Wir haben garnix gehopst.

Wir haben gar nix gehopst.

Und Menschen sind keine Tiere.

Das ist ein Fakt.

Obwohl Deine Logik nicht stimmt, lebe ich seit vielen Jahren im Wald.

Was sagt Dir das?

Allerdings ziehe ich nicht ruhelos im Wald umher, sondern lebe dort in einem Haus.

Mir und meiner Familie geht es gut im Wald.

Es gibt frische Luft, gesundes Wasser, viele Bäume und Tiere.

Wegen der schönen und gesunden Umgebung haben wir einen freien Kopf.

Du hast aber recht, der Mensch sollte im Wald leben.

Sicher lebst Du nicht im Wald?

Sonst würdest Du nachts sicher besser schlafen und nicht auf so einen Nonsens kommen ;-)

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ja, aber die interessieren doch nicht?

Wenn wir Pilze sammeln, dann doch Speisepilze - oder?.

Und wenn wir uns an ein paar Grundregeln halten, dann gibt es so gut wie keine Verwechselungsgefahr.

Theoretisch also kaum möglich, dass wir uns vergiften.

Wenn man sich an Pilzen vergiftet, dann sind das keine Pilzvergiftungen, sondern meist Lebensmittelvergiftungen, weil die Sammler keine Ahnung von Speisepilzqualitäten haben und alte, bereits verdorbene Pilze mitnehmen.

Das Problem sind die rasche Schimmelbildung mit verschieden Schimmelarten sowie die Eiweißzersetzung, die oft parallel ablaufen.

Ich hab mal bei einer "Pilzberatung" teils angeschimmelte und teils verdorbene Pilze präsentiert (Steinpilze), um das praktische Wissen einer Pilzberaterin zu testen. Sie hatte das Wesentliche nicht erkannt. Nicht mal einen Geruchstest gemacht ....

Seit dem kann ich vor diesen Theoretikern nur warnen. Es gibt natürlich viele positive Ausnahmen, aber ich bin grundsätzlich erst mal skeptisch, u.a. auch deswegen, da ich etliche Pilzsachverständige persönlich kenne und mit denen schon im Wald unterwegs war ;-)

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Da ist nur der Text vom Datum getrennt.

Beispiel: Text z.B. bei den Zutaten oder Verzehrsempfehlungen: ...bei max. + 7°C mindestens haltbar bis: siehe Aufdruck

oder bei max. + 4°C zu verbrauchen bis: siehe Aufdruck

Bei Fleischfüllungen und nicht vorgegart würde ich von einem Verbrauchsdatum ausgehen, bei Gemüsefüllungen von einem MHD.

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kenne ich, das sind diese großen Fleischhühner, wiegen normalerweise so um 3 - 4kg.

Ich würde das Huhn auf jeden Fall halbieren und die zwei Hälften auf ein Backblech legen. Funktioniert gut mit einem großen gezackten Brotmesser oder einem fein gezackten größeren Küchenmesser.

Von unten Zwiebeln und Gemüse wie Sellerie, Lauch, Möhren auf das Backblech geben, mit etwas Thymian, Knoblauch, Rosmarin etc. würzen.

Die beiden Hühnerhälften nun gut mit einer Gewürzmischung/-marinade einpinseln.

Hierfür verwende ich selber immer etwas Senf, Teriaki-Sauce, BBQ-Sauce, Zitronensaft, wenig Öl, Paprika-Pulver, Rosmarin-Pulver, Pfeffer, Salz.

Den Ofen auf ca. 240°C vorheizen und die Hühnerhälften ca. 20 min. bei dieser Hitze (Ober- und Unterhitze) garen. Danach Wasser aufgießen oder besser Geflügelbrühe.

Jetzt Temperatur auf ca. 100 °C reduzieren und langsam ca. 1 bis max. 1,5 Std. zuende garen.

Immer wieder mal herausnehmen und erneut etwas einpinseln. Wenn nötig, Wasser nachgießen, damit nix anhängt.

Die Flügel trenne ich immer vorher ab und lege diese mit in die Backform, ebenso die Innereien, falls vorhanden. Fett im Bauchraum nicht wegwerfen, sondern mit auf das Backblech geben, wo es nach und nach ausgelassen wird und viel Aroma in die Flüssigkeit abgibt.

Die Methode des Halbierens, die ich auch für Ente und Gans anwende, ist für mich einfach ideal, da das Geflügel so gleichmäßig gegart wird. Ein lästiges "Wenden" entfällt und die Oberseite bekommt so immer eine schöne rösche Haut.

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kommt immer darauf an, wie es regional geregnet hat und wie dann infolge des Niederschlags die allgemeine Bodendurchfeuchtung aussieht.

Im Wald selber ist bei uns im Spessart noch gar nichts los, auf den Wiesen jedoch wachsen seit ein paar Wochen Massen von Wiesenchampignons. Vereinzelte Boviste sind zu sehen, sonst noch nichts.

Im Grunde ist der Boden immer noch viel zu trocken.

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Obwohl ich grundsätzlich dahinter stehe, ist Bio nicht immer ein Qualitätsgarant für gutes Fleisch, denn entscheidend ist die Haltung und die Philosophie des Züchters.

Wenn Du in der Stadt wohnst, kannst Du dir alles online liefern lassen.

Google mal z.B. "Freilaufschweine, Freilaufrinder, Freilaufgeflügel...usw.".

Das ist meist artgerechte Tierhaltung mit gesunder Ernährung, mehr Zeit zum Wachsen, besserer und urtümlicher Geschmack.

Dort kann man auch mal anrufen und mit den Leuten sprechen.

Einige Beispiele:

https://www.kulmbacher-weideschwein.de/

https://www.hof-berg.com/

https://gefluegelhof-mahler.de/

Muss auch nicht teuer sein.

Interessante Infos über Fleischqualitäten bekommst Du z.B. hier:

https://www.albersfood.de/

Metzger kannst Du vergessen, die erzählen Dir oft nur was und beziehen ihr Fleisch überwiegend über den Großhandel.

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Anderes

Ist mal eine interessante Frage.

Also bei uns ist eigentlich das ganze Jahr Weihnachten. :-)

Haben wir mal so entschieden, da wir den unglaublichen Stress zum Jahresende nicht mehr wollten.

Lebkuchen und Spekulatius essen wir ohnehin das ganze Jahr über, im Sommer schmeckt ein richtig kalter Glühwein mit Zitrone wirklich ausgezeichnet und zu Bratensoßen oder Grill-Dips passen weihnachtliche Gewürzmischungen schon immer, da es ohnehin asiatisch ist (z.B. das bekannte 5-Gewürze-Pulver) und nicht unsere Erfindung ;-)

Wir leben in einem großen Waldgebiet und in unserem Dorf wird z.B. traditionell die sog. "Sommerweihnacht" gefeiert, sogar mit Gottesdienst und allem Drumherum.

Sommerweihnacht ist übrigens ein alter und vielerorts wiederbelebter Begriff für die Johannis-Nacht vom 23.06. auf den 24.06.

https://www.leine-solling.de/presse_und_medien/pressedienst/2020_06_18/LS-PD-20200618-N1

Was ist denn Weihnachten? Ein uns von der Kirche vorgegebener Termin, ebenso wie Allerheiligen usw. Wenn wir nur an diesen Kirchenterminen daran denken, um was es da geht, ist das schon etwas traurig.

Haben wir das größte Ereignis des Christentums denn während des Jahres "ausgeblendet" oder denken wir nicht an unsere Verstorbenen und nur dann, wenn wir daran erinnert werden?

Ist es denn wirklich bei uns ein normales Weihnachtsfest-Feiern oder nur eine gigantische Kommerz-Schlacht mit vielen negativen Auswirkungen wie Familien-Stress/Ärger bis hin zu gesundheitlichen Auswirkungen?

Lohnt sich, da mal drüber nachzudenken.

Mein Fazit daher: ich sehe das völlig entspannt und der Handel würde die Produkte nicht anbieten, wenn sie nicht gekauft würden.

Für manche mag das tatsächlich Vorfreude sein, aber ich denke, die Artikel werden deshalb gekauft, weil sie einfach gut schmecken und weil wir gerne damit unsere Seele etwas "streicheln" wollen ;-)

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Medium

Kommt eigentlich immer darauf an, welches Steak das ist (Ribeye oder Filet sollte man z.B. unterschiedlich behandeln) und wie die Fleischqualität (Haltung und Ernährung), die Marmorierung und die Rinderrasse (und hier auch wieder abhängig, welches Rind es ist, also z.B. Jungbulle, Färse, Ochse..) es vorgeben.

Tendenz aber eher zu medium, da ich hier eine optimale Geschmackskombination von Röstaromen und verschiedenen Garstufen-Bereichen, biochemischen-Reaktionen und somit eine größere Fülle von unterschiedlichen Aromen, Konsistenzen und Texturen habe, die in ihrer Gesamtheit so das beste Geschmackserlebnis herauskitzeln.

Das hängt auch mit dem erwünschten Umami-Geschmack (erzeugt durch Glutaminsäuren) zusammen, der in proteinhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch erst durch Hitze aus den Proteinen herausgelöst wird. Also weniger Hitze - weniger Umami.

Wenn ein Steak zu einem guten und geschmackvollen Steak werden soll, muss es nicht unbedingt das teuerste Fleisch sein, aber man muss dann auch etwas tiefer einsteigen und sich mit den Lebensmitteln, deren Qualität und deren Herkunft befassen. Und man sollte vom Kochen und der Zubereitung was verstehen ;-)

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Seit die Rügenwalder Mühle zwischen Fleisch und veganen Retorten-Produkten hin- und her "eiert", kann man sie eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

Für mich ist das Unternehmen unglaubwürdig geworden.

Ich kaufe diese Produkte schon seit einiger Zeit nicht mehr.

Salami ist Salami und der Begriff ist übrigens geschützt. Ein Ersatzprodukt darf also so schon mal gar nicht genannt werden.

Ist alles im Deutschen Lebensmittelbuch definiert.

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nein, gesund ist das sicher nicht.

Eine Familie, die ausschließlich Gemüse isst, hat sowieso einen an der Klatsche ;-)

Die Frage ist jetzt nur, was zuerst da war, die Henne, oder das Ei.

Ich meine damit, ob die Familie, weil sie etwas seltsam ist, nur Gemüse isst, oder ob es daher kommt, dass sie seltsam ist, weil sie nur Gemüse isst. :-)

Tatsächlich kenne ich auch solche Familien/Einzelpersonen. Die eine gehört so einer seltsamen Freikirche an, eine andere ist sehr esoterisch drauf. Andere wiederum sind irgendwie nicht von dieser Welt.... die kannst Du auf diesen Corona-Demos finden, sind zu 100 % dabei. ;-)

Möglicherweise wird die Gehirnleistung auch negativ beeinflusst. Da fehlen ja Proteine und wichtige Spurenelemente für unseren Stoffwechsel wie z.B. Jod, Zink und Selen, ebenfalls wichtige Fettsäuren usw.

Außerdem ist Gemüse überwiegend mit Pflanzenschutzmitteln belastet sowie mit Nitrat und Glyphosat. Von "gesund" kann man hier nicht reden.

Und eine einseitige Ernährung kann nie gut sein.

Bei denen läuft sicher ziemlich was schief ;-)

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ich vermute, dass die Weide eine Vorschädigung hat (Käferlarven unter der Rinde) und dass Spechte und Kleiber versuchen, an die Larven ran zu kommen.

Die picken so lange herum, bis die Rinde an der Stelle ab ist. So entstehen diese lochartigen Schädigungen.

Manche Löcher werden dann später auch noch als Wohnhöhlen "ausgebaut".

Zeigt aber ganz deutlich, dass der Baum nicht mehr gesund ist.

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Gefrorenes immer nur langsam im Kühlschrank auftauen.

Keines falls im Wasser, das vermindert die Qualität erheblich, da zu großer Wasserverlust durch den zu schnellen Auftauprozess.

Außerdem laugt das gute Fleisch aus, wenn es ein paar Stunden vakuumiert im Wasser und somit im eigenen Saft liegt.

Wer hier sowas vorschlägt, hat von Fleisch und Kochen keine Ahnung - sorry ist leider so.

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um eine gute Empfehlung aussprechen zu können muss man was über den Boden wissen.

Sehr anspruchslos und schnell wachsend sind immer Birken, oder auch Weiden, wenn sie genügend Wasser haben.

Wild-Kirschen wachsen auch relativ schnell, Ahorn, Linde....

Wegen des Klimawandels ist auch die Edel-Kastanie (Marone) ein geeigneter Baum, der bei mir auf Buntsandstein sehr schnell wächst.

Allerdings benötigt die Marone neutrale bis leicht saure Böden, Kalk-Boden wäre ungeeignet.

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Es gibt/gab mehr Tiere als Pflanzen

Hallo,

ist doch eigentlich logisch.

Wenn in nur einer Hand voll Waldboden mehr Organismen leben (kleine Tiere, Einzeller), als es Menschen auf der Erde gibt, dann darf man den Blick ja nicht nur auf das Sichtbare, also auf die Erdoberfläche richten.

Und was sind die größten Flächen auf unserer Erde?

Die Ozeane. Alleine das Leben, das dort herrscht, übertrifft das auf der Land-Erdoberfläche bei Weitem.

Die Frage ist jetzt, ob sich die Frage auf die Individuendichte/-Quantität oder die Individuenqualität bezieht?

Bei einer größeren Anzahl gab es sicher auch deutlich mehr Veränderungen, oder?

LG Jürgen

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Das hört sich jetzt- sorry - etwas verwirrend an. Eigentlich ist es ganz einfach.

Wir unterscheiden zwischen einem Offizialdelikt und einem Antragsdelikt.

Beim ersten wird der Strafantrag automatisch von der Polizei an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, beim zweiten erfolgt die Strafanzeige nur auf Antrag des Verletzten/Geschädigten, also von dem in seinen Fischereirechten Verletzten, wenn der Straftäter die Fischerei im begrenzten Umfang ausüben durfte.

Beispiel: ein Angler holt sich einen Erlaubnisschein, um an einem Gewässer zu angeln. Dabei verstößt er gegen die Auflagen des Gewässereigentümers oder -Pächters (kann auch ein Verein sein). z.B. Verwendung von zwei statt einer Handangel, Fischen in gesperrten Bereichen, Verletzung der Entnahmeregelungen usw.

In dem Fall muss der Geschädigte, also der Eigentümer oder Pächter den Strafantrag stellen.

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Pflanzliche Lebensmittel haben tatsächlich die höchste gemessene Anzahl an Rückständen aus Pestiziden und Spritzmitteln.

Die Liste ist schier unendlich (bitte weit nach unten scrollen)

https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=3149&Pdf=No&lang=DE

https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=3144&Pdf=No&lang=DE

Ein großes Problem sind insbesondere die sog. "Mehrfachrückstände".

Auch wenn viele Proben unter den Grenzwerten (individuelle Festlegung) bleiben, ist die Anzahl der Giftstoffe doch mehr als erschreckend.

Man kann in diesem Zusammenhang nicht mehr von einer gesunden, rein pflanzlichen Ernährung sprechen.

Menschen, die das wissen, versuchen, davon gezielt abzulenken und zu täuschen, indem sie andere Lebensmittel schlecht machen.

Wäre ja mehr als peinlich, wenn man einerseits eine gesunde Ernährung propagiert und andererseits giftbelastete Nahrung zu sich nimmt, die außerdem noch aus jeder erdenklichen Ecke unserer Welt herangeflogen wird, nur weil man gerade einer klimaschädlichen Laune folgt ;-)

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Hallo,

also, das ist jetzt so, wie wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.

Beim normalen geräucherten Lachs, der kalt geräuchert ist, geht so gut wie kein Fett verloren.

Ich müsste jetzt also für einen direkten Vergleich das parierte Frischlachs-Filet mit dem exakt genau so parierten Räucherlachs-Filet vergleichen.

Wenn ich jetzt heißgeräucherten Lachs vergleiche, müsste ich diesen mit einem gegarten Lachs vergleichen, der durch den Garprozess ebenfalls Fett verliert.

Beim Lachs unterscheiden wir den Gesamtfettgehalt und den intramuskulären Fettgehalt.

Wenn ich jetzt z.B. bei einem Gesamtfettgehalt von ca. 13 % den reinen Filet-Anteil nehme, so hat dieser vielleicht zwischen 8 % und max. 10 % intramuskuläres Fett, also Fett im Muskelgewebe eingeschlossen, das ich mitesse.

Ich kann immer nur etwas vergleichen, was identisch ist.

