Ergänzung zu der Antwort von teutonix1:

Grundsätzlich würde ich bei Fragen zum Thema "Einreise in andere Länder" entweder auf der Website des "Auswärtigen Amtes" nachsehen, oder auf der Website der Botschaften oder Konsulate des betreffenden Landes.

Das sind seriöse Seiten und auf deren Informationen kann man sich eher verlassen als auch Aussagen Dritter.

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Was genau definierst Du unter "am schönsten"?

Atemberaubende Landschaft, tropische Früchte, traumhafte Strände, hohe Berge, exotische Tiere, andere Religionen, oder anderes? Es ist schwer, gezielte Tipps zu geben, wenn man Deine Vorstellung von "Schön" nicht genau kennt.

Auch die Art der Fortbewegung spielt da mit rein. Leihwagen, Bus, Bahn, Fahrrad, Moped, ...? Manche Inseln erfordern ein geländegängiges Fahrzeug, andere sind per Fahrrad zu erkunden. Beides kann "schön" sein.

Trotzdem hier ein paar Tipps, die mir spontan einfallen:

Island hat Vulkanismus und traumhafte Landschaften, aber Du benötigst ein eigenes, geländegängiges Fahrzeug. Und es kann dort ungemütlich nass kalt werden, sogar im Sommer.

Die Hebrideninseln Skye und Mull in Schottland sind ebenfalls sehr urwüchsig und ebenfalls mit wechselhaftem Klima besegnet. Mit Reiserad traumhaft. Unsere Foto-Galerie in unserem Blog: https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/schottland-galerie/

Bali ist tropisch und kulturell sehr interessant (Tempel, Reisterrassen, Vulkanismus). Unser Bericht in unserem Blog: https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/bali/

Irland hat eine spannende, zerklüftete Küste und viel Kultur (Guinness, Whiskey, Irish Folk). Unser Bericht in unserem Blog: https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/wild-atlantic-way/

Neuseeland hat ebenfalls traumhafte Landschaften (Fjorde, Gletscher, faszinierende Berge) und etwas historische Kultur (Maori). Unser Bericht in unserem Blog: https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/neuseeland-2017-2018/

Man könnte die Liste endlos fortsetzen. Aber vielleicht ist hier schon etwas dabei, was Dich interessiert.

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Viele Länder haben massive Probleme mit bewusst oder unbewusst importierten Tieren, die sich dann schleichend mit der Zeit zu unkontrollierbaren Plagen entwickelt haben. Und diese Länder verpulvern Unmengen an finanzieller Mittel, um diese Plagen wieder loszuwerden.

Selbst, wenn ein Land in dieser Hinsicht lockere Einfuhrbeschränkungen ausweist, würde ich als verantwortungsbewusster Mensch niemals den Versuch unternehmen, fremde Arten in ein Land einzuschleppen. Keiner kann abschätzen, welche Folgen das nach sich zieht.

Lies mal zur Einstimmung das hier:

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/oekosystem-in-australien/

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Grundsätzlich würde ich für "jedes" Reiseland auf der Website des Auswärtigen Amtes nachlesen, wie die Sicherheit dort beurteilt wird. Das ist die seriöseste Quelle und die Informationen sind stets auf aktuellem Stand.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/tuerkeisicherheit/201962

Für die Türkei werden dort die aktuellen Risiken sehr detailliert beschrieben. Und daraus musst Du für Dich persönlich abwägen, ob Du bereit bist, diese Risiken einzugehen.

Solltest Du Dich für eine Reise in die Türkei entscheiden, dann findest Du vielleicht in unserem Reisebericht ein paar interessante Infos für Deine Reiseplanung:

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/tuerkei-20152016/

(Wir waren im Winter 2015/2016 dort für 3 Monate mit den Reiserädern unterwegs).

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Ich denke, es wird schwierig sein, eine solche Karte zu finden.

