Alle Farben der Natur passen eigentlich zueinander.

Schau Dir die Herbstfärbung der Bäume und Gehölze an. Da mischen sich auch Rot (Rottöne) mit Gelb, Braun und Grün.

Wenn man die Farben der Natur über den Jahreszyklus beobachtet, wird man unendlich viele Farbnuancen feststellen, alleine schon die Veränderung der Grüntöne vom Frühjahr in den Sommer hinein.

Als Landschafts-Blick hat man dann natürlich einen blauen Himmel mit weißen Wolken, aber die wirklich spannenden Farbspiele spielen sich im Kleinen ab.

Z.B. jetzt eine herbstliche Birke mit gelben Blättern und einem weißen Stamm, der in Heidelbeer-Büschen (Blätter werden rot) oder Heidekraut steht, also die Rottöne vereint. Evtl. am Rande eines Gewässers mit leichten Blau-Tönen.

Die Wirkungen der einzelnen Farben verschwimmen in der Natur und werden aus meiner Sicht zu einer Einheit, die - jedenfalls auf mich - immer beruhigend und entspannend wirkt.

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Wir haben garnix gehopst.

Wir haben gar nix gehopst.

Und Menschen sind keine Tiere.

Das ist ein Fakt.

Obwohl Deine Logik nicht stimmt, lebe ich seit vielen Jahren im Wald.

Was sagt Dir das?

Allerdings ziehe ich nicht ruhelos im Wald umher, sondern lebe dort in einem Haus.

Mir und meiner Familie geht es gut im Wald.

Es gibt frische Luft, gesundes Wasser, viele Bäume und Tiere.

Wegen der schönen und gesunden Umgebung haben wir einen freien Kopf.

Du hast aber recht, der Mensch sollte im Wald leben.

Sicher lebst Du nicht im Wald?

Sonst würdest Du nachts sicher besser schlafen und nicht auf so einen Nonsens kommen ;-)

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ja, aber die interessieren doch nicht?

Wenn wir Pilze sammeln, dann doch Speisepilze - oder?.

Und wenn wir uns an ein paar Grundregeln halten, dann gibt es so gut wie keine Verwechselungsgefahr.

Theoretisch also kaum möglich, dass wir uns vergiften.

Wenn man sich an Pilzen vergiftet, dann sind das keine Pilzvergiftungen, sondern meist Lebensmittelvergiftungen, weil die Sammler keine Ahnung von Speisepilzqualitäten haben und alte, bereits verdorbene Pilze mitnehmen.

Das Problem sind die rasche Schimmelbildung mit verschieden Schimmelarten sowie die Eiweißzersetzung, die oft parallel ablaufen.

Ich hab mal bei einer "Pilzberatung" teils angeschimmelte und teils verdorbene Pilze präsentiert (Steinpilze), um das praktische Wissen einer Pilzberaterin zu testen. Sie hatte das Wesentliche nicht erkannt. Nicht mal einen Geruchstest gemacht ....

Seit dem kann ich vor diesen Theoretikern nur warnen. Es gibt natürlich viele positive Ausnahmen, aber ich bin grundsätzlich erst mal skeptisch, u.a. auch deswegen, da ich etliche Pilzsachverständige persönlich kenne und mit denen schon im Wald unterwegs war ;-)

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Handel mit Kosmetik ist ja nicht ganz ohne.

Das ist ja so was, was sich Menschen ins Gesicht schmieren oder auf den Körper.

Deshalb ist es mehr als wichtig und angebracht, dass die Händler kontrolliert werden.

Du trägst eine Verantwortung für die Gesundheit anderer und deshalb solltest Du auch über tiefergehendes Fachwissen im Gesundheitsbereich verfügen und nicht einfach irgendetwas einfach nur verkaufen.

Völlig richtig, dass Du kontrolliert wirst und die werden sich auch nicht abwimmeln lassen ;-)

Dabei spielt es keine Rolle, wo die Produkte gelagert werden, denn DU bringst sie in den Umlauf und somit bist DU auch dafür haftbar, wenn da mal was sein sollte.

Eine Firmen-/Gewerbehaftpflicht wäre übrigens sehr angebracht.

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Da ist nur der Text vom Datum getrennt.

Beispiel: Text z.B. bei den Zutaten oder Verzehrsempfehlungen: ...bei max. + 7°C mindestens haltbar bis: siehe Aufdruck

oder bei max. + 4°C zu verbrauchen bis: siehe Aufdruck

Bei Fleischfüllungen und nicht vorgegart würde ich von einem Verbrauchsdatum ausgehen, bei Gemüsefüllungen von einem MHD.

