Jesus hat seine Nachfolger nie dazu aufgerufen, ihren Glauben allein und unabhängig von anderen Christen zu leben.

Er sagte: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Johannes 13:35) Liebe kann man nicht als Einzelkämpfer ausleben, sondern in einer Gemeinschaft.

Außerdem betete Jesus für seine Nachfolger: „damit sie alle eins seien“ (Johannes 17:21). Die ersten Christen waren deshalb eng miteinander verbunden, versammelten sich regelmäßig und unterstützten sich gegenseitig. (Apostelgeschichte 2:42; Hebräer 10:24, 25)

Der Apostel Paulus verglich Christen mit einem Körper. Kein Körperteil kann unabhängig vom Rest funktionieren. (1. Korinther 12:12-27)

Natürlich sieht Jesus das Herz eines Menschen. Doch die Bibel zeigt deutlich: Christsein war nie als Einzelprojekt gedacht. Wer Jesus nachfolgen möchte, sollte den Wunsch haben, mit anderen wahren Christen Gemeinschaft zu pflegen, von ihnen zu lernen und gemeinsam Gott zu dienen.

Die eigentliche Frage ist daher nicht: „Brauche ich eine Gemeinschaft?“ Sondern: „Welche Gemeinschaft entspricht den Maßstäben, die Jesus und die Apostel in der Bibel beschrieben haben?“

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Tauffrage:

Hast du deine Sünden bereut, dich Jehova hingegeben und erkannt, dass dein Weg zur Rettung durch Jesus Christus führt?“

Die christliche Taufe ist weit mehr als nur ein religiöses Ritual. Sie ist das öffentliche Zeichen dafür, dass man sich Jehova Gott hingibt und von nun an nach seinem Willen leben möchte.

Jesus sagte: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir ständig nach.“ (Matthäus 16:24)

Wer sich taufen lässt, erklärt damit: Nicht mehr mein eigener Wille steht im Mittelpunkt, sondern Gottes Wille. Dazu gehört, Gott kennenzulernen, seinen Maßstäben zu folgen und sich von Verhaltensweisen zu trennen, die ihm missfallen.

Die Bibel sagt: „Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden.“ (Apostelgeschichte 3:19)

Deshalb reicht es nicht aus zu sagen: „Ich glaube an Gott.“ Echter Glaube zeigt sich auch im Lebenswandel. Wer Gott gefallen möchte, bemüht sich beispielsweise, seinen Körper nicht durch schädliche Gewohnheiten zu verunreinigen (2. Korinther 7:1), Frieden zu fördern statt Gewalt auszuüben (Jesaja 2:4; Matthäus 26:52) und die Ehe zu ehren (Matthäus 19:6).

Vor der Taufe werden deshalb wichtige biblische Lehren besprochen. Die Tauffragen helfen sicherzustellen, dass jemand versteht, was die Hingabe an Gott bedeutet und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Die Bibel sagt: „Wenn du Jehova, deinem Gott, ein Gelübde ablegst, sollst du nicht zögern, es zu erfüllen.“ (5. Mose 23:21)

Die Taufe ist daher eine ernste, aber auch wunderschöne Entscheidung: das Versprechen, Jehova nach bestem Gewissen zu dienen und den Fußstapfen Jesu trotz eigener Unvollkommenheit treu zu folgen. (1. Petrus 2:21)

Also nein eine Kindstaufe und Kirchensteuer sind nicht Jesus Fußstapfen

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Ich studiere die Bibel mit der JW Library App und bin sehr zufrieden damit.

Vorteile für mich:

Schnelle Suche nach Bibelversen, Themen und Stichwörtern , Verknüpfungen zu Hintergrundinformationen und Erklärungen, Notizen, Markierungen und Lesezeichen lassen sich einfach speichern , Audio-Bibeln zum Anhören, Videos und Veröffentlichungen ergänzen das Bibelstudium , Kostenlos und ohne Werbung , die Funktioniert auch offline nach dem Herunterladen der Inhalte

Besonders gefällt mir, dass ich Bibeltexte, Erklärungen und weitere Informationen direkt miteinander vergleichen kann. Das macht mein persönliches Bibelstudium einfacher und übersichtlicher.

