In Deutschland gibt es vereinzelt Gegenden, wo Deutsche noch nicht zur Minderheit verkommen sind. Allerdings ist die Tendenz dank Merkel stark abnehmend. In den meisten deutschen Regionen werden Deutsche mittlerweilen diskriminiert, geschlagen, beleidigt oder zumindest in ihrer Kultur unterdrückt. Vor allem was Schulen betrifft, wo Deutsche teilweise nicht mal 5% der Schüler ausmachen. Also in den Ballungszentren rotgrüner Problemstädte, pardon, Integrations-Vorzeigestädte.

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Die Präpositionen kann man nicht in allen Situationen 1:1 vom Spanischen aufs Deutsche übersetzen, aber "a" bedeutet meist "zu":

a = zu (neben anderen Bedeutungen)

a la = zur (f, Dativ; abgekürzt für zu der), z.B. voy a la parada de autobús = ich gehe zur Bushaltestelle. A la/las wird aber auch für die Uhrzeit gebraucht: a la una (um Eins; um ein Uhr), a las dos (um Zwei; um zwei Uhr).

al (abgekürzt für a él) = zum (m, Dativ; abgekürzt für zu dem), z.B. voy al restaurante = ich gehe zum Restaurant

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Groß, wie jeglicher Anfangsbuchstabe zu Satzbeginn. Wenn du Großbuchstaben allgemein meinst, ist es so, dass bei reinen Großbuchstaben, wie z.B. auf Plakaten der Akzent weggelassen werden kann(!), ohne dass dies falsch wäre. Die Tendenz geht aber dahin, trotzdem Akzente zu verwenden. Einzige Ausnahme: wenn designtechnsich jetzt alles die gleiche Höhe haben soll. Großbuchstaben sind ja gleichförmiger, die Akzente ragen darübe hinaus. Wenn das nicht gewünscht ist, kann man sie weglassen.

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Wörtlich: ¡Jódete! aber auch ¡Qué te jodas!, was eine verstärkte Form des Imperativs ist. In Südamerika auch oft: dejate de joder, was aber auch wie ein "jetzt hör aber mal auf ist", nur eben deftiger ausgedrückt, aber durchaus salonfähig.

Du weißt aber schon, dass das keine Aufforderung zum Gratissex ist, also gleichbedeutend wie geht zum T.... oder verpiss dich usw. ist.

Deshalb eben auch: vete al diablo, vete a la mierda.

Vete a la chinga ist dagegen schon sehr dialektgeformt und kommt so eigentlich nur in Mexiko vor. Chingas sind imaginäre Orte oder Personen.

Oder vete al carajo. Auch wenn carajo umgangssprachlich was anderes bedeutet, kommt der Ursprung daher, dass carajo ein Mastkorb bzw. Auskuck hoch auf dem Mast ist. Ähnlich wie: geh dahin, wo der Pfeffer wächst.

Kannst auch einfach nur hija/hijo de puta sagen. Kommt alles auf's gleiche raus.

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Hallo, was den Carneval in Spanien ausmacht ist, dass dort meist thematisch verkleidete Gruppen herumlaufen. Also nicht jeder sich einfach irgendwie verkleidet, sondern Gruppen von Freunden all z.B. als Rockstars herumlaufen oder alle einer Gruppe als Politiker, Polizisten, Rocker, Frauen mit blonden Zöpfen oder was auch immer.

Im Carnaval de Cádiz kommt noch hinzu, dass es dort - wie auch in anderen Zonen Andalusiens üblich - sogenannte Chirigotas gibt. Also Gruppen, die mit ein paar Instrumenten ein politisches oder soziales Thema in Liedform vortragen. Diese findet man an vielen Ecken der Stadt zu Karnevalszeiten. Es gibt aber eben auch Wettbewerbe, was dort den eigentlichen Karneval ausmacht: diese Gruppen treten gegeneinander an. In Vorausscheidungen, später in Endausscheidungen und im großen Finale am Ende des Karnevals.