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kenne ich, das sind diese großen Fleischhühner, wiegen normalerweise so um 3 - 4kg.

Ich würde das Huhn auf jeden Fall halbieren und die zwei Hälften auf ein Backblech legen. Funktioniert gut mit einem großen gezackten Brotmesser oder einem fein gezackten größeren Küchenmesser.

Von unten Zwiebeln und Gemüse wie Sellerie, Lauch, Möhren auf das Backblech geben, mit etwas Thymian, Knoblauch, Rosmarin etc. würzen.

Die beiden Hühnerhälften nun gut mit einer Gewürzmischung/-marinade einpinseln.

Hierfür verwende ich selber immer etwas Senf, Teriaki-Sauce, BBQ-Sauce, Zitronensaft, wenig Öl, Paprika-Pulver, Rosmarin-Pulver, Pfeffer, Salz.

Den Ofen auf ca. 240°C vorheizen und die Hühnerhälften ca. 20 min. bei dieser Hitze (Ober- und Unterhitze) garen. Danach Wasser aufgießen oder besser Geflügelbrühe.

Jetzt Temperatur auf ca. 100 °C reduzieren und langsam ca. 1 bis max. 1,5 Std. zuende garen.

Immer wieder mal herausnehmen und erneut etwas einpinseln. Wenn nötig, Wasser nachgießen, damit nix anhängt.

Die Flügel trenne ich immer vorher ab und lege diese mit in die Backform, ebenso die Innereien, falls vorhanden. Fett im Bauchraum nicht wegwerfen, sondern mit auf das Backblech geben, wo es nach und nach ausgelassen wird und viel Aroma in die Flüssigkeit abgibt.

Die Methode des Halbierens, die ich auch für Ente und Gans anwende, ist für mich einfach ideal, da das Geflügel so gleichmäßig gegart wird. Ein lästiges "Wenden" entfällt und die Oberseite bekommt so immer eine schöne rösche Haut.

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kommt immer darauf an, wie es regional geregnet hat und wie dann infolge des Niederschlags die allgemeine Bodendurchfeuchtung aussieht.

Im Wald selber ist bei uns im Spessart noch gar nichts los, auf den Wiesen jedoch wachsen seit ein paar Wochen Massen von Wiesenchampignons. Vereinzelte Boviste sind zu sehen, sonst noch nichts.

Im Grunde ist der Boden immer noch viel zu trocken.

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Obwohl ich grundsätzlich dahinter stehe, ist Bio nicht immer ein Qualitätsgarant für gutes Fleisch, denn entscheidend ist die Haltung und die Philosophie des Züchters.

Wenn Du in der Stadt wohnst, kannst Du dir alles online liefern lassen.

Google mal z.B. "Freilaufschweine, Freilaufrinder, Freilaufgeflügel...usw.".

Das ist meist artgerechte Tierhaltung mit gesunder Ernährung, mehr Zeit zum Wachsen, besserer und urtümlicher Geschmack.

Dort kann man auch mal anrufen und mit den Leuten sprechen.

Einige Beispiele:

https://www.kulmbacher-weideschwein.de/

https://www.hof-berg.com/

https://gefluegelhof-mahler.de/

Muss auch nicht teuer sein.

Interessante Infos über Fleischqualitäten bekommst Du z.B. hier:

https://www.albersfood.de/

Metzger kannst Du vergessen, die erzählen Dir oft nur was und beziehen ihr Fleisch überwiegend über den Großhandel.

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Anderes

Ist mal eine interessante Frage.

Also bei uns ist eigentlich das ganze Jahr Weihnachten. :-)

Haben wir mal so entschieden, da wir den unglaublichen Stress zum Jahresende nicht mehr wollten.

Lebkuchen und Spekulatius essen wir ohnehin das ganze Jahr über, im Sommer schmeckt ein richtig kalter Glühwein mit Zitrone wirklich ausgezeichnet und zu Bratensoßen oder Grill-Dips passen weihnachtliche Gewürzmischungen schon immer, da es ohnehin asiatisch ist (z.B. das bekannte 5-Gewürze-Pulver) und nicht unsere Erfindung ;-)

Wir leben in einem großen Waldgebiet und in unserem Dorf wird z.B. traditionell die sog. "Sommerweihnacht" gefeiert, sogar mit Gottesdienst und allem Drumherum.

