Guten Morgen,

ich selbst bezeichne mich ja schon als jemand, der auf die Umwelt achtet. Als Auto habe ich aber seit Jahren einen Kleinwagen (Benziner). Ich persönlich würde derzeit nicht auf E umsteigen. Da gibt es drei Gründe:

  1. Aktuell noch zu teuer (obwohl ich denke, dass sich das bei guter Förderung und Kaufanreizen lösen lassen könnte).
  2. Die Reichweite noch zu kurz ist und die Ladesäulen dafür noch nicht gut genug verteilt sind (zumindest, wenn man nicht in Großstädten wohnt).
  3. Ich es ökologisch noch keine Alternative finde, wenn die Energie, die dort reinkommt, noch aus Kohle- und Atomstrom besteht.

Wer mich kennt weiß, dass ich Atomenergie sehr skeptisch gegenüberstehe (da absolutes Risiko bei Terroranschlägen und Naturkatastrophen). Und die Kohle ist halt ein Klimakiller. Somit muss Deutschland erst einmal so weit sein, dass wir aus beiden Energieformen ausgestiegen sind, um dann auch wirklich saubere E-Autos zu haben.

Der Preis wird mit der Massenproduktion fallen und an einer besseren Reichweite wird sicher auch geforscht.

Also: Ich seh mich noch einen Benziner kaufen, bevor mein Auto danach dann hoffentlich ein E-Auto ist.

Viele Grüße

Howard

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Guten Tag,

hach meine Einrichtung. Mein Wohnzimmer ist schon sehr stilvoll eingerichtet. Das habe ich mit einer guten Freundin damals zusammen gemacht. Da passen die Farben der Möbel zueinander, Glastisch, Wandfarbe gleich der Farbe der Teppiche etc.

Dafür ist der Rest der Wohnung eher Chaos. Die Küche ist von meiner Vormieterin. Die hat eher 80er Jahre-"Charme". Das Badezimmer ist auch kein Highlight. Aber so ist es...

Vielleicht ist das neue Projekt den Flur ein wenig aufzuhellen.

Viele Grüße

Howard

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Hey,

ein sehr schöne GuGuMo, die ich auch einen Tag später noch gerne beantworte.

Ich bin der Typ Mensch, der eher post-materialistisch ist (wie wohl viele Personen meiner Generation). Mir war nie ein teures Auto wichtig. Fahre somit seit weit mehr als zehn Jahren das gleiche Auto. Auch sonst brauch ich wenig Dinge, die recht teuer sind. Zuletzt habe ich mir einen neuen Fernseher gekauft, der aber auch ein Jahr gebraucht war. Somit auch da kein neues Gerät.

Im Gegensatz dazu gebe ich viel Geld für Erlebnisse aus. Da nenne ich mal Konzerte, Festivals und Stadionbesuche. Aber auch kleinere Erlebnisse wie Essen gehen im Restaurant etc.

Zudem fahre ich gerne in fremde Länder und auch dafür geht mein Erspartes oft drauf.

Also hier ist meine Antwort ganz klar: Erlebnisse!

Viele Grüße

Howard

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Guten Morgen,

ich hab da zwei Jahre, die besonders herausstechen: 2000 und 2007.

2000 waren mit Pearl Jam, Oasis und Rage against the maschine einfach sehr krasse Namen da, die man in der Form so nicht mehr bekommen hat.

2007 war der Run aufs Festival groß. Im Vorfeld ausverkauft, plötzlich sehr viele neue Leute da. Ich selbst stand 2007 die letzten 10 Kilometer bis zum Gelände über 8 Stunden im Stau, weil das Anreisesystem kollabiert ist. 2007 war in der Breite einfach super besetzt.

Viele Grüße

Howard

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Guten Morgen,

meine Quizduellzeiten hatten ihr Hochphasen zu Unizeiten. Mein Mitbewohner und ich haben häufig in der Mensa darum gespielt, wer das Mittagessen zahlt. Da ging es dann meist so um 5 Euro pro Person, die man mehr zahlen musste. Somit hab ich mich immer gut angestrengt. Ich würde sagen in 60-70% der Fälle musste ich auch nicht zahlen :)

Meine stärksten Kategorien sind natürlich Themen, die ich auch so spannend finde und mich interessieren: Die 2000er, Sport und Freizeit, Glaube und Religion, Macht und Geld, Musik und Hits. Das kann ich alles ganz gut. Schlecht wird es bei Kunst und Kultur, TV Serien, Kinofilme oder draußen im Grünen.

