rezessiv oder dominant):

a) zwei Gesunde haben ein krankes Kind. Diese Situation beweist nämlich eindeutig die Rezessivität, denn dann müssen beide (phänotypisch gesunde) Eltern heterozygot sein. Findet man eine solche Familiensituation nicht, so kann die Krankheit eventuell auch als dominant interpretiert werden, wenn die Krankheit in jeder Generation auftritt. (Man nennt dies auch Pseudodominanz!)

b) eindeutiger Beweis für Dominanz wäre: zwei Kranke haben ein gesundes Kind! (denn dann müssen sie je noch ein gesundes, rezessives Allel haben) Außerdem wird bei diesem Erbgang keine Generation übersprungen!

Um nun zu entscheiden, ob du deinen Stammbaum richtig analysiert hast, müsste ich ihn natürlich sehen, es gibt auf jeden Fall Situationen, in denen keine Entscheidung möglich ist, es ist aber unwahrscheinlich, dass du einen solchen unlösbaren Stammbaum als Aufgabe bekommst.

Was die Unterscheidung autosomal/gonosomal anbelangt, ist die Sache etwas schwieriger.

Es gibt keine eindeutige Familiensituation wie in den autosomalen Fällen, die den gonosomalen (rezessiven) Erbgang eindeutig belegt. Ein Hinweis wäre natürlich, wenn die Krankheit vor allem Männer betrifft und jeder kranke Mann einen kranken Großvater mütterlicherseits hat. Sobald auch kranke Frauen auftauchen, wäre der Erbgang evt. auch anders interpretierbar. Hier wäre also ein Nachweis von gonosomalem Erbgang nicht eindeutig möglich. Aber das kommt sehr auf den vorgegebenen Stammbaum an, es werden zur Prüfung bestimmt eindeutig erkennbare Stammbäume vorgelegt

Und hier gibt es jede Menge Stammbäume zum Üben:

http://www.mallig.eduvinet.de/bio/Repetito/Banaly1.html

Wenn du noch Fragen hast, melde dich ruhig noch mal, so schwer ist das Ganze nicht... ansonsten viel Erfolg!

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Naja... also ich würde mal sagen, das ist in Wirklichkeit natürlich keiner dieser drei Begriffe.

Es ist weder eine echte Gruppenarbeit noch eine echte Einzelarbeit noch eine Frontalpräsentation, es passt in keine dieser Schubladen.

Es ist ja eigentlich auch nicht notwendig, alles in eine Schublade zu platzieren, vor allem wenn es, wie du schreibst, eine "Erfindung" eines deiner Schüler ist, in diesem Falle so vorzugehen, dass einer laut vorliest, die anderen aber den Text haben und mitlesen. Auf diese Weise kann man sich offensichtlich besser und intensiver auf den zu lesenden Text konzentrieren und bekommt den Inhalt besser mit. Das kann ich nachvollziehen, das dies hilfreich sein kann, zumindest für deine Azubis. Und das ist das Einzige, worauf es ankommt.

Nun dir geht es ja offensichtlich darum, das Ganze didaktisch zu präsentieren, um deine (zweifellos vorhandene) pädagogische Befähigung auch den zuständigen Stellen zu belegen. :D

Dann "erfinde" doch mal ganz einfach eine eigene Bezeichnung für diese Methodik, damit dokumentierst du zugleich auch noch deine (zweifellos ebenso vorhandene) Kreativität.

Ich habe jetzt mal nachgedacht, wie ich das Ding nennen würde. Man könnte zum Beispiel sagen:

"Gruppenkoordiniertes Lesen", denn damit ist sichergestellt, dass alle gleichzeitig mit dem betreffenden Text fertig sind und während des Lesens besser darauf fokussiert sind und nicht so leicht gedanklich abschweifen können.

Das könntest du doch so ähnlich in deiner didaktischen Analyse der Stunde darlegen und begründen.

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Hallo, also ich schätze mal, das wird etwas knapp sein, in diesem Jahr noch was zu bekommen, aber ich würde es mal hier versuchen:

http://www.schutzstation-wattenmeer.de/mit-uns-aktiv/mitarbeit/bundesfreiwilligendienst-im-wattenmeer/

In der Regel wechseln die Besetzungen im Juli, d.h. im Juli ist noch die alte Besetzung zeitgleich mit der Ablösung, so dass die neuen eingearbeitet werden können.

Vielleicht ist ja auch kurzfristig noch was möglich, einen Versuch ist es wert, ist nämlich eine tolle Sache!

Liebe Grüße

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Hallo Himmel, also das ist ja gar kein Problem. Wenn der Lehrer noch Referendar ist, dann bleibt er sowieso nur ein halbes Jahr oder höchstens ein Jahr, denn er muss dann wieder zurück zu seiner Seminarschule.

Also mach dir da mal gar keinen Kopf. Auch Lehrer müssen irgendwo wohnen... :P

Sei froh, dass du eine passende Wohnung gefunden hast, die du auch bekommst, das ist ja auch nicht so einfach. Und 10 Wohnungen in einem Haus sind ja doch relativ viel, da lauft ihr euch bestimmt nicht dauernd über den Weg, vielleicht ist er ja auch nett, soll es ja sogar unter Lehrern geben...

Ich würde das aber nicht gleich rumerzählen unter deinen Klassenkameraden.

Viel Spaß auf dem Weg in die Selbstständigkeit!!!

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Hallo dumbace,

deine Frage ist berechtigt und das wird auch oft durcheinander geworfen. Du musst in Chemie Folgendes ganz klar auseinander halten:

Der klassische Säure-Base-Begriff bezieht sich auf die Teilchen, die in der Lösung sind.

Eine Säure (bei dir: saure Lösung) enthält H3O+ Teilchen, Oxoniumionen, deshalb der saure Geschmack, die Rotfäbung von Lackmus , die sauren Eigenschaften eben. Eine Lauge, Base, alkalische Lösung enthält OH- Ionen, Hydroxidionen, deshalb der seifige Geschmack, die Blaifärbung von Lackmus etc.

Säuren und Basen nach Brönsted können aber ohne Wasser auskommen, hier kommt es nicht darauf an, welche Teilchen enthalten sind, sondern ob sie Protonen abgeben (Säuren) oder aufnehmen (Basen). Mit einem Indikator oder an ihren sonstigen Eigenschaften kann man sie nicht erkennen.

Da der klassische Säure-Base-Begriff und der von Brönsted zwei ganz unterschiedliche Konzepte sind, kann man sie nicht so einfach direkt vergleichen.

Wenn aber z.B. eine Brönsted-Säure wie HCl mit Wassser reagiert, entsteht eine saure Lösung mit Oxoniumionen, wenn die Brönsted-Base NH3 mit Wasser reagiert, eine alkalische Lösung mit Hydroxidionen.

Falls aber HCl mir NH3 reagiert, ist das zwar eine Reaktion einer Brönsted-äure mit einer Brönsted-Base, aber es gibt keine Oxonium-und Hydroxidionen, das ist der Unterschied.

Okay?

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