Wenn nun bei Deiner "Info" völlig ungleiche Voraussetzungen vorliegen, so kann es durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Ist wie bei Google. Nur, wenn ich genaue und intelligente Fragen stelle, bekomme ich auch entsprechende Antworten.

Aber ich habe eben gerade selber mal unterschiedliche Kalorienrechner aufgerufen und festgestellt, dass diese Infos über Fettgehalt völliger Schwachsinn sind, da jeder Anbieter eines Kalorienrechners einen völlig anderen Fettgehalt zugrunde legt.

Und dann gibt es z.B. Produzenten, die erzeugen Lachs mit 8 % Fett, andere liegen bei 15 % Fett. Wie will ich das jetzt vergleichen? Alleine diese Tatsache zeigt doch, dass diese Angaben im Internet reine Theorie sind und nicht ernst genommen werden sollten :-)

Im Schnitt ist es so, wie ich es gesagt habe. Die Durchschnittswerte sind nahezu identisch (ich muss halt auch Filet aufrufen..)

LG Jürgen (ich habe seit über dreißig Jahren beruflich mit Lachs zu tun)

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Ja

Naja, ich würde eher mal sagen, dass sich die meisten Leute nicht mit der richtigen Zubreitung von Pilzen auskennen.

Und es kommt immer auf die Qualität an.

Wenn ich sehe, was für eine Qualität im Handel angeboten wird, so muss ich feststellen, dass die 100 % der Kunden, die diese Pilze kaufen, ja schon mal keine Ahnung haben.

Das kann man genau so auf den Wald übertragen. Auch da werden Pilze mitgenommen, die meist viel zu alt und teilweise schon halb vergammelt sind.

Was passiert jetzt, wenn solche Pilze aus Handel und aus dem Wald verarbeitet werden?

Dann haben wir eben irgendwelche glitschigen, an Nacktschnecken erinnernde Pilze, die schon bei Kindern zu frühkindlichen Schockerlebnissen mit dauerhaftem Anhalten führen.

Und wenn ich dann an die Pilze auch noch Sahne, Brühe, Soßen, Ei und irgendwelche anderen Pilzgeschmack-abtötenden Zutaten gebe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn Pilze nach nix mehr schmecken :-)

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Ein bis zwei Tassen

nur "richtige" Milch mit gutem, natürlichen Geschmack.

Kennt heute kaum noch jemand und schon gar nicht die Kids mit weitgehend denaturiertem Geschmacksempfinden, aufgewachsen mit Industrie-Food und Erdbeer-Aroma im Joghurt.

Eigentlich sollte der Begriff geschützt werden. Was haben z.B. Hafer oder Soja mit Milch zu tun?

Das ist wie bei Pippi Langstrumpf mit ihrem rosaroten Haus. "..ich nenn das halt mal Milch, weil es mir gefällt..." ;-)

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Brotaufstrich in eine Pilzpfanne?

Sorry, kompletter Schwachsinn.

Aber Du kannst auch gerne Senf, Ketchup oder Mayo reingeben. Wäre genau so sinnfrei.

Glaubst du jeden Blödsinn, der im Internet angepriesen wird?

Pilze haben einen sehr feinen Eigengeschmack, den man nicht übertünchen sollte, egal mit was.

Der Rezeptautor hat keine Ahnung und davon scheinbar auch noch sehr viel :-)

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diese Mäuse können das Hanta-Virus übertragen.

Ziemlich fiese Angelegenheit, Corona-ähnliche Symptome, führt in schweren Fällen zu Nierenversagen bei Nicht-Behandlung.

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Hantaviren.html

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Hallo,

die meisten Raubfische sind sehr empfindlich bei Sauerstoffproblemen und -schwankungen.

Ich würde Dir einen schon etwas größeren normalen Flussbarsch empfehlen, der besitzt dieses Nahrungsspektrum und wächst nicht ganz so schnell. Und der frisst insbesondere auch die Stichlinge sehr gerne.

Frag doch mal einen Angler, der bringt Dir bestimmt einen mit, da die im Handel nicht so einfach zu bekommen sind, in unseren Gewässern aber teilweise in großen Mengen vorkommen. So ab 25 cm sollte der aber schon sein.

Zander, Hecht oder Wels machen in diesem Fall keinen Sinn.

LG Jürgen

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Hallo,

das ist ein Samtfußkrempling.

Fragwürdiger Speisewert, roh giftig.

Wächst nahezu ausschließlich an und bei Totholz.

LG Jürgen

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Hallo,

das passt ja übehaupt nicht zusammen. Fasten und intensiver Sport?

Du wirst im Krankenhaus landen, bei dieser dummen Aktion. Irgendwann fehlen Deinem Körper so viel Elektrolyte und Mineralstoffe, dass bei Dir irgendwo die Sicherung rausfliegt. Im Schlimmsten Falle Herzversagen.

Informier Dich mal, wie das richtig geht.

Wenn Du z.B nur Fett verbrennen möchtest, musst Du moderat im sog. "Fettverbrennungsbereich" trainieren. Dafür musst Du auch nicht fasten.

Was Du jetzt machst, greift in erster Linie die Muskulatur an, die abgebaut wird. Damit schädigst Du dich dauerhaft, da eine reduzierte Muskulatur auch einen geringeren Grundumsatz bedeutet.

Bedenke, dass auch das Herz ein Muskel ist.

Sehr gefährlich, was Du da machst.

LG Jürgen

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Hallo,

nein, überhaupt nicht, solange Du die Dose nicht mitisst :-).

Gleich kommen hier Veganer um die Ecke, die dir erzählen werden, wie sehr der Fisch mit Schwermetallen etc. pp. belastet ist. ;-)

Dazu kann ich Dir nur sagen, dass Obst und Gemüse um ein Vielfaches höher belastet sind.

Fakt ist:

  • Obst und Gemüse wird mit Pestiziden und Funghiziden gespritzt, meist außerdem mit Glyphosat behandelt (Giftcocktail) - Fisch nicht
  • Die Böden (Anbauflächen) enthalten nach aktuellen Ergebnissen ca. 40 x mehr Mikroplastik, als Gewässer
  • Bei Dosenfisch handelt es sich um Wildfang und um relativ junge Exemplare, die aufgrund ihres geringen Lebensalters kaum Schadstoffe enthalten
  • Dosenfisch ist fast ausschließlich Wildfang (Hering, Makrele, Sprotten, Thunfisch wird überwiegend als Bonito angeboten, also kein echter Thun....)
  • Auch Dosenfisch enthält wichtige Nährstoffe wie sehr hochwertige Aminosäuren, Vit.D, Omega-3-Fette, Jod, Zink und Selen, die unser Immunsystem stärken

Fisch, auch Dosenfisch, wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Rahmen einer vielseitigen und gesunden Ernährung sogar ausdrücklich empfohlen.

LG Jürgen

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Hallo,

Es spricht eigentlich gar nichts dafür, außer Tradition, aber das ist ja eigentlich kein vernünftiger Grund.

Böllerer haben es scheinbar noch nicht erlebt, wie viele Tiere darauf reagieren - völlig panisch, rennen davon .... versuch mal, einen ausgerissenen Hund in einem Waldgebiet wieder einzufangen.

Feuerwerk in vernünftigen Händen und auf eine gewisse Zeit begrenzt, wäre sicher kein Problem. In der Praxis ist dem aber nicht so.

Tatsache ist jedoch, dass bereits Silvester abends ab 17.00 Uhr Kinder böllernd (richtig schwere Dinger..) durch die Ortschaft ziehen und es unregelmäßig irgendwo pausenlos kracht. Deren Eltern sind bekannt und leider selber nicht die "Hellsten".

Zur Jahreswende gibt es dann das Feuerwerk, da hat sicher niemand was dagegen und das hat Tradition, aber dann geht es ja bis in die Morgenstunden weiter, weil irgendwelche Deppen angetrunken sind.

Den Vogel abgeschossen hat ein Nachbar im vergangenen Jahr, der am Neujahrstag abends (!) nochmal geböllert hat und mir etliche Raketen direkt auf unsere Hausfront gejagt hatte.

Ich sags mal so: wenn Feuerwerk in Händen von Proleten und geistig Minderentwickelten ist, dann haben wir diese Probleme.

Ich werde das in diesem Jahr verhindern über entsprechende Anträge bei der Gemeinde und dem Landratsamt. Die können die gesetzlich erlaubten Zeiten nämlich entsprechend verkürzen.

So wie ich, sehen das alle Tierhalter in unserer Ortschaft und daher bin ich nicht alleine mit meinen Forderungen.

Nach all den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich insgesamt auch keine Möglichkeit mehr, dass wir um Verbote herumkommen, so wie es die Franzosen schon in einigen Regionen gemacht haben.

Vielen Menschen fehlt leider das "Hirn", richtig damit umzugehen.

Auffällig ist auch, dass gerade Jugendliche und einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, die sonst finanziell eher eng sind, sich das Zeugs kaufen.

LG Jürgen

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Sind Neophyten wirklich so schlimm wie immer behauptet wird?

Es wird von Biologen immer behauptet, dass pflanzliche Einwanderer die heimischen Arten verdrängen. Im letzten Jahr habe ich eine wirklich schöne Lichtung in einem Wald entdeckt, auf der viele verschiedene Pflanzen wuchsen. Durch die vielen verschiedenen Blumen gab es auch jede Menge Kleintiere, wie Schmetterlinge und Spinnen. Aber am Rand dieser Lichtung wuchs das Indische Springkraut. Es hatte sich am Rand der Fläche sehr ausgebreitet und bei jeder Berührung verbreitete es seine Samen in weitem Umkreis.

Ich hatte letztes Jahr wirklich Angst, dass ich die Vielfalt auf dieser Lichtung an das Springkraut verlieren würde und dass ich dort keine Fotos von Insekten mehr machen könnte. In diesem Jahr bin ich bereits mehrfach auf dieser Lichtung gewesen und wollte wissen wie sehr das Springkraut sich jetzt ausgebreitet hat. Aber dort stand nicht eine einzige dieser Pflanzen. Brenneseln hatten sich ausgebreitet und nur die Stellen an denen das Springkraut stand, vollkommen überwuchert.

Ich habe wirklich gründlich gesucht, aber ich habe keine einzige Pflanze des Springkrauts gefunden. Das Gleiche habe ich auch schon mit vielen anderen pflanzlichen Einwanderern erlebt. Da wird jedes Mal eine Menge Panik gemacht und am Ende integrieren sich die Pflanzen und richten keinen Schaden an.

Wie steht ihr zu den pflanzlichen Einwanderern? Könnt ihr von persönlichen Erlebnissen berichten, die meiner Erfahrung widersprechen?

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Hallo,

ich bin viel im Wald unterwegs und habe auch schon ähnliche Beobachtungen gemacht.

Wobei man dazu sagen muss, dass man den tatsächlichen Befall erst jetzt im Juli und August sieht, wenn die Pflanze ausgewachsen ist und blüht.

Wenn das indische Springkraut früher kommen würde, so hätte die heimische Flora tatsächlich keine Chance mehr. Ich vermute, dass das abgestorbene Springkraut ja eine enorme Biomasse darstellt und die wiederum aufggrund des Nährstoffangebotes ideal für die Brennessel ist.

Ich beobachte die Ausbreitung seit vielen Jahren. Sie hat zuerst über Gewässer (Bäche, Flüsse) stattgefunden. Zwischenzeitlich tritt das Springkraut aber auch bei größeren durchforsteten Waldflächen auf und auf Lichtungen, die von der Ökologie her bedeutsam sind.

Normalerweise würden auf Durchforstungsflächen Heidelbeere, Heidekraut oder auch Birken aufkommen, aber durch das sehr stark vernetzte und ausgeprägte Wurzelwerk des Springkrautes haben diese Pflanzen kaum noch Chancen.

Wer mal versucht hat, an Gewässerufern das Kraut mitsamt der Wurzel zu entfernen, der weiß, was das bedeutet und wie immens das Wurzelwerk ist.

Trotzdem habe ich auch schon die Beobachtungen gemacht, dass ursprünglich befallene Flächen nach und nach zurückgehen.

Wir haben auch schon festgestellt, dass die Pflanze von Schädlingen befallen wird und auch von Säugetieren nicht verschmäht wird. An Gewässern frisst sie der Biber u.a. und im Wald könnte sie dem Reh- und Rotwild leicht verfügbare Nahrung bieten.

Letzte Woche war ich auf einer Pilztour in verschiedenen Waldbereichen unterwegs und habe festgestellt, dass die Pflanze sich jetzt rasch entwickelt und unter den Brennesseln hervorschießt, unter denen sie bisher noch verborgen war.

Ich möchte Dir Deine Hoffnung jetzt nicht trüben, aber schau dort in den kommenden Wochen nochmal hin, was sich dann getan hat. ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

diese abgepackten Champignons haben ein sehr großes Problem mit Schimmel, der sich bei Feuchte unter der Verpackung bei den Pilzen schon innerhalb nur eines Tages bilden kann.

Meist werden die Champignons schon im Laden nicht richtig angeboten (ungekühlt) und haben allein deshalb schon eine relativ kurze Lebensdauer.

Sei bitte vorsichtig - hier werden abstruse Ratschläge gegeben, die sogar gefährlich sind.

Du musst Dir die Champignons sehr genau ansehen und dann - je nach dem - bewerten, ob man die noch nehmen kann. Feine weiße Härchen, oft an der Unterseite oder am Rand des Pilzhutes, deuten auf erste Schimmelbildung hin, dunkle Stellen oder Verfärbungen auf mögliche organische Zersetzung.

Bei Pilzen kommt es immer auf die Art an, wie lange man die aufheben kann und es ist stets vom jeweiligen Zustand der Pilze abhängig.

Pilze müssen sehr trocken sein, wenn man sie im Kühlschrank lagern möchte. Schon geringste Feuchtigkeit kann rasch zur Fäulnis führen (Farbveränderungen, dunkle Ränder und Stellen).

Pilze kann man schon einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, bei längeren Lagerzeiten sollte man etwas vom Fach verstehen.

Ich komme aus der Lebensmittelbranche und biete seit vielen Jahren Pilzseminare und Fortbildungen für Pilzsammler an. Ein ganz wichtiger Punkt ist immer die Lebensmittelsicherheit. Da herrscht mit Abstand die größte Unsicherheit und auch Unkenntnis. Deshalb immer vorsichtig sein mit Lebensmittel-Haltbarkeits-Ratschlägen aus dem Internet, zumal diese anonym erfolgen.

LG Jürgen

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Es muss in diesem Wald Säugetiere und Vögel geben.

Also kommt jeder Wald in Frage, aber auch die freie Natur mit Wiesen, Feldern, Gewässerrändern sowie Parks und Gärten.

Die meisten Zecken auf mir herumkrabbeln hatte ich mal in einer alten Streuobstwiese. Das waren hunderte, es war der reine Horror. Da ist der Wald harmlos dagegen.

Je nach dem, wie groß die Wirtstiere sind, können sie sich in unterschiedlichen Höhen befinden. Oft erwischen sie einen im höheren Gras, aber sie sitzen auch auf Büschen und sogar im Blätterwerk der Bäume (über Vögel).

Ich bin sehr oft im Wald unterwegs und ich habe es jetzt schon mehrfach erlebt, dass sich eine Zecke von oben direkt auf mich fallen gelassen hat, bei mir waren waren es die Arme, denn es waren keine Büsche in der Nähe und über mir waren nur die Baumkronen. Ist ungefähr so eine Gefühl, als wenn ich ein Kümmelkorn auf die Haut werfen würde. Ich habs direkt gespürt.

Das sind die heimischen Zecken, die im Grunde genommen relativ harmlos sind. Nur ca 1 % der gebissenen Menschen erkranken an gefährlichen Erregern wie Borreliose oder FSME.

Erst am Sonntag hatte ich nach einer Pilztour alleine 7 Zecken, die ich entfernen musste. Vier habe ich direkt im Wald entfernt, drei später zuhause. Am Montag hatte ich dann noch eine achte entdeckt, in der Leistengegend. Ist selbst beim Duschen nicht weggegangen.

Weitaus gefährlicher sind die neuen, tropischen Zeckenarten, die bestimmte Viren aus dem afrikanischen Raum übertragen können und die bei uns jetzt verstärkt auftauchen.

So z.B. die Hyalomma-Zecke, eine große Jagd-Zecke, die ihre Opfer aktiv verfolgt. Sie wird bis zu 5 x so groß, als unsere heimische Zecke, der Holzbock.

Keine schönen Aussichten. Aber solange sie uns nicht in unsere Wohnungen verfolgen, geht es ja noch.