Liebe Grüße

Howard

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Moinsen,

ja, eine spannende Frage. Grundsätzlich ist es mega wichtig, dass z.B. das Recht auf Versammlungsfreiheit nicht dauerhaft eingeschränkt ist. In der aktuellen Lage finde ich sollten Demos erlaubt sein, aber mit einer begrenzten Anzahl an Personen, welche die Aspekte vortragen. Wieso müssen hier 7.000 Menschen auf einen Platz stehen, wenn z.B. die Demos von dem Gewerkschaftsbund auch mit 30 Teilnehmern funktioniert haben? Da wurde halt alles im Netz am 1. Mai übertragen. Das Gleiche gilt für Fridays for Future. Auch da hat die Klimademo im Netz stattgefunden. Beide Demos haben viel Aufmerksamkeit bekommen, auch ohne das Risiko einer Infektion zu gehen.

Natürlich ist sowas schwierig jemanden zu erklären, der die Infektion für eine Art Verschwörung hält. Aber ich finde, da sollte die gleiche Maximalanzahl gelten wie bei anderen Demos auch.

Schwierig finde ich jedoch, dass gewisse Dinge anscheinend in der Coronazeit unbedingt durchgeführt werden sollen. Zum Beispiel sollen mehrere Castortransporte in den nächsten Wochen stattfinden, was natürlich total schwierig ist, weil Gegendemonstrationen kaum zu genehmigen sind und auch Leute aus Angst vor Ansteckung nicht demonstrieren wollen. Sowas sollte man auf jeden Fall in der aktuellen Zeit aussetzen.

Viele Grüße und bleibt gesund

Howard

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Guten Morgen,

so eine detaillierte Erinnerung habe ich an den Tag auch nicht. Ich weiß, dass in der Turnhalle eine Art Begrüßung war. Da waren die Eltern mit dabei. Danach ging es dann zur ersten Stunde in den Klassenraum. Die war für mich recht kurz. Hatte mich da wohl auf mehr eingestellt. Ich saß die erste Klasse neben einem Mädchen aus der Nachbarschaft, die ich schon kannte. In dem ersten Schuljahr konnte ich vor allem aber eine Jungsclique (welch altes Wort oder?) als Freunde gewinnen. Mit einer der Jungs (mittlerweile arbeitet er für VW in Russland) habe ich bis heute guten Kontakt und wir sprechen uns regelmäßig.

Euch allen einen schönen Wochenstart.

Euer Howie

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Moin Male,

da will ich zumindest nachträglich noch was zu schreiben.

Ich bin der Typ Mensch, der eh immer trägt, was ihm gefällt und nicht, was gesellschaftlich gerade in ist oder so. Teilweise trage ich noch Klamotten, die zehn Jahre alt sind, wenn sie mir noch gefallen.

Auch meine ich, dass jeder Look irgendwann richtig war, weil man hat sich ja damals gefallen. Trotzdem gibt es im Rückblick Dinge, wo ich sage, dass das schon gewagt war. Als Jugendlicher hatte ich mal die Mitte meiner Haare schwarz gefärbt und beide Seiten blondiert. Das war schon etwas extrem. Auch wasserstoffblonde Haare hatte ich schon. Und Klamotten in allen Farben. Also, stilsicher war ich wohl nie.

Euch schöne Ostern.

Howie

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Moinsen Zalla und tach liebe Community,

da gibt es viel aufzuzählen. Wichtigstes Gebiet ist die Musik. Da höre ich ja eher Alternative, Rock, Indiemusik. Da gibt es viele Bands von denen ich die aktuellen Werke haben muss. Auch wenn ich fast nur digital Musik höre, brauche ich die Alben auch "physisch" auf CD.

Im TV gibt es jetzt nicht die Sendung, für die ich alles liegen lasse. Tatort schon am Sonntag. Andere Sendungen schau ich online auch häufiger mal nach. Höhle der Löwen oder die Heuteshow zum Beispiel. Aktuell auch Let's dance (ja dafür schäme ich mich ein wenig).

Zeitschriften habe ich den Kicker im Abo. Den Spiegel kaufe ich mir auch recht regelmäßig. Journalismus sollte man schon unterstützen finde ich.

Euch einen schönen Dienstag.

Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund.

