Für mich sind Spießer das, was einige als typisch amerikanisch bezeichnen würden: Streng religiös, enorm prüde, sehr konservativ, stark traditionell orientiert, in vielen Lebensbereichen übervorsichtig, sozial eher intolerant und weniger offen, jedoch leicht reizbar, in eher ländlichen Gebieten lebend, sich an noch so unsinnige Gesetze haltend und wegen jeder Nichtigkeit vor Gericht ziehend.

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Die Frage, unter welchen Bedingungen ein Verbot gerechtfertigt ist, hängt meiner Ansicht nach davon ab, wie notwendig dessen Einführung ist, um Bevölkerungsgruppen vor ungewünschten Zuständen zu bewahren und/oder ob es sinnvoll ist, weil die Vorteile für die Allgemeinheit die Nachteile überwiegend.

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Nein, denn das Altern ist die Anhäufung molekularer und zellulärer Schäden des Körpers, die bereits vor der Geburt beginnt. Es ist physikalisch unmöglich, deren Ansammlung im Laufe des Lebens zu verhindern.

Was jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach bald möglich sein wird, ist, den Alterungsprozess rückgängig zu machen. Für weitere Infos, siehe hier:

https://antiaging7663214.wordpress.com/2022/03/10/qa-zu-verjungungstherapien/

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Nein, du kannst das NES auch ausschließlich mit einem A/V-Kabel betreiben:

https://www.nintendo.de/Hilfe/NES/Installation/Anschl-uuml-sse-Fernseher/Anschluss-uber-Mono-A-V-Kabel/Anschluss-uber-Mono-A-V-Kabel-246108.html

Es hat sogar eine bessere Videoqualität als über das Antennenkabel.

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1) Nationalstolz ist Unsinn und erbärmlich: Warum sollte man stolz auf etwas sein, wofür man rein gar nichts geleistet hat? Ich mag Menschen für das, was sie sind und tun, und nicht dafür, dass sie innerhalb eines bestimmten Staatsgebiets geboren wurden.

2) Ich kann deine Erfahrung, Deutschland habe keinen Nationalstolz, nicht teilen: Ich kenne nur wenige Länder, die mehr Nationalstolz haben als Deutschland. Deutsche sind meiner Erfahrung nach enorm patriotisch und überschätzen sich in diesem Zusammenhang nur allzu oft: "Wir bauen die besten Autos, sind die besten Fußball-Spieler, brauen das beste Bier, sind die effizientesten und diszipliniertesten Arbeiter, entwickeln die fortschrittlichsten Technologien, haben die höchsten (Aus-)Bildungsanforderungen, halten uns immer an geltende Vorschriften etc." Alles Behauptungen, die man von vielen Deutschen hört und allesamt übertrieben positive Attribute enthalten, die sie sich gerne selbst zuschreiben, dabei jedoch absolut nicht von der Faktenlage gestützt, sondern eher widerlegt werden.

Ich würde mir wirklich wünschen, dass Deutschland weniger patriotisch wäre.

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Es gibt den modernen Menschen seit über 300.000 Jahren und die Menschheit hat es trotz zahlreicher Versuche bisher nicht geschafft, sich selbst zu vernichten, und diese Gefahr wird (trotz zunehmendem Risiko) immer unwahrscheinlicher.

Stattdessen haben wir heute weltweit im Schnitt eine höhere Lebenserwartung durch bessere gesundheitliche Versorgung, weniger Hunger, weniger Armut, mehr Artenschutz und Naturschutzgebiete, mehr Menschen mit Zugang zu sauberem Trinkwasser, mehr Demokratien, weniger Kriegstote und weniger Todesfälle durch Naturkatastrophen als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Ich halte es vor diesem Hintergrund für absolut naiv zu glauben, dass sich die Menschheit in naher Zukunft selbst auslöschen wird.

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Ja es wird kommen

Ich halte die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in naher Zukunft für notwendig, da in den nächsten Jahren aufgrund von zunehmender Automatisierung u. a. durch moderne Informationstechnik und Maschinen, die dazu in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und unabhängig von externen menschlichen Einflüssen Arbeit zu verrichten, in den nächsten Jahren immer mehr eintönige, repetitive Tätigkeiten, die keine menschlichen Qualitäten erfordern, wegfallen werden.