Schützen kannst Du dich nur mit heller Kleidung, Hemd über die lange Hose, Kniestrümpfe unter der Hose (wichtig - da krabbeln sie in Stunden nicht hoch und zuhause schnell raus aus den gesamten Klamotten). Auf der hellen Kleidung siehst Du sie, selbst die kleinsten Viecher.

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Hallo,

bei uns hier (Spessart/Rhön) beginnt gerade die Pfifferlingssaison so richtig.

Habe am Sonntag ca. 2 kg geerntet, das hat mir dann gereicht, sowie noch 12 junge knuffige Sommersteinpilze und die ersten schönen und kräftigen Parasol-Pilze.

Schleimröhrlinge (Gold- und Butterröhrlinge) sind zu sehen und Rotfußröhrlinge, auch die ersten Birkenrauhfüße. Rotkappen kommen bei uns erst viel später und der gemeine Fichtensteinpilz (boletus edulis) war auch noch nicht zu sehen. Vereinzelt gibt es flockenstielige Hexenröhrlinge und Sandröhrlinge.

Ansonsten viele Perlpilze, Wulstlinge, die ersten Knollis, Schleimpilze,Täublinge ...

Hoffen wir, dass es noch eine Zeit lang feucht bleibt und dass die Temperaturen nicht zu stark ansteigen, dann bleibt uns die Pracht noch einige Zeit erhalten.

Wir könnten nach den vergangenen trockenen Jahren mal wieder ein "Cantarella- und Leistlingsjahr" gebrauchen, meine getrockneten Vorräte, insbesondere an Totentrompeten, neigen sich langsam dem Ende zu.

LG Jürgen

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Hallo,

also ganz so einfach ist das nicht, da Du überwiegend die gelbe Lohblüte oder Hexenbutter (fuligo septica) in unseren Wäldern findest.

Und dann müsstest Du diese auch unterscheiden können. Selbst ich, als erfahrener Pilzführer, würde mir da sehr schwer tun.

Eins aber kann ich Dir sagen, was diese Schleimpilze anbelangt. Sie sind sehr empfindlich und benötigen optimale Bedingungen.

Das sieht man daran, dass die im Wald sehr schnell wieder verschwinden, sobald sich die Feuchtigkeit ändert und die Temperatur.

Ich würde an Deiner Stelle vielleicht mal dort nachfragen, wo man mit diesem Pilz arbeitet, also an Unis und an den entsprechenden Forschungseinrichtungen. Die simulieren ja die entsprechenden Umgebungsbedingungen und kennen daher die jeweiligen wichtigen Parameter.

LG Jürgen

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nein, das wäre mir viel zu riskant.

Ich habe mir so einen Ganzkörper-Schutzanzug für Hochsicherheitslabore angeschafft, den lege ich nur zum Schlafen in meiner Einzelkabine mit Luftfiltersystem ab.

Man ist zwar etwas eingeschränkt, insbesondere beim Kochen und beim Essen (geht nur flüssig und intravenös), dafür hat man aber einen höchstmöglichen Schutz.

Wer ohne so was oder nur mit einer Atemschutzmaske herumläuft, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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Hallo,

Fisch in Sushi-Qualität gibt es nicht an der Fischtheke.

Warum, habe ich heute erst hier erklärt:

https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-fisch-im-supermarkt-mit-sushiqalitaet#comment-251531729

Deshalb würde ich TK-Filets von Thunfisch und Lachs kaufen, die sind fachgerecht bei - 40°C eingefroren worden und stellen deshalb hinsichtlich der Spulwürmer kein Problem mehr dar.

Preis Lachsfilet / kg = ca. 20,00 Euro also 500 g = ca. 10,00 Euro

Preis Thunfisch / kg = ca. 25,00 Euro also 500 g = ca. 12,50 Euro

Alles, was drüber liegt, wäre vom Preis her für TK-Fisch nicht akzeptabel. Allerdings sind die Packungsgrößen eher bei 250 g / 300 g. Deshalb immer auf den Kilo-Preis achten, um vergleichen zu können.

LG Jürgen

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Hallo,

folgendes würde ich komplett weglassen:

"...Ich bin ein höflicher und lernfähiger Mensch und interessiere mich für diesen Beruf, weil Ich im Rahmen des Theaterspielens die Erfahrung gemacht habe, dass ich offener und selbstbewusster gegenüber Menschen geworden bin.."

Sorry, aber für mich als Personal-Verantwortlicher würde das sehr negativ herüberkommen. In etwa so, als suchst Du eher einen Therapie-Platz, als eine Ausbildung. Du bringst damit ja zum Ausdruck, als mangele es Dir grundsätzlich an Selbstvertrauen. Deshalb: lass das bitte unbedingt weg!

"..Ebenfalls möchte ich eine Ausbildung zum Fachkraft im Gastgewerbe absolvieren, weil die Gastronomie schon immer in mir eine sehr große Interesse geweckt hat..."

Was soll "ebenfalls" bedeuten? Lass das weg.

Der Satz wäre so richtig: "...ich möchte gerne eine Ausbildung zur (nicht zum) Fachkraft im Gastgewerbe absolvieren, weil die Gastronomie schon immer in mir ein (nicht eine) sehr großes (nicht große) Interesse geweckt hat. Als führendes Unternehmen in der System-Gastronomie sind Sie hierfür die Top-Adresse für mich, nicht zuletzt wegen Ihrer Kompetenz und Ihres guten Namens. (das nennt sich: Honig um den Mund schmieren..;-)

Folgendes würde ich noch anfügen: "... ich bin sehr belastbar und stressresistent und scheue mich nicht vor harter Arbeit unter Zeitdruck...." (damit triffst du genau den Punkt).

Was auch gut ankäme wäre, wenn Du Dich zu einem Probearbeiten bereit erklären würdest. Das zeigt Dein besonderes Interesse und Deine große Bereitschaft.

Außerdem hört sich Deine Einleitung echt doof an:

"..über das Internet bin ich auf Sie aufmerksam geworden und bewerbe mich hiermit um eine Ausbildung zum Fachkraft im Gastgewerbe in Ihrem Unternehmen..".

Hallo? Du kennst McDonald also nur vom Internet??? ..mal so zufällig drüber gestolpert?

WEN habe ich denn da vor mir?, würde ich als Personalchef/in denken :-)

Du musst denen sagen, dass Du die Produkte schon sehr lange kaufst und dass Du ganz begeistert bist - so was wollen die hören!

Also - ran an die Buletten, wie man so schön sagt oder besser ran an die Burger - ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Erfolg.

LG Jürgen

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Nein

Hallo,

ich denke, es kommt immer auf den Einzelfall an.

Wenn ich, wie es bei mir der Fall ist, in der Natur lebe und nicht in einer Großstadt, überwiegend vom homeoffice aus arbeite, nur beim Einkaufen mit größeren Menschenmengen Kontakt habe, dort aber die Regeln beachte, ist das für mich nicht sinnvoll.

Im Gegenteil, es könnte schnell mal zu Fehlinterpretationen kommen, da ich mein Smartphone überwiegend nur zum Telefonieren benutze und es deshalb auch nicht ständig mit mir herumschleppe.

Es liegt dann bei mir im Auto, während des Einkaufens. Was wäre, wenn jetzt auf dem Parkplatz jemand, der infiziert ist, an meinem Auto vorbeiläuft? Dann erhalte ich eine Info, die überhaupt nicht relevant ist für mich? Und dann anschließend Besuch vom Gesundheitsamt?

Bei Smartphone-Süchtigen, die das Teil immer mit sich herumschleppen und viele Kontakte haben, z.B. über Schule, Uni, Party, Kneipen-Besuche, also aktive und kontaktfreudige Stadtmenschen, könnte das für eine rasche Nachverfolgung von Infektionsketten möglicherweise Sinn machen.

Gottseidank ist es ja freiwillig. ;-)

LG Jürgen

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Ja ich liebe es - ich verkaufe ...

Hallo,

ja, natürlich sollte man das lieben, was man verkauft.Das ist für mich eine der Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Vertrieb.

Ich selber bin Produktentwickler in der Feinkost-Branche, betreibe aber auch einen Handel (Import) mit Fisch, Seafood und Meeresalgen.

Alles, was ich entwickle, entsteht ja aus meinem individuellen Geschmacks- und Qualitätsempfinden heraus und da stehe ich dann logischerweise auch zu 100 % dahinter.

Zu diesen Produkten habe ich eine intensive persönliche Beziehung, das sind dann quasi meine "Babys" ;-).

Nach einer erfolgreichen Markteinführung und entsprechenden Vertriebserfolgen sieht man sie wachsen und gedeihen und in einem gewissen Sinne liebt man sie.

Gibt es etwas Schöneres, als seine eigenen Produkte zu verkaufen?

Obwohl ich mit der gleichen Leidenschaft auch andere gute Produkte verkaufen kann, wenn ich davon überzeugt bin.

LG Jürgen

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Hallo,

Omega-3 ist nach wie vor noch im Lachs enthalten, die Menge hat sich jedoch etwas verringert, seit dem der Anteil an Fischmehl im Futter reduziert wurde.

https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/lachs--darum-ist-zuchtlachs-trotz-der-kritik-besser-als-sein-ruf-8661232.html

Sehr viel Omega-3 bekommst Du mit dem regelmäßigen Verzehr von fetthaltigen Meeresfischen, wie z.B. Makrele, Hering, Heilbutt (schwarzer Heilbutt) - auch als Räucherware.

Zuchtfisch aus Japan würde ich überhaupt nicht kaufen (wird bei uns auch nicht angeboten), da der Fisch aus unseren nordeuropäischen Gewässern deutlich gesünder, weil weniger belastet ist.

Auch gutes Fleisch, wie z.B. Weiderind, hat übrigens einen nicht unerheblichen Anteil an Omega-3 Fettsäuren.

LG Jürgen

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Hallo,

Haselnüsse sollten immer kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden.

Das Problem bei Nüssen ist generell, dass das in den Nüssen enthaltene Fett/Öl sehr schnell oxydieren kann, was dann den ranzigen und unangenehmen Geschmack verursacht.

In Deinem Fall ist die Zeitspanne relativ kurz (trotz Lagerung bei Raumtemperatur), daher ist es kein Poblem, den Rest jetzt noch zu verwerten.

LG Jürgen

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Hallo,

eine dauerhaftte Neutralisierung des Virus in Deinem Körper geht vermutlich nur mit Onkel Donald`s Vorschlag, Desinfektionsmittel intravenös verabreichen.

ER muss es wissen, er ist nach eigenem Bekunden der mächtigste und schlauste Mann der Welt.

Kollateralschäden nimmt er gerne in Kauf. Also äähh .... vermutlich neutralisierst Du dich dann gleichzeitg auch, aber wir wissen es erst, wenn es mal jemand getan hat.

Hmm.. ich frage mich, wieso alle eigentlich immer nur auf Bill Gates abfahren und nicht auch auf DT???

LG Jürgen ;-)

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Hallo,

das Öl ist nach diesem Zeitraum längs oxidiert (ranzig) und daher ungenießbar.

Was Du aber machen kannst, ist, dass Du das Öl als Haushaltsmittel verwendest, z.B. zur Möbelpflege (vorausgesetzt, es riecht nicht extrem..).

Wenn Du dir Neues kaufst, bitte kein Billig-Discounter-Olivenöl. Die meisten weisen Verunreinigungen und Mineralöl-Rückstände auf (Testresultate, u.a. Ökotest).

Lieber ein Bio-Öl (extra vergine) und ein paar Euro mehr dafür ausgeben.

LG Jürgen

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ja, ganz klar. Gut erkannt.

Es gibt tatsächlich bisher nur wenige "Erleuchtete" (evtl. kosmischen oder anderen Strahlen Ausgesetzte..), die diesen Zusammenhang erkennen.

Über das Virus werden wir erst mal grundsätzlich infiziert (mit den von den Verursachern in kauf genommenen Kollateralschäden) wobei das Virus bei den meisten Menschen ja erst mal symptomfrei agiert.

Im Körper erst mal angekommen, verursacht das Virus langsam und schleichend erhebliche Veränderungen, die die Mehrheit der Infizierten langsam zu Zombies mutieren lassen. Ins Detail möchte ich nicht gehen, aber es gibt ja entsprechende Dokumentationen seriöser Fernsehsender (u.a. walking dead ...).

Dort hat man erkannt, was los ist und bereitet die Menschheit entsprechend vor.

Der perfide Plan ist, ein willenloses Wähler- und Konsumentenvolk zu erschaffen, bei dem es keine kritischen Meinungen mehr gibt. Die ersten Tests liefen in China, bevor man sie auf den Rest der Welt ausgedehnt hat.

Aber WER steckt dahinter? Es ist eine ganze Gruppe von Mächtigen auf dieser Welt, die uns ihr mediales Kino vorspielen, um die wahren Absichten zu vertuschen.

Aber die Erleuchteten unter uns haben das Spiel schon längst durchschaut. Es sind die .... aaah ... hier sind plötzlich so seltsame Leute in meiner Wohnungggggg .....

;-)

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Karausche

Hallo,

ist eine Karausche (= insgesamt bedrohte Art), hast Du hoffentlich zurückgesetzt?

Der Unterschied zwischen Karausche und Giebel ist relativ einfach:

  • Karausche = Rückenflosse nach außen gewölbt, also konvex
  • Giebel = Rückenflosse leicht nach innen gewölbt, also konkav

Der Erste Flossenstrahl ist verdickt, kann man auf dem Foto leider nur undeutlich erkennen, aber er ist deutlich dicker als die nachfolgenden Flossenstrahlen und etwas verkürzt (vermutlich mal abgebrochen)

Der Giebel wird auch "Silberkarausche" genannt, aber die Farbe kann je nach Gewässer variieren. Man könnte auch die Schuppen an der Seitenline zählen, aber meistens ist es der erste Blick des erfahrenen Anglers, der den Unterschied erkennt.

Ein User hat hier den Unterschied des Bauchfells genannt, aber das ist - sorry - Unsinn, einen geschützten Fisch zu töten, um ihn dann erst über das Bauchfell bestimmen zu können.

LG Jürgen

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Hallo,

das Ergebnis überrascht mich nicht.

Gerade in dicht besiedelten Gebieten/Städten ist die hohe Feinstaubbelastung ein Problem, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt und auch Atemwegserkrankungen. Das sind natürlich Risikofaktoren für Covid19.

Die teils sehr hohen Feinstaubbelastungen kommen aber nicht vom Straßenverkehr alleine, sondern überwiegend sogar aus anderen Emissions-Quellen (Haushalte, Verbrennung fossiler Energien ...), wie man festgestellt hat.

Außerdem spielt die Lage der Städte eine Rolle, da in den 50er und 60er Jahren im Bauboom vielerorts versäumt wurde, natürliche Frischluftschneisen zu erhalten, anstatt diese zuzubauen.

So wirken sich z.B. Tal-Kessel-Lagen sehr ungünstig aus, da es hier zu Inversionen kommt, also Luftschichtungen, wobei die untere Luftschicht nur schlecht entweichen kann und sich dadurch Smog bildet.

Ich selber habe über 40 Jahre in einer Stadt gelebt und wohne nun seit 20 Jahren in einem Waldgebiet. Wenn ich mal in die Stadt fahre, ist der Unterschied unglaublich. Ich halte den "Gestank", an den sich die Stadtbewohner gewöhnt haben und der für sie normal ist, kaum aus und flüchte schnellstmöglich wieder in meine gesunde Waldluft.

Was bei der Luftverschmutzung bisher kaum beachtet wird und meines Erachtens aber eine große Rolle spielen könnte, sind die Emissionen aus den Kanalsystemen, wo Fäkal- und Abwassergerüche und die damit verbunden feinen Aerosole über die Kanaldeckel frei entweichen können.

Aber es geht um die Summe all dessen, was die Luft in Ballungsgebieten verschmutzt.

Nicht nur bei Covid19 spiegelt sich das möglicherweise wider, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen, wo meist mehrere ungünstige Faktoren zusammenkommen.

LG Jürgen

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In einem Jahr

Hallo,

frühestens in einem Jahr, wenn ein Impfstoff vorhanden ist.

Im Moment haben wir vielleicht erst 1 % Infektionsquote erreicht (nicht gemeldete bzw. nicht erkannte mit eingeschlossen). Bei 83 Millionen Menschen hier in Deutschland wird es noch sehr lange dauern, bis keine oder eine nur sehr reduzierte Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Muss man leider realistisch so sehen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass alles so bleibt, wie es bisher ist, wir werden Lockerungen schon sehr bald sehen, aber nur kontrolliert. Der Schutz der Risikogruppen hat Vorrang.

