Eine Mischung aus beiden

Ich scanne alles ein, was ich auf Papier bekomme und nicht direkt ins Altpapier wandert. Besser wäre es doch, alles direkt als elektronisches Dokument, am besten strukturiert und digital signiert zu haben.

Allerdings müßte es dafür auch komfortablere und sichere Übertragungsmöglichkeiten geben. Diese ewigen E-Mails "Es liegen neue Dokumente in ihrem Kundenbereich. Bitte loggen Sie sich ein, um sie herunterzuladen" sind nicht nur umständlich, sondern laden auch zu Phishing ein.

Andererseits gibt es Dokumente, die ich schon gern auf Papier (und gern mehr als 80 g/m²) habe. Hätte meine Uni mir per Mail geschrieben, meine Diplomurkunde sei fertig und könne als PDF/A im Moodle abgerufen werden, hätte ich das schon eher befremdlich gefunden.

Von einem Personalausweis, den ich nicht vorzeigen kann, wenn mein Handy kaputt oder leer ist oder App gerade spinnt, mal ganz abgesehen. Finde ich bei Fahrkarten schon schlimm genug.

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Dann mußt Du mit them eine Beziehung eingehen. Alles andere wäre transphob!

(Die Alternative wäre, daß Du damit genau umgehst wie mit dem Fall, daß eine Person irgendeines Geschlechts, von der Du nichts willst, in Dich verliebt ist. Aber da wäre ja vermutlich zu langweilig...)

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Unterschiedliche Voraussetzungen

Was tut "der Feminismus" denn dafür, daß Frauen sich nachts auf der Straße sicherer fühlen können?

Auf "toxische Männlichkeit" zu schimpfen, bewirkt absolut nichts, außer Männer zu entfremden. Und überall zu erzählen, wie gefährlich es doch überall für Frauen sei (obwohl Männer deutlich häufiger Gewaltopfer werden), hat nur zum Ergebnis, daß Frauen sich noch unsicherer fühlen.

Gemeinsam haben Rechtspopulisten und Feministen die Vorstellung, Frauen seinen besonders gefährdet und müßten besonders beschützt werden (Gynozentrismus). Unterscheiden tun sie sich in der Schuldzuweisung. Für die einen sind es "die Ausländer", für die anderen "die Männer".

Und es ist ja ein bekanntes Phänomen, daß Leute lieber auf diejenigen schimpfen, die von ihren Vorstellungen nur in Nuancen abweichen, als auf die mit komplett anderen Vorstellungen.

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Macht folgenden Unterschied:

Selbst, wenn man ernsthaft zu dem (absurden) Schluß käme, es gäbe inhaltlich keinen Unterschied zwischen Union und AfD, sollte man doch eins berücksichtigen:

Wenn genug derart Unentschiedene die Union (statt der AfD) wählen, bekommt man vermutlich einen unionsgeführte Regierung.

Wenn sie aber stattdessen die AfD (statt der Union) wählen, ändert das nichts daran, daß niemand mit der AfD koalieren wird. Wenn man sich also nicht gerade Phantasien hingibt, in denen die AfD eine absolute Mehrheit bekommt, schwächt man damit nur konservative/bürgerliche Kräfte.

Mit anderen Worten: Jede Stimme für die AfD ist in Realität eine Stimme für eine von der SPD oder den Grünen geführte Koalition, eventuell sogar eine rein linke (iSv SPD/Grüne/Linke/...) Regierung.

Nochmal: Jede Stimme für die AfD ist eine Stimme für eine linke Regierung.

Traurig, daß so viele AfD-Wähler das nicht raffen.

(Disclosure: Ich bin eigentlich linksliberal. Aber das, was in Deutschland unter "links" läuft, ist eher linksideologisch, und für die FDP ist Liberalität ja auch nur noch ein Wort ohne Inhalt. Konservative mögen sich beschweren, die Union sei auch schon lange nicht mehr wirklich konservativ, aber das muß ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein...)

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Asozial. Erstens haben Kinder ein Recht auf die Kenntnis ihrer Herkunft, zweitens haben Kinder und Väter ein Recht auf Kontakt und drittens ist hinreichend belegt, daß Kinder sich besser entwickeln, wenn sie regelmäßigen Kontakt mit ihrem Vater haben.