Von konservativer Seite wird oft argumentiert, man könne sich ja umschulen. Doch die wenigen Arbeiten, für die dann noch Menschen gefragt sein werden, werden so komplexe High-End-Jobs sein, dass es sich für viele schlicht nicht lohnen wird, diese zu ergreifen. Man wird dem 50-jährigen Busfahrer, der seine Arbeit an autonome Fahrzeuge abgeben musste, wohl kaum sagen können, er solle sich zum Big-Data-Analyst, Virtual-Reality-Designer, Machine-Learning-Manager oder KI-Programmierer umschulen.

Auch abgesehen davon halte ich ein BGE aus den folgenden Gründen für sinnvoll:

-Ein BGE würde insgesamt zu einer glücklicheren und sozial gerechteren Gesellschaft mit weniger Neid und Ausgrenzung führen.

-Durch das BGE entfiele die Stigmatisierung Erwerbsloser.

-Viele Bürger hätten durch die Einführung eines BGEs weniger finanziellen Druck sowie mehr Zeit und Möglichkeiten, sich mit aus ihrer Sicht interessanten Themen intensiver auseinanderzusetzen und somit eine sinnvolle Tätigkeit zu finden, die zu ihnen passt und sie langfristig erfüllt.

-Menschen hätten mit einem BGE erstmals die Möglichkeit, sich einer Arbeit, die sie nicht ausüben wollen, zu verweigern, ohne dabei Sanktionen fürchten zu müssen und damit die Freiheit, eigenverantwortlich und selbstbestimmt mit ihrem Dasein umzugehen.

-Ein BGE würde auch Menschen, die keiner geregelten Erwerbstätigkeit nachgehen, ein bescheidenes, aber würdevolles Leben ermöglichen. Das BGE überwindet somit einen Arbeitsbegriff, der auf reine Erwerbsarbeit reduziert ist und wertschaffende nebenberufliche Aktivitäten zu sehr außer Acht lässt.

-Unattraktive Arbeiten, die in naher Zukunft noch nicht automatisiert werden, müssten mit einem BGE durch bessere Bezahlung und ansprechendere Arbeitsbedingungen attraktiver gestaltet werden, um Anreize zu schaffen.

-Durch die garantierte finanzielle Absicherung eines BGEs könnte sich die Risikobereitschaft in der Bevölkerung erhöhen. Damit würde eine Kultur des Erfindungsreichtums geschaffen und der Unternehmergeist gestärkt werden.

Ein BGE wäre sozial gerecht: Zwar würden alle Bürger am Monatsanfang den gleichen Geldbetrag in Form des Grundeinkommens erhalten, jedoch hätten Reiche in der Bilanz am Monatsende deutlich mehr Geld durch Steuern verloren, als sie durch das Grundeinkommen erhalten haben, während bei Ärmeren das Gegenteil der Fall wäre, ähnlich dem Prinzip einer progressiven negativen Einkommensteuer.

Es wäre eine Art Fundament, das es jedem Bürger ermöglicht, bescheiden, aber würdevoll zu leben, auf dem man aufbauen könnte und dabei nie unter dieses existenzsichernde Niveau fallen würde. Es geht beim Grundeinkommen nicht darum, mehr Geld zu haben (falls das überhaupt zutrifft), sondern niemals zu wenig zu haben.

Die Finanzierbarkeit des BGE wurde längst seriös durchkalkuliert. Es gibt zahlreiche renommierte Wissenschaftler, Ökonomen und Unternehmer, laut denen sich ein BGE durch eine Umstrukturierung des Steuersystems sowie Einsparungen bei Bürokratie und Verwaltung durchaus finanzieren ließe.

Es wäre schlicht eine Milchmädchenrechnung, einfach den Geldbetrag des Grundeinkommens mit der Bevölkerungszahl zu multiplizieren, da dies die Bruttokosten darstellt und diese Rechnung nicht berücksichtigt, dass das BGE ein System ist, bei dem die Bürger regelmäßig Steuern zahlen und gleichzeitig das Grundeinkommen erhalten.

Wenn sämtliche derzeit bestehenden Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Ausbildungsförderung, Kindergeld etc. durch das BGE schrittweise ersetzt und letztendlich wegfallen würden, wäre das BGE wohl gleich teuer bis sogar günstiger zu finanzieren als unser jetziges Sozialsystem und damit verbundene Verwaltung und einhergehende bürokratische Aufwände.