Auch weiß man noch nicht zu 100 %, ob es nicht evtl. doch Folgeschäden auch bei den recht harmlosen Verläufen gibt und wie sich das auswirken könnte. Für Entscheidungen in die oder die Richtung ist es noch zu früh.

LG Jürgen

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Hallo,

Lachs (frisch) ist ein Fisch, der eine kurze Unterbrechung der Kühlkette schon mal "verzeiht", wie man so schön sagt. Er verdirbt nicht so schnell. Anders, als bei anderen Fischen, die dann auch im Geschmack uns Konsistenz sehr schnell abbauen.

Die Unterbrechung sollte aber nicht zu lange sein, 15 Min. bis max. 30 Min. wären noch o.k., wenn er nicht zu großer Wärme ausgesetzt wird.

Es ist aber relativ einfach, die Kühlkette auch beim Heim-Transport nicht zu unterbrechen. Ich selber benutze hierfür eine Thermo-Transporttasche für Gefriergut, wie man sie im Lebensmittelmarkt bekommt.

In diese Tasche schlage ich den Lachs gut ein, damit keine Luft von außen hineinkommt. Idealerweise lege ich den Fisch zwischen anderes Gefriergut, wie Pizza etc. und packe das dann zusammen ein. Im Hochsommer kaufe ich zusätzlich diese Eisbeutel mit Crush-Eis, dann kann auch nix passieren.

Der Lachs gehört dann zuhause in den untersten Bereich des Kühlschrankes, wo es ca. + 2°C kalt ist.

Ein Tipp: an der Fischtheke kann man den Lachs direkt mit Eis einpacken lassen, trotzdem solltest Du ihn für den Heimtransport aber in einen Kühlbeutel einpacken.

LG Jürgen

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Hallo,

klar kann man das. Gibt es ja auch zu kaufen, geräuchertes Hähnchen oder geräucherte Putenbrust und ist somit nichts Neues.

Wenn man was vom Räuchern versteht, kann man so ziemlich alles Räuchern.

Dann weiß man z.B. auch, dass es nicht um das Räuchern selber geht, sondern um die Vorbehandlung der jeweiligen Produkte.

Mit dem Räuchern selber wird ja nicht haltbar gemacht, sondern nur Geschmack erzeugt.

Die Konservierung selber erfolgt durch die sog. "Salzgarung" oder durch ein Marinieren im Vorfeld.

Und man sollte wissen mit welchem Ziel man was räuchern möchte, denn hiervon ist die Vorbehandlung abhängig und die sehr unterschiedlichen Temperaturen des Räuchervorgangs.

Genau so schnell, wie man ein Essen vermurksen kann, kann man auch Räucherprodukte ungenießbar machen. Z.B. durch falschen Rauch, zuviel Rauch, falsche Vorbehandlung, zuviel oder zuwenig Salz usw.

Insbesondee bei Geflügel sollte man vorsichtig sein, da hier auch sehr schnell Salmonellen mit im Spiel sind.

Deshalb sollte man sich vorab sehr intensiv damit befassen, was man da tut. An einer guten Wurst oder an einem guten Schinken scheitern auch Viele, da sie nix davon verstehen.

LG Jürgen

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Hallo,

mal davon abgesehen, dass das Foto leider sehr unscharf ist, bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt ein Pilz ist.

Das sind weder Trüffel noch Morchelköpfe, auch keine getrocknete Krause Glucke. Chaga-Pilz ist auch ausgeschlossen.

Bei einem dieser Körper kann man einen Querschnitt erkennen, der die vorgenannten Arten ausschließt.

Was mich irritiert, ist, dass man überall so kleine gelb-bräunliche Kügelchen sieht, die entfernt an Senfkörner oder Samen erinnern.

Ob das überhaupt eine natürlich gewachsene Substanz ist?

LG Jürgen

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Hallo,

Birkensaft wird dann gewonnen, wenn die Bäume anfangen, Wasser zu ziehen und das hängt mit dem Sonnenstand und den Lichtverhältnissen zusammen. Wenn Birken bereits Blätter austreiben, ist es viel zu spät.

Wer jedoch keine Ahnung davon hat, wie und wann man Birkensaft ernten kann, sollte bitte die Finger davon lassen, denn das kann sehr schnell zu einer Straftat führen. Hier gelten die Naturschutzgesetze und diese erlauben es nicht, Birken anzuzapfen um daraus Birkensaft zu gewinnen.

Ich halte meine Ausführungen recht kurz, da ich es bisher trotz meiner Fachkompetenz, hier noch nicht erlebt habe, dass daraufhin irgendendwelche Reaktionen erfolgen und ich deshalb keine besondere Zeit aufwende, dies in der Tiefe noch ausführlicher zu begründen.

Ist hier immer nur ein "Nehmen", ohne z.B. einmal "Danke" zu sagen und ist typisch für die generelle Einstellung im online-Verhalten der meisten user.

Also - könnt ihr glauben oder nicht. Fragt doch mal Google oder Wikipedia dazu? Die wissen doch alles :-)

LG Jürgen

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Hallo,

ist relativ einfach.

Du löst die Stiele der Champignons aus und schneidest diese klein.

Stiele mit klein geschnittenen Zwiebeln, Sellerieblättern/-spitzen, Lauch anbraten und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen sowie frische Petersilie zugeben.

Je nach Größe der Champignons kann das alleine schon ausreichen, da man die Füllung nicht zu üppig auftragen sollte, oder man gibt für mehr Masse noch etwas Schmand bzw. Frischkäse hinzu. Eine weitere Variante wäre, die gefüllten Pilze mit wenig Käse zu überbacken.

Schmeckt alles auch kalt, aber man darf die Champignons nicht zu lange und bei nicht zu hoher Temperatur im Ofen lassen, da sich dann zuviel Wasser bildet und sie sonst zusammenfallen.

LG Jürgen

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Hallo,

definitiv beim Kalträuchern. Sowohl vom Geschmack, als auch von der Haltbarkeit und der Qualität her.

Durch das Durchsalzen (= sog. Salzgarung) könntest Du den Speck sogar lufttrocknen, wenn Du ihn einige Wochen an der kalten Winterluft aufhängst. Die Temperatur sollte bis max + 4°C betragen, keinesfalls darüber.

Was du aber machen kannst, ist, dass Du den Speck/Schinken z.B. bei geeigneten Temperaturen draußen aufhängst und dann wieder in den Kühlschrank legst, in Lebensmittelpapier (unbeschichtet) gut eingewickelt.

Das wäre eine gute Alternative zum Räuchern.

Das Kalträuchern verläuft im Prinzip ähnlich. Du solltest den Speck über 1-2 Wochen immer wieder für einige Stunden räuchern, danach in Lebensmittelpapier eingeschlagen im Kühlschrank ruhen lassen. So erzielst du optimale Ergebnisse.

Auf keinen Fall einschweißen, das wäre für den Geschmack nicht gut. Das mehrmalige Kalträuchern tötet die Bakterien auf der Oberfläche ab und sorgt für trockene Verhältnisse, auf denen sich kein Schimmel bilden kann.

Den Speck nur in Lebensmittelpapier eingeschlagen im Kühlschrank aufbewahren.

Heißräuchern würde ich in diesem Fall keinesfalls, da man gepökelte Produkte nicht erhitzen sollte und der Speck dann auch viel zu salzig schmecken würde.

Ich persönlich verwende kein Pökelsalz, sondern normales Meersalz, da Pökelsalz keinen guten Geschmack abgibt und gesundheitsschädlich ist.

LG Jürgen

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Hallo,

der Fisch ist sicher noch in Ordnung, aber der Geschmack/Geruch kann aufgrund der Fettoxydation verändert sein.

Aale sind extrem fetthaltig (bis zu 25 %) und das Fett kann trotz Einfrierens weiter oxydieren. Das hängt mit der zu niedrigen Gefriertemperatur zusammen.

Ist eine Gefriertruhe z.B. auf nur - 20°C eingestellt, reicht das nicht, um die Qualität von fetthaltigen Lebensmitteln zu erhalten.

Gerade bei Aal, Lachs, Makrele oder fetthaltigem Fleisch sollte das Gerät mind. auf - 30°C eingestellt sein, wenn es geht, auch höher. Meine Gefriertruhen laufen bei - 35°C und ich habe große Aale schon bei guter Qualität bis zu zwei Jahre aufbewahrt.

Die Aale, die Du weggeworfen hast, waren sicher nur im Bauchbereich (reines Fett) stark verändert, das übrige Filet hättest Du mal testen sollen. Ich würde die Fische künftig auvh glasieren und sehr gut einpacken, das hilft auch schon, die Qualität zu verbessern

Da es letztendlich nur um den Geschmack geht (verderben kann eingefrorener Aal nicht), ist es immer eine Frage der persönlichen Toleranz-Schwelle, ob man es noch ok findet, oder nicht.

LG Jürgen

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Hallo,

diese Pilze kannst Du nicht anbauen, da es Mykorrhiza-Pilze sind, die nur in einer Symbiose mit den Partner-Bäumen leben können.

Wenn du also diese Pilze haben möchtest, dann musst Du Bäume anpflanzen, deren Feinwurzeln bereits mit dem jeweiligen Geflecht infiziert sind.

Ich selber habe dies in meinem Waldgarten erfolgreich durchgeführt und habe damit vor ca. 16 Jahren begonnen. Vermutlich bin ich einer der ganz Wenigen, die diesen Versuch in dieser (systematischen) Form durchgeführt haben und der nun mit dieser langjährigen Erfahrung darüber sprechen kann.

Der Ausgangspunkt war ein Grundstück um unser Haus (im Spessart, Boden: Bundsandstein, ph-neutral), das, als wir es gekauft haben, einem typischen deutschen "Beamten-Garten" entsprach: sehr gepflegt und aufgeräumt, große Rasen-Fläche, hier und da ein Busch oder ein kleines Bäumchen. Lage: Hanggrundstück, Nord-Ost Ausrichtung, wenige Sonnenstunden, Größe ca. 1.000 m².

Nach dem Kauf 2002 erlebten wir den brutalen Hitzesommer 2003 ohne jeglichen Schattenplatz und wir beschlossen, das Grundstück daraufhin naturnah zu beflanzen, mit Sonnenbereichen, Halbschatten und Schatten, je nach dem Lauf der Sonne ausgerichtet.

Ich ging jedoch systematisch vor, mit einem großen Hintergrundwissen über Wald, Pilze und Ökologie.

Da es mir nicht schnell genug gehen konnte, kaufte ich Ende 2003 etliche schon größere Bäume wie Kiefern, Fichten, Buchen und Linden, die ich selber in sehr große Planzlöcher einsetzte, mit einer selbst zusammengesetzten Pflanzerde aus dem Bereich meiner Pilzstellen im nahen Wald.

Zusätzlich grub ich im Winterhalbjahr, wenn die Erde also feucht und locker ist, junge Bäumchen (Fichten, Lärchen, Kiefern, Birken..) aus den Bereichen meiner sehr unterschiedlichen Pilzstellen aus, jedoch immer mit dem gesamten Wurzelsystem und der umliegenden Erde.

Ich schaffte zusätzlich jedes Jahr neue Erde und vor allem Verrottungsschichten aus dem Wald heran, viel Totholz, auch Findlinge und gestaltete eine naturnahe Waldlandschaft (Wald-Park). Durch die Blätter und die Nadeln, die jedes Jahr auf den Boden fielen, bildeten sich nach und nach natürliche Bodenschichten heran, die zusätzlich mit Walderde-Torf-Mischungen von mir ergänzt wurden.

Von meinen Reisen nach Skandinavien brachte ich auch immer junge Bäumchen, Pflanzen (u.a. Heidelbeeren) und Erde mit, inklusive der darin enthaltenen Sporen und Pilzgeflechte.

Heute, nach ca. 16 Jahren habe ich so eine Art natürlichen Misch-Wald, der unglaublich viele Pilzarten produziert.

In der Zwischenzeit habe ich sehr viel gelernt, u.a., dass man nicht mit Leitungswasser gießen sollte, falls es mal erforderlich sein sollte (Dürre), sondern immer nur mit Regenwasser, das ich in großen Rundstrom-Becken (Fischzucht) im Winterhalbjahr von den Dächern sammle.

Pfifferlinge und Steinpilze habe ich noch nicht, da dies im Wesentlichen vom Alter der Bäume abhängig ist, aber ich rechne jedes Jahr damit. Nach meinen Natur-Beobachtungen produziert Steinpilzmycel seine Fruchtkörper in etwa erst mit mind. 15-Jährigen Fichten oder Kiefern, bei Laubbäumen dauert es etwas länger.

Es gibt aber jedes Jahr neue Röhrlingsarten und in diesem Jahr habe ich die ersten Leistlinge entdeckt, was auf andere Leistlingsarten hoffen lässt. Im Moment ist der Wald-Park übersät mit Nebelkappen, steinpilz-großen dicken Birkenrauhfußröhrlingen, den letzten Fliegenpilzen, sehr frischen Gold- und Butterröhrlingen, div. Korallen-Pilzen, Wald-Egerlingen, Lack-Trichterlingen, kahlen Kremplingen, Schüpplingen usw.

Ich bin zwischenzeitlich der Meinung, dass man Pilze wie Steinpilze und Pfifferlinge nicht gezielt fördern kann, da der Waldboden viel zu viel andere Arten beherbergt. Die Bäume suchen sich - je nach Bedarf - ihre jeweiligen Arten aus, mit denen sie "zusammenarbeiten". Das kann von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ausfallen.

Vermutlich dominiert eine der Arten erst nach vielen Jahren im Waldboden. Ich beobachte seit ca. 25 Jahren eine Fichtenkultur, wo ich jedes Jahr mehrmals vorbeischaue, wenn es z.B. Steinpilze gibt. Die Steinpilze dort traten das erste Mal vor ca. 15 Jahren auf und seit dem regelmäßig.

Daher glaube ich, dass sich da was im Waldboden abspielt, das wir noch nicht verstehen und es deshalb noch nicht beeinflussen können.

Du musst Deine eigenen Erfahrungen sammeln, vielleicht in Anlehnung an meinen Versuch. Das mit den "Säckchen im Wald aufhängen" halte ich für einen Schmarrn. Entweder die Sporen sind bereits im Waldboden, oder der Gute muss mehrmals wiedergeboren werden, um das jemals zu erleben .-)

LG Jürgen

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Hallo,

frage bei einem Schlachthof in Deiner Nähe oder evtl. einen Metzger.

Meist gehen die Milchkühe in die Fleischverarbeitung von Hack- und Wurstwaren.

McDonalds kauft z.B. überwiegend deutsche Milchkühe für seine Burgerproduktion ein. War mal in einer Reportage über die Firma zu sehen.

Das Fleisch ist auch nicht zäher, als das eines Jungbullen, hat aber aufgrund des Alters einen deutlich besseren Geschmack.

LG Jürgen

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... Sandröhrling? der läuft graublau an und es dauert ein wenig .... hat aber keine braune Kappe.

LG Jürgen

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Hallo,

das Video ist ein Witz. Es wird dort alles durcheinandergeworfen und es werden wahllos Bilder von Fischen gezeigt, die mit den Aussagen nichts zu tun haben.

Dass Makrelen in ihrer kurzen Lebensphase hohe Mengen von Quecksilber speichern, ist ebenfalls falsch. Makrelen sind mit die meist konsumierten Fische und werden regelmäßig untersucht.

Hormone werden auch nicht an Fische verfüttert, Antibiotika war früher mal, heute werden Zuchtfische aus der Aquakultur, z.B. der Lachs, gegen Krankheiten vorher geimpft, was einen Antibiotikaeinsatz überflüssig macht.

Thunfisch in Dosen ist heute überwiegend Bonito, wie schon an anderer Stelle richtig gesagt wurde.

Fisch ist nicht giftig, sondern gesund.

Nur alte und große Fische am Ende der Nahrungskette können vereinzelt höhere Schadstoffbelastungen aufweisen, werden aber einzeln veterinärmedizinisch untersucht, bevor sie für den Verkauf freigegeben werden.

Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt sogar regelmäßigen Fischverzehr.

Nicht alles glauben, was man im Internet so sieht und hört. Oftmals ist es vegane Propaganda, die uns unser Essen vermiesen und uns deren Lebensweise aufzwingen will.

Da gibt es Organisationen, die im Netz Unwahrheiten verbreiten und deren Mitglieder plappern ungeprüft und ohne Ahnung alles nach. :-)

LG Jürgen

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Super, ich mache mit!

Hallo,

eine gute Idee für einen guten Anlass.