Fazit: Karneval in Cádiz besteht darin, dass sich Gruppen von 10-15 Leuten nach einem bestimmten Thema verkleiden und Chirigota-Gruppen zu ihrer Verkleidung lustige Lieder machen und sich dementsprechend in Szene setzen. Die Musik und Melodie ist praktisch bei allen Chirigotas gleich. Es kommt rein auf den sarkastischen Text passend zur Verkleidung der Gruppe an. Hier könntet ihr ja selbst eine Chirigota texten...

https://youtube.com/watch?v=Sgvh2aGzizk

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ir = gehen bzw. wohin gehen, inkl. mit anderen Transportmitteln (ir en coche/bicicleta = fahren; ir en avión = [als Passagier wohin] fliegen. Ir nimmt man auch symbolisch dafür, ob etwas geht/funktioniert oder nicht: va = funciona = geht, no va = no funciona = geht nicht.

irse = weggehen. Es ist reflexiv benutzt, gibt hier kein Ziel an. Man geht weg, weil man die Schnautze voll hat. Vete (Imperativ; von irse) = geht weg = hau ab. Ve (von ir) = geh dahin.

marchar = marschieren. Übertragen auch, ob etwas geht/funktioniert. Mit marcha sind auch Gänge einer Auto-Gangschaltung gemeint, Marschmusik, aber in Spanien auch wenn was kräftig läuft oder sogar abends ausgehen (de marcha).

marcharse = wegmarschieren, also aufbrechen, die Zelte abbrechen, von hier weggehen mit Sack und Pack.

andar = gehen, laufen. Es ist hier eher der Laufweg gemeint oder die Haltung. Anda bien/mal. Geht gut/schlecht wäre eher lateinamerikanisch für va bien/mal. Im Gegensatz zu ir, wo es rein darum geht, dass jemand wohin geht/weggeht und marchar, was etwas mehr Tam Tam hat, ist andar eher physikalisch gesehen, also Laufweg (Gerade/Bogen) oder (Haltung). ¿Cómo te va? = Wie geht es dir. ¡Cómo anda esta persona! Wie läuft der denn? Anda = funciona. Auch hier kann es symbolisch gebraucht werden. Vor allem "wie am Schnürchen, dennn andar ist in 2. Linie eben auch wie physikalisch rund es läuft.

caminar = gehen, wandern. Camino = Weg.

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Muttizettel gibt's in Spanien nicht.

Lt. Gesetz kommt man in Clubs ab 18 rein, manche Clubs haben diese Altersgrenze weiter erhöht, z.B. auf 21, je nachdem, welches Publikum sie bevorzugen. Es gibt auch Matineen, d.h. Veranstaltungen am früheren Abend, wo Jugendliche rein dürfen, da wird aber kein Alkohol ausgeschänkt und normal sind eben Erwachsenenveranstaltungen von Jugendveranstaltungen getrennt.

Vorteil für Euch: meist sehen Mitteleuropäer älter aus als Spanier im gleichen Alter, also könnt ihr ggf. mit 16 schon als 18-Jährige durchkommen.

Das kommt aber drauf an. Wenn der Clubbesitzer erwischt wird, ist er seine Lizenz los. Es ist nicht mehr so wie vor ein paar Jahren, als noch oft ein Auge zugedrückt wurde. Teilweise eben auch wg. Anhäufung von Vorfällen mit betrunkenen Touristen aus nördlicheren Gefilden, inkl. Balkoning (also betrunken vom Hotel-Balkon in den Pool springen; mit mehr Toten und Schwerverletzten als bei Stierläufen; nur unter ausländischen Touristen verbreitet), Massenschlägereien inkl. mit der Polizei, überhand nehmender pauschal organisierter Sauftourismus usw. Wie man in den Wald hereinschreit, kommt es eben wieder raus, d.h. man sieht jetzt genauer hin.

Von daher: 50/50. Lt. Gesetz keine Chance, ihr seht jedoch normalerweise im Vergleich zu Spaniern älter aus, alleine schon aufrgund der tendentiell etwas größeren Körpergröße.

Ausschlaggebend kann aber eben auch das Programm der Disco sein. Ob heute Studentenfeiern oder Jungesellen-Abschiede oder Strips anstehen...

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Das ist mit Ausnahme von Spekulatius nichts, was es nicht auch in Spanien gäbe. Ich würde Spekulatius oder ggf. Marzipan nehmen.