Es würde auch keine zwangsläufige Inflation alleine aufgrund der Einführung eines BGE geben, da nach den allermeisten Modellen kein neues Geld dafür notwendig ist. Es würde lediglich umverteilt werden. Sehr zu empfehlen sind in diesem Zusammenhang Bücher, Artikel, Filme und Vorträge von u. a. Richard David Precht, Götz Werner, Katja Kipping, Thomas Straubhaar, Michael Bohmeyer, Daniel Häni, Enno Schmidt und Karl Widerquist.

Hier eine Auswahl einiger BGE-Modelle, deren Finanzierbarkeit auf Deutschland bezogen sind:

https://www.grundeinkommen.de/wp-content/uploads/2017/12/17-10-%C3%9Cbersicht-Modelle.pdf

Hier ein sehr aufschlussreiches Interview von Richard David Precht, in dem die aus meiner Sicht wichtigsten Aspekte des BGE kurz und kompakt und dennoch gut verständlich zusammengefasst werden:

https://www.youtube.com/watch?v=f1gyi8T-diM

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1) Nationalstolz ist Unsinn und erbärmlich: Warum sollte man stolz auf etwas sein, wofür man rein gar nichts geleistet hat? Ich mag Menschen für das, was sie sind und tun, und nicht dafür, dass sie innerhalb eines bestimmten Staatsgebiets geboren wurden.

2) Ich kann deine Erfahrung, Deutschland habe keinen Nationalstolz, nicht teilen: Ich kenne nur wenige Länder, die mehr Nationalstolz haben als Deutschland. Deutsche sind meiner Erfahrung nach enorm patriotisch und überschätzen sich in diesem Zusammenhang nur allzu oft: "Wir bauen die besten Autos, sind die besten Fußball-Spieler, brauen das beste Bier, sind die effizientesten und diszipliniertesten Arbeiter, entwickeln die fortschrittlichsten Technologien, haben die höchsten (Aus-)Bildungsanforderungen, halten uns immer an geltende Vorschriften etc." Alles Behauptungen, die man von vielen Deutschen hört und allesamt übertrieben positive Attribute enthalten, die sie sich gerne selbst zuschreiben, dabei jedoch absolut nicht von der Faktenlage gestützt, sondern eher widerlegt werden.

3) Auch deine Behauptung, man würde in Deutschland sofort als Nazi bezeichnet werden, wenn man stolz auf sein Land ist, kann ich nicht bestätigen, eher im Gegenteil: Wenn man (m. M. n. korrekterweise) sagt, dass man nicht stolz auf seine Herkunft sein sollte, wird man in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern sofort als linksgrünversiffter Gutmensch betitelt.

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Was konkret verstehst du unter der "nahen Zukunft"? Falls es dir um die nächsten 2 bis 3 Jahrhunderte geht, dann:

-Abschaffung des Alterns

-Beseitigung von Armut, Kriegen und Krankheiten

-Automatisierung aller eintönigen, repetitiven Berufe, die keine menschlichen Qualitäten erfordern und damit einhergehende Einführung eines BGE

-Möglichkeit, sein Bewusstsein mithilfe eines Brain Computer Interfaces in ein Computronium-Substrat zu transferieren

-Kolonisierung anderer Sternsysteme

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Ich habe auch aufgehört

Schon lange, weil es aufgrund von peer to peer einfach zu viele Verbindungsabbrüche gibt und so einfach keinen Spaß macht. Auf der Wii U lief das Spiel online um Welten besser, obwohl es noch keinen kostenpflichtigen Online-Service gab.

Vielleicht hat sich das Spiel auch seit dem ich aufgehört habe in diesem Aspekt deutlich vebessert; dann würde ich es wieder online spielen.

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Nicht gut

Niemand sollte darüber entscheiden dürfen, für was eine Person getötet werden darf, das ist vollkommen unethisch und menschenunwürdig.

Man stelle sich mal vor, sie träfe Unschuldige. Das wäre nicht wieder rückgängig zu machen und durch nichts zu verzeihen. Es ist heute einfacher denn je, vermeintliche Beweisfotos und -videos zu fälschen.

Mit einer Todesstrafe gibt ein Staat außerdem vor, es wäre angemessen, Personen zu ermorden, wenn sie etwas Schlimmes getan haben, was einige Täter als Vorbild ansehen könnten, da es den Anschein erweckt, als wäre dies einfach ein 'normaler' rechtlicher Eingriff wie jede andere Bestrafung auch.