Daher meine Empfehlung:

lade Dir die Navigations-App "MapsMe" auf Dein Smartphone und lade Dir dann aus der App heraus die Karte für Spanien herunter. Beides ist kostenlos und die Karte nimmt nicht viel Speicherplatz ein.

Damit kannst Du dann unterwegs "offline" navigieren (GPS musst Du natürlich einschalten) und für einen gewünschten Kartenausschnitt unter der Funktion "Suche" nach vielen voreingestellten Zielen suchen: Hotels, Shops, ... oder eben Tankstellen. Du bekommst die Tankstellen dann als Punkte in der Karte dargestellt und kannst nach Belieben Lesezeichen setzen. Dann sind die betreffenden Objekte auf Dauer als Punkte in der Karte gespeichert und in allen Zoom-Ebenen sichtbar.

Die App und die Suchergebnisse werden Dich begeistern. Und alles ist von vorn herein im Downloadvolumen der Karte mit enthalten.

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Wo immer ich unsicher bin, ob die Wasserqualität gesund ist oder nicht, setze ich einen Wasserfilter ein. Und zwar genau diesen hier:

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/wasserfilter/

Er ist klein und handlich, hat eine hohe Durchflussgeschwindigkeit, kostet keine 35€ und hält quasi unbegrenzt, wenn man ihn anständig rückspült nach jeder Nutzung.

Das erspart Dir viele Fragen an die meist "Halbwissenden" vor Ort und auf Dauer viel Geld.

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Es gibt in den tropischen Ländern (und dazu zählt auch Vietnam) eine ganze Reihe verschiedener Krankheiten, die durch Insekten wie der Mücke übertragen werden. Dabei haben viele Krankheiten eine bestimmte Inkubationszeit. Das bedeutet, ein Stich kann auch mehrere Wochen später noch für den Ausbruch einer Krankheit verantwortlich sein.

Ich würde so schnell es geht die Notaufnahme eines Public Hospitals aufsuchen und dort den Hergang der Ereignisse schildern. Die wissen ziemlich genau, was sie zu tun haben, um eine Diagnose zu erstellen oder gefährliche Krankheiten auszuschließen.

Am besten ist es, wenn man gegenüber den Medizinern eine Person des Vertrauens als Begleitung hat, die in Vietnam lebt. Dann läuft man nicht Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Denn Vietnam ist dafür bekannt, zumindest, was den Handel und das Geld der Touristen betrifft.

Das Robert-Koch-Institut und andere tropenmedizinisch aufgestellte Internetseiten empfehlen für Länder wie Vietnam eine ganze Reihe von Impfungen. Die solltet Ihr haben. Habt Ihr doch, oder? Wenn nicht, wäre das schon ein bisschen leichtsinnig.

Andererseits: es gibt einige Krankheiten (Malaria, Dengue, ...), gegen die es "noch" keinen Impfstoff gibt. Da helfen eben dann wieder nur richtiges Verhalten und richtige Kleidung.

Und eine Reisekrankenversicherung müsstet Ihr haben. Damit dürfte eine Behandlung im Ausland ja dann auch zumindest in einem bestimmten Rahmen abgedeckt sein.

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Der sicherste Weg ist, immer auf der Website der betreffenden Fluglinie nachzuschauen unter > Gepäck > aufzugebendem Gepäck. Dort sind die maximal zulässigen Maße angegeben. Und anhand dieser Angaben kannst Du einen Koffer, einen Sack, einen Karton, oder was auch immer nehmen. Es muss nur sichergestellt sein, dass im rauen Handling durch das Flughafenpersonal nichts aufreißt.

Wenn also z.B. angegeben ist: L+H+B=158 cm, dann kannst Du eben alle möglichen Kombinationen aus Länge, Breite und Höhe wählen. Die meisten Kofferhersteller berücksichtigen die üblichen Vorgaben der Fluglinien auch bei der Festlegung der Kofferabmessungen. Trotzdem würde ich beim eigenen Koffer oder "Behälter" immer nachmessen.