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Die Beispiele mit Hautfarbe oder Haarfarbe betreffen eigentlich Mikroevolution, also Anpassungen innerhalb der menschlichen Art. Die Frage, ob Menschen in sonnenarmen Gebieten hellere Haut entwickelt haben, sagt noch nichts darüber aus, ob aus einer Art im Laufe der Zeit eine völlig andere Art entstanden ist. Das wäre die eigentliche Frage der Makroevolution. Deshalb sollte man beides nicht miteinander vermischen.

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2. Mose 33:20

„Du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.

Johannes 1:18

„Kein Mensch hat Gott jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busenplatz beim Vater ist, der hat ihn erklärt.“

1. Timotheus 6:16

Gott „wohnt in unzugänglichem Licht, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann“

Beispiele, wo Menschen fürchteten zu sterben, nachdem sie Gott oder einen Engel Gottes gesehen hatten

1. Mose 32:30

Jakob sagte: „Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben bewahrt.“

Richter 6:22, 23

Gideon sagte: „Ach, Souveräner Herr Jehova! Denn ich habe den Engel Jehovas von Angesicht zu Angesicht gesehen.“

Laut diesen Bibelversen kann niemand Gott sehen und leben, das bedeutet, "erschien" muss wohl anders gedeutet werden, sonst wären die angegeben Bibelvers nicht wahr und unser glaube eine lüge.

„Wenn die Bibel sagt „Gott erschien“ oder „jemand sah Gott in einer Vision“, dann ist das nicht mit einem direkten, körperlichen Sehen Gottes gleichzusetzen. Es ist eine offenbarte Darstellung Gottes, angepasst an das, was ein Mensch überhaupt erfassen kann.

Darum bleiben die Aussagen der Bibel konsistent: Gott selbst in seiner vollen Herrlichkeit bleibt unsichtbar, aber er kann sich auf verschiedene Weise offenbaren.

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Wenn Christen sich nicht auf die Bibel berufen sollen, worauf dann? Für einen Christen ist die Bibel die höchste Autorität in Glaubens- und Moralfragen.

Natürlich kann und sollte man auch andere Argumente anführen. Aber die Quelle meiner moralischen Überzeugungen bleibt die Bibel. Jesus selbst begründete seine Lehren immer wieder mit den Worten: „Es steht geschrieben.“

Rationale Argumente und die Bibel schließen sich nicht aus. Die Bibel prägt mein Gewissen, und vernünftige Argumente helfen mir, meine Überzeugungen anderen verständlich zu machen.

Wenn Ethik die Frage nach richtig und falsch ist, dann ist die Bibel gerade eine der ältesten und einflussreichsten Quellen ethischer Lehren. Zu sagen, Christen sollten sich in ethischen Debatten nicht auf die Bibel berufen, erscheint mir daher merkwürdig. Die Bibel enthält ja genau die moralischen Maßstäbe, über die in ethischen Debatten gesprochen wird.

Mich macht diese Aussage nachdenklich. Von einem christlichen Theologen würde ich eigentlich erwarten, dass er die Bibel als wichtige Autorität für ethische Fragen betrachtet. Wenn Christen sich in moralischen Debatten nicht mehr auf die Bibel berufen sollen, stellt sich die Frage, welche Rolle die Bibel überhaupt noch spielen soll.

Für mich zeigt das einen Unterschied zwischen akademischer Theologie und persönlichem Glauben. Theologie kann die Bibel wissenschaftlich untersuchen, ohne sie als Gottes Wort anzuerkennen. Christlicher Glaube dagegen nimmt die Bibel als Maßstab ernst. Deshalb halte ich es für problematisch, wenn die Bibel bei ethischen Fragen nur noch als private Inspirationsquelle betrachtet wird.

„Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.“ — Johannes 17:17

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Der Satz

„Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“

stammt nach dem Bericht des Evangelisten Johannes von Jesus selbst. Er steht in Das Evangelium nach Johannes und gehört zu den Worten, die Jesus am Abend vor seinem Tod zu seinen Jüngern sagte.

Der unmittelbare Zusammenhang lautet:

„Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Johannes 15:12, 13)

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Die Fleisch-Frage: Gottes Erlaubnis vs. Gottes Ideal

Wer als Christ vegan lebt, erntet oft ein Argument, das wie ein biblisches Totschlagargument wirkt: „Aber Gott hat Noah doch nach der Sintflut explizit erlaubt, Fleisch zu essen!“ In Genesis 9,3 sagt Gott schließlich ganz klar, dass alles, was sich regt und lebt, uns zur Nahrung dienen soll. Das ist ein unumstößlicher Fakt, an dem auch Jesus im Neuen Testament im Alltag nichts ändert – er selbst hat Fisch gegessen, Wunder mit der Vermehrung von Fischen gewirkt und als gläubiger Jude das Passahlamm gefeiert. Gott zwingt uns also definitiv nicht zur fleischlosen Ernährung, und Jesus bricht im historischen Kontext nicht mit dieser Erlaubnis. Doch wie gehen christliche Veganer mit diesem Fakt um? Wenn man tiefer in die Schrift eintaucht, liefert Jesus selbst im Neuen Testament den Schlüssel, wie wir solche Gesetze verstehen müssen. Als man ihn in Matthäus 19,8 fragt, warum Mose die Scheidung erlaubt hat, antwortet er: „Mose hat euch erlaubt, eure Frauen zu scheiden, wegen der Härte eures Herzens; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen.“ Jesus zeigt hier ein gewaltiges Prinzip: Nur weil Gott etwas in einer kaputten Welt erlaubt, ist es noch lange nicht sein eigentlicher Wille. Im ursprünglichen Schöpfungsplan im Garten Eden, bevor die Sünde und der Tod in die Welt kamen, war von Fleischkonsum nämlich überhaupt keine Rede; in Genesis 1,29 setzt Gott den Maßstab für die ideale Welt, in der ausschließlich Pflanzen und Früchte als Speise dienen – von Anfang an war es eben nicht so, dass Tiere sterben mussten. Auch der Blick nach vorn in das kommende Friedensreich zeigt, dass die Schöpfung laut Jesaja 11,6-7 genau zu diesem friedlichen Zustand zurückkehrt, in dem selbst der Löwe wieder Stroh frisst wie das Rind und kein Blut mehr fließt. Christliche Veganer argumentieren daher nicht gegen Gottes historische Erlaubnis, sondern sie orientieren sich an Jesu eigenem Maßstab, hinter die „Härte der Herzen“ zurückzublicken und Gottes höchstes, ewiges Ideal zu suchen. Sie versuchen, das ethische Prinzip des Paradieses und des kommenden Friedensreichs jetzt schon im Hier und Jetzt zu leben, was uns vor die spannende Frage stellt: Ist ein Zugeständnis, das Gott den Menschen wegen ihrer Unvollkommenheit gewährt hat, in Zeiten von moderner Massentierhaltung wirklich noch als Freibrief gedacht, oder fordert uns der Geist Christi nicht vielmehr dazu auf, der Härte unserer Herzen abzuschwören und nach dem schmerzlosen Ideal der Schöpfung zu streben?

Begleittext erstellt mit meinem Ki Assistenten Dietmar

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Matthäus 15:11:

„Nicht das, was in den Mund hineingeht, verunreinigt den Menschen, sondern das, was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.“

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Meinung des Tages: Diskussionen um Bas' Aussage im Fernsehen - Wie steht Ihr zum Durchschlängeln von Motorrädern im Stau?

(Bild mit KI erstellt)

Ein Fernsehauftritt von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sorgt derzeit für hitzige Diskussionen über die Regeln im deutschen Straßenverkehr.