Lebkuchen kann man auch dort kaufen und wenn es nicht gerade Elisenlebkuchen sind oder selbstgemachte, sind die auch nicht sooo gut, wie man inkl. Kindheitserinnerungen ggf. hier reininterpretiert.

Milka oder Rittersport ... Persönlich finde ich beide minderwertig. Da gibt es ganz andere Sorten, auch in Spanien.

Spekulatius wäre wirklich mal was anderes, was es dort normal nicht zu kaufen gäbe.

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Alginet-Straße 3, 2. OG rechts

(Stadt) Elche, (Bundesland) Comunidad Valenciana

(PLZ) 03203

Spanien

In Spanien gibt man das Stockwerk und die Tür/Appartement-Nr., Seite oder weitere Beschreibungen an. An den Klingelschildern stehen keine Namen.

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Du musst lange gedrückt halten und warten, bis das Menü aufgeht, wo du zwischen ì , î ... usw., aber auch 8 wählen kannst. Es gibt ja nicht nur ein i-Sonderzeichen, sondern viele.

Wenn nicht, ggf. auf Sonderzeichen (über Zahlen... dann Sonderzeichen 1, 2, 3) umschalten.

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Mexikaner sind Nordamerkaner, Puertorikaner Caribeños. Man kann schon sagen, dass sie freundlich sind. Spanier sind jedoch allgemein toleranter als Lateinamerikaner, tendentiell. Freundlich sind die meisten Lateinamerikaner. Besonders Kubaner, aber auch z.B. Argentinier, die sehr interessiert an allem anderen sind. Jedoch muss man in Amerika (ob Lateinamerika oder die USA) eine gewisse Vorsicht walten lassen, da die Sicherheit eine andere ist und nicht mit Europa (vor allem vor 2015) vergleichbar ist.

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Das kann man so nicht sagen, denn Lateinamerikaner stammen grundsätzlich aus 3 verschiedenen Ethnien ab:

Indios, also Nachkömmlinge indogener Völker Amerikas, wie es z.B. Mayas, Azteken oder Inkas waren. Diese sind i.d.R. ziemlich klein.

Europäische Eroberer und Einwanderer, allen voran Spanier, in Brasilien Portugiesen, in Argentinien neben Spaniern auch Italiener. Diese sind meist normalgroß. Darunter fallen z.B. ein Fidel Castro (1,90 groß, Kubanischer Ex-Präsident mit spanischen Wurzeln) oder Che Guevara (1,75m groß, argentinischer Revolutionär mit spanischen Wurzeln).

Nachkömmlinge afrikanischer Sklaven, die von Spaniern, Portugiesen und später Engländern nach Amerika gebracht wurden. Diese sind i.d.R. auch größer. Viele Afro-Kubaner z.B. haben stattliche Maße.

Es kommt also drauf an. Natürlich macht sich auch die Versorgungslage bemerkbar. So gingen im spanischen Bürgerkrieg sehr viele Menschen nach Amerika. Diese Generation ist ziemlich klein, weil sie während des Bürgerkrieges nichts zu Essen hatte. Die Nachkömmlinge sind meist deutlich größer. In Lateinamerika oder Spanien selbst.

Klein sind die Menschen in Lateinamerika vor allem in Gegenden, wo viel indigene Bevölkerung lebt, d.h. z.B. in Bolivien oder Ecuador oder eben ältere Menschen der Bürgerkriegsgeneration.

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Das Imperfecto beschreibt Gleichzeitiges. Also alles, was damals die Regel war (weil gleichzeitig zum Zeitraum stattdindent), was gleichzeitig gemacht wurde und was auch den Zeitraum überspannt.

Wenn "damals immer" oder "damals gerade (zu dem Zeitpunkt)" zutrifft, ist es eigentlich Imperfecto. Ebenso wenn du mehrere Dinge auf einmal machst.

Das Indefinido beschreibt dagegen Hintereinanderfolgendes. Also alles, was nicht die Regel war, zeitliche Abläufe, Lebensläufe, Aktionen, die hintereinander ablaufen.

Wenn also "und dann..." passen würde, ist es Imperfecto.

Achtung: es kann auch beides in einem Satz vorkommen. Typisch für das Imperfecto sind aber Kindheitsbeschreibungen und alles, was damals die Regel war. Typisch für das Indefinido sind Chroniken, Lebensläufe und Aktionen, die plötzlich vorkamen, aber auch etwas, was damals gleich wieder abgeschlossen wurde.