Jetzt mal ganz abgesehen davon, daß zu befürchten steht, daß sie ihre Einstellung an ihr Kind weitergibt. Wenn es ein Mädchen ist, wird sie am Ende Männer womöglich genauso hassen wie ihre Mutter, und wenn es ein Junge ist, wird sie mindestens versuchen, ihn zu einem "besseren Mann" zu erziehen, was dazu führen wird, daß er am Ende sich selbst haßt oder im Gegenteil rebelliert und zum Frauenhasser wird.

Wenn ich sowas schon höre, sie will die alleinige Kontrolle und Entscheidungsgewalt haben... Diese Frau ist psychisch nicht bereit, Mutter zu werden. Noch nicht, vielleicht wird sie es auch nie. Kinderwunsch nicht um des Kindes Willen, sondern für das eigene Ego und die eigenen Lebensträume.

Wie wäre es stattdessen mit einem Hund?

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Eine Recruiterin hat mal erzählt, sie habe einem Bewerber Wasser angeboten, der habe angenommen und sei dann mitgekommen, als sie es geholt hat. Das fand sie sehr seltsam. Ich dachte, er wollte vermutlich einfach nicht dasitzen und sich bedienen lassen.

Wie man es macht, ist es falsch...

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Dilandau3000

Der macht keine Let's Plays, der macht Spielebesichtigungen. Komplett durchgeplant und mit allen Informationen und Zusammenhängen, die einen auch nur im Entferntesten interessieren könnten.

Nur, daß er in Space Quest 4 wirklich alles ablecken mußte, das fand ich dann doch eher anstrengend...

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Es sollte weniger Gewalt geben. Punkt.

Nicht weniger "Gewalt gegen Frauen". Nicht weniger "Gewalt gegen Linkshänder". Nicht weniger "Gewalt gegen Ausländer". Nicht weniger "Gewalt gegen Deutsche". Nicht weniger "Gewalt gegen Menschen mit Schuhgröße 43, die vormittags in einem Monat ohne R geboren wurden". Einfach weniger Gewalt.

Es ist mir unbegreiflich, daß so viele Leute ihre Empathie nur für bestimmte Menschengruppen reservieren. Und noch unbegreiflicher, daß diese Frage auch noch mit "Gleichberechtigung" getaggt ist. "Sexismus" paßt da schon eher.

Schau Dir mal die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik an: Mindestens zwei Drittel der Gewaltopfer sind Männer. Wenn man "Gleichberechtigung" wollte, müßte man also vorrangig "Gewalt gegen Männer" bekämpfen. Aber das ist in diesem Zusammenhang eine komplett sinnfreie Kategorie. Man sollte die Ursachen für jede Art von Gewalt bekämpfen, statt so zu tun, als seien nur manche Gewaltopfer wichtig und andere egal.

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Ein üblicher schneller Test ist das Beck-Depressions-Inventar. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit es zur Selbstdiagnose geeignet ist. Wenn es eine Depression ergibt, wirst Du sowieso mit jemandem sprechen müssen, denn selbst therapieren kann man sich nicht so einfach. Und wenn es keine Depression ergibt, ist die Frage, warum es Dir schlecht geht, ja auch weiter unbeantwortet.

Die erste Anlaufstelle sollte deshalb in der Regel der Hausarzt sein.

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Könnte das konsequenzen haben?

Ich hatte eine Diskussion mit meinem Lehrer über dem Feminismus und wollte ihm dann meine ehrliche Meinung sagen, jedoch kann ich jetzt nicht beurteilen ob meine Meinung moralisch falsch, vielleicht sogar misogyn ist, deswegen möchte ich euch fragen ob dieser Text verwerflich ist. (Der Lehrer ist extrem Links-orientiert und ich denke mal auch Feministisch also bestimmt daher seine reaktion)

Das hier ist der text:

''Der wahre Feminismus steht für Gleichberechtigung und Akzeptanz was früher auch viel sinn ergeben hat und auch richtig ist. Ich denke wir haben den eigentlichen Feminismus schon lange erreicht, die ganzen wahren ziele die der Feminismus verfolgt hat wurden schon errungen. Männer und Frauen sind gleichberechtigt in allen Aspekten wo sie auch gleichberechtigt sein können. Der jetzige moderne Feminismus ist nur eine bewegung in der versucht wird über dem Mann zu stehen, die gesamte Männliche identität zu Dämonisieren oder gewisse sachen zu fordern die Wirtschaftlich oder Biologisch gar nicht vereinbar sind und so nicht funktionieren. Hassrede, Mörder, Vergewaltiger etc. sind kein problem was mit dem Feminismus zu tun hat sondern ein generelles Menschliches problem welches von einem kleinen Prozentsatz Frauen und Männer ausgeübt wird, statistisch gesehen werden diese Taten häufiger von Männern ausgeübt aber das ist dann auch wieder ein Biologisch/Genetisches Problem, das zahlreiche Studien durch die unterschiede der Aggression, des Risikoverhaltens, durch die Testosteron-Einflüsse und natürlich der großen physischen unterschiede bewiesen haben.''