Geständnis im Live-TV

In der ARD-Talkshow „Caren Miosga“ plauderte die Politikerin freimütig über ihr Hobby und gab zu, sich mit ihrer Harley-Davidson im Stau regelmäßig an Autoschlangen vorbeizuschlängeln. Auf den Einwand der Moderatorin, dass dies illegal sei, reagierte die Ministerin überrascht und rechtfertigte ihr Verhalten mit der drohenden Überhitzung der Maschine sowie der Notwendigkeit von Fahrtwind.

Klare rechtliche Regeln

Die deutsche Straßenverkehrsordnung (StVO) lässt in diesem Punkt allerdings keine Ausnahmen zu. Das sogenannte „Lane Filtering“ oder das Nutzen der Rettungsgasse ist für Zweiräder strikt verboten, da Autofahrer im Stau nicht mit durchfahrenden Motorrädern rechnen und plötzliche Lenkbewegungen schwere Unfälle verursachen können. Wie Auto Motor und Sport klarstellt, drohen bei Verstößen empfindliche Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote.

Debatte über Sinnhaftigkeit

In den sozialen Netzwerken hat die Aussage eine Debatte entfacht. Während viele Motorradfahrende das Problem der extremen Hitze unter der Schutzkleidung teilen und auf Regelungen in Nachbarländern wie Österreich verweisen, kritisieren andere den lockeren Umgang einer Spitzenpolitikerin mit geltendem Recht. Die Argumente reichen von praktischer Notwendigkeit bis hin zum Vorwurf mangelnder Vorbildfunktion.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das "Geständnis" von Bärbel Bas im Fernsehen?
  • Welche Erfahrungen habt Ihr als Autofahrer mit vorbeischlängelnden Zweirädern gemacht?
  • Sollte Deutschland das „Lane Filtering“ nach dem Vorbild anderer Länder legalisieren, um den Verkehrsfluss zu entlasten?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten und wünschen Euch einen guten Start in den Tag!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Lehne ich ab, es ist verboten und gefährlich.

Direkt neben mir ist beim durchschlängeln mal ein Motorradfahrer umgekippt und gegen das Nachbar Auto gefallen. Ist nix schlimmes passiert, aber die Situation war schon ein Schock und hat gedauert bis ich weiter zur Arbeit fahren konnte.

Die Unfallbeteiligten haben wesentlich länger gebraucht und die Autofahrer hinter uns haben sich bedankt....

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Die Bibel besteht ja nicht nur aus einem vers, also sollte man die Bibel nehmen und eine pro und Kontra Liste aufschreiben. Am Ende kommt man auf über 300 Bibel-stellen die Jesus als eine eigenständige Person klassifizieren und 75 die aus Jesus Gott machen wollen. Schaut man sich das nochmal genauer an, haben die unitarier Grammatik und Kontext klar auf ihrer Seite, während die trinitarier auf mein Herr und Gott Beharren.

Die Frage ist also nicht was sagt ein einzelner Vers aus, sondern was sagt die ganze heilige Schrift!

