Ich halte "Überproduktion von / an Waffen" für möglich, keinesfalls aber "aus Waffen"!

Nebenbei: Das "das" nach dem Komma ist ein Relativpronomen, also nur 1 "s"!

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Beide, wenn ja warum?

Beides ist richtig. Der Hauptsatz lautet ja...

Dieses Stilmittel wird häufig in Sätzen gefunden.

Wenn du nun Sätzen durch einen Relativsatz attribuierst, steht dieser normalerweise direkt nach dem Substantiv (wie in Beispiel 1). Allerdings kann man manchmal Satzteile - wie hier den Relativsatz - auch "ausklammern", wie man sagt. D.h., man verschiebt sie ans Ende des Satzes. Das geht bei Relativsätzen so weit, dass diese sogar vom zugehörigem Substantiv "weggerissen" werden können.

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Spracherwerb erfolgt immer ungesteuert, d.h. es ist kein Lehrer vorhanden. Man bekommt - etwas salopp gesagt - die Sprache einfach so mit, quasi "learning by doing". Prototypisch ist hier der (Mutter-)Spracherwerb von Kindern. Aber auch als Erwachsener kann man eine Sprache erwerben, z.B. wenn man in ein anderes Land zieht und keinen Unterricht besucht, um die Sprache zu erlernen.

Das Gegenteil wäre der gesteuerte Sprachunterricht; dort (er)lernt man eine Sprache. Prototypisch wäre der Fremdsprachunterricht in der Schule.

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2. Perfekt

Im Mündlichen ganz klar das Perfekt. In meinem Dialekt - dem Bairischen - ist das Präteritum so gut wie ausgestorben.

Schriftlich sieht es natürlich anders aus, aber darum dreht sich deine Frage wohl nicht...

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Ich wüsste jetzt auf die Schnelle leider keinen eigenen Fachterminus, der nur die von dir genannte Tempus-Änderung beschreibt, sorry.

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Das erste Komma liegt schon daran, dass hier zwei flektierte Verben aufeinandertreffen. Das liegt daran, dass der Nebensatz (in dem das gebeugte Verb an letzter Stelle steht) dem Hauptsatz vorausgeht.

Das zweite Komma liegt ebenfalls am Aufeinandertreffen von (diesmal vorausgehendem) Hauptsatz und dem folgenden Nebensatz, der in diesem Fall ein Relativsatz ist.

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Zum Ersten solltest du dir einmal merken, dass "Wie bitte?" im Bairischen einfach nur "Ha?" heißt. Dann klingst du, auch wenn du etwas nicht verstehst, schonmal gleich wie ein 'Einheimischer'. ;)

Aber Spaß beiseite: Der bairische Dialekt kann für Leute aus dem Norden schon recht gewöhnungsbedürftig sein, aber ich denke, die allermeisten Bayern können auch auf 'Standarddeutsch' switchen, wenn es notwendig wird. Natürlich mit mehr oder weniger starkem Akzent und ein paar Wörtern, die vielleicht nicht überall verstanden werden. Aber da kann man sich dran gewöhnen. Und irgendwann versteht man dann auch den Dialekt.

So jedenfalls meine Erfahrung mit 'Zugroasten', und da waren sogar schon Amis, Schotten, Koreaner und Japaner dabei!

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Das heißt ja nichts anderes, als dass das Wort "Baum" und der entsprechende Gegenstand nichts miteinander zu tun haben, was erklären könnte, warum genau dieser Gegenstand genau diese Lautfolge "B-au-m" als Bezeichnung hat. Anders als bei Lautmalerei ist hier "Baum" völlig beliebig als Wort für den Gegenstand gewählt.

Trotzdem, oder gerade deswegen, muss jeder Sprecher der Sprache sich an diese Konvention, dass "Baum" gleich 🌲 ist, halten. Denn wenn jeder für sich selbst ein beliebiges Wort für den Gegenstand erfinden würde, und das mit allen möglichen Gegenständen machen würde, wäre es so als ob jeder Mensch eine eigene Sprache sprechen würde; und keine zwei Menschen könnten sich noch miteinander unterhalten.

Wie das aussehen würde beschreibt gut die Kurzgeschichte "Ein Tisch ist ein Tisch" von Peter Bichsel. Vielleicht findest du die irgendwo.

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Beides ist richtig, wenn ich auch die Version mit Apostroph schöner finde. Aber laut den geltenden Rechtschreibregeln darf das "es" auch ohne Apostroph an das vorhergehende Wort (abgekürzt) angeschlossen werden.

https://dict.leo.org/grammatik/deutsch/Rechtschreibung/Regeln/Interpunktion/Apostroph.xml?lang=de#id=4.1.7.11

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Interessant, da hab ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Das Wort kommt anscheinend tatsächlich von "wohl + Lust",

https://www.dwds.de/wb/Wollust#etymwb-1

Ich kann nur spekulieren, dass im Laufe der Zeit dieser Zusammenhang im Sprachverständnis der Leute verloren ging und das Wort ein gewisses Eigenleben - mitsamt eigener Aussprache - erlangt hat.

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Wenn sich "P/problematischste" auf ein Substantiv im Text bezieht, dann schreibt es auch mit voranstehendem Artikelwort klein. Z.B.:

  • Wir haben mehrere Kinder, das ist meiner Meinung nach das problematischste [Kind].

Ist das nicht der Fall, dann schreibt man groß. Z.B.:

  • In unserer Ehe ist meiner Meinung nach das Problematischste meine Promiskuität.
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Man könnte das Wort folglich auch im zweiten Satz schreiben; er wäre auch damit richtig. Warum man es weggelassen hat, weiß ich auch nicht.

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Viel geht - von der rein grammatischen Perspektive her - auch, allerdings will man ja aussagen, dass das vorhandene Wissen nicht ausreichte; darum halte ich die Vergleichsform des Wortes viel für angemessener, und die ist mehr (viel > mehr > am meisten).

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Der Satz

  • Wenn die Mitarbeiter genug über die Kultur ihrer Partner gewusst hätten, hätte die Zusammenarbeit gut funktioniert.

ist richtig. Allerdings ginge auch der erste Satz, wenn man das viel durch den Komparativ mehr ersetzt:

  • Wenn die Mitarbeiter mehr über die Kultur ihrer Partner gewusst hätten, hätte die Zusammenarbeit gut funktioniert.

Und bitte beachte, es muss heißen:

  • jemand weiß etwas über jemanden/etwas
  • die Kultur ihrer Partner
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