Er hat die Nachricht noch nicht gesehen.

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Inhaltlich ist schon direkt der erste Satz falsch. Schau Dir mal die Declaration of Sentiments von 1848 an, eins der ersten feministischen Manifeste überhaupt. Schon da ging es nicht um Gleichberechtigung, sondern um Männerhaß:

The history of mankind is a history of repeated injuries and usurpations on the part of man toward woman, having in direct object the establishment of an absolute tyranny over her.

Auch, daß Vergewaltigung hauptsächlich von Männern verübt wird, ist alles andere als klar. In dieser deutschen Studie haben zum Beispiel 15% der Frauen zugegeben, schon mal einen Mann zum Sex gezwungen oder es zumindest versucht zu haben: https://link.springer.com/article/10.1023/A:1024648106477

Und mit Argumenten wie "biologisch/genetisches Problem" befeuerst Du nur Narrative wie die von "toxischer Männlichkeit" und "natürlicher männlicher Gewalttätigkeit". Dabei werden die meisten Gewalttaten von wenigen Wiederholungstätern (Männern und Frauen!) verübt.

Letztlich ist es aber vollkommen egal, ob das, was Du geschrieben hast, sachlich oder moralisch richtig ist, sondern nur, wie Dein Lehrer das bewertet. Und so, wie Du ihn beschreibst, wird er es sicher nicht gut finden.

Alles, was Du noch tun kannst, ist, Dich mit guten Argumenten zu wappnen, zum Beispiel aus: https://feministischeirrtuemer.de/uebersicht-dieses-online-lexikons/

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Nein

Es kommt (Stand jetzt) allein darauf an, was für ein Eintrag im Personenstandsregister steht. Steht da "männlich", wird man (voraussichtlich ab nächstem Jahr) wehrerfaßt und (ab Juli 2027 und Jahrgang 2008) zur Zwangsmusterung vorgeladen, steht da was anderes, dann nicht.

Es gibt drei Monate Wartefrist nach § 4 SBGG, aber die zusätzliche Zweimonatsfrist nach § 9 gilt nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall.

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Bis vor kurzem dachte ich auch, einmal ausgemustert ist für ewig ausgemustert. Aber dann bin ich über eine Inkonsistenz in der Gesetzgebung gestolpert und mir ist nach Recherche und Nachdenken etwas klar geworden:

§ 20b Satz 1 WPflG lautet "Ungediente Wehrpflichtige können auch nach ihrer Musterung ärztlich untersucht werden". Da steht nirgends, daß das nicht auch auf eigentlich schon aussortiertes Zwangsvieh gilt. Was wiederum bedeutet: Wenn es wirklich ans Eingemachte geht, könnte die Bundeswehr ohne jede Gesetzesänderung die Tauglichkeitskriterien ändern und alle nochmal einbestellen -- jetzt mal davon abgesehen, daß die Änderung eines einfachen Gesetzes auch mal ganz schnell gehen kann.

Und das wäre tatsächlich ätzend für diejenigen, die eigentlich verweigern wollten, aber ausgemustert wurden. Denn im V-Fall würde der Seelenstriptease vermutlich doch minimal strenger geprüft werden als unter den heutigen Umständen...

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das aber eher theoretisch. Wenn die Bundeswehr von Dir schon eine Gesundheitsakte hat, wird sie sich wohl kaum die Mühe machen, Dir ohne Not nochmal an die Wäsche zu wollen. Immerhin ist überall Fachkräftemangel, da gehe ich kaum davon aus, daß die neuen Kreiswehrersatzämter genug Kapazitäten für die geplanten 200.000 Zwangsuntersuchungen pro Jahr haben werden -- und die Regierung geht ja jetzt schon davon aus, daß ein Drittel jedes männlichen Jahrgangs qua Attest gar nicht erst vorgeladen wird. Und wenn das Attest dann sogar vom "Karrierecenter" der Bundeswehr selbst ausgestellt ist, um so besser.