Mein Herr und mein Gott!: Wtl. „Der Herr von mir und der Gott [ho theós] von mir!“. Manche Bibelkommentatoren betrachten diese Worte als einen Ausruf des Erstaunens und sagen, Thomas habe sie zwar gegenüber Jesus geäußert, aber in Wirklichkeit an Gott, also Jesu Vater, gerichtet. Andere sind der Ansicht, der griechische Wortlaut könne nur so verstanden werden, dass die Worte an Jesus gerichtet waren. So oder so sollte man die Formulierung „Mein Herr und mein Gott!“ im Kontext der gesamten Bibel sehen, um sie richtig zu verstehen. Wie der Bericht zeigt, hatte Jesus seinen Jüngern kurz zuvor ausrichten lassen: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.“ Damit gibt es keinen Grund zu der Annahme, Thomas habe Jesus für den allmächtigen Gott gehalten. (Siehe Anm. zu Joh 20:17.) Immerhin hatte er auch gehört, wie Jesus in einem Gebet Gott als seinen „Vater“ und als „den allein wahren Gott“ bezeichnet hatte (Joh 17:1-3). Dass Thomas Jesus mit „mein Gott“ ansprach, könnte daher folgende Gründe gehabt haben: Er betrachtete Jesus als „einen Gott“, aber nicht als den allmächtigen Gott. (Siehe Anm. zu Joh 1:1.) Oder er sprach Jesus als einen Repräsentanten Gottes an, ähnlich wie andere Diener Gottes vor ihm Engel angesprochen hatten, die Jehova als Boten geschickt hatte. Er dürfte die Berichte in den Hebräischen Schriften gekannt haben, in denen die Bibelschreiber oder andere Personen einen Engel so anredeten oder so von ihm sprachen, als sei er Jehova selbst. (Vgl. 1Mo 16:7-11, 13; 18:1-5, 22-33; 32:24-30; Ri 6:11-15; 13:20-22.) Die Anrede „mein Gott“ könnte also ausdrücken, dass Thomas Jesus als Repräsentanten und Sprecher des wahren Gottes anerkannte.

Einige argumentieren, der bestimmte Artikel im Griechischen vor den Wörtern „Herr“ und „Gott“ würde andeuten, dass der allmächtige Gott gemeint ist. In diesem Kontext kann der Gebrauch des bestimmten Artikels jedoch einfach grammatische Gründe haben. Im Griechischen kommt es vor, dass ein Substantiv im Nominativ zusammen mit dem bestimmten Artikel als Anrede gebraucht wird. Das lässt sich an der wörtlichen Übersetzung von weiteren Textstellen illustrieren wie Luk 12:32 (wtl. „die kleine Herde“) und Kol 3:18 bis 4:1 (wtl. „die Frauen“, „die Männer“, „die Kinder“, „die Väter“, „die Sklaven“, „die Herren“). Ein ähnlicher Fall ist in 1Pe 3:7 zu finden, wo die Anrede „ihr Ehemänner“ wtl. „die Ehemänner“ lautet. Der bestimmte Artikel ist somit bei der Überlegung, was Thomas mit dem Ausruf gemeint haben könnte, nicht unbedingt ausschlaggebend.

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Deine Worte erinnern mich an einige Aussagen der Bibel.

In Hebräer 4:12 heißt es: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert ...“ Es kann Gedanken und Beweggründe des Herzens erreichen. Manchmal berühren uns bestimmte Aussagen so tief, dass wir sie nicht einfach wieder vergessen können.

Jesus sagte außerdem: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht“ (Johannes 6:44). Wenn jemand ernsthaft nach Gott sucht, ist es daher nicht ungewöhnlich, dass ihn die Worte Jesu besonders beschäftigen.

Gleichzeitig möchte ich dich ermutigen, selbst weiterzuforschen. Auch im Christentum gibt es viele unterschiedliche Auffassungen. Deshalb ist es wichtig, nicht einfach Menschen zu folgen, sondern die Quellen selbst zu prüfen. In Sprüche 2:3-5 werden wir aufgefordert, nach Erkenntnis zu suchen wie nach verborgenen Schätzen. Die Christen in Beröa wurden sogar dafür gelobt, dass sie die Schriften täglich sorgfältig untersuchten, um festzustellen, ob das Gehörte wirklich stimmte (Apostelgeschichte 17:11).

Jesus erklärte auch, worum es letztlich geht: „Dies bedeutet ewiges Leben: dass sie dich, den allein wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). In Johannes 17:3 steht das Verb γινώσκωσιν (ginōskōsin), eine Form von γινώσκω (ginōskō). Dieses Wort bedeutet nicht nur „wissen“ oder „Kenntnis haben“, sondern oft „kennenlernen“, „erkennen“, „zu einer persönlichen Kenntnis gelangen“ oder „jemanden durch Erfahrung kennen“.

Die Suche nach Wahrheit sollte also nicht bei einer Religion oder Tradition enden, sondern bei einer genauen Erkenntnis Gottes und seines Sohnes.

