Rohstoffe werden in der Regel in US-Dollar gehandelt. Entsprechend sind Wechselkursschwankungen ein erheblicher Faktor. Die von dir genannten Faktoren wirken sich indirekt über die Nachfrage nach den Rohstoffen aus. Je nach konjunktureller Lage werden Rohstoffe mal mehr und mal weniger nachgefragt. Auch das Angebot spielt eine Rolle, da Fördermengen/Ertragslagen der Rohstoffe variieren. Im Rohstoffhandel ist man auf das wohlwollen von Mutter Natur angewiesen. Inflation im klassischen Sinne hat nur sehr indirekte Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt. Während sich der Rohstoffmarkt am Beginn der Supply Chain befindet, wirkt sich die klassische Inflation eher am anderen Ende der Supply Chain aus. Rohstoffmärkte sind in aller Regel internationale Märkte, Inflation ist ein binnenwirtschaftliches Problem.

...zur Antwort

Wenn du kein Bock hast, mach es nicht? Schapp dir dein Zeugnis und ziehe von dannen. Als Rechtfertigung: Den anderen ist es ja offensichtlich auch egal.

...zur Antwort

Der Blick auf den Begriff "Vermögen" ist in der medialen Welt immer ziemlich oberflächlich und undifferenziert.

Zu erst einmal muss man verstehen, was Vermögen ist, wie es ensteht, wie es sich vermehrt und wie es sich verteilt.

  • Vermögen ist nicht verkonsumiertes und nicht zu verkonsumierendes Einkommen (bspw. zweckgebundene Rücklagen für das Alter)
  • Vermögen entsteht als Einkommen durch Wertschöpfung. Es gibt nicht nur Einkommen aus eigener Erwerbstätigkeit, sondern auch Einkommen aus Kapitalerträgen. Ein Kapitalertrag ist Einkommen, dass durch fremde Erwerbstätigkeit geschöpft wird.
  • Vermögen wächst, wenn ich meine Einkommen maximiere und möglichst wenig verkonsumiere
  • Vermögen verteilt sich durch Erbschaften, (Finanz-)Spekulationen, Glücksspiel und Konsorten.

Persönlich finde ich es kritisch, Vermögen per se zu verteufeln. Spätestens mit der Durchsetzung des Kapitalismus unseres Zeitgeistes, dem Finanzkapitalismus, treten erhebliche gesellschaftliche Problemstellungen auf. Seit dem Beginn dieser Zeitrechnung wird die Vermögensbildung schon dadurch beeinflusst, dass die geschöpften Einkommen in Unternehmen ungerecht verteilt werden.

Grundsätzlich ist es völlig normal, dass der Kapitalist von der Wertschöpfung der Arbeitnehmer profitiert (Kapitalerträge). Von der Nachkriegszeit bis zum neuen Jahrtausend haben Unternehmen große Gewinne erwirtschaftet und trotzdem Löhne mit hoher Kaufkraft gezahlt. Beide Seiten haben vom Wachstum profitiert. Da hat es niemanden interessiert, dass die Aldibrüder Milliardäre wurden, weil es keinen Effekt auf die Normalsterblichen hatte.

In den nuller Jahren kam dann irgendwann der Trend der Kostensenkung auf, insbesondere bei Personal- und Beschaffungsausgaben. Indem man dem Personal das Einkommen nimmt, maximiert man die Einkommen der Kapitalisten. Man nimmt dem Arbeitnehmer also die Möglichkeit zur Vermögensbildung und der Kapitalist maximiert sein Einkommen und somit sein Vermögen. Bis zur Finanzkrise war man froh, wenn man jährlich Gewinne erzielt hat, egal ob das Mal ein paar Punkte mehr oder weniger waren. Mit der Finanzkrise und bis zum heutigen Tage ist der Druck der Anleger dermaßen gewachsen, dass ein weniger an Gewinn gleich Weltuntergangsstimmung auslöst - die Rally des jährlichen Gewinnrekords hat begonne. Die Gewinnrekorde kann man jedoch nur dardurch erzielen, indem die Investitionen, Unternehmenskosten und somit auch die Löhne niedrig gehalten werden. Die Situation hat sich also dahingehend geändert, dass große Gewinne erwirtschaftet werden, jedoch nur noch Löhne mit geringer Kaufkrauft gezahlt werden.

Es gab mal eine Zeit, da haben die Gründerväter verstanden, dass der Unternehmenserfolg sich auch in den Löhnen äußern muss. Löhne sind nicht nur Kosten, sondern "der" Motor jeder Volkswirtschaft und Grundlage der Vermögensbildung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber begegnen sich auf der gleichen Ebene - der eine hat die Idee und das Geld und der andere hat das Geschick, die Expertise und die Zeit, die Idee umzusetzen.

...zur Antwort
Nein

Man kann Elon Musk mit kaum einem anderen Großindustriellen vergleichen. Bei Elon Musk dringt der Pioniergeist deutlich stärker zum Vorschein, als bei allen anderen. Elon Musk investiert risikoreich, um technischen Fortschritt zu erzielen und Visionen zu verwirklichen. Das da der eine oder andere Obolus bei rum kommt, ist eher Nebensache. Alle anderen Investieren risikoarm, um damit hauptsächlich Kapitalerträge zu erwirtschaften.