BTW, wie läuft das aktuell eigentlich so ab? Vermutlich etwas würdevoller als bis 2010? Ich habe letztens in einem Artikel gelesen, die sagen jetzt sogar "Bitte"...

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Daß die Hersteller die Fernbedienungen extra so bauen, daß sie schnell kaputtgehen, glaube ich nicht mal. Es sind halt einfach die billigsten...

Apropos billig: Lernfähige (nicht "programmierbar", lernfähig) Fernbedienungen gibt es heute schon für unter 10 Euro; ich habe hier eine von "One for All", mit der man bis zu acht Geräte bedienen kann, und die hält inzwischen schon einige Jahre bei täglicher Benutzung.

Es ist zwar einmal ein ziemlicher Krampf, alle Codes zu kopieren, aber damit hättest Du dann zumindest ein "Backup" auf einer FB mit etwas besseren Tasten -- natürlich ohne die richtige Beschriftung, aber irgendwas ist ja immer.

Für ein noch besseres Backup könntest Du auch ein IR-Empfänger-Modul wie dieses mit einem Raspberry Pi und lirc oder einem Arduino/ESP mit der IRRemote-Library verbinden und die Codes so abspeichern. Mit einer IR-Leuchtdiode kann man sie dann auch wieder senden, aber so ein Projekt bekommt man als Bastler wohl nicht so leicht in der Größe einer normalen Fernbedienung realisiert.

Trotzdem ist es beruhigend, zumindest alle Codes in Textform vorliegen zu haben, zum Beispiel, um damit im Notfall wieder eine lernfähige Fernbedienung programmieren zu können.

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Der zweite Satz ist leicht: "Du solltest mehr lernen."

Das Lernen oder der zum Lernen verfügbare Zeitraum ist noch nicht zu Ende, der Angesprochene hat also noch die Gelegenheit. "Nächste Woche ist diese schwierige Prüfung und schaust Serien? Du solltest mehr lernen!"

Beim ersten habe ich dagegen tatsächlich Schwierigkeiten. Wie Du sagst, "Du hättest mehr lernen sollen" wäre auf Englisch "You should have studied more". Aber das "supposed" drückt ja eine Erwartungshaltung von außen aus, die vorher schon da war.

Das ist schwer direkt ins Deutsche zu übersetzen, weil eine Passivkonstruktion ("Von Dir war erwartet worden, mehr zu lernen.") hier sehr unüblich wäre, ohne anzugeben, wer diese Erwartung hatte. So hätte vielleicht ein strenger Vater in den 1950ern gesprochen, der automatisch davon ausgeht, daß seine Erwartung natürlich die einzig maßgebliche ist.

Natürlich würde zum Beispiel klingen: "Du bist durchgefallen? Was hast Du denn für die Prüfung getan? Nur einmal das Buch durchgeblättert? Ich hatte erwartet, daß Du mehr lernst."

Plusquamperfekt übrigens, weil die Reihenfolge ja war Erwartung - Lernen - Prüfung (Die Erwartung war also schon da, bevor mit dem Lernen begonnen wurde.) und die Prüfung schon vorbei ist, also ist das Lernen Vergangenheit und die Erwartung Vorvergangenheit.

In anderen Fällen würde man es vermutlich ganz anders formulieren, zum Beispiel: "Die Prüfungsordnung geht davon aus, daß die Studenten zwei Wochen lang fünf Stunden täglich für diese Klausur lernen."

Wobei mir gerade einfällt, was Du vermutlich meinst. "Du solltest mehr lernen" kann im Deutschen tatsächlich eine Erwartungshaltung aus der Vergangenheit ausdrücken, allerdings würde man dazu noch etwas einfügen.

"Du hast schon wieder eine Fünf geschrieben? Du solltest doch mehr lernen! Das hatte ich Dir nach der letzten verhauenen Arbeit gesagt."

"Doch" als Modalpartikel drückt hier den Unterschied zwischen der Erwartung und dem tatsächlichen Handeln aus. Wichtig ist dabei, daß beim Sprechen das "mehr" betont wird. (EDIT: Oder das "lernen", wenn man betonen will, daß der Angesprochene stattdessen etwas anderes getan hat.)