Sommerweihnacht ist übrigens ein alter und vielerorts wiederbelebter Begriff für die Johannis-Nacht vom 23.06. auf den 24.06.

https://www.leine-solling.de/presse_und_medien/pressedienst/2020_06_18/LS-PD-20200618-N1

Was ist denn Weihnachten? Ein uns von der Kirche vorgegebener Termin, ebenso wie Allerheiligen usw. Wenn wir nur an diesen Kirchenterminen daran denken, um was es da geht, ist das schon etwas traurig.

Haben wir das größte Ereignis des Christentums denn während des Jahres "ausgeblendet" oder denken wir nicht an unsere Verstorbenen und nur dann, wenn wir daran erinnert werden?

Ist es denn wirklich bei uns ein normales Weihnachtsfest-Feiern oder nur eine gigantische Kommerz-Schlacht mit vielen negativen Auswirkungen wie Familien-Stress/Ärger bis hin zu gesundheitlichen Auswirkungen?

Lohnt sich, da mal drüber nachzudenken.

Mein Fazit daher: ich sehe das völlig entspannt und der Handel würde die Produkte nicht anbieten, wenn sie nicht gekauft würden.

Für manche mag das tatsächlich Vorfreude sein, aber ich denke, die Artikel werden deshalb gekauft, weil sie einfach gut schmecken und weil wir gerne damit unsere Seele etwas "streicheln" wollen ;-)

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ich vermute, dass die Weide eine Vorschädigung hat (Käferlarven unter der Rinde) und dass Spechte und Kleiber versuchen, an die Larven ran zu kommen.

Die picken so lange herum, bis die Rinde an der Stelle ab ist. So entstehen diese lochartigen Schädigungen.

Manche Löcher werden dann später auch noch als Wohnhöhlen "ausgebaut".

Zeigt aber ganz deutlich, dass der Baum nicht mehr gesund ist.

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Pflanzliche Lebensmittel haben tatsächlich die höchste gemessene Anzahl an Rückständen aus Pestiziden und Spritzmitteln.

Die Liste ist schier unendlich (bitte weit nach unten scrollen)

https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=3149&Pdf=No&lang=DE

https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=3144&Pdf=No&lang=DE

Ein großes Problem sind insbesondere die sog. "Mehrfachrückstände".

Auch wenn viele Proben unter den Grenzwerten (individuelle Festlegung) bleiben, ist die Anzahl der Giftstoffe doch mehr als erschreckend.

Man kann in diesem Zusammenhang nicht mehr von einer gesunden, rein pflanzlichen Ernährung sprechen.

Menschen, die das wissen, versuchen, davon gezielt abzulenken und zu täuschen, indem sie andere Lebensmittel schlecht machen.

Wäre ja mehr als peinlich, wenn man einerseits eine gesunde Ernährung propagiert und andererseits giftbelastete Nahrung zu sich nimmt, die außerdem noch aus jeder erdenklichen Ecke unserer Welt herangeflogen wird, nur weil man gerade einer klimaschädlichen Laune folgt ;-)

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Ja

Naja, ich würde eher mal sagen, dass sich die meisten Leute nicht mit der richtigen Zubreitung von Pilzen auskennen.

Und es kommt immer auf die Qualität an.

Wenn ich sehe, was für eine Qualität im Handel angeboten wird, so muss ich feststellen, dass die 100 % der Kunden, die diese Pilze kaufen, ja schon mal keine Ahnung haben.

Das kann man genau so auf den Wald übertragen. Auch da werden Pilze mitgenommen, die meist viel zu alt und teilweise schon halb vergammelt sind.

Was passiert jetzt, wenn solche Pilze aus Handel und aus dem Wald verarbeitet werden?

Dann haben wir eben irgendwelche glitschigen, an Nacktschnecken erinnernde Pilze, die schon bei Kindern zu frühkindlichen Schockerlebnissen mit dauerhaftem Anhalten führen.

Und wenn ich dann an die Pilze auch noch Sahne, Brühe, Soßen, Ei und irgendwelche anderen Pilzgeschmack-abtötenden Zutaten gebe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn Pilze nach nix mehr schmecken :-)

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Also jetzt mal sachlich bleiben und entspannt:

Der Produzent ist gesetzlich zur wahrheitsgemäßen Deklaration der Zutaten verpflichtet.