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Da Du sicher noch öfter in Deinem Leben fliegen wirst, hier eine Anregung für den Umgang mit diesem Thema generell:

Auf der Website einer jeden Fluglinie findet man im Menü relativ leicht deren Bestimmungen fürs Gepäck. In der Regel haben all diese Websites die Möglichkeit, die Sprache auf englisch einzustellen, das erleichtert auf jeden Fall schon mal die Orientierung.

Gegliedert ist das Thema Gepäck bei allen Fluglinien gleich: Handgepäck / aufzugebendes Gepäck / Gepäck mit Übergröße oder Übergewicht (darunter fallen dann Fahrräder, Surfboards, usw.). Dort findet man auch die Angabe, wieviel Gepäck im Flugpreis inkludiert ist.

Preise und Abmessungen können von den Fluglinien jederzeit verändert werden. Daher immer auf der Website zum Zeitpunkt der Buchung nach den aktuell gültigen Konditionen schauen. Angaben von Dritten können schon "wer weiß wie alt" sein!

Wenn Du mächtig viel Gepäck mitführst, vergleiche den Flugpreis am besten immer inclusive dem für Dein Gepäckvolumen zu zahlenden Aufgeld. Mancher Flug entpuppt sich dabei im Nachhinein als deutlich teurer als ein Konkurrenzprodukt, obwohl das Flug-Ticket alleine betrachtet ein Schnäppchen gewesen wäre.

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Neuseeland "für ein paar Wochen" ist mit ein paar Nachteilen verbunden, die näher gelegene Ziele nicht mitbringen, wenn man es tatsächlich auf eine Sprachreise ausrichten will.

Großbritannien liegt deutlich näher. Damit reduzieren sich die Anreisekosten. Dort spricht man auch eher ein sauberes Englisch. Das ist auf Neuseeland nicht garantiert. Die haben einen eigenen Slang.

Irland, Wales und Schottland sind auch reizvolle Länder mit viel Potenzial für Unternehmungen.

Neuseeland ist auch deutlich teurer in der Lebenshaltung und lohnt sich meiner Meinung nach tatsächlich erst für einen längeren Zeitraum.

Aber ganz gleich, wofür Du Dich entscheidest: in unseren Reiseberichten findest Du vielleicht noch Anregungen und weitere Details, die Dir eine Entscheidung erleichtern:

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/neuseeland-2017-2018/

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/grossbritannien-radreise/

https://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/fotogalerie-liste/

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Vielleicht findet sich hier noch etwas:

https://www.google.com.py/destination/map/topsights?q=str%C3%B6mstad+sehensw%C3%BCrdigkeiten&site=search&output=search&dest_mid=/m/02p3h0n&sa=X&ved=0ahUKEwjs8Yj1tYjcAhVEIZAKHejMAAQQ6tEBCCooBDAA

Desweiteren zu empfehlen:

Der Trollhätte-Kanal: https://de.wikipedia.org/wiki/Trollh%C3%A4tte-Kanal

(hatte uns seinerzeit schwer beeindruckt).

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Wir sind seit 3 Jahren auf Radreise um die Welt und haben dafür bei der HanseMerkur eine Auslands-Krankenversicherung auf 5 Jahre abgeschlossen. Basic-Tarif mit 25 € Selbstbeteiligung je Versicherungsfall.

Wir zahlen 59 € pro Monat pro Person, und können die Versicherung sofort beenden, sobald wir wieder nach Deutschland zurückkehren. Es gibt also keine Verpflichtung, die vollen veranschlagten 5 Jahre zu zahlen.

Das wichtigste war für uns der Krankenrücktransport nach Deutschland. Und der ist in dieser Versicherung mit inbegriffen.