Ich wünsche dir Mut, Geduld und Gottes Segen bei deiner Suche nach der Wahrheit.

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Jesus sagte, dass seine wahren Nachfolger an ihrer Liebe erkannt werden würden (Johannes 13:35). Er lehrte Demut und die Bereitschaft, auf Gottes Wort zu hören, statt auf menschliche Traditionen zu vertrauen (Matthäus 15:9). Die ersten Christen sollten „alle dieselbe Sprache reden“ und nicht in Parteien gespalten sein (1. Korinther 1:10-13).

Natürlich ist es wichtig, für das einzustehen, was man aufgrund der Bibel als Wahrheit erkannt hat. Aber die Wahrheit sollte niemals zu Stolz, Überheblichkeit oder Feindseligkeit führen. Wer Gott wirklich gefallen möchte, sollte nicht nur fragen: „Habe ich recht?“, sondern auch: „Zeige ich die Liebe, die Christus gelehrt hat und kenne ich wirklich die wahrheit?“

Aus meiner Sicht ist Gottes Wille kein religiöser Wettkampf. Sein Wille ist, dass Menschen ihn kennenlernen, seinen Maßstäben folgen und echte Liebe zueinander entwickeln (Johannes 17:3; Matthäus 22:37-39). Wo Nächstenliebe fehlt, verliert selbst die beste Argumentation ihren Wert (1. Korinther 13:1-3).

Deshalb sollte das Ziel eines Christen nicht sein, einen Streit zu gewinnen, sondern Menschen näher zu Gott zu bringen und dabei die Eigenschaften Christi widerzuspiegen.

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Hallo gromio, ich möchte deine Verse noch etwas erweitern

In 1. Mose 1:20, 21, 24 werden auch Tiere als „lebende Seelen“ bezeichnet

Prediger 3: 19 denn wie es den Menschen ergeht, ergeht es auch den Tieren: Beide nehmen dasselbe Ende. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere, und sie alle haben denselben Geist. Der Mensch ist den Tieren somit nicht überlegen, denn alles ist sinnlos. 20 Alle gehen an denselben Ort. Sie kommen alle aus dem Staub und kehren alle zum Staub zurück.

Nicht nur in Hesekiel kann die Seele sterben

Matthäus 10:28: Gott kann „Seele und Leib in Gehenna vernichten“

Uvm

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In Johannes 5:18 heißt es, dass die Juden Jesus töten wollten, weil er Gott seinen Vater nannte und sich damit angeblich Gott gleichmachte. Die Frage ist jedoch: Muss die Einschätzung der Juden automatisch richtig gewesen sein?

Die religiösen Führer machten Jesus öfter falsche Vorwürfe. Sie behaupteten auch, er sei ein Gesetzesbrecher (Johannes 7:52), ein Sünder (Johannes 9:24) und sogar von Dämonen besessen (Johannes 8:48). Dass sie meinten, Jesus mache sich Gott gleich, beweist daher noch nicht, dass er das tatsächlich tat.

Entscheidend ist Jesu eigene Antwort. Statt zu bestätigen, dass er Gott gleich sei, sagte er:

„Der Sohn kann gar nichts aus eigener Initiative tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht“ (Johannes 5:19).

Wäre Jesus Gott selbst, wäre diese Aussage schwer verständlich. Jesus erklärt vielmehr seine Abhängigkeit vom Vater.

Später sagt er sogar:

Ich kann gar nichts aus eigener Initiative tun“ (Johannes 5:30).

Und an anderer Stelle:

„Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28).

Deshalb würde ich sagen: Die Juden schlossen aus Jesu Worten, dass er sich Gott gleichmache. Jesus selbst korrigierte diesen Eindruck jedoch, indem er seine Unterordnung unter seinen Vater deutlich machte.

Dass jemand Gottes Sohn ist, bedeutet nicht automatisch, dass er Gott selbst ist. Adam wird ebenfalls „Sohn Gottes“ genannt (Lukas 3:38), ohne deshalb Gott zu sein. Jesus ist der einzigartige Sohn Gottes, aber er unterscheidet sich klar von seinem Vater, Jehova.