Bäume pflanzen ist immer gut, egal für welchen Anlass. :-)

Sollte jedoch nachhaltig sein, also kein purer Aktionismus, wie leider so oft.

Was ich damit meine ist, dass es viele Baumpflanzaktionen z.B. in Städten gibt, man die gepflanzten Bäume dann aber wieder vergisst.

Geschehen 2018 und 2019, wo man diese Bäume nicht gießt und sie wieder verdorren. Passiert in Einkaufsmeilen mitten in der Stadt (da haben die Ladeninhaber keinen Blick vor Ihre Ladentür und auch keinen Eimer Wasser für die Bäume übrig..) geschehen in Bürgerparks, wo noch viel mehr Menschen zugucken und nix tun.

Vielleicht sollte man die gepflanzten Bäume mit einer Patenschaft versehen und über eine (entsprechend geförderte) Organisation dann auch die Paten immer wieder mal erinnern und infomieren. Vielleicht sogar eine Einheits-Patenschaft? (also Wessi + Ossi + 1 Baum) ;-)

So entstehen neue Kontakte über ein gemeinsames Interesse, was verbindet ...

Ich selber pflanze diese Tage eine Menge kleiner Bäume auf eigenen Grundstücken, aber nicht wegen des Feiertages, sondern weil der Boden jetzt langsam gut durchfeuchtet und somit zum Pflanzen geeignet ist. ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

von der Beschreibung her sicher ein Filzröhrling. Hier gibt es verschiedene Arten. Der Marone sehr ähnlich ist z.B. die Ziegenlippe, die haben auch ähnliches Wuchs-Habitat bzw. Symbiosebäume. Je nach Standort kann die Kappe auch sehr dunkel ausfallen.

https://www.123pilze.de/DreamHC/Download/BraunerFilzroehrling.htm

Mit Fotos von Pilzen ist das immer so eine Sache. Meist sind die mit dem eigenen Fund nicht zu 100 % identisch. Man sollte jedoch wissen, dass Pilze je nach Standort sehr unterschiedliche Färbungen und Wuchsformen ausbilden können.

Auf 123Pilze.de kann man seine Suche sehr schön eingrenzen und bekommt vor allem auch andere Arten dieser Gattung bzw. die zu verwechselnden Pilze angezeigt.

123Pilze.de ist für mich die beste Pilz-Suchplattform, jedoch sollte man schon etwas Grundahnung haben, um die richtigen Suchergebnisse zu erhalten. Ist bei Google aber ähnlich. Wenn man keine Ahnung hat, von dem, was man sucht, bekommt man auch keine guten Ergebnisse. :-)

Also wenn Du z.B. auf Maronenröhrling gehst, bekommst Du in der Rubrik "Verwechselungsgefahr" u.a. die Ziegenlippe angezeigt ;-)

https://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Maronenroehrling.htm

Ist also recht einfach, dort zu suchen.

LG Jürgen

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Hallo,

mit ziemlicher Sicherheit ein Parasol.

In der Vergrößerung des Fotos sind auch schön der genatterte Stiel und der verschiebbare Ring zu erkennen.

Safranschirmling schließe ich aufgrund des Fotos von der Hutkappe aus. Die Schuppen des Safranschirmlings sind deutlich fransiger, größer und stehen mehr ab. Auch der Hutrand ist deutlich gefranst.

Bei den Riesenschirmlingen besteht eigentlich, insgesamt gesehen, weniger Gefahr, da es nur wenige magen-darm-unverträgliche Arten gibt. Und selbst die werden von sehr vielen Menschen vertragen, wie ich immer wieder feststellen muss.

Problematischer wird es meiner Erfahrung nach mit den kleinen Schirmlingsarten, die in Waldnähe manchmal inmitten von Wiesenchampignons stehen und dann mitgenommen werden.

Erst letztes Jahr habe ich einen tollen Wiesenchampignon-Fund durchsortiert und etliche dieser kleinen Schirmlinge dabei gehabt. Unglaublich ... da wird dann vor lauter "Sammeleifer/-gier" nicht mehr genau hingeguckt. :-(

LG Jürgen

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Hallo,

vermutlich eingebrannte Bestandteile vom Autoklavier-Prozess, da diese Produkte bei über + 110°C sterilisiert werden. Sieht man oft im oberen Bereich des Deckels.

Es könnte aber auch von einer der Zutaten dieser Sauce stammen:

75% Tomatenmark* einfach konzentriert, Wasser, 10% Zwiebeln*, Kartoffelflocken*, Agavendicksaft*, Meersalz, Oregano*, Petersilie*, 0,09% Zwiebelpulver*, Basilikum*.

(Rossmann Tomatensoße, Klassik)

LG Jürgen

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Hallo,

ja, die Dose hält das aus.

Aber Surströmming darf nicht so ohne weiteres aus Schweden ausgeführt werden.

Als potenzielle biologische Waffe unterliegt er dem internationalen Abkommen über B-Waffen.

Auch kann man mit Surströmming größere Fluchtbewegungen auslösen.

Das hab ich mal vor vielen Jahren getan, als ich zusammen mit einem freiwilligen Tester auf einer Regionalmesse in einem Messezelt eine Dose geöffnet hatte. Wir waren schlussendlich nur noch zu zweit in diesem Zelt und haben dann aber leider den Fisch auf Anordnung der Messeleitung entsorgen müssen mit einem angedrohten Hausverbot.

Kannst also nur schmuggeln. Ich wünsch Dir Gutes Gelingen :-)

LG Jürgen

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Hallo,

Wie kommst Du darauf, dass Milch schädlich sein sollte?

Genau das Gegenteil ist der Fall. Milch ist im Wachstum sogar wichtig.

Mit Milch tierischen Ursprungs sind bisher Milliarden von Menschen erfolgreich groß geworden und werden es immer noch. :-)

In manchen Teilen dieser Erde besteht ohne Milch keine andere Möglichkeit, Kinder gesund großzuziehen. Milch hilft bei der optimalen Entwicklung, insbesondere der des Gehirns.

Milch wird heute immer wieder mal schlecht gemacht, wie so vieles, wenn es nicht in neue Ernährungstrends passt, aber bei moderatem Milchkonsum und vor allem bei guter Milch gibt es keine Argumente dagegen.

Ich trinke nun seit knapp 60 Jahren Milch und bin noch relativ fit, insbesondere in der Birne ;-).

Allerdings trinke ich keine H-Milch oder homogenisierte Milch, sondern nur Frischmilch, z.B. Heumilch oder Biomilch mit einem höheren Fettanteil.

Wichtig ist, dass die Kühe frei laufen können, nicht dauerhaft im Stall stehen und einen sehr hohen Kräuter-/Gräser-Anteil am Futter haben. Sonst schmeckt die Milch ohnehin nicht nach Milch.

LG Jürgen

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Hallo,

Leberkäse ist die bayerische oder hessische Bezeichnung für Fleischkäse.

Anders, als man vermuten könnte, ist im Leberkäse jedoch keine Leber enthalten.

Dürfte man auch nicht hineingeben, nach den gesetzlich vorgeschrieben Zutaten des Deutschen Lebensmittelbuches.

Die Bezeichnung kommt daher, dass der ursprüngliche Leberkäse in einer brotähnlichen Form (Laib, Loibl..) hergestellt wurde und von der Konsistenz an Käse erinnert.

Leber ist in diesem Fall eine Abwandlung von Laib.

LG Jürgen

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Hallo,

nein, auf keinen Fall. Das ist eindeutig Schimmel und der ist demzufolge nicht nur an der Oberfläche des Puddings.

Dort sieht man ihn zwar, aber das, was man sieht, sind ja nur die Fruchtkörper und das (nahezu unsichtbare) Schimmelgeflecht hat das Produkt bereits durchzogen.

Empfehlungen, den sichtbaren Schimmel zu entnehmen und den Rest zu essen, sind eigentlich nicht zu verantworten, da sie dumm sind und von völliger Unkenntnis von Lebensmittelqualität zeugen.

Wenn man so etwas isst, wird man nicht direkt sterben, aber der Schimmelpilz enthält gefährliche Mykotoxine (Schimmelgifte), die bei der Entstehung von schweren Erkrankungen eine Rolle spielen (u.a. auch Krebs).

Ich hoffe, Du hast den Pudding entsorgt. Das mit dem sichtbaren Schimmel gilt übrigens für alle Lebensmittel, es sei denn, diese wurden mit speziellen Edel-Schimmelkulturen gereift, wie z.B. Käse.

LG Jürgen

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Hallo,

genau so ist es, wie Du schreibst. Bis zu diesem Datum, das natürlich - wie bei anderen gesetzlichen Fristen - den letzten Tag beinhaltet, muss alles einwandfrei sein. Also auch Optik, Sensorik, Genießbarkeit etc ...

Exakt ab dem 21.08. (=Beginn des Tages, 00.01 Uhr) ist diese Gewähr des Herstellers abgelaufen und geht übrigens ab dann in die Gewähr des Händlers/Anbieters über (!)

Das ist wichtig und das sollte man verstehen. (Anders ist es beim Verbrauchsdatum (VD)).

Zurück zu Deinem Beispiel. Wenn du jetzt am 21.08. feststellst, dass sich Schimmel auf dem Produkt befindet, der ja nicht von 23.59 Uhr auf 00.01 Uhr entsteht, könntest Du ab heute den Händler dafür verantwortlich machen und versuchen, das Produkt umzutauschen, denn die Gewähr des Herstellers ging ja nur bis 20.08.2019.

Ich setze jedoch voraus, dass du das Produkt einwandfrei gelagert hattest und es nicht schon vor sagen wir mal zwei Wochen gekauft hattest und den Mangel erst heute feststellst.

Das wird dem Händler natürlich nicht gefallen und er wird versuchen, dich abzuwimmeln.

Da ein Schimmelbefall jedoch einem gewissen Prozess unterliegt, der sich eine gewisse Zeit hinzieht und der Optische Befall ja erst dann sichtbar ist, wenn das Produkt schon vom Schimmelpilz im Inneren durchzogen ist (der äußere und sichtbare Schimmel ist ja bereits die Fruktuation des eigentlichen inneren Pilzes), kann man aus lebensmittelchemischer bzw. lebensmitteltechnischer Hinsicht ganz klar mit einem schon bereits bestehenden Mangel vor Ablauf des MHD argumentieren.

Ansprechpartner ist nun jetzt jedoch der Händler und nicht mehr der Hersteller. Letztendlich kann der Händler sich ja mit dem Hersteller auseinandersetzen, was nicht zu Deinem Problem werden darf.

Du solltest das natürlich sehr zeitnah umtauschen, sonst müsstest Du ja den Nachweis führen.

LG Jürgen

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Hallo,

die treffen mit sehr ausgeklügelten Rezepturen und Zutaten ganz einfach den Mainstream-Geschmack.

Das ist von den einzelnen Komponenten alles sehr durchdacht und da wird nix dem Zufall überlassen.

Sie erreichen damit aber nur die breite Masse, also diejenigen, die nicht kochen können oder wollen und die zuhause einen Burger keinesfalls besser hinbekommen.

Selbst ein selbstgemachter Burger mit hochwertigen Zutaten (z.B. Wagyu-Patty, Iberico-Patty..) schmeckt deutlich besser, als die von McDonalds und kommt von den Kosten her zumindest gleich, aber darum geht es nicht.

Es zählt die Zeit, mal schnell den Magen gefüllt, wenig darüber nachgedacht, was man da isst ...

Aber das ist genau die Zielgruppe der Lebensmittelindustrie für heute noch utopische Produkte, wie künstliches Essen in Tablettenform, das im Gehirn einen Geschmacksrausch verursacht und süchtig macht etc... ;-)

Wer heute dieses Junkfood zu sich nimmt, der wird auch in der Zukunft alles mitmachen, was die Industrie uns so vorsetzt :-)

LG Jürgen

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Lachs

Hallo,

für mich eindeutig Wildschwein. Das ist sehr aromatisch, völlig natürlich und sehr gesund. Ab einem bestimmten Fettgehalt ist das durch keine andere Schweinerasse zu übertreffen (da verblasst Iberico-Freiland). Meine Wildschweine kaufe ich beim Jäger und zerlege sie selber, so, wie ich es brauche.

Lachs habe ich gewählt, da ich auch sehr gerne Lachs esse, aber ich achte auf die Qualität. Guter Zuchtlachs ist immer Spitze, aber ich komme auch an Wildlachs aus Norwegen ran, der ist vom Geschmack/Aroma her einfach noch einen Tick besser.

Bison hatte ich auch schon, aber ich bevorzuge seit ein paar Jahren Wasserbüffel, die bei uns in Deutschland für Naturschutzprojekte gehalten werden. Das Fleisch ist einfach klasse. Deutlich zarter als Rindfleisch (kurzfaseriger), und durch die natürliche Weidehaltung sehr aromatisch und gesund.

Wild in jedem Fall, aber auch gute Enten und Gänse, Fasan und Freilandhühner.

Fleisch ist einfach vom Geschmack her spitze und auch sehr gesund, wenn es nicht in Ställen oder Industriebetrieben erzeugt wird, also wenn die Tiere artgerecht gehalten und ernährt werden.

Im Moment halte ich es so: lieber deutlich weniger Fleisch, dafür ab und zu aber was richtig Gutes. :-)

Und gutes Fleisch muss nicht teuer sein. Um beim Beispiel Wildschwein zu bleiben. Da zahle ich dem Jäger für ein ca. 50kg - 60 kg Schwein, vom Jäger vorverarbeitet (weiblich, aus der Decke/Fell, halbiert, mit Kopf und mit hochwertigem Fett für Bratwürste...) ca. 4,00 Euro/kg.

Und wenn man sich einmal vor Augen hält: das ist der Preis für Industriefleisch, wässrig, nach Nichts schmeckend, aus dem Supermarkt ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

sorry, aber das ist ein ziemlicher Blödsinn. Was hat das mit Biologie zu tun?

Hast Du das evtl. falsch verstanden? Was behandelt ihr denn gerade in Biologie?

Als Schlemmerfisch bezeichnet man im Handel verschiedene Marken/Produkte von Fisch-Herstellern aus der Lebensmittelindustrie. Es gibt auch Firmen, die mit so bezeichneten Produkten werben, die nicht an einer Fischart festgemacht werden können. Das kann von Lachs bis Heilbutt alles sein.

Dann gibt es noch die Handelsbezeichnung des Schlemmerfilets. Das können auch sehr unerschiedliche Fischarten sein, deren Filets mit einer sog. Schlemmerkruste versehen sind, die dann im Ofen gebacken werden.

Einen "Schlemmerfisch" im biologischen Sinne gibt es nicht. :-)

LG Jürgen

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Hallo,

ja, es scheint in zu sein, aber es ist sicher nur ein Hype, denn es ist bei näherer Betrachtung weder umweltschonend, noch nachhaltig und auch nicht zu Ende gedacht.

Wenn man sich vegan ernährt, weil man keine tierischen Produkte zu sich nehmen möchte, ist das die eine Sache. Das kann jeder tun und das Argument ist ja für sich auch o.k.

Wenn man dann aber für sich in Anspruch nimmt, was Gutes damit zu tun, z.B. für die Umwelt, oder die Welt retten will, sollte man vielleicht besser einen Blick hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie werfen, damit man weiß, über was man redet.

Ebenfalls sollte man wissen, woher unser Obst und Gemüse kommt sowie andere Zutaten, wir im Rahmen einer veganen Ernährung konsumieren.

Über 90 % des Gemüses und 80 % des Obstes werden importiert! Das alleine ist doch schon mal eine tolle Umweltbilanz, oder? ;-)

Diese Nachfrage können wir natürlich im Rahmen des veganen Hypes noch steigern. Was wird passieren? Neue landwirtschaftliche Flächen entstehen (im Ausland!) und weitere Natur-Flächen werden verschwinden. Also genau das Gegenteil ist der Fall, von dem was propagiert wird.

Das Umwelt-Argument also ganz klar ein Flop.

Wie wärs denn z.B. mit regionalem Bauer und Gemüse-Abo-Kiste? Fehlanzeige.... statt dessen geht´s gegen die Milchbauern und gegen Rinder- und Schweinemäster.

Tierverachtende Mast mag ich auch nicht, aber wir sollten uns im Klaren darüber sein, was danach kommt, wenn diese Betriebe aufgeben müssen. Die letzten Blumen- und Kräuterwiesen mit ihrer unglaublichen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren (z.B. Insekten) werden verschwinden, weil diese nicht mehr als Viehfutter-Ressourcen benötigt werden.

Industriell orientierte Agrar-Großbetriebe werden übernehmen und Bayer-Monsanto lassen dann grüßen.