Euer Howie

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Tach,

das gutefrage Community Management arbeitet aktuell auch aus dem Homeoffice. Wir schalten uns viel über Videocalls zusammen. Besprechen morgens die Aufgaben über ein Videotelefonat. Ansonsten sind wir über ein Chattool verbunden.

Generell funktioniert die Arbeit ganz gut bei mir am Esstisch. Ich vermisse nur nach 1,5 Wochen in diesem Arbeitsmodus schon jetzt die Kollegen mal live zu sehen. Aber ja, in der aktuellen Lage ist es so am Besten. Wir leisten zumindest unseren Teil, da viele Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Meetings mit vielen Personen in einem Raum etc. wegfallen.

Euch einen schönen Montag und kommt gesund durch die Woche

Howie

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Moinsen,

als Kind hab ich verschiedenste Dinge gesammelt. Wenig davon aber von sehr langer dauer. Telefonkarten (kennen die jungen hippen Leute sicher gar nicht mehr), Briefmarken und Coca-Cola-Dosen. Das sind so drei Beispiele, die mir einfallen.

Was ich aktuell sammel sind Trikots von Handballmannschaften, mit denen ich mal zu tun hatte. Oft sind alte Trikotsätze noch übrig. Da nehme ich dann eins mit. Die trage ich auch noch regelmäßig zum Sporten. Auch wenn das ja eh alles aktuell pausiert.

Hoffe Euch geht es allen gut. Kommt gut durch den Donnerstag.

Howard

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Moinsen,

hach, was ein schwieriges Thema. Es ist Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Frage ist: Ein Medieneffekt oder berechtigte Sorge? Ich finde schon, dass man Maßnahmen einleiten sollte, um die Verbreitung von Covid-19 ein wenig einzudämmen. Und dafür ist es sicher hilfreich Großveranstaltungen auszusetzen und abzusagen. Bei mir wird der Freitagabend wahrscheinlich frei, wo ich das Derby Arminia Bielefeld gegen Osnabrück besuchen wollte. Aber das ist dann halt so. Auf der anderen Seite bieten auch öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, Arbeitsplätze das Risiko sich anzustecken. Somit ist das auch nicht die komplette Lösung.

Noch eine kleine Anekdote aus meiner Freizeit: Ich musste meinem Handballverein unterschrieben, dass ich auf eigenes Risiko Sport treibe und der Verein für eine Infizierung von Corona nicht haftet. Das find ich dann doch sehr übertrieben.

Euch einen entspannten und nicht panischen Dienstag.

Euer Howie

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Guten Morgen. Gugumo zum Thema Fliegen: Verreist ihr gerne mit dem Flugzeug? Kann man das Flugzeug heutzutage überhaupt noch guten Gewissens nutzen?

Guten Morgen zusammen.

Heute soll es mal um das Thema Flugreisen gehen. Ich muss zugeben, dass ich recht gerne mit dem Flugzeug reise. Mein letzte Flugreise ging nach Australien und im Jahr davor nach Chile. Auf solchen Interkontinentalstrecken sehe ich bis dato auch keine vernünftige Alternative zum Flugzeug.

Ob man allerdings 4 tägliche Flugverbindungen (pro Richtung) zwischen Klagenfurt und Wien (Luftline ca. 250km) braucht, ist eine andere Frage. Ich gehe allerdings davon aus, dass diese Flüge wohl eingestellt werden, wenn erst einmal die Bahnverbindung durch den neuen Koralmtunnel und den neuen Semmeringtunnel fertiggestellt ist.

(Doch auch gegen diese beiden Projekte haben Umweltschützer demonstriert, und da frage ich mich dann schon, was die überhaupt wollen. Einerseits soll man mehr mit der Bahn fahren und weniger fliegen aber andererseits hindert man die Bahn auch daran konkurrenzfähig zu werden. Das ist irgendwie irrsinnig, finde ich.)

Wie seht ihr das?

Verreist ihr gerne mit dem Flugzeug? Oder hab ihr eher Flugangst?

Und wie seht ihr den Umweltaspekt beim Thema Flugreisen? Kann man das Flugzeug überhaupt guten Gewissens nutzen? Ist diese Frage überhaupt ein Thema bei euren Reiseplanungen? Und welche sinnvollen Alternativen gibt es (v.a. auf der Langstrecke)?