Außerdem wäre die Vollstreckung der Todesstrafe auch als eine Art Rache zu verstehen, die in einem neutralen Rechtsstaat überhaupt keinen Platz haben sollte.

Ein häufig genanntes Argument für die Todesstrafe ist, dass diese abschrecken könnte, aber ich denke, dass eine Person, die es auch nur in Erwägung zieht, etwas zu tun, das so schlimm ist, dass es eine Todesstrafe rechtfertigen würde, so lebensmüde handelt, dass es sie nicht mehr abschrecken kann.

Einige meinen auch, mit der Todesstrafe könne man Menschen aus der Welt schaffen, doch das würde auch durch eine lebenslange Haftstrafe gewährleisten werden, die zudem laut zahlreichen Studien im Durchschnitt günstiger sind, weil es keine langwierigen Auseinandersetzungen mit dem Täter gibt, um wirklich sicher zu gehen, dass man ihn ermorden soll.

M/17

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Es gibt den modernen Menschen seit über 300.000 Jahren und die Menschheit hat es trotz zahlreicher Versuche bisher nicht geschafft, sich selbst zu vernichten, und diese Gefahr wird (trotz zunehmendem Risiko) immer unwahrscheinlicher.

Stattdessen haben wir heute weltweit im Schnitt eine höhere Lebenserwartung durch bessere gesundheitliche Versorgung, weniger Hunger, weniger Armut, mehr Artenschutz und Naturschutzgebiete, mehr Menschen mit Zugang zu sauberem Trinkwasser, mehr Demokratien, weniger Kriegstote und weniger Todesfälle durch Naturkatastrophen als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Ich halte es vor diesem Hintergrund für absolut naiv zu glauben, dass sich die Menschheit in naher Zukunft selbst auslöschen wird.

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Das lässt sich so pauschal nicht sagen und ist sicherlich je nach Studie individuell. Selbstverständlich sollte man grundsätzlich alle Studien kritisch betrachten und sich intensiv genug mit dessen angelegten Kriterien und Maßstäben, Plausibilität der Schlussfolgerungen, möglichen Absichten und deren Einfluss auf Ergebnisse etc. beschäftigen.

Was mich jedoch immer wieder entsetzt, ist, wenn Menschen sich von vornherein eine Studie noch nicht einmal anschauen, da "man ja ohnehin niemandem mehr trauen könne" und damit sofort eine kritische Auseinandersetzung systematisch abwürgen. Das ist natürlich die absolut faulste und primitivste Art, deutlich zu machen, dass man keine Lust dazu hat, sich ernsthaft auf wissenschaftlicher Grundlage Evidenz-basiert mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen.

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Mensch, ohne Qualifikation, der schlüssig argumentiert

Eine Aussage ist dann korrekt, wenn sie der Wahrheit entspricht, und es spielt dabei überhaupt keine Rolle, aus wessen Mund diese stammt.

Ich glaube einem arbeitslosen Schulabbrecher, der mir etwas schlüssig und mit vertrauenswürdigen Belegen untermauert erklärt, mehr als einem Professor, der keinerlei Evidenz für seine Behauptungen vorweisen kann und einfach nur sagt: "Vertrau mir einfach, ich habe studiert."

Von letzterer Sorte gibt es jedoch hoffentlich nicht viele.

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Es wäre ziemlich pervers und unnachhaltig, wenn sich die Menschheit nicht im Universum ausbreiten würde, sondern stattdessen auf diesem Planeten verbleibt und ihn so lange ruiniert, bis er unbewohnbar ist. So viel zu diesem logischen Fehlschluss.

Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir es in naher Zukunft schaffen werden, andere Himmelskörper im Universum zu kolonisieren und somit dem zum Großteil toten, unbewohnten Universum Leben einhauchen werden, das dessen Schönheit bewundern kann.

Das Universum kann so unglaublich und faszinierend sein, wie es will; wenn niemand es miterleben kann, hat auch niemand etwas davon.

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Nein, weil

Auf keinen Fall, und ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, warum so viele bei dieser Umfrage ja gewählt haben.

Nenne mir einen Grund, warum ich für ein Land mein Leben aufs Spiel setzen sollte bzw. was ich konkret davon hätte, außer einer hohen Chance, zu sterben.

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