In Johannes 10:35 ist eine ähnliche Situation, wo Jesus sich auf Psalm 83:6 bezieht: Ich habe gesagt: ‚Ihr seid Götter, ihr alle seid Söhne des Höchsten.

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Ganz einfach: Weil Jesus es getan hat.

Jesus sagte selbst: „Auch den anderen Städten muss ich die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkünden, denn dazu bin ich gesandt worden“ (Lukas 4:43). Das Königreich Gottes war der Mittelpunkt seiner Predigttätigkeit.

Sogar im Vaterunser lehrte Jesus seine Nachfolger zu beten: „Dein Königreich komme“ (Matthäus 6:10). Wenn das Königreich in Jesu Lehre eine so zentrale Rolle spielte, warum sollte es für Christen heute nebensächlich sein?

Für mich ist das Königreich Gottes keine abstrakte Idee und kein Zustand im Herzen, sondern die himmlische Regierung Gottes unter Jesus Christus. Durch dieses Königreich wird Gottes Wille auf der Erde verwirklicht werden, und genau deshalb ist es die Hoffnung der Menschheit.

Jesus sagte außerdem voraus: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden“ (Matthäus 24:14). Deshalb sprechen wir darüber. Nicht weil es ein besonderes Thema der Zeugen Jehovas ist, sondern weil es das besondere Thema Jesu war.

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Kolosser 1 Vers 18. Ist Jesus der Schöpfer aller Dinge, ohne Ausnahme?

„Er [Christus] ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen;“ (Kolosser 1:15,16 – ELB)

Ist Jesus der Schöpfer aller Dinge? Ohne Ausnahme? Oder ist er ein Werkzeug Gottes?

In der trinitarischen Apologetik wird oft behauptet, dass Jesus kein geschaffenes Wesen sein könne, weil Kolosser 1:16 sagt, dass durch ihn „alles“ erschaffen wurde. Doch bedeutet „alles“ (ta panta) an dieser Stelle wirklich eine absolute Gesamtheit ohne jedwede Ausnahme?

Normalerweise bedeutet „alles“ auch alles. Aber der Kontext erlaubt es durchaus, dass der Begriff relativ und nicht absolut verstanden wird. Dies lässt sich leicht anhand von Kolosser Kapitel 1 beweisen, in dem panta (πάντα) mehrfach vorkommt:

  • Kolosser 1:16a: … in ihm ist alles (ta panta) erschaffen worden.
  • Kolosser 1:16b: … durch ihn wurde alles (ta panta) erschaffen.
  • Kolosser 1:17: … und alles (ta panta) besteht durch ihn.
  • Kolosser 1:20: … durch ihn alles (ta panta) mit sich zu versöhnen
  • Kolosser 1:28: … indem wir jeden (panta) warnen und jeden (panta) in aller (pasē) Weisheit lehren, damit wir jeden (panta) in Christus vollkommen darstellen.

Hat Jesus ABSOLUT ALLES mit sich versöhnt? Was ist mit Satan? Was ist mit den Dämonen? Was ist mit all den Menschen, die die ewige Strafe erleiden? Was ist mit Tieren, Pflanzen oder Planeten? Sind sie mit Jesus versöhnt?

Oder betrachten wir Kolosser 1:28: Hier heißt es, dass jeder gewarnt und gelehrt wird, damit jeder vollkommen in Christus dargestellt werden kann. Bedeutet „jeder“ hier buchstäblich jede einzelne Person, die jemals existiert hat, existiert oder existieren wird? Was ist mit Kindern, die bei der Geburt starben? Was ist mit Menschen, die nie die Chance hatten, das Evangelium zu hören? Was ist mit jenen, die das Evangelium ablehnen?

Es ist aus diesen Versen ersichtlich, dass ALLES (griechisch: pas) nicht immer ABSOLUT alles/jeden bedeutet!