Hier noch das Flugzeug, das mich zuletzt nach Australien gebracht hat:

Bildquelle: https://www.airliners.net/photo/Singapore-Airlines/Airbus-A380-841/5891217

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Guten Morgen,

berechtigte Fragen. So von Reisefeeling fliege ich eigentlich gerne. Man sitzt enspannt, das Abheben und die Landung sind irgendwie ein Erlebnis, man kann Filme schauen oder Musik hören beim Fliegen und ich schlafe auch meist gut im Flieger. Klar gab es auch schon Situationen wo man sich etwas unwohler fühlte. Einmal bei Gewitter und einmal war ich einfach krank auf einem Rückflug. Beides keine schönen Flüge.

Ich finde man sollte nur dann fliegen, wenn es keine Alternative gibt. Allein aus ökologischen Aspekten. Köln-Berlin muss man nicht fliegen, Hamburg-München auch nicht. Da nehme ich dann lieber die Bahn. Zur Langstrecke gibt es leider oft keine Alternative. Da ich eh maximal 2x2 Flüge pro Jahr habe, ist das aber in meinen Augen vertretbar. Zahle dann auch den "Ökoausgleich" (wie heißt das richtig?), wo dann Bäume gepflanzt werden als Ausgleich an CO2, was man verbraucht hat.

Schlechtes Gewissen hatte ich im Brasilienurlaub. Da bin ich dreimal "inland" geflogen. Da waren es aber auch immer mehr als 1.000 Kilometer.

Euch allen einen guten Start in den Tag.

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Einen wunderschönen Freitag Morgen Allen zusammen - was ist es, das mal bleibt?

Was glaubt bzw. hofft Ihr, was von Euch mal bleiben wird, wenn Ihr mal nicht mehr seid?

Was ist von Anderen geblieben, die nicht mehr sind und die Euch am Herzen lagen?

Mir und sicherlich vielen Anderen, auch hier auf "gutefrage", wird LeChuck01 unvergessen bleiben.

Klar, man hat ihn in den letzten beiden Monaten hier nicht mehr gelesen - andererseits war ich in dieser Zeit selbst nicht so oft "hier". Da denkt man sich nichts. Aber nun das: LeChuck, Chuckie, Dummerwolf, Micha. Viel zu früh aus dem Leben gerissen. Ironie des Schicksals: ausgerechnet der Faschingsmuffel Micha hatte Aschermittwoch seinen letzten Auftritt in diesem Leben. Aber so war er:

Oft humorvoll, selten geräuschlos, sehr präsent, sehr eigen.

Er hat und wollte nicht Jedem gefallen, pflegte regelrecht seine Ecken und Kanten, mit denen er sein riesiges weiches Herz umgab - und zwar mit seinem legendären Witz, mit dem er die Welt, aber auch sich selbst betrachtete.

Micha, was wird bleiben?

Deine Hilfsbereitschaft bis hin zur Selbstaufgabe - sowohl hier mit Rat als auch im "richtigen Leben", in welchem Dich so Einige User hier über die Jahre kennen lernen durften, mit Tat.

Deine Ironie, mit der Du Menschen, die ignorant, verbohrt oder agressiv auftraten, entgegen tratest. Immer in herausragendem Deutsch, die Pointe sauber gesetzt.

Deine sprichwörtliche Lebensfreude, mit der Du genießen könntest. Nie vergessen werde ich die köstlichen mit Zitronenscheiben und Schinken gefüllten Steaks, die auf dem Holzkohlegrill gegart wurden. Legendär ist in meiner Familie bereits Dein Rezept der himmlisch schmeckenden weihnachtlichen Gewürzschnitten. Unvergessen auch Deine Lipper Leberwurst auf "Pickert", diesen eigentümlichen gebratenen Kartoffel-Mehl-Fladen mit Rosinen. Und fester Bestandteil der eigens für Dich hier von einer Userin kreierte "Cappurillo", da Du Zigarillos ebenso wie Cappuccino zumindest morgens zusammen mit der Tageszeitung regelrecht inhaliertest.

Dein riesengroßes Herz, in das Du so Viele schlossest und mit Deinen Pranken an Deine breite Brust zogst wie ein lieber Bär - viele Dir liebe Menschen, aber allen voran Deine Momo, die Du vor einigen Jahren aus dem Tierheim holtest und deren Anekdoten Du so oft auch hier mit uns teiltest.

Micha, Du warst nicht, Du bist.