Unsere Erfahrungen bisher:

Alle Behandlungsfälle wurden von der HanseMerkur ohne Rückfragen oder Widerstände akzeptiert und der Rechnungsbetrag wurde uns nach Abzug der Selbstbeteiligung gut geschrieben. Es handelte sich immer um Ereignisse mit Behandlungskosten zwischen 50 € und 300 €.

Man muss die Original-Rechnungen und Mitteilungen der Mediziner an die HM senden und dann erfolgt wenig später die Gutschrift und man erhält eine Mitteilung mit der Berechnung der Leistungen.

Ab einer bestimmten Betragshöhe (500 €?) muss man sich im Vorfeld mit der HM über das weitere Vorgehen vor Ort abstimmen. Unter diesem Betrag streckt man alles vor und sammelt die Belege.

Lediglich Impfungen und Medizin für schon bestehende Krankheiten oder Leiden sind davon ausgenommen. Das steht aber auch so in den AGB.

Wir sind sehr zufrieden mit dieser Versicherung und können sie daher ohne Bedenken weiterempfehlen.

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Vielleicht hilft diese Info auf Wikipedia weiter:

https://en.wikipedia.org/wiki/Campagnolo#Timeline_.28Bicycle_Parts.29

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Nur Ärzte sind hier eine vertrauenswürdige Beratungsquelle. Und der Hausarzt wird Dich vermutlich direkt weiterschicken zum nächstgelegenen Tropenmediziner. Und dieser wird sehr genau erklären können, in welchen Fällen eine solche Impfung sinnvoll oder zwingend notwendig ist.

Er prüft auch Deinen Impfausweis (dieses kleine gelbe Buch) im Hinblick auf bisherige Impfungen.

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Vermutlich gehört er der buddhistischen Religion an. Versuche, herauszufinden, wie stark religiös er lebt. 

Und wenn Buddha ein Thema ist, dann findet Du vielleicht in einem dieser orientalisch-exotischen Kleinlädchen jeder größeren Stadt einen kleinen Buddha, Klangschalen, einen Ständer für Räucherstäbchen, ausgefallene Kerzen, einen besonderer Tee, usw. 

Meditation, Ruhe und Zeit für den Anderen spielen im Buddhismus eine wichtige Rolle. Daraus lassen sich ebenfalls passende Geschenke finden.

Wenn Buddhismus kein Thema ist: Thais sind sehr zurückhaltend und ruhig, lieben die Harmonie und nehmen sich viel Zeit für den Anderen. Eine Einladung zu einer gemeinsamen Unternehmung wäre auch eine Idee.

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Wetter: ist sicher sinnvoll, den Wetterbericht zu checken, damit Ihr wisst, was auf Euch zukommt. Wenn Niederschlag gemeldet ist, würde ich ein Zelt oder einen Unterstand organisieren.

Feuchtigkeit: ein Zelt hält die Feuchtigkeit ab, die spätestens in den frühen Morgenstunden Euch samt der Schlafsäcke benetzten wird. Dann könnte es ziemlich kalt werden im Schlafsack, weil mit zunehmender Nässe die Isolierwirkung drastisch reduziert ist.

Schlafplatz: stellt sicher, dass Ihr dort auch tatsächlich übernachten dürft. Nicht dass der Förster Euch nachts auffordert, den Platz zu verlassen.

Feuer: auch hierfür vorab checken, ob es erlaubt ist und unter welchen Bedingungen. Organisiert Euch vorab trockenes Holz und informiert Euch, wie man ein Feuer macht, wenn Ihr das noch nie gemacht habt. Nasses Holz qualmt Euch sonst so dermaßen zu, dass Ihr den Spaß an der Sache verliert. Achtet auf die Windrichtung mit dem Schlafplatz am Feuer. Bei starkem Wind könnt Ihr das mit dem Feuer unter Umständen sogar vergessen.