Und wo wird denn vegan eingekauft? Natürlich in den Supermärkten. Und jetzt wird es wirklich interessant.

Die meisten veganen Produkte aus dem Supermarkt sind Retorten-Produkte mit Pflanzen-Proteinen und viel Wasser mit Stabilisatoren. Künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Extrakte machen die "Kunstwerke" perfekt.

Scheint niemand zu interessieren, denn genau dieses Zeugs wird im Rahmen des veganen Hypes ja gekauft.

Hier ein Blick auf die Zutatenliste am Beispiel eines veganen Burgers (BeyondMeat).

Wasser, Erbsenproteinisolat (18%), Rapsöl, raffiniertes Kokosnussöl, Aroma, Raucharoma, Stabilisatoren: Cellulose, Methylcellulose, Gummi Arabicum, Kartoffelstärke, Maltodextrin, Hefeextrakt, Salz, Sonnenblumenöl, Trockenhefe, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Essigsäure, Farbstoff: Beetenrot, modifizierte Stärke, Apfelextrakt, Zitronensaftkonzentrat

 

Oder hier ein anderes veganes Produkt, eine Alternative zum Wurstaufschnitt:

ZUTATEN: Wasser, Sojaprotein (9,2%), Texturiertes Sojaprotein (7,2%), Rapsöl, Gluten, modifizierte Stärke E1422 (Mais), Gewürze, Zucker, Salz, Geliermitttel: Carrageen, Gewürzextrakte, vegane Aromen, Citrusfaser

 

Und hier noch eine vegane Tsatsiki-Creme:

ZUTATEN: Wasser, Pflanzenfett ungehärtet 22% (Kokos), Aromen (vegan), Gurke, Wasser, Knoblauch, Essig, modifizierte Stärke, Salz, Dill, Kräuter, Verdickungsmittel: Guarkernmehl, Säureregulator: Zitronensäure, Konservierungsstoff: Kaliumsorbat, Stärke (Maisstärke, Kartoffelstärke), modifizierte Stärke (Maisstärke, Kartoffelstärke), Meersalz, Stabilisatoren: (Natriumpolyphosphat, Carrageen, Johannisbrotkernmehl, Kaliumchlorid), Milchsäure (vegan), Konservierungsmittel: Sorbinsäure

 

Das liest sich doch richtig schön? Alles sehr umweltschonend, nachhaltig und wichtig für eine gesunde Ernährung :-)

LG Jürgen

 

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Hallo,

nehm ein Thermometer und leg es in die unterschiedlichen Fächer.

Wie kommst Du auf +8°C?

Es sollte in deinem Kühlschrank an verschiedenen Stellen unterschiedlich kalt sein.

Im untersten Fach (normal über dem Gemüsefach) sollte es z.B. ca. +2°C sein. Dort lagert man Fleisch und Fisch.

Weiter oben kann es auch +8°C haben, aber da dürfen keine schnell verderblichen Lebensmittel hin.

LG Jürgen

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Hallo,

weder - noch.

also bedenkenlos würde ich dieses künstliche hergestellte Produkt auf keinen Fall verzehren.

Darf auch nicht als Fleisch bezeichnet werden, da dies kein Fleisch ist.

Hier ein Blick auf die Zutatenliste am Beispiel eines Burgers.

Wasser, Erbsenproteinisolat (18%), Rapsöl, raffiniertes Kokosnussöl, Aroma, Raucharoma, Stabilisatoren: Cellulose, Methylcellulose, Gummi Arabicum, Kartoffelstärke, Maltodextrin, Hefeextrakt, Salz, Sonnenblumenöl, Trockenhefe, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Essigsäure, Farbstoff: Beetenrot, modifizierte Stärke, Apfelextrakt, Zitronensaftkonzentrat

Wer mit Lebensmitteln zu tun hat, erkennt, dass dies eine einzige Labor-"Panscherei" ist. Wenn wir als zweite Zutat Erbsenprotein mit 18 % haben (die Zutaten werden der Menge nach aufgelistet und müssen prozentual nur genannt werden, wenn sie in Wort oder Bild auf der Verpackung auftauchen..), aus wieviel Wasser besteht dann das Produkt?

Die Liste der Stabilisatoren alleine sagt schon aus, dass hier sehr viel Wasser gebunden wird. Ich benötige ja auch Wasser für die Konzentrate und Extrakte zur gleichmäßigen Einmischung und Verteilung.

Hefen (Geschmacksverstärker) und diverse Aromen lassen dieses Produkt aus meiner Sicht als Retorten-Produkt erscheinen. Insgesamt für mich eher "Fertigsuppen-Niveau".

Rote-Beete-Extrakt wird übrigens schon länger von deutschen Burger-Produzenten im echten Fleisch eingesetzt um im Hack die Farbe zu verbessern.

Was soll also hierbei so besonders sein?

Den Hype um BeyondMeat kann ich auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht verstehen. Wenn diese Firma um das 40-fache ihres Jahresumsatzes überzeichnet ist, dann ist das genau so eine Blase, wie das Produkt selber.

Blasen sind oft nur mit Luft gefüllt und platzen irgendwann mal, wie wir ja alle wissen :-)

LG Jürgen

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Hallo,

Hersteller von getrockneten Pfifferlingen trocknen die Pilze in speziellen Trockenöfen mit Luftzirkulation. Es muss eine gleichmäßige und professionelle Trocknung gewährleistet sein, da Pilze auch schnell verderben oder schimmeln können.

An der Außenluft bestünde außerdem die Gefahr einer Verunreinigung mit allen möglichen Emissionen.

Im privaten Bereich kann man das machen, nicht jedoch im gewerblichen Bereich.

Aus Ernährungs- und gesundheitlicher Sicht, wäre eine Lufttrocknung von Pilzen in der Sonne jedoch das Beste, was man machen könnte, da die Pilze über das Sonnenlicht einen ordentlichen Vit.D-Gehalt aufbauen, den sie bei reiner Lufttrocknung nicht haben. Gerade im Winter sind wir ja Vit.D-unterversorgt.

LG Jürgen

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Hallo,

ich würde Dir in diesem Fall Rippensteaks/-fleisch empfehlen.

Sollte von einem jungen, weiblichen Rind sein (einer sog. "Färse") und keinesfalls von einem Jungbullen, wie man meist bei Metzgern angeboten bekommt.

Das Rippenfleisch ist dann schön durchmarmoriert und besitzt gutes, intramuskuläres Fett, welches das Fleisch sehr saftig macht und auch tolle Geschmacksaromen entwickelt.

So etwas bekommt man nicht beim Metzger, der besonderes und gutes Fleisch kaum im Angebot hat, da es zu wenig gekauft wird. Und der versucht meistens auch immer, sein Industrie-Schlachthoffleisch zu verkaufen. Es gibt nur wenige Ausnahmen.

Dann schon eher Höfe/Direktvermarkter, die hin und wieder eines ihrer Rinder schlachten. Da kann man gezielt nachfragen.

Kommt natürlich auch immer auf die Rasse an, wie hier schon richtig geschrieben wurde.

Am besten bestellt man so etwas online, oder in einem gut sortierten (z.B.) EDEKA-Frischecenter. Die sind vom Angebot her meist sogar besser, als viele Metzger.

EDEKA kauft u.a. z.B. Fleisch von der Fa. Albers, die auch online ihre Spezialitäten anbietet. Man kann bei EDEKA aber auch spezielle Steaks/Cuts bestellen.

Nur damit Du mal eine Vorstellung bekommst, wie gutes Rippenfleisch aussieht:

https://www.albersfoodshop.de/de/rind/wagyu/f1-wagyu-angus/chuck-rib?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fwww.albersfoodshop.de%2Fde%2Frind%2Fwagyu%2Ff1-wagyu-angus%2Fchuck-rib&utm_content=4023&utm_campaign=Steakschule32_23&af=3z

Das ist natürlich die Exclusiv-Variante mit Fleisch vom Wagyu-Rind. Wenn Du so ein Stück von einer Färse bekommst, kostet das max. nur ein Fünftel ;-)

Blut sieht man im Fleisch übrigens nicht mehr. Was man sieht, ist hellroter Fleischsaft.

LG Jürgen

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Hallo,

ich trockne seit 30 Jahren Pilze und meine Familie schon seit Generationen vor mir.

Wir bewahren die Pilze auch in Gläsern auf, allerdings vor Licht geschützt und trocken bei relativ kühler Temperatur.

Spielt aber keine große Rolle - wichtig ist nur, dass man die richtigen Pilze mitnimmt und trocknet und dass die Pilze komplett durchgetrocknet sind.

Fängt also bei der Qualität schon an. Wenn ich nur einen einzigen Pilz habe, der leichte Fäulnis oder beginnenden Schimmel mit ins Glas bringt, kann man das ganze Glas entsorgen.

Das bedeutet, immer nur Top Pilze trocknen, nur die Jungen, keine alten oder bereits angegammelten alten Individuen.

Den Trockenvorgang mehrmals wiederholen und die Pilze noch "handwarm" aus dem Dörrer ins Glas abfüllen. Wenn die eine Zeit lang an der Luft stehen, holen die sich wieder aus der Luftfeuchtigkeit Wasser und speichern es ein.

Wie erkenne ich gut getrocknete Pilze? Einige Beispiele: Steinpilze sollten hell und weiß sein, keinesfalls braun, sonst sind die schon älter gewesen und nicht geeignet. Auch bei Pfifferlingen sollten keine dunkleren Exemplare dabei sein, sondern eher helle und gleichmäßig durchgefärbte Pilze.

Man sollte eigentlich Trocken-Erfahrungen zu jeder eigenen Pilzsorte besitzen, um beurteilen zu können, ob die getrocknete Qualität passt. Ich musste das auch lernen und habe auch hin und wieder schon Gläser entsorgt.

Insbesondere bei gekauften Trockenpilzen kann man bei genauer Betrachtung sehr schön an den Farbunterschieden die gute und die miese Qualität erkennen. Was da teilweise angeboten wird, ist unglaublich.

Zur Haltbarkeit: wenn optimal getrocknet und verschlossen, halten Gläser mit Trockenpilzen 10 Jahre und länger.

Wenn ich ein angebrochenes Glas habe, ist der Geruchstest für mich das ausschlaggebende Kriterium. Schimmel riecht man sehr schnell. Angenehmer und sortentypischer Pilzgeruch sagt mir, dass alles ok ist.

Mein letztes Pilz-Glas mit Steinpilzen, Rotkappen und Birkenröhrlingen aus einem Norwegen-Urlaub vor 15 Jahren habe ich Anfangs des Jahres verbraucht. ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

Vermutlich eine gelbe Lohblüte, auch Hexenbutter genannt.

Eine gelbe Lohblüte "wandert" über den Boden und man müsste eine deutliche Schleim-/Kriechspur erkennen.

Außerdem entstehen gelbe Lohblüten nur bei ausreichender Feutigkeit. Wenn es zu trocken ist, wirst Du die nicht sehen.

Ist genau genommen ein Einzeller, deshalb war sie früher auch den Tieren zugeordnet.

Ein spannendes Individuum, ich habe vor vielen Jahren schon mal recherchiert und dann diesen Bericht auf meiner Naturführer-Webseite geschrieben:

https://www.naturpark-spessart-erleben.de/naturinfos-pilze-pflanzen-tiere/hexenbutter/

Dann hoffe ich mal nicht, dass Du eine Massenvermehrung, wie früher in den USA (siehe Link/Bericht) ausgelöst hast :-)

LG Jürgen

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Hallo,

dafür benötigst Du erst mal eine gesalzene und luftgetrocknete Lammrippe. ;-)

Das macht man in Norwegen in der Winterzeit, indem man die vorher gesalzene Rippe an die Luft hängt. Hier brauchst Du ein Kühlhaus und drei Monate Zeit, um das hinzubekommen.

Die Zubereitung später ist auch sehr speziell, wenn es auf die traditionelle Weise geschehen soll.

Wird dir kaum gelingen..sorry.

LG Jürgen

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Hallo,

dort, wo der Metzger auch sein Schwein einkauft: Fleischgroßhandel (meist kann man da als Endkunde auch einkaufen) z.B. Evgedem

außerdem:

Forstbehörde/Jäger: Wildschwein (tolles Aroma - bestes Fleisch vom Schwein)

Es gibt heute auch viele Direktvermarkter, die Schweine produzieren, oft unter ökologischen Bedingungen, da kann man anfragen und die zerlegen Dir dann ein Schwein bei einer nächsten Schlachtung so, wie Du es wünschst.

Such mal bei Google z.B. "Schweine aus der Region XY".... oder erkundige Dich bei Deinem Landratsamt, z.B. Abt. Verbraucher über entsprechende Betriebe.

Außerdem gibt es heute fast in jeder Region in Deutschland regionale Zusammenschlüsse von landwirtschaftlichen Erzeugern, die teils neue Wege gehen und die gemeinsam vermarkten.

Falls du gar nicht weiterkommst: https://www.shop.besh.de/?t=fuer-unsere-hausmetzger&ln2=C301&ln3=O403

Beste Qualität vom Schwäbisch-Häller Schwein - Du kannst dort auch anrufen und individuell bestellen.

LG Jürgen

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Hallo,

das ist ein Gravedlachs, erkennt man an der Dillauflage. Sollte noch gut sein, wenn die Kühlkette eingehalten wurde.

Die Helligkeit beim Fisch-Filet kann durchaus schwanken. Bei diesen billligen Discounterprodukten liegt das aber meist daran, dass der Fisch mehrfach eingefroren und wieder aufgetaut wurde. Dadurch blasst das Filet stark aus.

Mehrfach eingefroren bedeutet, dass oft billige Frostware (die Lachse werden in großen Mengen eingekauft, wenn sie günstig zu haben sind) verwendet wird. Nach dem Auftauen wird der Fisch verarbeitet, also eingelegt und gereift, dann wird er nochmals angefroren, um geschnitten werden zu können. Die geschnittenen Scheiben werden dann aufgelegt und vakuumiert. Anschließend erneut gefrostet und gefrostet beim Discounter angeliefert.

Das hat aus meiner Sicht mit guter Qualität nicht mehr viel zu tun. Eine gute Lachsqualität ist im Fachhandel nicht unter 40,00 - 50,00 Euro / Kg zu bekommen. Hier wird völlig anders kalkuliert und deshalb entsprechender Fisch verwendet ;-)

Zu den Soßen: warum kaufst Du Dir so einen Lachs, wenn Du ihn dann mit einer Soße oder Meerrettich "erschlägst"? Da schmeckt man doch nix mehr vom Fisch? :-)

LG Jürgen

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Hallo,

absolut günstig - zugreifen und leckeren Fond selber machen.

Wer meint, das sei Abfall, hat keine Ahnung. ;-)

Kann man nicht nur als Fond, sondern auch als Basis für eine Fischsuppe nehmen.

Ich koche die Karkassen mit typischen Wurzelgemüse und Fischkräutern aus und fülle die klare Flüssigkeit (durchseien - absetzen lassen - kurz erhitzen) in Gläser heiß ab.

Im Kühlschrank halten die so ca. 6 Monate und länger.

Man kann die Karkassen auch etwas zerkleinern und einfrieren und den Fond dann bei Bedarf herstellen.

LG Jürgen

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Hallo,

eine echte und gute italienische Pizza ist vom Grunde her kein Junkfood, da die Zutaten gut abgestimmt sind und jede für sich eigentlich gesund ist.

Nehmen wir die klassische Margherita. Der Teig besteht aus verschiedenen traditionellen italienischen Weizensorten. Der Salzgehalt ist eher niedrig. Obendrauf kommen dann wenig Olivenöl, passierte Tomaten (= erhitzt und sehr gesund) sowie etwas (!) Mozarella + vor dem Servieren frische Basilikumblättchen. Der Käse wird ja keinesfalls so dick aufgetragen, wie hier bei uns.

Wir haben dort Kohlenhydrate aus dem Weizen, etwas Zucker und sekundäre Pflanzenwirkstoffe aus Tomate und Basilikum sowie im Verhältnis wenig Fett aus Käse und ein paar Spritzern Olivenöl.

Und wenn Du jetzt noch eine eigenen Gemüse-Variante nimmst, geht das ja in eine ähnliche Richtung.

Jetzt gucken wir uns mal die deutsche Variante an. Industrieteig mit viel chemisch-technischen Zutaten, deutlich mehr Salz, gehärtete Fette, Geschmacksverstärker, Zucker, deutlich mehr Käse (=Fett) und dieser bei den Billig-Varianten auch nicht mal echt, Tomaten-Passata ok., aber das ist ja noch die am wenigsten problematische Variante.