Weil unvergessen. In den Herzen Derer, die Dich so sehr mochten und schätzten - weiterhin als Bestandteil ihres Lebens.

Mach's gut, Großer.

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Er wird fehlen. Auch wenn wir uns nicht persönlich kannten, so kreuzten sich unsere Wege doch über zumindest zwei Communitys und das auch sehr häufig. Wir haben viel diskutiert, aber immer fair und respektvoll. Er war ein guter Mensch, immer mit eigener Meinung, die er vertreten hat.

In der Hoffnung, dass Micha an einem besseren Ort ist: Machs gut, auf bald.

Howie

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Guten Morgen,

elektronische Spiele haben mich als Kind/Jugendlicher schon begleitet. Mittlerweile fehlt mir leider dafür komplett die Zeit.

Meine erste Konsole war ein Game Gear (das Sega Gegenprodukt zum Gameboy). Allein was ich an Zeit in Sonic Drift 2 gesteckt habe, ich will es gar nicht wissen.

https://www.youtube.com/watch?v=Y5mIkguyIig

Habe übrigens zum ersten Mal wieder Bilder dieses Spiels gerade gesehen. Was für eine Grafik :D

Danach wechselte ich auf Nintendokonsolen. Der N64 und die Gamecube waren da Teil in meinem Jugendzimmer.

Ab dem Studium fehlte für Konsolenspiele aber die Zeit. Mein Mitbewohner hat eine Playstation 2? 3? besessen. Da hab ich zumindest manchmal noch einen Controller in der Hand gehabt. Dann aber halt immer nur mit Freunden zusammen gespielt (wir hatten tolle Fifa-Abende).

Euch einen schönen Wochenstart

Howard

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Moinsen,

es kommt drauf an. Ich bin jetzt kein Fan vom Verkleiden, aber wenn so eine Veranstaltung dann ansteht, mache ich es doch recht gerne. Man muss mich also ein wenig zu meinem Glück in diesem Fall zwingen. Karneval ist kein Muss, aber so alle 2-3 Jahre bin ich dann doch mal für ein Wochenende zur Karnevalszeit in Köln und besuche Freunde.

So Mottoveranstaltungen sind eher meins. Silvester beispielsweise machen wir es im Freundeskreis fast immer so, dass wir da richtig in Dinnerkleidung erscheinen. Also Cocktail/Abendkleid, Anzug/Bundfaltenhose. Ist immer ganz spannend, wie seriös dann die besten Freunde aussehen.

Generell versuche ich mich aber wenig zu verstellen.Man sollte das Tragen, was man gerne trägt.

Euch einen schönen Freitag

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Guten Morgen,

Heimat kann für mich an vielen Orten sein. An Plätzen, wo man sich heimisch fühlt. Da fallen mir zuerst trotzdem geografische Plätze ein, wie die Stadt in NRW, in der ich aufgewachsen bin und meine Familie lebt. Aber natürlich auch München, wo ich nun seit sechs Jahren lebe. Mein Heimatgefühl zu meiner Unistadt (auch 6 Jahre mein Wohnort) hat nun aber wieder nachgelassen. Bei meinem letzten Besuch kam ich mir eher wie ein Besucher vor.

Gibt aber auch einzelne Plätze (wie ein Haus, in dem ich oft Jugendfreizeiten geleitet habe), die ein Heimatgefühl erzeugen. Auch z.B. die Familie meine besten Kumpels (als Jugendlicher waren sie fast meine zweite Familie) erzeugt in mir ein Gefühl von Geborgenheit. Daran will ich mal anknüpfen und eine Zeile aus einem Lied von Feine Sahne Fischfilet (völlig unabhängig davon, ob man deren politische Einstellung mag oder nicht) zitieren, die ich sehr passend finde: "Zuhause heißt, wenn die Angst der Freundschaft weicht" Darum geht es in meinen Augen: Geborgenheit.

Ich finde man sollte auch immer mal wieder die Heimat verlassen und sich in der Welt umschauen. Neues erleben, neue Dinge und Kulturen entdecken. Es bereichert den eigenen Horizont ungemein und manchmal kommt man dann doch zurück und denkt: Zu Hause ist es doch immer noch am schönsten.

An alle User daheim, unterwegs oder in großen Welt. Euch einen schönen guten Morgen und genießt das Wochenende.