Me levanté (Reihenfolge und dann...) y luego me duchaba y cantaba a la vez (Gleichzeitiges).

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Klar, Spanien war (wenn man die letzten Flecken noch hernimmt) insgesamt 700 Jahre von den Arabern/Mauren besetzt. Deshalb ist man dort nicht so leichtsinnig wie Merkel und hält die Grenzen dichter. Es gibt einige Staaten Europas, die das schon geschichtlich hinter sich haben, was Deutschland gerade bevorsteht. Wenn es wieder heißt: Konvertiere oder sterbe bzw. zahle als Geduldeter und Rechteloser Steuern, um zu überleben.

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Das kommt alleine auf's Ergebnis drauf an. Ist die Zahl 1 (mit oder ohne Dezimalstellen), ist es ES, wenn nicht, dann SON:

Cinco menos dos son tres.

Cinco menos cuatro es uno.

Uno más uno son dos.

2,5 - 1 = 1,5 (Dos coma cinco menos uno es uno coma cinco). Bei ...,5 würde man aber landläufig y medio sagen. Inkl. bei Währungen (un euro y medio) und oft werden Geldbeträge im Alltag nicht auf 2 Dezimalstellen gerundet (1,5 € kann man so finden, wäre in Deutschland komisch, dort: 1,50 €).

Das gibt übrigens auch für andere Bereiche:

Uhrzeiten: es la una, es la una y media, son las dos menos cuarto, son las tres.

Einzahl/Mehrzahl: 3 euros, 1,5 euro, 1 euro, 0 euros (ist nicht Eins!).

Ist gleich kann man hier nicht wörtlich übersetzen. Es igual a ... wäre für einen Vergleich richtig, nicht für ein Ergebnis.

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Es gibt in Málaga ein paar alteingesessene deutsche Familien, die hauptsächlich mit Industrie oder dem Anbau von subtropischen Früchten zu tun hatten.

Die deutsche Schule in Málaga wurde 1899 gegründet und zunächst praktisch nur von deutschen Kindern besucht, bis sie nach dem 2. Weltkrieg vorübergehend schließen musste. Später zog sie dann über Benalmádena nach Marbella. Viele von den heute dort zur Schule gehenden haben deutschen Migrationshintergrund.

Auf der anderen Seite ist Deutsch als Fremdsprache (aus eigener Erfahrung) rückläufig, auch wenn es mal mit der Krise einen kurzen Boom hatte. Aber Spanier bevorzugen eher Englisch oder Französisch, sind vom Deutsch eher frustriert, vom Französisch her schnelle Erfolge gewöhnt, die im Deutschen nicht so einfach zu bewerkstelligen sind.

Praktisch nur gut situierte Familien, welche internationalen Geschäften nachgehen schicken ihre Kinder in den Deutschunterricht (und Chinesisch, Französisch...). Ansonsten eben wie gesagt Nachfahren Deutscher.

Viele angesehene Privatschulen sind aber zweisprachig. Meist jedoch Englisch oder Französisch, mit o.g. Ausnahme.

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Hallo, von Málaga nach Sevilla sind es 200 Km, keine 250. Es geht alles Autobahn, von daher... Allerdings geht es die ersten 40 Kilometer von Málaga ab erstmal bergauf, die Montes de Málaga hindurch.

Ich würde an deiner Stelle die nähere Umgebung Málagas und Málaga-Stadt selbst erkunden. Da gibt es viel zu sehen, inkl. Naturparks und Schluchten (El Chorro) und Stauseen, ein bizarres Karststeingebirge (El Torcal), westernähnlichen Landschaften (Guadalhorcetal Richtung Álora und Coín).

Ein Ausflug nach Nerja oder Marbella und Ronda sind auch angesagt.

Auch ist Granada viel näher (nur gut 100km).

Sevilla ist zwar schön, Málaga aber gastfreundlicher und es ist viel mehr los. Dazu das Meer, Berge, 2. Museumsstadt Spaniens, viele Einkaufsmöglichkeiten, ein sagenhaftes Nachtleben (aber erst sehr spät) etc.


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