Dann gibt es die Varianten mit ganz viel oben drauf, wie z.B. Salami oder reine Käse-Pizzen. Das sind Kalorienbomben und außerdem bestehen da ganz viele aus Zutaten, die ich nicht essen möchte. Da ist einfach der Anteil an nicht gesunden Fetten relativ hoch.

So etwas kann man durchaus als Junkfood bezeichnen.

Ich würde das von der Defininition an der Qualität, der Wertigkeit und der Ausgewogenheit der Zutaten festmachen.

LG Jürgen

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Hallo,

"nen Sahnefisch"? :-) Das könnte ja alles sein. Ich geh jetzt mal von einem Hering in Sahnesoße aus, das wäre die wahrscheinlichste Variante.

Wenn der noch original verschlossen ist und gut gekühlt war, dann kann man den sicher noch essen. Ist in diesem Fall ja auch ein MHD und kein Verbrauchsdatum.

Diese Heringe sind gesalzen und mariniert und haben mit der Sauce einen insgesamt niedrigen PH-Wert, sind also für Bakterien nicht so leicht zu überwinden. Darüber hinaus enthalten sie Essig, Zucker und weitere verschiedene Konservierungsmittel wiez.B. Natriumbenzoat und Kaliumsorbat.

Ist also mehrfach-konserviert und man hört da auch ganz selten mal was, von verdorbener Ware. Wenn, dann wird das von den Kunden (aus vermeintlichen Energiespargründen) zu warm gelagert und dann hilft auch die Konservierung nix mehr.

Allerdings darf man den Fehler nicht machen, so ein Produkt zu warm zu lagern, dann kann das sehr schnell auch mal hochgehen.

Musst Du sensorisch entscheiden, ist aber sicher noch ok.

Ich selber habe eine Packung mit Heringsfilets in Senfsauce von Nadler gerade im Kühlschrank offen stehen (also verschlossen, aber bereits geöffnet) mit MHD 19.04.2019, das ist noch weit entfernt von einer negativen Veränderung und schmeckt tip-top.

Steht bei mir jedoch im unteren Bereich des Kühlschranks bei ca. max. + 4°C.

LG Jürgen

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Hallo,

seltsam - wie kann man bei einem vakuumierten Fleisch "riechen", ob es noch gut ist? Also ich schaff das nicht. Scheinst ja ein besonders feines Näschen zu haben :-)

Vermutlich meinst Du es aber so, dass Du das dann geöffnet hast, um zu sehen, ob es noch gut ist...oder? ;-)

Was nicht stimmt, ist, dass das Fleisch immer ein Verbrauchsdatum hat.

Das kann der Hersteller zwar machen, ist aber nicht dazu verpflichtet. In deinem Fall mag das vielleicht so sein, ist aber eher die Ausnahme und würde mich sogar stutzig machen, warum er das bei dem Rindfleisch so handhabt.(evtl. keine so gute Qualität?)

Gerade bei Rind wundert es mich, da man Rind unter idealen Kühlbedingungen auch sehr lange aufheben und reifen lassen kann.

Also mein Rind (Steaks) hat ein MHD, was auch korrekt und gut ist. Das wird heute, am 01. Mai, gegessen und liegt jetzt seit ca. 4 Wochen bei max. + 2°C im Kühlschrank, über MHD wohlgemerkt. 6 Wochen wären auch noch ok. gewesen.

Du schreibst leider nicht, um was für ein Stück bzw. Produkt es sich handelt?

Bei Hackfleisch oder Fisch wäre das z.B. anders, da gibt es das Verbrauchsdatum. Aber auch nur, wenn es frisch ist. Wenn eingefroren, gibt es wieder ein MHD. Kommt also immer darauf an, über was wir hier reden.

Ich kann es deshalb von hier aus nicht beurteilen, da es - wie schon gesagt - auf die richtige Kühlung ankommt, aber nach dem, was Du schreibst, scheint es mir völlig o.k. zu sein.

LG Jürgen

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Hallo,

wenn Du zuviel davon isst, bekommst Du eher Schuppen .. ;-)

Nein, aber Hering mit Milchprodukten (Sahne, Butter, Joghurt, Milch) gibt es schon seit Ur-Uromas Zeiten. Das wäre zwischendurch mal aufgefallen, wenn die Menschen davon Flecken bekämen, so nach dem Motto: "...iiihh - Heringsflecken..."

Bitte nicht jeden Schwachsinn aus dem Internet glauben. :-)

LG Jürgen

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Hallo,

ist schwierig zu beantworten, da ich mehr über das Gewässer wissen müsste.

Da Du von Mäandern sprichst, könnte das ein kleiner Bach im Oberlauf des Gewässers sein, wo er noch einigermaßen natürlich fließen darf.

In einem solchen Bereich wären Bäume eher kontraproduktiv, da ein Bach auch sehr viel Lichteinfall benötigt. Das wird immer wieder vergessen. Zugepflanzte Bäche sind keinesfalls naturkonform und sogar eher schädlich für das Gewässer.

Schau Dir mal richtig natürliche Gewässer in den Mittelgebirgen an, da wird man keine Bäume finden, oder wenn, dann nur punktuell.

Normalerweise regelt alles die Natur im Rahmen einer natürlichen Gewässerdynamik. Der Lauf verändert sich, die Ufer verändern sich und somit ist das eine permanete Verlagerung des Bachlaufes. Hier wächst der Bach dauerhaft niemals zu.

Wenn man Bäume pflanzt, legt man die Linienführung des Gewässers fest und verhindert somit eine natürliche Dynamik. Bäume pflanzt man wegen Ufersicherungsmaßnahmen. Bei einem noch mäandrierenden Bach wäre das fachlich gesehen ein no-go.

Möglicherweise gibt es für dieses Gewässer bereits Entwicklungs- oder Pflegekonzepte durch die Naturschutzbehörde. Frag da doch mal nach, was die meinen.

Wir haben heute auch wieder sehr viele Biber in Deutschland - gottseidank. Wenn dort ein Biber leben oder einwandern würde, so würde er den Bach übrigens baumfrei halten.

Das wäre natürlich und das beste, was dem Gewässer passieren könnte.

LG Jürgen

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Hallo,

Heilbutt hat einen typischen, aber eher dezenten Fischgeschmack. Der braucht einiges an Gewürzen und Kräutern.

Einen sehr feinen und angenehmen Fischgeschmack haben Dorsch (Kabeljau)oder Seelachs. Rotbarsch geht auch noch. Steinbeißer, wenn man ihn bekommt, ist ebenfalls zu empfehlen.

Hering/Sardinen, Makrele, Lachs sind Meeres-Fettfische, die auch einen speziellen Eigengeschmack haben und sehr zu empfehlen sind, besonders aufgrund ihrer für uns vorteilhaften Fettsäuren.

Süßwasserfische, die im Handel erhältlich sind, wie Forelle, Zander, Pangasius, Viktoriabarsch etc. haben einen eher weniger ausgeprägten Fischgeschmack.

Hecht und Karpfen oder auch Wels und Aal sind nicht immer zu bekommen, schmecken aber schon deutlich intensiver, als die vorgenannten Vertreter.

Natürlich kann man Fisch immer braten oder dünsten, immer Sommer z.B. grillen.

Ich persönlich ziehe jetzt im Frühjahr eine spezielle Garmethode vor, die den Geschmack der Fische voll zur Geltung bringt: das Garen im eigenen Fond/Sud.

Der Fisch zieht bei nicht zu hoher Temperatur (max. 80°C) in einem Kräuter-/Gemüsesud durch. Dazu gibt es z.B. Kartoffel und das Sud-Gemüse.

Deshalb kaufe ich meist auch ganze Fische, die ich filetiere, um einerseits ein grätenfreies Filet zu bekommen sowie aber auch die Karkassen als Basis für einen guten Fond. Der Fond wird mit fischtypischen Gewürzen vorgekocht, durchgesiebt und dann mit Gemüse wie Karotten, Fenchel, Lauch, Sellerie kurz aufgekocht.

Danach kommt der Fisch in den Fond und zieht dort - je nach Größe bzw. Stärke des Filets - noch einige Zeit durch und wird mit dem Gemüse serviert.

Der Fond wird vorher noch mit Weißwein verfeinert, sowie mit frischem Dill, Petersilie und Schalotten. Statt Essig, wie er in alten Rezepten zu finden ist, kann man etwas Zitronensaft und eben Wein nehmen.

Kalt gestellt, kann man den Fond/Sud mehrmals verwenden und locker eine Woche und länger aufheben. Auch kann man daraus eine leckere und intensive Fischsuppe machen.

Für eine "kalte Sommer-Makrele" lasse ich die Fischstücke im Sud liegen und man hat so z.B. besondere, kalte Tapas.

Ein Tipp für ganze und größere Fische: Ähnlich lege ich z.B. einen ganzen Lachs ein, jedoch in einer kalten Variante (ich lasse den Fond herunterkühlen), und noch intensiver vom Kräutergeschmack her sowie mit ca. 10 % Salz und 5 % Zucker zum marinieren.

Der so vorbehandelte Fisch bleibt ca. 1-2 Tage im Sud und wird dann im Ganzen im Ofen langsam bei ca. 100 °C gegart.

Den Fisch kann man heiß oder später auch kalt essen, schmeckt sensationell. Ganze Lachse am Tisch serviert sind immer ein eye-catcher, z.B. im Rahmen von Familienfeiern oder Festen. Und kann man schön vorbereiten.

Hab mal ein paar Fotos beigelegt, damit Ihr seht, wie klasse das aussieht. ;-)

In der Reihenfolge:

  1. Ganzer marinierter Lachs aus dem Ofen
  2. Flusswaller aus dem Wurzelsud
  3. Kalte Sommermakrelen-Filets

LG Jürgen

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Hallo,

ich war vor Jahren viel auf Anglerflohmärkten unterwegs und habe alte Angelgeräte ge- und verkauft. Teilweise ganze Sammlungen, aus Kellerauflösungen.

Deshalb kann ich Dir sagen, dass diese Rolle auf dem Foto keine Abnehmer finden wird, da die Sammler (das sind erfahrene Profis) nur top-erhaltene Sachen kaufen, idealerweise noch im Originalkarton.

Normalerweise sind alte DAM gesucht, aber leider nicht in diesem Zustand ;-)

Könnte einem Sammler aber evtl. noch als Ersatzteillager dienen.

LG Jürgen

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Hallo,

eindeutig Fenchel. Dill geht auch, passt aber nicht zu dieser Kombination.

Fenchel ist verdauungsfördernd und hilft bei der Fettverträglichkeit.

In diesem Fall würde ich etwas Knollenfenchel hauchdünn in kleine Stückchen schneiden, kurz anschwenken und dem Spinat unterheben.

LG Jürgen

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Hallo,

die Regenbogenforelle, wie wir sie heute kennen, ist aus etlichen Kreuzungen entstanden. Sie ist auch keine Forelle im biologischen Sinn, sondern ein pazifischer Lachs.

Der Name "Regenbogen-Forelle" hat sich im Laufe vieler Jahrzehnte durchgesetzt, da ihn auch die Nordamerikaner benutzen, also dort, wo dieser Fisch ursprünglich herkommt.

Allerdings variiert dort die Bezeichnung oft zwischen Redband-Trout und Rainbow-Trout. Und dann gibt es noch die anadrome Form (meerwandernd und wieder ins Süßwasser aufsteigend), die man "Steelhead" nennt, obwohl sie keinen Stahlhelm auf hat. ;-)

Die Fische haben tatsächlich sehr unterschiedliche und vielfältige Farbvariationen und nicht immer ist ein roter Streifen deutlich zu erkennen. In der Laichzeit können sich die Farben auch noch intensivieren (Männchen) oder auch verblassen (Weibchen).

Es geht also in erster Linie um die Grundfarben des Regenbogens, die man auf der Haut der Regenbogenforelle wahrnimmt und weshalb sie auch diesen Namen erhalten hat.

Und wer schon mal eine Regebogenforelle im Sprung gesehen hat, sieht tatsächlich oft auch die Form eines Regenbogens, da sie sich durch Muskelkontraktionen halbkreisförmig krümmen kann (wie übrigens viele andere Fische auch..).

LG Jürgen

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Hallo,

wie tief ist denn der Teich?

Wenn der Teich zu flach ist, kann der Reiher direkt im Wasser landen.

Ist er zu tief für den Reiher, so muss dieser immer vom Ufer her in den Teich laufen. Das kann man verhindern, indem man rund um den Teich mehrere Schnüre spannt, die er laufend nicht überwinden kann.

Die Schnüre müssen relativ nah am Teich sein, da ihm keine Landemöglichkeit zwischen den Schnüren und dem Teichufer gelassen werden darf.

Ideal ist eine durchsichtige Angelschnur, die an Befestigungsstäben leicht schräg über das Teichufer ragt.

Das sieht optisch nicht so schlimm aus wie ein Netz, in dem sich möglicherweise auch noch Vögel verfangen können.

Wenn der Teich in der Nähe eines Gewässers liegt, können z.B. Eisvögel zu dem Teich kommen, die dann möglicherweise im Netz verenden. Kommt häufiger vor, als man denkt. Wenn das jemand sieht, kann das sehr teuer für den Teichbesitzer werden.

Man kann den Reiher aber auch vom Teich fernhalten, indem man ihn an einer anderen Stelle "füttert". Der Reiher frisst auch tote Fische und das kann man sich zunutze machen, wenn man z.B. TK-Sardinen kauft und diese in der Nähe des Teiches tagsüber (!) ablegt.

Verzichte außerdem auf gut sichtbare Fische, wie Goldfische oder Koi, denn die sehen Reiher aus der Luft und werden dadurch erst recht angelockt.

Gibt übrigens auch noch viele andere Fressfeinde, wie Katzen oder Ringelnatter und das bekommt man meist gar nicht mit.

Ein Teich ist immer ein Stück weit Natur und das sollte man auch so annehmen, sonst macht ein Teich/Gartenteich aus meiner Sicht keinen Sinn.

LG Jürgen

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Hallo,

das ist ja leider auch kein richtiger Räucherschrank, denn da fehlt wohl der Luftabzug (Abzugrohr). Ist zumindest auf dem Foto nicht zu erkennen.

Somit ist klar, dass das so nicht funktionieren kann und der Ofen innen kondensiert.

Das gleiche Problem kommt übrigens auch in größeren und teuren Öfen vor, wenn der Luftabzug zu klein dimensioniert ist. Damit outen sich Hersteller dahingehend, dass sie nichts vom Räucherofenbau verstehen ;-)

Isolieren macht keinen Sinn und verstärkt das Problem ja noch.

Leider sind da etliche Öfen auf dem Markt, die nicht funktionieren oder von Leuten gebastelt werden, die vom Räuchern schlichtweg keine Ahnung haben.

Was möchtest Du denn in diesem Ofen räuchern? Vermutlich soll das ein Heißräucherofen sein.?

Früher oder später fängt Dir dort alles zu schimmeln an (auch Deine Räucherprodukte), da nützt selbst der Rauch nix. Und um den Ofen zum Desinfizieren hin und wieder auszubrennen, muss der aber von der Hüttenwand weg ....

Bau Dir zuallererst mal ein kleines Abzugrohr (ich schätze mal Durchmesser 10 cm), das Du oben in eine entsprechend große Öffnung (die Du natürlich erst schaffen musst..) steckst.

Hinzu kommt eine Rauchregulierung, mit der Du den Abzug im Rohr öffnen und verschließen kannst. Das wäre eine runde Klappe im Rohr, die man außen am Rohr entsprechend in die richtige Position drehen kann.

Ist natürlich viel Arbeit und mann müsste sich auch mal das "Innenleben" des Ofens ansehen, was da evtl. noch für Murks verbaut wurde bzw. was die Räuchermöglichkeiten einschränken könnte (z.B. fehlende Auflageflächen/Roste zum Liegend-Räuchern, Schutz-Blech für die Flammen, Fettauffangschale, zu kleine Räucherkammer, Nutzung für verschiedene Räuchermaterialien wie Spähne, Holz ...etc..

Mir würde es in diesem Fall fast sinnvoller erscheinen, sich einen neuen (oder gebrauchten) funktionierenden Räucherofen zu kaufen. ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

welche Italiener und wo?

Das ist eher ein deutsches Rezept und "veritalienischt" oder wie man es sonst bezeichnen könnte. ;-)

Klassische italienische Küche ist das auf keinen Fall, denn der Lachs kommt im Mittelmeer ja nicht vor und ist somit auch nicht Bestandteil der traditionellen italienischen Küche.