Gemäß den Angaben nach der LMIV (Lebensmittelinformationsverordnung) enthalten die Chicken McNuggets:

Hähnchenbrustfleisch (46%), Wasser, Mehl (WEIZEN, Mais), pflanzliche Öle (Sonnenblume, Raps), Stärke (enthält WEIZEN), WEIZENGRIEß, Salz, Paniermehl (WEIZENMEHL, Salz), natürliche Aromen (enthält WEIZEN), WEIZENGLUTEN, Zucker, Backtriebmittel: (Natriumcarbonate), Gewürze (enthält SELLERIE), Gewürzextrakte (enthält SELLERIE).

Steht hier etwa: enthält geschredderte Küken??? Warum kommt denn bei jeder Gelegenheit immer so eine dumme vegane Propaganda?

Wie sollen denn geschredderte Küken kostengünstig aufbereitet werden? Den Flaum entfernen und die beiden Brüste filetieren? :-))))

Hähnchenbrustfleisch ist so was von günstig und kann am besten verarbeitet werden. Und wenn die Firma schreibt Hähnchenbrustfleisch ist das auch kein Separatorenfleisch. So was haben die gar nicht nötig und die haben ein gutes Image zu verlieren.

Jetzt kann man es sich doch ausrechnen? Steht alles in der Zutatenliste. Wenn ein Huhn jetzt zwei Brüste hat und die zusammen ca. 460 g wiegen (kann sogar hinkommen), ein Nugget ca. 17 g wiegt, dann haben wir pro Nugget einen Anteil an Hähnchenfleisch von 46 % = 7,82 g.

Somit: 460 g : 7,82 g = 58,8 Stk.

(alle Angaben von McDonalds Produktinfos)

Runden wir das mal ab (Gewichtsverlust), so bekommen wir also 58 Stk. Nuggets aus einem Huhn, bei dem nur die Brust verwendet wird.

Diese Rechenaufgabe müssen die Leute bei McDonalds öfters mal machen, um ausrechnen zu können, wieviele Hähnchenbrustfilets sie für eine Nugget-Produktion bestellen müssen. :-)

Nur im Prinzip, denn dafür gibt es ja die Tabellenkalkulation, die dann dem Produktionsleiter ausrechnet, welche Menge er benötigt, falls die Hühnerbrüste mal größer oder mal kleiner ausfallen ;-)

Gibt es die "Sendung mit der Maus" denn nicht mehr? Schade ... unsere Kids sind ja heute so hilflos...niemand erklärt mehr was ...

Kein Wunder, dass manche auf geschredderte Küken kommen. Aber der Erklär-Onkel sagt Euch jetzt mal was im Vertrauen: psst ... die nimmt man für die Eidotter, damit sie so schön gelb aussehen...;-)

Die Gefahr ist, dass man über das Internet-Surfen und dumme Beiträge auf youtube und sonstwo so nach und nach die Tätigkeit seines eigenen Gehirns herunterfährt ;-)

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Hallo,

nein, überhaupt nicht, solange Du die Dose nicht mitisst :-).

Gleich kommen hier Veganer um die Ecke, die dir erzählen werden, wie sehr der Fisch mit Schwermetallen etc. pp. belastet ist. ;-)

Dazu kann ich Dir nur sagen, dass Obst und Gemüse um ein Vielfaches höher belastet sind.

Fakt ist:

  • Obst und Gemüse wird mit Pestiziden und Funghiziden gespritzt, meist außerdem mit Glyphosat behandelt (Giftcocktail) - Fisch nicht
  • Die Böden (Anbauflächen) enthalten nach aktuellen Ergebnissen ca. 40 x mehr Mikroplastik, als Gewässer
  • Bei Dosenfisch handelt es sich um Wildfang und um relativ junge Exemplare, die aufgrund ihres geringen Lebensalters kaum Schadstoffe enthalten
  • Dosenfisch ist fast ausschließlich Wildfang (Hering, Makrele, Sprotten, Thunfisch wird überwiegend als Bonito angeboten, also kein echter Thun....)
  • Auch Dosenfisch enthält wichtige Nährstoffe wie sehr hochwertige Aminosäuren, Vit.D, Omega-3-Fette, Jod, Zink und Selen, die unser Immunsystem stärken

Fisch, auch Dosenfisch, wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Rahmen einer vielseitigen und gesunden Ernährung sogar ausdrücklich empfohlen.

LG Jürgen

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Hallo,

Es spricht eigentlich gar nichts dafür, außer Tradition, aber das ist ja eigentlich kein vernünftiger Grund.

