Attribute sind diejenigen Teile von Satzgliedern, die den Hauptbestandteil des Satzglieds (meist ein Substantiv) näher beschreiben. Prototypisch wären beispielsweise:

  • ein attributives Adjektiv: ein blaues Auto
  • oder ein Apposition: Hans Schuster, der Lehrer meiner Tochter, ist ein schlauer Mann.

Im ersten Bild sind die Attribute ja schon durch Fettschreibung markiert. Im zweiten musst du dann nur ähnliche Beispiele heraussuchen. Versuch es einfach, dann helfen dir die Leute hier auch gern weiter.

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Mein Englisch ist nicht das "yellow from the egg", deshalb meine Frage an dich:

Heißt "disinformation" soviel wie "Desinformation" und "misinformation" soviel wie "Falschinformation"?

Dann wäre da ein Bedeutungsunterschied für mich gegeben. "Desinformation" bedeutet für mich, dass jemand gezielt falsch Informationen streut, um Leute zu täuschen.

"Falschinformation" ist nicht unbedingt gezielt, sondern kann auch zufälliger-/leichtsinnigerweise auftauchen, z.B. weil sich Leute bei der Informationenbeschaffung vertun, also etwa aus Dusseligkeit in der falschen Tabelle nachsehen.

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Heutzutage sind Nachnamen sicherlich ein Symbol. Aber NAchnamen sind ja oft aus "Eigenschaften" einer Person hervorgegangen, Z.B. der Name Müller; dieser stammt ja von der Berufdbezeichnung ab. Insofern könnte man vll. argumentieren, dass etwas Ikonisches darin steckt. Vll. hat man den Leuten früher ihren Beruf eher angesehen. ;) Ist jetzt aber nur so auf die Schnelle hinüberlegt...

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"Entlassen" besteht aus 2 Teilen: dem Verb "lassen" und der nichttrennbaren Vorsilbe (dem Präfix) "ent-". Wörter, die ein solch nichttrennbares Präfix haben, bekommen im Partizip II KEINE weitere Vorsilbe (also kein "ge-")! Der Rest der Partizipbildung hängt vom verbalen Bestandteil ab.

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Soweit ich weiß, unterscheidet es sich von Bundesland zu Bundesland, ob man von Anfang an auf Lehramt studieren muss oder erst seinen Bachelor in Germanistik machen und dann einen Pädagogik- (Oder -was-auch-immer-) Master draufsatteln muss. Am besten, du fragst bei deiner Studienberatung nach.

P.S.: In ersterem Fall ist es auch kein Problem, parallel auf Bachelor/Master und Lehramt zu studieren. Der Mehraufwand hält sich in Grenzen, da viele Kurse natürlich gegenseitig angerechnet werden können. Und im 3. Semester ist es auch noch nicht zu spät, damit anzufangen - aber auch da hilft die Studienberatung weiter.

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Ich vermute, es liegt daran, dass sich bei den meisten schwachen Verben der Imperativ sowohl mit als auch ohne abschließendes -e bilden lässt; und irgendwie nimmt die Verwendung mit diesem -e zu, so mein Gefühl. Und das überträgt sich auf starke Verben: Man versucht, auch dort ein -e anzuhängen, und merkt, dass beispielsweise "Liese!" sich falsch anhört, also versucht man's mit "Lese!".

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Nominalisierte oder auch substantivierte Wörter sind solche Wörter, die eigentlich zu einer anderen (kleinzuschreibenden) Wortart gehören, aber im Satz wie ein Substantiv verwendet werden. Beispiele wären:

blau (Adjektiv): Das Blau des Himmels ist so schön.

lesen (Verb): Beim Lesen werde ich immer so schnell müde.

du (Pronomen): Jemandem das Du anbieten.

etc.

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Diese Rheinische Verlaufsform ist noch nicht wirklich im Standard verankert, und somit äußern sich auch die aktuellen Rechtschreibregeln nicht explizit dazu. Was man feststellen kann, ist, dass die Schreiber-Gemeinschaft sowohl groß- als auch kleinschreibt. Beides kann man nachvollziehen. Die Großschreibung ist angelehnt an deutlicher substantivierte Fälle wie z.B. "Ich bin gerade beim Packen...". Die Kleinschreibung kann man begründen, wenn man die progressive Form als einfache Flexionsform in Paradigma des Verbs sieht, als nichts anderes als "ich gehe, ich ging, ich bin am gehen...".

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Das hängt wohl von der Uni ab, an der du studieren willst. Aber so ganz spontan fallen mir dazu ein, wenn du dich spezialisieren willst...

  • ein Master in Germanistik
  • ein Master in Computerlinguistik
  • ein Master in Allgemeiner Linguistik
  • ein Master in Digital Humanities

oder du versuchst, dein Spektrum zu erweitern, und gehst in eine ganz andere Richtung, machst z.B. einen MBA.

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"Viele" gehört zu einer Art von Wörtern, die meist kleingeschrieben werden, außer man will "den substantivischen Charakter besonders hervorheben". Ob du das willst, musst du natürlich selbst wissen - nötig ist das hier aber nicht; und unter uns: Ich fände das hier auch unschön.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Gross-oder-Kleinschreibung-von-ein-andere-viel-wenig

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Es gibt nur das Buch "Der (kleine) Hobbit"; das wurde nur auf 3 Filme gestreckt - wobei der dritte Hobbitfilm eher aus anderen Mittelerde-Geschichten zusammengeschustert wurde.

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"...hier steht es schwarz auf weiß..." ist richtigerweise mit Kommas vom Rest des Satzes abgetrennt, aber die anderen beiden Kommas sind nicht verpflichtend, deshalb werden sie eventuell als falsch angesehen.

Zu letzteren Kommas heißt es im offiziellen Regelwerk, dass dann etwas in Kommas eingeschlossen werden darf, wenn man es betonen / besonders hervorheben will - so, wie man es im Gesprochenen durch kurze Pausen machen würde.

https://dict.leo.org/grammatik/deutsch/Rechtschreibung/Regeln/Interpunktion/Komma/Zusatz.html?lang=de#id=Anchor-Durch-47857

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"Geliebten" ist ein substantiviertes Adjektiv und wird wie ein solches flektiert. Da es nach einem Artikelwort steht, das die Endung des bestimmten Artikels trägt ("deiner"), wird "geliebten" schwach dekliniert. Kurz gesagt bedeutet das, da es z.B. deiner geliebten Frau heißt (mit geliebten als Adjektiv), heißt es auch deiner Geliebten (mit Geliebten als Substantiv)!

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