Howie

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Wie sehr wirtschaftlich starke Länder von der EU profitieren, wird man sehen, wenn UK nicht mehr profitiert. Klar bekommen kleinere Länder, die es in die EU schaffen (der Prozess ist nicht leicht), finanzielle Unterstützung in Form verschiedener Gelder. Man schaue sich beispielsweise mal Kroatien im Vergleich zu Bosnien an, da sieht man, was für Unterschiede ein Beitritt so bringen kann. Diese Gelder sind aber für die großen Staaten nur ein Klacks. Deutschland und Frankreich sind in meinen Augen die größten Profiteure der EU. Zumindest in wirtschaftlicher Sicht.

Von den anderen Vorteilen der EU profitieren alle gleich. Wegfallende Grenzkontrollen (auch wenn das ja mehr und mehr zurückgerollt wird), Erasmusprogramme und natürlich Verständnis für andere Nationen und Länder und dadurch auch Frieden seit über 70 Jahren.

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Moinsen,

ganz schön viele Fragen liebe guitschee. Ich probiere mal keine zu vergessen.

Durch Europa bin ich schon viel gereist. Da hab ich die meisten Länder wirklich schon gesehen. So ein paar Länder fehlen mit aber noch, die bald auch bereist werden sollen. Irland und Albanien möchte ich da nennen. Zuerst folgt wohl aber im Sommer Zypern. Bei weiteren Zielen war ich schon in den USA, in Argentinien und in Brasilien. Wenn ich mal einen längeren Zeitraum zum Reisen nutzen kann, wären Südafrika und Neuseeland hoch im Kurs.

Als Sitte gefällt mir der südliche Lebensstil sehr gut. Etwas andere Arbeitszeiten und abends trifft man sich mit vielen Leute zum Essen. Unterhält sich, tauscht sich aus, hat eine gute Zeit. Finde das Zusammenleben in Spanien und co viel herzlicher.

Und von der Urlaubsart bin ich flexibel. Vom Übernachten im Airbnb, Hotel, Zelt...schon alles gemacht. Auch Urlaube mit dem Rucksack, Städtetouren, Surfurlaub, entspannter Strandurlaub etc. Was mir nicht in die Tüte kommt ist ein Wintersporturlaub. Hab ich auch probiert, das hat mich aber nicht begeistert.

Und wie geschrieben: Diesen Sommer wohl Zypern und eine Mischung aus Strand und Kultur.

Liebe Grüße

Howard

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habe eine kz-gedenkstätte besucht und fand es angemessen

Guten Morgen,

ich hab mit 14/15 Jahren bei meinem Schüleraustausch in Lettland die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Riga--Kaiserwald besucht. Ich fand es beklemmend, jedoch hab ich mich mit dem Thema damals nicht so intensiv befasst. Für mich war das ewig her. Aus einer anderen Zeit. Und wiederholen würde sich das eh nicht mehr. Somit sah ich auch keine Verbindung zur Gegenwart. Eher ein Gefühl wie "ich besuche einen geschichtsträchtigen Ort". Viel Erinnerungen habe ich an den Besuch auch nicht. Es gab eine Installation, die einen akustischen Herzschlag erzeugte, der auf dem Gelände zu hören war. Viel mehr weiß ich nicht mehr.

Heute würde ich das anders sehen und mich wohl bei einem Besuch intensiver mit der Thematik auseinandersetzen. Was sich vor allem gewandelt hat bei mir ist, dass ich leider immer mehr Parallelen zur Gegenwart sehe. Die Diskriminierung einzelner Religionsgemeinschaften, die Verschiebung der Sprache in Richtung "das muss man doch noch sagen können", das andere Personen zum Sündenbock machen von Problemen, die man sich selbst schafft.

Ich finde es super wichtig, dass man zeitnah erkennt, dass man sich in die falsche Richtung bewegt. Und da hilft es sicher sich erneut einen Platz anzuschauen, der wie kein zweiter für die Abscheulichkeiten der menschlichen Geschichte steht. Ich hab mir vorgenommen, dass ich mir dieses Jahr die Gedenkstätte in Dachau anschaue. Das ist nicht so weit weg von mir.

Die Geschichte kann man nicht mehr verändern und auch kein Eintrag in ein Gedenkbuch bringt jemanden etwas. Jedoch ist es in meinem Augen unsere Pflicht zu verhindern, dass sowas wieder geschehen kann. Und da ist der Blick in die Vergangenheit eine Mahnung für die Gegenwart.

Howard

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