Böllerer haben es scheinbar noch nicht erlebt, wie viele Tiere darauf reagieren - völlig panisch, rennen davon .... versuch mal, einen ausgerissenen Hund in einem Waldgebiet wieder einzufangen.

Feuerwerk in vernünftigen Händen und auf eine gewisse Zeit begrenzt, wäre sicher kein Problem. In der Praxis ist dem aber nicht so.

Tatsache ist jedoch, dass bereits Silvester abends ab 17.00 Uhr Kinder böllernd (richtig schwere Dinger..) durch die Ortschaft ziehen und es unregelmäßig irgendwo pausenlos kracht. Deren Eltern sind bekannt und leider selber nicht die "Hellsten".

Zur Jahreswende gibt es dann das Feuerwerk, da hat sicher niemand was dagegen und das hat Tradition, aber dann geht es ja bis in die Morgenstunden weiter, weil irgendwelche Deppen angetrunken sind.

Den Vogel abgeschossen hat ein Nachbar im vergangenen Jahr, der am Neujahrstag abends (!) nochmal geböllert hat und mir etliche Raketen direkt auf unsere Hausfront gejagt hatte.

Ich sags mal so: wenn Feuerwerk in Händen von Proleten und geistig Minderentwickelten ist, dann haben wir diese Probleme.

Ich werde das in diesem Jahr verhindern über entsprechende Anträge bei der Gemeinde und dem Landratsamt. Die können die gesetzlich erlaubten Zeiten nämlich entsprechend verkürzen.

So wie ich, sehen das alle Tierhalter in unserer Ortschaft und daher bin ich nicht alleine mit meinen Forderungen.

Nach all den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich insgesamt auch keine Möglichkeit mehr, dass wir um Verbote herumkommen, so wie es die Franzosen schon in einigen Regionen gemacht haben.

Vielen Menschen fehlt leider das "Hirn", richtig damit umzugehen.

Auffällig ist auch, dass gerade Jugendliche und einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, die sonst finanziell eher eng sind, sich das Zeugs kaufen.

LG Jürgen

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Sind Neophyten wirklich so schlimm wie immer behauptet wird?

Es wird von Biologen immer behauptet, dass pflanzliche Einwanderer die heimischen Arten verdrängen. Im letzten Jahr habe ich eine wirklich schöne Lichtung in einem Wald entdeckt, auf der viele verschiedene Pflanzen wuchsen. Durch die vielen verschiedenen Blumen gab es auch jede Menge Kleintiere, wie Schmetterlinge und Spinnen. Aber am Rand dieser Lichtung wuchs das Indische Springkraut. Es hatte sich am Rand der Fläche sehr ausgebreitet und bei jeder Berührung verbreitete es seine Samen in weitem Umkreis.

Ich hatte letztes Jahr wirklich Angst, dass ich die Vielfalt auf dieser Lichtung an das Springkraut verlieren würde und dass ich dort keine Fotos von Insekten mehr machen könnte. In diesem Jahr bin ich bereits mehrfach auf dieser Lichtung gewesen und wollte wissen wie sehr das Springkraut sich jetzt ausgebreitet hat. Aber dort stand nicht eine einzige dieser Pflanzen. Brenneseln hatten sich ausgebreitet und nur die Stellen an denen das Springkraut stand, vollkommen überwuchert.

Ich habe wirklich gründlich gesucht, aber ich habe keine einzige Pflanze des Springkrauts gefunden. Das Gleiche habe ich auch schon mit vielen anderen pflanzlichen Einwanderern erlebt. Da wird jedes Mal eine Menge Panik gemacht und am Ende integrieren sich die Pflanzen und richten keinen Schaden an.

Wie steht ihr zu den pflanzlichen Einwanderern? Könnt ihr von persönlichen Erlebnissen berichten, die meiner Erfahrung widersprechen?

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Hallo,

ich bin viel im Wald unterwegs und habe auch schon ähnliche Beobachtungen gemacht.

Wobei man dazu sagen muss, dass man den tatsächlichen Befall erst jetzt im Juli und August sieht, wenn die Pflanze ausgewachsen ist und blüht.

Wenn das indische Springkraut früher kommen würde, so hätte die heimische Flora tatsächlich keine Chance mehr. Ich vermute, dass das abgestorbene Springkraut ja eine enorme Biomasse darstellt und die wiederum aufggrund des Nährstoffangebotes ideal für die Brennessel ist.