Toilette: vorher abklären, ob in der Nähe sanitäre Anlagen existieren, die dann auch nachts zugänglich sind. Sonst (wie schon von Kollegen erwähnt): Spaten und verbuddeln.

Körperschutz: zieht Euch eine warme Mütze an über die Nacht. Der menschliche Körper verleirt einen großen Teil seiner Wärmeenegrie über den Kopf. Nehmt Reserve-Kleidung mit. Aber bitte keine Baumwollkleidung, sondern eher Kunstfaser (Fleecepullli, Sportunterwäsdche, Woll-Unterschäsche, usw.). Baumwolle entzieht dem Körper Wärme, wenn sie feucht oder nass ist. Das wird gefährlich.

Notfall: Organisiert Euch eine Notunterkunft, die Ihr des nachts ansteuern könnt, wenn irgend etwas schief geht. Informiert Freunde oder andere Euch bekannte Menschen, wo ihr seit und wie ihr erreichbar seid. Nehmt ruhig 2 Rettungsdecken mit (diese klein gefalteten beschichteten Folien). Man weiß nie...

Proviant: Thermoskanne mit heißem Tee, Energieriegel, usw. (ist ja schon thematisiert worden)

Gesundheit: Wenn Ihr dafür sorgt, dass Ihr nicht frieren müsst, ist gesundheitlich nichts zu befürchten. Aber Ihr müsst eben auch zum richtigen Zeitpunkt eine solche Aktion abbrechen können, wenn es einem von Euch tatsächlich zu heikel wird. In welcher Beziehung auch immer.

Aufräumen: verlasst den Platz danach so, dass niemand erkennen kann, dass Ihr dagewesen seid. Also: Müll mitnehmen, Feuerstelle wieder aufräumen, usw. 

Viel Spaß! Wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

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Wir sind im letzten Jahr für 2 Monate mit unseren Reiserädern durch den Iran geradelt. Daher wissen wir ziemlich genau, wie die Menschen dort sind.

1. Religion: es herrscht ein sehr strenges islamisches Regime im Iran. Die Bevölkerung dagegen ist sehr aufgeschlossen, freundlich und in religiöser Hinsicht durchaus tolerant einer anderen Konfession gegenüber.

2. Die Gastfreundlichkeit der Menschen im Iran ist unschlagbar. (Und wir vergleichen hier die Menschen von insgesamt 26 Ländern, durch die wir auf unserer Reiserad-Weltreise seit 2,5 Jahren unterwegs waren.) Im Iran wirst Du sehr oft angesprochen, herzlich willkommen geheißen, bekommst kleine Dinge geschenkt, wenn Du auf dem Markt etwas kaufen möchtest oder wirst sogar eingeladen auf einen Kaffee, ein Dinner im Kreis der Familie oder sogar eine Übernachtung in deren Wohnung.

3. Die Kultur: insgesamt wird das Leben und die Kultur im Iran sehr stark durch die islamische Religion bestimmt. Frauen dürfen nicht unverhüllt in der Öffentlichkeit auftreten, Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen, Alkohol ist im ganzen Land tabu, Frauen verhalten sich stets sehr zurückhaltend, es herrschen viele weitere strenge Regeln.

Demgegenüber wünscht sich das Volk mehr Freiheit, will so leben wie wir im freien Westen und will genauso ihren Spaß am Leben haben. Man wird erleben, dass hinter der privaten Wohnungstür unter Umständen die Frauen der Familie ihren Tschador ablegen, es werden Partys gefeiert und man bekommt sogar Alkohol angeboten (ist allerdings riskant, man darf sich nicht von der Polizei erwischen lassen).

4. Die Aufsicht: Um jede Nachgiebigkeit im Keim zu ersticken, gibt es einen starke Durchdringung des öffentlichen Lebens durch polizeiliche Organe. Man wird als Ausländer sehr oft nach dem Pass gefragt und muss sich ausweisen. Es sind auch überall Aufsichtsbeamte in Zivil unter der Bevölkerung. Das ist nicht gefährlich oder bedrohlich, sondern dient der Sicherheit des Landes. So sieht es auch die Bevölkerung. Denn der Iran ist leider von einigen Staaten umgeben, von denen ein potentielles Risiko ausgeht.

