Akku oder (Naben)dynamo?

Da ich faul bin, habe ich einen Nabendynamo am Rad - da muß ich mich nämlich "nie mehr" drum kümmern, egal wie lange ich unterwegs bin (Akku laden, am Ziel mitnehmen usw.).

Für den Straßenverkehr gibts zwei Anforderungen:

  • Stadtverkehr mit Straßenbeleuchtung - es reicht ein B&M LYT mit 25 Lux, damit man gesehen wird und wenigstens selber ein bißchen sieht (Leuchtfeld wie früher ein Halogen, nur deutlich heller)
  • Auch unbeleuchtete Straßen: B&M Cyo2 mit 80 Lux; da sieht man dann auch selber etwas.

Da ich das Licht immer anlasse (auch tagsüber); brauche ich auch keine Sensoren o.ä, die einfachste Ausführung reicht.

Im Gelände muß der Scheinwerfer auch "nach oben" leuchten um z.B. Äste zu sehen; diese sind jedoch für den Straßenverkehr nicht zugelassen; sie blenden zu stark.

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Der Umstieg auf einen LED-Scheinwerfer ist eine sehr gute Idee; die alten Halogenfunzeln gehen im hellen Lichtermehr heute gnadenlos unter. Für die Stadt reicht z.B. ein B& M LYT völlig aus; damit wird man gesehen.

Prüfe aber mal, ob die Kabel richtig angeschlossen sind; ich könnte mir vorstellen, daß es mit dem Masseanschluß am Rahmen zu seltsamen Effekten kommen kann.

Die Leistung des Nabendynamos reicht auf jeden Fall für zwei Lichtquellen aus; sofern der in Ordnung ist.

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Es könnte höchstens die Gelegenheitsdiebe abhalten, sich ein Rad für den Nachhauseweg "zu borgen"; da das Risiko, daß die Polizeit sie anhält höher ist.

Profidiebe interessiert das nicht; die haben dann halt einen mit oder laden es nach 20 m wegschiebens in den Sprinter.

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Auch wenn es heute ständig propagiert wird - Radfahrern gehört nicht zu den gefährlichen Tätigkeiten, wo ohne Schutzausrüstung nix mehr geht.

Es sind jeden Tag tausende Postboten auf dem Rad unterwegs, ich habe wirklich noch nie gehört, daß da etwas passiert sind.

Da halte ich den Dienst mit Auto und ständigem ein- und aussteigen für gefährlicher.

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  1. die meisten Radfahrer fahren nicht asozial; der Anzeil der Chaoten entspricht exakt dem Anteil der Chaoten in der Bevölkerung und die benehmen sich immer so, egal, was sie gerade machen (Auto fahren, Rad fahren, Motorrad fahren, zu Fuß gehen usw). Natürlich kann (uns sollte) man auftretendes Fehlverhalten dieser Art polizeilich ahnden.
  2. Die Chaoten ändern Ihr Verhalten beim radfahrern nicht, weil sie jetzt mit Helm fahren müssen, evtl. fühlen sie sich dann sogar noch "unverwundbarer" und drehen noch mehr auf...
  3. Bei Einführung des Fahradverbotes ohne Helm verzichten viele aufs Radfahren und steigen auf andere Verkehrsträger um - im Zeitalter des Klimawandels und verstopfter Innenstädte keine gute Idee
  4. Es wird niemand davon abgehalten, einen Helm beim Radfahrern aufzusetzen; wer ohne Helm fährt, gefährdet niemanden dadurch

Um die Unfall- und Verletzenzahlen beim Radfahren WIRKLICH zu senken, wären andere Maßnahmen dringend notwendig z.b. (nicht vollständig):

  • Bau echter Radwege, anstelle Ausweisung schmaler blaßrosa Rumpelstreifchen auf GEHwegen per Blauschild als sog. "Radweg" mit erhöhter Unfallgefahr
  • Aufklärung der Radfahrer über die Gefahr des GEHweg- und Geisterradelns und verstärkte Ahndung dieses Fehlverhaltens durch die Polizei.
  • Aufklärgung der Autofahrer, daß Radfahrer mindestens einen Meter Abstand zu längs geparkten Autos halten müssen, egal, ob und wo weiße Markierungen auf der Fahrbahn sind.
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Also das kann gehen, wenn der Abstand zwischen den einzelnen Zahnrädern gleich ist; dann "fehlen" halt der erste oder der letzte Gang (man sollte dann den Anschlag der Schaltung anpassen).

Ich habe es mal mit einem Rad gemacht, um für die Spikesreifen ein eigenes Laufrad zu haben und nicht die Reifen wechseln zu müssen und das Laufrad mit "falschem "Ritzelpaket noch rumliegen hatte.

Gibt es seltsame Geräusche (schleifen, klickern usw.) solltest Du es lassen, der Verschleiß ist dann sehr hoch.