Ich beobachte die Ausbreitung seit vielen Jahren. Sie hat zuerst über Gewässer (Bäche, Flüsse) stattgefunden. Zwischenzeitlich tritt das Springkraut aber auch bei größeren durchforsteten Waldflächen auf und auf Lichtungen, die von der Ökologie her bedeutsam sind.

Normalerweise würden auf Durchforstungsflächen Heidelbeere, Heidekraut oder auch Birken aufkommen, aber durch das sehr stark vernetzte und ausgeprägte Wurzelwerk des Springkrautes haben diese Pflanzen kaum noch Chancen.

Wer mal versucht hat, an Gewässerufern das Kraut mitsamt der Wurzel zu entfernen, der weiß, was das bedeutet und wie immens das Wurzelwerk ist.

Trotzdem habe ich auch schon die Beobachtungen gemacht, dass ursprünglich befallene Flächen nach und nach zurückgehen.

Wir haben auch schon festgestellt, dass die Pflanze von Schädlingen befallen wird und auch von Säugetieren nicht verschmäht wird. An Gewässern frisst sie der Biber u.a. und im Wald könnte sie dem Reh- und Rotwild leicht verfügbare Nahrung bieten.

Letzte Woche war ich auf einer Pilztour in verschiedenen Waldbereichen unterwegs und habe festgestellt, dass die Pflanze sich jetzt rasch entwickelt und unter den Brennesseln hervorschießt, unter denen sie bisher noch verborgen war.

Ich möchte Dir Deine Hoffnung jetzt nicht trüben, aber schau dort in den kommenden Wochen nochmal hin, was sich dann getan hat. ;-)

LG Jürgen

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Hallo,

diese abgepackten Champignons haben ein sehr großes Problem mit Schimmel, der sich bei Feuchte unter der Verpackung bei den Pilzen schon innerhalb nur eines Tages bilden kann.

Meist werden die Champignons schon im Laden nicht richtig angeboten (ungekühlt) und haben allein deshalb schon eine relativ kurze Lebensdauer.

Sei bitte vorsichtig - hier werden abstruse Ratschläge gegeben, die sogar gefährlich sind.

Du musst Dir die Champignons sehr genau ansehen und dann - je nach dem - bewerten, ob man die noch nehmen kann. Feine weiße Härchen, oft an der Unterseite oder am Rand des Pilzhutes, deuten auf erste Schimmelbildung hin, dunkle Stellen oder Verfärbungen auf mögliche organische Zersetzung.

Bei Pilzen kommt es immer auf die Art an, wie lange man die aufheben kann und es ist stets vom jeweiligen Zustand der Pilze abhängig.

Pilze müssen sehr trocken sein, wenn man sie im Kühlschrank lagern möchte. Schon geringste Feuchtigkeit kann rasch zur Fäulnis führen (Farbveränderungen, dunkle Ränder und Stellen).

Pilze kann man schon einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, bei längeren Lagerzeiten sollte man etwas vom Fach verstehen.

Ich komme aus der Lebensmittelbranche und biete seit vielen Jahren Pilzseminare und Fortbildungen für Pilzsammler an. Ein ganz wichtiger Punkt ist immer die Lebensmittelsicherheit. Da herrscht mit Abstand die größte Unsicherheit und auch Unkenntnis. Deshalb immer vorsichtig sein mit Lebensmittel-Haltbarkeits-Ratschlägen aus dem Internet, zumal diese anonym erfolgen.

LG Jürgen

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Hallo,

also ganz so einfach ist das nicht, da Du überwiegend die gelbe Lohblüte oder Hexenbutter (fuligo septica) in unseren Wäldern findest.

Und dann müsstest Du diese auch unterscheiden können. Selbst ich, als erfahrener Pilzführer, würde mir da sehr schwer tun.

Eins aber kann ich Dir sagen, was diese Schleimpilze anbelangt. Sie sind sehr empfindlich und benötigen optimale Bedingungen.

Das sieht man daran, dass die im Wald sehr schnell wieder verschwinden, sobald sich die Feuchtigkeit ändert und die Temperatur.

Ich würde an Deiner Stelle vielleicht mal dort nachfragen, wo man mit diesem Pilz arbeitet, also an Unis und an den entsprechenden Forschungseinrichtungen. Die simulieren ja die entsprechenden Umgebungsbedingungen und kennen daher die jeweiligen wichtigen Parameter.

LG Jürgen

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