5. Der Lebensstandard: Der Iran ist ein modernes, weit entwickeltes Land. Es gibt saubere sanitäre Anlegen, die Häuser und Wohnungen sind oft nach westlichem Stil eingerichtet, aber man findet auch alte persische Tradition: in einem großen Wohnzimmer (nennen wir es mal so) ohne Möbel sitzt man auf dem Teppichboden. Und zwar zum Essen, zur Unterhaltung und auch zum Schlafen. Beides wird man erleben, wenn man im Land unterwegs ist.

6. Die historische Herkunft der Iraner: Das ist ein heikles Thema. Die Iraner stammen genauso wie die Italiener und die Deutschen von den Ariern ab. Und damit ist für einen Iraner überhaupt nicht schlimm, dass in Deutschland im letzten Jahrhundert aus dem Rassismus und dem arischen Bewusstsein heraus motiviert ein fürchterliches Verbrechen an nichtarischen Menschen begangen wurde. Auch die politische Schlüsselfigur (A.H.) wird von einigen dort sehr verehrt und ist neben Angela Merkel und einigen deutschen Fußballstars die bekannteste Persönlichkeit aus Deutschland. Da muss man im Rahmen mancher Unterhaltung aktiv gegensteuern und taktvoll das Bild gerade rücken.

7. Der Terrorismnus: Die Iraner sind sehr bedrückt über das durchweg negative Image, das sie in der Welt haben. Bedingt durch die islamischen Terrorinitiativen und den Radikalismus und auch die Konflikte auf politischer Ebene mit anderen Ländern der Weltgemeinschaft ist die Berichterstattung in den Medien sehr einseitig und suggeriert einem Außenstehenden zwangsläufig, dass der Iran und seine Bevölkerung sehr gefährlich seien. Doch es sind durch die Bank freundliche, friedliche Menschen.

Weitere Eindrücke und Informationen kannst Du sicher unserem Reisebericht und den Fotos entnehmen, die wir auf unserer Website veröffentlicht haben: 

http://www.fahrrad-abenteuer-reisen.de/iran-2016/

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Revolut ist relativ neu und noch unbekannt. Soll aber nichts heißen.

Wir nutzen Online-Banking bei Comdirect und heben per Kreditkarte (von deutscher Seite gebührenfrei) im Ausland Geld ab. Allerdings zahlt Comdirect seit 2 Jahren nicht mehr die im Ausland entstehenden Gebühren.

Wenn man sich im Ausland aber über die Gebührensätze der verschiedenen Banken informiert, kann man auch diese Kosten klein halten.

Generell bleibt einem bei der Nutzung der ATMs jedoch der Kursverlust erspart (den man bei Wechselstuben immer zu zahlen hat, egal ob am Flughafen oder in der Stadt).

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Meine Tipps:

die Bretagne in Frankreich (urige Dörfer, traumhafte Küste)

das Loiretal in Frankreich (viele Schlösser)

die Provence (schöne Bergdörfer, ist allerdings recht hügelig)

Albanien grenzt zwar nicht an Deutschland, ist aber dafür ein exotisches Erlebnis (kaum Autoverkehr, kulturell sehr exotisch, sehr preiswert, aber auch sehr basic)

Dänemark hat wunderschöne Biwakplätze in der Natur und es gibt ein privates (preiswertes) Übernachtungsnetzwerk für nicht motorisierte Reisende (Broschüre in den Touristinfos).

Vielleicht findest Du auf unserer Seite (www.fahrrad-abenteuer-reisen.de) noch weitere Anregungen. Wir haben dort über alle unsere Radreisen geschrieben.

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