Alternativ kannst Du das hintere Ritzelpaket auf ein pasendes wechseln

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Wie hier schon geschrieben, können das die Pedale oder das Tretlager sein; die Kugellager darin halben nicht ewig und sind irgendwann verschlissen (je schlechtere Qualität, desto früher).

Nicht falsch verstehen, aber Da Du mit dem Begriff "WD40" nichts anfangen kannst, bleibt wohl nur der Weg zum Fahrradhändler.

Pedale sind nicht so teuer.

P:S: "WD40" ist ein dünnflüssiges Sprühöl, mit dem man z.B. festsitzende Lager wieder gängig bekommen kann.

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ach nein passiert eben bei schlecht übersehbaren straßen

Die oftmals Hauptschuldigen wurden noch nicht genannt: Die Verkehrtplaner, die so einen Mist planen - sie zwingen Radfahrer enge Streifchen auf GEHwegen zu benutzen und so gibts halt keine Möglichkeit zum Ausweichen. Der Streit eskaliert dann halt immer zwischen den Beteiligten vor Ort.

Als Autofahrer hat man da auch mit gutem Willen verloren; oft kann man erst in die Straße hineingucken, ob etwas kommt, wenn das Auto (Motorhaube) schon den ganzen sog. "Radweg" einnimmt. Es werden halt zu "Radwegen" keine Sichtbeziehungen /-dreiecke eingeplant, da diese wie GEHwege geplant werden. Mit Fußgängern gibts das Problem so nicht, tastet man sich vorsichtig rein, können Fußgänger und Autofahrer problemlos und sicher agieren. Radfahrer sind dafür zu schnell (15 km/h reichen).

Selbst, wenn man ein bißchen auf den "Radweg" blicken kann, reicht es oft nicht, da man vorfahren muß, um in die Fahrbahn zu blicken (gerne stehen da noch längsparkende Autos) und bis man weiterfahren kann, versperrt man mit dem Kofferraum halt den "Radweg".

Juristisch muß man natürlich die Vorfahrt der Radfahrer beachten, steht man jedoch länger am Fahrbahnrand und ein Radfahrer naht, muß man nicht mehr zurücksetzen.

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Zuerst mehrere Tage mehrfach mit WD40 / Caramba / Balistol u.ä. einweichen.

Dann einen passenden, qualitativ guten Schraubenschlüssel mit einem Eisenrohr auf mindestens doppelte Länge verlängern und dann heißt es hopp oder topp (ab oder kaputt)...

Bei mir gings gut; ich konnte hinterher sehen, daß der Rostlöscher das komplette Gewinde erreicht hatte; trotzdem brauchte ich sehr viel Kraft!

Viel Glück!

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Einzelmaßnahmen bringen gar nichts; nicht jeder Weg kann sinnvoll komplett mit dem Rad zurückgelegt werden (wenn auch wesentlich mehr, als man denkt).

Um den Autoverkehr zu vermindern braucht man ein Bündel von Maßnahmen; Radwege sind nur ein kleiner Teil davon.

Zur Coronazeit war das aber durchaus sinnvoll.

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"Das hängt davon ab", mit dem Fahrrad ist man komplett unabhängig und schnell aber es kann z.B. geklaut werden (gerade in Studistädten sehr verbreitet).

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Es gibt zwei Arten von Radwegen: "benutzungspflichtige" und "sonstige" Radwege

Für die Benutzungspflicht muß der Radweg mit den bekannten blauen Schildern gekennzeichnet sein und dann gilt ein Verbot, ganz normal die Fahrbahn zu benutzen. Ausnahme: Die Konstruktion ist nicht benutzbar (Mülltonnen, Glasscherben, grobe Baumängel usw.). Dann ist auf der Fahrbahn zu fahren.

Gibt es nur auf einer Seite einen Radweg, wird (zu) oft das gefährliche "Linksfahren" angeordnet, d.h. das blaue Schild steht auf der linken Seite der Straße. Dann muß mal gegen die allgemeine Richtung fahren und den Radweg benutzen.

Stehen keine blauen Schilder an den Radwgen, sind es "sonstige" Radwege, die man benutzen darf, aber nicht muß.

Was aber immer verboten ist: Links fahren d.h. gegen die Richtung. Ausnahmen gelten nur, wenn es explizit ausgeschildert ist, d.h. man darf nur den rechten Radweg (oder gleich die Fahrbahn) nehmen.

Grund: Das Linksfahren ist saugefährlich, niemand rechnet mit Radfahrern aus der falschen Richtung beim Abbiegen, Aus- und Einfahren in Einfahten, Supermärkte usw. Da passieren immer wieder schwere Unfälle.