Im Zuge des seit den 80er Jahren steigenden Angebotes an Zuchtlachs wird der Lachs natürlich auch seit dem mit vielen anderen Produkten kombiniert und hat seit dem Einzug in die europäischen Küchen gehalten.

Dort, wo der Lachs früher natürlicherweise vorkam, war er seit jeher Bestandteil der jeweiligen Landesküche.

Möglicherweise haben die Römer den Fisch damals auch für sich verwendet, als sie am Rhein oder in Frankreich waren und dort die damals unglaublichen Mengen an Lachse sahen. In Rom selber waren sie sicher nur getrocknet verfügbar.

Lachs mit Bandnudeln und Sahnesauce ist ein sehr einfaches und hier bei uns beliebtes Rezept und so findet man das natürlich auch auf den Speisekarten der Deutsch-Italiener bei den italienischen Pasta-Gerichten wieder.

Es gibt aber auch noch andere interessante Rezepte, wo Lachs verwendet wird, wie z.B. Lachs-Lasagne, Tortellini oder Ravioli mit Lachs gefüllt, Spaghetti mit Lachs, Fisch nach Florentiner-Art (Auflauf mit Lachs), Lachs-Risotto, bekannt ist ja auch das Lachs-Carpaccio ..usw.

Man spricht heute von der sog. "Crossover-Küche", indem man traditionelle Rezepte mit anderen Zutaten interpretiert oder wo verschiedene Elemente der jeweils anderen Küche miteinander verknüpft werden.

LG Jürgen

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Hallo,

Finger weg von Nordmanntannen aus konventioneller Landwirtschaft. Die werden im Jahr nach wie vor mehrfach mit Pestiziden und Insektiziden gespritzt. Außerdem der Boden mit Glyphosat zur Unkrautvernichtung + Chemiedünger.

Das ist ein Giftcocktail, der jedem Tier schadet.

Ich bin auch völlig entsetzt, wenn ich sehe und lese, dass die Zoos das so praktizieren. Entweder haben die dort keine Ahnung, was sie da verfüttern, oder denen sind die Tiere schlichtweg egal.

Woher ich das weiß? Ich lebe in einem der größten Christbaum-Anbaugebiete hier in Deutschland und kenne persönlich viele Produzenten.

Bio-Bäume wären in Ordnung, da dürfen diese Mittel nicht eingesetzt werden.

LG Jürgen

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Hallo,

es handelt sich hier um einen Räucherlachs, vorgeschnitten.

Für dieses Lachsprodukt gibt es kein MHD, sondern ein sog. "Verbrauchsdatum". Nach Ablauf dieses Datums darf ein solches Produkt gewerbsmäßig nicht mehr in Umlauf gebracht werden.

Du dürftest diesen Räucherlachs allerdings selber noch essen. Die Verantwortung liegt bei Dir und bei einer evtl. Erkrankung infolge spezieller Keime kannst Du dann auch niemand verantwortlich machen.

Ob der Fisch noch genießbar ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • der bisherigen, tatsächlichen Lagertemperatur (u.a. abhängig von der richtigen Einstellung des Kühlschrankes)
  • den sensorischen Eigenschaften, also Optik, Geruch, Geschmack & Konsistenz
  • z.B. mehrfache Entnahme aus der Umverpackung

So ein (vorgeschnittener) Räucherlachs hat max. 10 Tage Haltbarkeit. Auf der Packung wirst Du irgendwo den Hinweise finden, dass die Ware entweder aufgetaut wurde, oder aber mit Säure behandelt worden ist (siehe Zutatenliste).

Die Kühltemperatur liegt bei einem Räucherlachs bei +2°C bis max. +4°C. Eine Lagertemperatur darüber reduziert die Haltbarkeit erheblich. Eine passende Lagerung ist also nur im Bereich der niedrigsten Temperatur des Kühlschrankes möglich und da sollten es ca. +2°C sein.

Das Problem bei vorgeschnittenem Räucherlachs ist die sehr große Oberfläche, die durch das Schneiden entsteht. Die Kontamination mit Keimen ist hier von Grund auf sehr hoch. Bei höheren Temperaturen vermehren sich diese Keime sehr schnell, bei niedrigen Temperaturen kann man sie zumindest eine Zeit lang in Schach halten.

Wenn man jetzt z.B. aus einer Packung Räucherlachs, die geöffnet wird, immer wieder mal einige Scheiben entnimmt und den Rest dann zurück in den Kühlschrank gibt, sorgt das für eine weitere Verkeimung und reduziert die Haltbarkeit ebenfalls.

Letztendlich bleibt nur die sensorische Prüfung, wobei man hier eine gewisse Erfahrung mitbringen sollte. Wenn Räucherlachs erst mal unangenehm oder säuerlich riecht, dann ist es sowieso schon zu spät.

Von der Optik her wird der Fisch (vorher rötlich) dann eher rosa und sehr blass. Die Konsistenz wird sehr weich mit Austritt von flüssigem Lachsfett. Nimmt man eine Scheibe in die Hand, so fällt diese auseinander.

Selbst bei ungeöffneten Packungen treten diese Veränderungsprozesse ein und Vakuum ist ja kein wirklicher Schutz, was man eigentlich heute wissen sollte.

Last but not least ist vorgeschnittener Räucherlachs ein sehr häufig beanstandetes Produkt, insbesondere im Hinblick auf hohe Keimwerte. Darüber hinaus ist dieser Lachs, der heute meist im Ausland produziert wird (Polen, Litauen...) oft mit gefährlichen Lysterien behaftet und führt regelmäßig zu erheblichen Rückrufaktionen.

Mein Profi-Tipp:

Räucherlachs immer nur am Stück kaufen, also nicht vorgeschnitten. Den bekommt man am besten bei einer Räucherei oder bei professionellen Versandhändlern.

Ein Räucherlachs am Stück ist (aufgrund der geringeren Oberfläche) weniger keimbelastet und hält deutlich länger. Auch geschmacklich ist so ein Lachs ein echter Genuss, der wirklich Freude bereitet.

Hier einige professionelle online-Versender mit gutem Ruf und Top-Qualität:

https://www.deutschesee.de/

https://www.norgelachs.de/

https://www.lachs-shop.com/

und da gibt es noch eine ganze Menge mehr gute Adressen.

hier ein Link mit einer Haltbarkeiten-Tabelle für Lachsprodukte:

https://www.gravedlachs-raeucherlachs.de/lachs-infos/haltbarkeit-in-der-%C3%BCbersicht/

LG Jürgen

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Hallo,

mit Sicherheit hast Du "überlebt" ;-).

Wir sollten uns heute eher Gedanken darüber machen, wenn etwas nicht mehr nach dem schmeckt, was es ist oder was es ausmacht.

Fisch, der nicht mehr nach Fisch schmeckt (Aquakultur), Fleisch, das nicht mehr nach Fleisch schmeckt (Industriefleisch), verwässertes Gemüse aus dem Treibhaus usw.

Der Seelachs kommt immer noch ausschließlich aus Wildfang (Meer) und hat einen sehr eigenen, typischen Geschmack. Und er ist im Vergleich zu anderen Meeresfischen relativ preisgünstig und gesund.

Da er meist aus der küstennahen Fischerei stammt und daher nicht eingefroren war (im Gegensatz zu Seelachs aus der Hochseefischerei), wird an den Fisch-Kühltheken i.d. Regel eine top-Ware angeboten.

Wenn Du 100 g gekauft hast, so hast Du dafür zwischen 1,50 und 1,90 Euro bezahlt. Günstiger kann man eine Fischmahlzeit nicht bekommen. Normalerweise rechnet man pro Person ca. 200 g bis 250 g, aber auch dann ist es noch sehr günstig und wir reden hier über frischen Meeresfisch.

LG Jürgen

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Hallo,

ist ein schwieriges Thema. Kräuter müssen immer vorbehandelt werden.

Und jedes Kraut benötigt unterschiedliche Verfahren.

Manche Kräuter wären sogar kontraproduktiv, da sie die Haltbarkeit bzw. den Schutz mittels spezieller Konservierungsverfahren herabsetzen.

Und auf keinen Fall Wasser! Je trockener, um so besser. Frische Kräuter müssen stets angewelkt werden, um das Wasser zu reduzieren.

Kalt einlegen nur mit einem Säureschutz, der das Bakterienwachstum hemmt. Das muss aber geschmacklich gut abgestimmt werden.

Kräuter sollten auch fein geschnitten werden, mitsamt den Stielen, sonst gehen die teils ätherischen Verbindungen/Aromen nicht ins Öl über.

Bei Erhitzen würden sich die Aromen verflüchtigen und bei + 80°C erwischt man die problematischen Keime nicht.

Wie schon gesagt, ist ein schwieriges Thema, das jede Menge Fachwissen über spezielle Verfahren erfordert.

Sollte man aber durchaus ernst nehmen:

https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/vorsicht-gesundheitsrisiken-bei-selbst-hergestellten-kraeuteroelen-2016010553317

LG Jürgen

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Hallo,

Du hast hier etliche gute Antworten bekommen.

Allerdings scheinst Du etwas mit Vorurteilen behaftet zu sein, wie ich aus Deinem Beitrag und Deinen Kommentaren erkennen kann.

Wenn man sich nicht mit Lebensmitteln, deren Anbau und deren Herkunft etwas beschäftigt, sollte man sich besser mit pauschalen Behauptungen etwas zurückhalten.

Natürlich werden Bio-Lebensmittel im Supermarkt angeboten, die aus Spanien kommen und eingeschweißt sind. Das ist Standard-Bio und stammt aus Gewächshäusern, wo unter teils menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird. Warum kaufst Du so was, wenn Du es weißt?

Deswegen kann man Bio aber doch nicht generell schlecht reden? Oberhalb des Standards von EU-Bio haben wir das Bio der Anbauverbände, wie z.B. Demeter, Naturland, Bioland, Biokreis etc.

Das sind deutlich höhere Standards und die Produkte von Biohöfen, die danach arbeiten, kannst Du mit etwas Recherche heute nahezu überall beziehen.

Selbst auf dem Land werden Bio-Kisten angeboten (Lieferservice), wo man von regionalen Betrieben z.B. 1 x die Woche saisonale Produkte erhält, unverpackt versteht sich.

Wochenmärkte können ein regionales Angebot liefern, aber da muss man gezielt nachfragen, wer das wo produziert.

Es wäre auch ziemlich naiv, zu denken, dass Lebensmittel, die gerade keine Saison haben, aus der Region stammen können.

Der vielgelobte Türke mit seinen tollen Frischeprodukten kauft übrigens auf dem gleichen Großmarkt ein, wie viele Wochenmarkthändler ;-)

Google doch mal nach regionalen Produkten in Deiner Region. Da gibt es deutschlandweit schon so viel Initiativen, dass man fast immer fündig wird.

LG Jürgen

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Hallo,

selbstverständlich kannst Du das zurückbringen.

Das MHD ist ja kein Ablaufdatum und sichert lediglich alle zugesicherten Produkteigenschaften incl. Optik und Sensorik bis zu diesem Zeitpunkt zu.

Wenn ein Produkt grundsätzliche Mängel, wie in diesem Fall Gesundheitsrisiken (Lebensmittelsicherheit!) durch Schimmel aufweist, muss der, der es verkauft, dies zurücknehmen. Der Händler ist nicht von seiner Verantwortung befreit, nur weil er das Produkt vergünstigt zum MHD-Ende verkauft.

Da gibt es kein "wenn und aber".

Wenn der Schimmel am 09.11./10.11. schon sichtbar war, dann hat er sich bereits vorher entwicklel. Schimmelgifte, die sog. Mykotoxine, sind übrigens im höchstem Maße gesundheitsschädigend (u.a. krebserregend).

War das Tiramisu denn im Kühlregal gelegen, als Du es gekauft hast?

LG Jürgen

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Hallo Andi,

in meinem Bereich (= Nordbayern, Spessart) hatten wir eine eher schlechte Pilzsituation im Vergleich zu den Vorjahren. Das ist aber völlig normal, dass es mal Jahre gibt, wo die Natur für uns Überraschungen bereithält. Es war zumindest nicht so dramatisch wie 2003.

Bei uns geht es im Frühjahr ab Ende Mai los mit Hexenröhrlingen und dann ab Juni mit Pfifferlingen. Die waren auch in Massen da im Juni, aber danach ging nix mehr, aufgrund der Trockenheit. Die Sommersteinpilze blieben komplett aus.

Nach etwas Regen, leider viel zu wenig, ging es jetzt erst Mitte/Ende Oktober bei uns los.

Im Moment kommen hier viele junge knackige Steinpilze, Hexenröhrlinge, Maronen-, Butter-, Lärchen- und Rotfußröhrlinge, Birkenpilze, Birkenrauhfußröhrlinge, Fliegenpilze, Perl- u. Pantherpilze, Pfifferlinge, Hallimasch in solchen Mengen, wie ich es vorher noch nie gesehen habe, Krause Glucken, Täublinge, Kuhmaul, Parasol usw...

Wenn kein stärkerer Frost kommt, wird das bis weit in den November noch so anhalten. Dann gibt es - wie schon mal vor etlichen Jahren - vielleicht an Weihnachten die letzten Pfifferlinge von einigen Spezial-Stellen, wo sie bis dort hin geschützt unter dem Laub noch stehen :-)

LG Jürgen

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Hallo,

Rinder-Gulasch ist ein klassisches Schmorgericht.

Bei Rinder-Schmorgerichten ist es wichtig, dass das Fleisch bei nicht zu hoher Hitze über eine längere Zeit gegart wird, damit es zart wird.

Rindfleisch hat einen hohen Anteil an Bindegewebe, das erst nach einer längeren Gardauer zart wird. Das Bindegewebe bzw. das darin enthaltene Collagen muss sich erst auflösen.

Durch ein sog. "Beizen oder Marinieren" kann man schon vor dem eigentlichen Garprozess gewissen Einfluss auf die Auflösung des Bindegewebes durch Säuren nehmen. Deshalb wird Wildfleisch auch vorher gebeizt. Auch der klassische Sauerbraten ist ein Beispiel hierfür.

Rücken oder Lende beizt man natürlich nicht, aber für Gulasch-Fleisch werden ja auch nicht die edelsten Teile des Rindes verwendet, sondern u.a. auch Beinfleisch, das einen positiven Einfluss auf die Brühe/Soße hat. Meist kombiniert man unterschiedliche Fleischteile und beim Rind schadet es auch nicht, wenn man ein etwas fetteres Fleisch verwendet, wie z.B. Teile von der Hohen Rippe.

Man kann also durch vorheriges Einlegen in Rotwein und/oder Essig mit Zwiebeln und Gewürzen (kein Öl!) über 1-2 Tage schon etwas Einfluss nehmen. Wenn man dann bei nicht zu hoher Hitze das Fleisch über 3-4 Std. schmort, wird es perfekt.

Das Fleisch, das man an der Bedientheke im Einelhandel oder beim Metzger erhält, ist auch nicht gut geeignet, da es meist viel zu frisch ist und oft von gestressten Tieren stammt, die ein Leben nur im Stall verbracht haben. Ich spreche hier von "Industriefleisch".

Idealerweise nimmt man ein etwas hochwertigeres Stück vom Rind, wie z.B. ein Stück Tafelspitz oder von der Brust, jeweils mit einem Fettanteil. Das Fleisch sollte nicht vom Jungbullen stammen, sonder eher von einer Jungkuh (Färse) und möglichst Weiderind sein, mit einer schönen Marmorierung. Ich kaufe das Fleisch im Fleisch-Großhandel für ca. 7,00 Euro / kg ein. Da kann man meist auch als Endverbraucher einkaufen.

Dann wird das Fleisch (am Stück - wird erst vor der Zubereitung geschnitten) erst mal über ein paar Wochen im Kühlschrank bei ca.+0°C bis max. + 2 °C vergraben, bis es eine gute Reifezeit hinter sich hat. Auch für einen Rinderbraten ist es dann perfekt.

Natürlich kann man ein solches Fleisch auch sofort verwenden, aber es ist dann eben nicht perfekt.

Beim Schneiden des Fleisches immer darauf achten, dass die Fleischwürfel nicht mit der Muskelfaser, sondern stets gegen die Faserung geschnitten werden.

Gulasch benötigt auch während des Schmorprozesses viel Flüssigkeit. Diese halte ich aus einer extra zuvor hergestellten Rinderbrühe bereit, die nach und nach zugegeben wird. Hierfür werden Rinderknochen bzw. Beinscheiben mit Markknochen ausgekocht, was für einen guten Geschmack und eine Sämigkeit sorgt.

Probiers mal auf diese Weise aus und du wirst einen deutlichen Unterschied feststellen.

LG Jürgen

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