Betont man nämlich das "doch", bezieht sich der Satz wieder auf die Zukunft. Angenommen, der Sprecher hat früher schon gesagt, der Angesprochene solle mehr lernen, der hat aber geantwortet, er tue schon genug und werde auch so bestehen:

"Nur noch eine Woche bis zur Prüfung und Du bist erst halb mit dem Stoff durch? Du solltest doch mehr lernen."

Au weia, so viel Antwort für so eine kurze Frage. Als Muttersprachler macht man sich oft gar nicht klar, wie kompliziert das Deutsche sein kann. Aber es zeigt wieder mal, daß es schwer ist, einen Satz isoliert zu betrachten. Oft macht erst der Kontext ihn verständlich.

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Ich verstehe nicht ganz. Möchtest Du zur Bundeswehr, oder planst Du nur zu gehen, weil Du glaubst, daß Du sowieso irgendwann gezwungen wirst?

Im ersten Fall kann ich Dir nicht weiter helfen, aber falls es der zweite ist, machst Du Dir ein wenig zu viel Gedanken. Erstmal ist der sexistische Plan ja nur, ab 2026 das potentielle Kanonenfutter zu erfassen und ein Webformular ausfüllen zu lassen. Ab Juli 2027 soll dann zwangsgemustert werden, aber wenn Du 2026 Dein Abi machst, gehe ich davon aus, das Dich das schon nicht mehr betreffen wird, weil die Kapazitäten so geplant sind, daß sie nur für 2/3 des Jahrgangs reichen, der in dem jeweiligen Jahr 18 wird.

Und selbst dann soll es ja noch keinen Zwangsdienst geben, sondern erst, wenn sich nicht genug Freiwillige finden. Das muß ja aber erstmal festgestellt werden, und bis dahin wirst Du vermutlich schon weit genug in Deinem Studium sein, daß es als "weitgehend gefördert" gilt (früher war das 1/3 der Regelstudienzeit) und Du bis zum Abschluß auf jeden Fall sicher bist.

Außerdem soll laut Gesetzentwurf (in Friedenszeiten) ein geleisteter, begonnener oder geplanter Bundesfreiwilligendienst auf den Wehrzwang angerechnet werden, sofern er nicht mindestens sechs Monate kürzer ist als die Dauer des Wehrzwangs.

Wenn Du also sicher gehen willst, könntest Du zwischen Abi und Studienbeginn mindestens 7 Monate BFD machen. Idealerweise im medizinischen Bereich, dann nützt er Dir auch gleich für Dein späteres Studium. Und solange es noch keinen Wehrzwang gibt, werden Deine Vorgesetzten auch keinen Hebel haben, Dich so schlecht zu behandeln, wie es Zwangszivildienstleistende früher teilweise berichtet haben.

Wenn Du aber ernsthaft zum Barras willst: Aktuell liegt der Mindestsold für SaZ bei 1.837 € im Monat, angekündigt ab nächstem Jahr sind 2.200 €. Zwangsdienstleistende sollen aber nur 850 € bekommen. Wenn das wirklich Dein Plan ist, wäre es also klüger, Dich zu bewerben, bevor Du gezwungen wirst. Und "besser geregelt" wird da ganz sicher auch nichts sein, wenn der Laden plötzlich wieder voll ist mit Leuten, die das nicht freiwillig machen...

Edit: Wenn Du aktuell 19 bist, mußt Du Dir Stand jetzt eh keine Gedanken machen. Die momentanen Pläne betreffen nur die männlichen Jahrgänge ab 2008.

Edit2: Bist Du aus ethischen Gründen Veganer? Und dann willst Du Dich ausbilden lassen, auf Menschen zu schießen?

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Das kann durchaus sein. Bei mir kam es mit Mitte 40 ganz plötzlich und die Symptome waren Deinen sehr ähnlich.

Ob es wirklich Laktoseintoleranz ist, kannst Du ja einfach testen. Entweder, Du vermeidest ein paar Tage lang alle Milchprodukte oder Du kaufst Dir in der Drogerie eine Packung Laktasetabletten (100 Stück ca. 6 €) und nimmst jedes Mal, bevor Du Milchprodukte konsumierst, eine oder zwei davon (dann sollten die Symptome verschwinden). Und wenn Dein Darm sich wieder beruhigt hat, trinkst Du ein Glas Milch (dann sollten sie wiederkommen).

(Wobei ich zugeben muß, ich habe den letzten Schritt weggelassen...)

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