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Es gibt eine entsprechende Kategorie "Leichtmofa", darunter fielen bisher Fahrräder, die mit einem Verbrenner ausgerüstet waren und im Motorbetrieb nur 20 km/h liefen.

Die hatten auch ein Kennzeichen.

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Das läßt sich einfach herausfinden:

Tauscht die Räder umd meßt die Zeit...

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Es gab im Mittelalter kein soziales Netz, d.h. wenn die Frauen nicht gearbeitet haben, mußten sie uns ihre Kinder (ver-)hungern. Das Wissen über den Zyklus und empfängnisbereite Tage war im gemeinen Volk nicht vorhanden.

Das Ergebnis waren viele Schwangerschaften; die Methoden abzutreiben oder die Kinder "loszuwerden" wurden hier ja schon beschrieben...

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Bis 1980 war das inbegriffen und wurde dann abgeschafft.

Als Überlegung gegen den Verkehrsinfarkt und Klimawandel wäre es praktisch, eine Lösung zu schaffen, daß Autofahrten durch Motorrad-/Rollerfahrten ersetzt werden (Platz, Verbrauch usw.).

Mit den 45 km/h Kisten ist eine Überlandfahrt nicht auf jeder Straße empfehlenswert; da würde eine Anhebung (60 km/h?) auch im Stadtverkehr für Entspannung sorgen.

Auf jeden Fall sollten ein paar Fahrstunden auf einer 125er notwendig sein oder eine Speerfrist nach Füherscheinerhalt, dann hat man genug Erfahrung, um die Gefahren selber abschätzen zu können.

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Bitte mache Dir eines klar: Radfahren im Straßenverkehrsalltag muß man lernen! (Wie agieren die andren Verkehrsteilnehmer, was ist wirklich gefährlich, was regt andere auf usw.).

Übe das Fahren am besten am Sonntag in ruhigen Wohnstraßen und steigere Dich langsam an den Berufsverkehrswahnsinn auf der Hauptstraße ran.

  • Halte etwas Abstand 80-100 cm vom rechten Lenkerende zum Bordstein. Lt. diversen Gerichtsurteilen muß man das tun; es verhindert vor allem ein Engüberholen und wenn doch, hat man noch Platz zum Ausweichen.
  • Das gilt besonders bei längsparkenden Autos, Türen werden gerne "spontan" vor allem ohne zu gucken geöffnet.
  • Kein halbwegs normaler Autofahrer wird einen Radfahrer von hinten einfach rammen - er sieht ihn durch die Windschutzscheibe.
  • Kann ein Autofahrer nicht sofort überholen, fahre einfach weiter; Autos gehen nicht kaputt, wenn sie mal für 10 Sekunden (mehr sind es fast nie), mit 20 km/h fahren.
  • Übe das starke Bremsen des Rades, auf typischen Hochbordradwegen braucht man das häufig (Abbiegeunfälle)
  • Rechne auf Hochboardradwegen nicht damit, daß man Dich sieht (Abbieger, Grundstückseinmündungen usw.). Das gilt ganz extrem beim "Linksfahren".
  • Fahre berechenbar (nicht auf GEHwegen, gegen die Fahrtrichtung

Viel Spaß beim Radfahren; nimm Dir einfach etwas Zeit.

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Gut

Elektroräder eröffnen neue Möglichkeiten, z.B. längere Arbeitswege komfortabel fahren, schwere Lasten transportieren usw.

Und jede Autofahrt, die stattdessen mit dem E-Rad gefahren wird, ist ein Gewinn!

Natürlich gibts Auswüchse, wenn z.B. langjährige Fahradabstinenzler sich ein Pedelec kaufen und damit rein gar nicht klarkommen oder Leute dank Motor Geschwindigkeiten fahren, die sie nicht mehr im Griff haben.

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Vermutlich keines von den dreien.

Ich besitze Nummer zwei uns es rostet gerne und sieht daher nicht gut aus, sofern man nix macht (als Oldifahrer habe ich immer was gegen Rost im Haus). Es fährt, es bremst, es schaltet; der Rahmen hält; aber alle blanken Teile fröhnen halt ausgiebig dem Rost. Mein Standardrad ist 12 Jahre alt, steht ständig draußen, wird naß und da rostet fast gar nix.

Die drei sind nach dem Motto: Besser schlecht gefahren als gut gelaufen; wir benutzen es nur ein paar Wochen im Jahr auf und um Campingplätzen für Kurzstrecken.

Überlege Dir bitte, was Du mit dem Rad fahren willst (tägliche Pendlerstrecken mit Zuganteil?, nur dreimal im Jahr von der Autowerkstatt nach Hause und zurück).

Am besten fährst Du zum Fahrradhändler und siehst Dir die Räder an, klappst sie mal zusammen und auseinander und läßt Dich beraten. Teuerer als EUR 250 wird auf jeden Fall!

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