...zur Antwort
Find ich nicht schön

Wer AfD wählt, verfolgt mit Sicherheit keine Progressivität. AfD ist eine Rückschrittspartei.

Es wird niemals wieder eine Zeit geben, wo die Hausfrau die Kinder behütet und der Mann das Auto, das Haus und den jährlichen Italienurlaub mit dem Auto allein finanziert.

...zur Antwort
  • Deutschland hat nicht einmal 86 Millionen Einwohner, es sind 83,3 Millionen
  • Deutschland hat vor allem keine 83,3 Millionen Wahlberechtigten
  • Von den schätzungsweisen 64,9 Millionen Wahlberechtigten haben in Deutschland 64,78% ihr Recht wahrgenommen
  • Von den 42 Millionen deutschen Stimmen sind 15,9% an die AfD gegangen, das entspricht etwa 6,7 Millionen.
...zur Antwort

Mein Tipp: Kauf dir ein Flugticket und überprüf diese und all deine anderen "alternativen" Wahrheiten einmal mit eigenen Augen.

Man muss auch mal aus seinem Trott ausbrechen und physisch mehr erleben, als immer den gleichen Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und nach Hause. Und nein, 2 Wochen Strandurlaub erweitert den Horizont ebenfalls nicht.

...zur Antwort

Den Zinszahlungen von 40 Milliarden Euro im Jahr, stehen 1 Billion Euro jährlicher Staatseinnahmen gegenüber. Das bedeutet, dass wir 0,4% unseres Bundesetats für Zinszahlungen aufwenden müssen. Wir sind multiple Dimensionen davon entfernt, zahlungsunfähig zu werden.

Der Grundwert einer Währung entsteht durch die Annerkennung zum staatlichen Zahlungsmittel (bspw. zur Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber staatlichen Institutionen). Beim Euro erstreckt sich dieses Versprechen über mehrere Nationen, der sogenannten Euro-Währungsunion. Der Devisenwert entsteht durch externe Nachfrage an unserer Währung. Da Europa große Mengen Güter mit internationaler Nachfrage produziert, wird der Euro stets auf dem Devisenmarkt nachgefragt. Der Devisenwert ist weniger für die Binnenwirtschaft, als viel mehr für die Außenwirtschaft von Relevanz.

Weiterhin hat die Geldmenge in einem System per se keinen Effekt auf die Staatsfinanzierung.

...zur Antwort

Politik ist schwere Kost. Selbst einfachste Sachverhalte sind komplex und hängen interdisziplinär zusammen. Daher muss man sehr viel Zeit in dieses "Hobby" investieren, um ansatzweise verstehen zu können, warum Veränderungen viel Zeit brauchen, um erarbeitet und noch mehr Zeit brauchen, bis die Veränderungen implementiert und noch viel mehr Zeit brauchen, um spürbar zu werden.

Es ist niemals möglich, sämtliche zukünftigen politischen Folgen von einzelnen Entscheidungen aus der Gegenwart vorauszusehen. Mit der Erfahrung kann man jedoch immer mehr zukünftig mögliche Folgen schlüssig herleiten.

...zur Antwort

Cetirizin ist ein Antihistaminikum und kein Antimykotikum. Cetirizin macht nur Sinn, wenn deine Beschwerden auf einer allergischen Reaktion beruhen.

Grundsätzlich fehlen allerdings Informationen von dir. Gehst du davon aus, dass du gegen das Antimykotikum eine allergische Hautreaktion hast? Hast du einen Hautpilz behandelt?

...zur Antwort
Völlig Legitim

Focus Online hat in ihrer Berichterstattung schon seit geraumer Zeit erheblich an Qualität verloren und sticht eigentlich nur noch durch destruktive Kritik und Hetze hervor.

Seit Anbeginn der Zeitrechnung war es schon so, dass politiknahe Schnittstellenpositionen aus den eigenen Reihen bestückt werden. Das sind sogenannte politische Beamte. Funktionärsposten von Behörden die beispielsweise dem BMF unterstehen, werden demnach eher FDP-nah besetzt. Während der Merkelregierung wurden entsprechende Positionen hauptsächlich CDU-nahen Personen vermacht. Es hat auch einen Sinn, dass das so passiert.

Man kann sich leider nur durch eine gewisse Medienkompetenz und der Fähigkeit zur Hinterfragung vor solchen Berichten, die keinerlei Mehrwert bieten und eher den eigenen Verstand vernebeln, schützen.

...zur Antwort

Gratulation. Du bist jemand, der dahingehend konditioniert wurde, dass ein Anzug irgendeine Bedeutung hat.

Ich selbst hatte damals auch schon mit Dinosauriern zu tun, die die Geschäftsbeziehungen unterbunden haben, weil der Gegenüber kein Anzug an hatte. Mit solchen Leuten will ich gar keine Geschäfte machen.

...zur Antwort

Es fehlen die Befähigungen, Emotionen textlich darzustellen und leserlich verstanden zu werden. Ein Smiley stellt eine Art Prüfziffer dar, anhand dessen man in der Lage ist, dem Text den richtigen "Leseton" zuzuordnen.

...zur Antwort