Man muss sich zudem eine logische Frage stellen: Wenn „alles“ in Kolosser 1:15-17 wirklich absolut „ALLES“ meint (nur mit Ausnahme von Christus selbst, weil er derjenige ist, der laut Trinitarier erschafft), würde das dann nicht implizieren, dass auch Gott der Vater und der heilige Geist von Christus erschaffen wurden? Sie werden hier nicht explizit als Ausnahme genannt und würden somit logisch zu „allem“ gehören.

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Ich denke, dass bei Kolosser 1 der Kontext deutlich zeigt, dass „alles“ (griechisch: ta panta) nicht zwangsläufig „absolut alles ohne jede Ausnahme“ bedeuten.

Nehmen wir Kolosser 1:20. Dort heißt es, dass durch Christus „alles“ mit Gott versöhnt werden sollte. Bedeutet das wirklich Satan, die Dämonen und alle endgültig Verurteilten? Die Bibel sagt etwas anderes. Satan und seine Dämonen stehen bereits unter einem Gerichtsurteil (Matthäus 25:41; Offenbarung 20:10). Christus hat also nicht jedes einzelne intelligente Wesen versöhnt, sondern die Möglichkeit geschaffen, dass die Menschheit mit Gott versöhnt werden kann (2. Korinther 5:18, 19; Römer 5:10).

Dasselbe sehen wir in Kolosser 1:28. Paulus sagt, er warne und lehre „jeden Menschen“. Hat Paulus buchstäblich jeden Menschen gelehrt, der damals lebte? Natürlich nicht. „Jeder“ wird hier im Rahmen dessen verstanden, was möglich und gemeint ist.

Genauso verhält es sich mit den Thronen.Nein nicht alle Throne wurden durch ihn geschaffen, der Brief bezieht sich auf die Erben der Heiligen (Vers 12). Die könige und Priester in Jesus 1000 jähriges Friedensreich. Es sind garantiert nicht alle könige und Politiker heute gemeint und im At hat Jehova die Könige Israels gesalbt bzw eingesetzt.

Warum sollte „alles“ in Vers 16 plötzlich absolut und ausnahmslos verstanden werden, wenn Paulus denselben Begriff im selben Kapitel erkennbar eingeschränkt verwendet?

Hinzu kommt die Frage: Wenn Christus wirklich absolut alles erschaffen hätte, müsste er dann nicht auch den Vater erschaffen haben? Doch die Bibel sagt eindeutig, dass seine Kraft und Autorität vom Vater kommen:

„Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun.“ (Johannes 5:19)

„Der Vater ist größer als ich.“ (Johannes 14:28)

„Das Haupt des Christus ist Gott.“ (1. Korinther 11:3)

„Dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterordnen, der ihm alles unterworfen hat.“ (1. Korinther 15:28)

Christus kann also nicht der Ursprung dessen sein, von dem er seine Macht und Autorität empfängt.

Auch der heilige Geist wird nicht als eigenständiger Schöpfer dargestellt, sondern als Gottes wirkende Kraft (Lukas 1:35; Apostelgeschichte 2:17, 18).

Für mich liegt die eigentliche Frage deshalb bei Kolosser 1:15:

„Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.“

Grammatisch betrachtet gehört der Erstgeborene zur Gruppe, deren Erstgeborener er ist. Die Bibel nennt Jesus außerdem:

„den Anfang der Schöpfung Gottes“ (Offenbarung 3:14)

denjenigen, der „hervorgebracht“ wurde (Sprüche 8:22-30)

Danach gebrauchte Jehova seinen erstgeborenen Sohn als Werkzeug bei der weiteren Schöpfung:

„Durch ihn sind alle anderen Dinge erschaffen worden.“ (Kolosser 1:16, NWÜ)

„Durch ihn hat er die Weltsysteme gemacht.“ (Hebräer 1:2)

„Alles wurde durch ihn ins Dasein gebracht.“ (Johannes 1:3)

Jehova bleibt dennoch die höchste Quelle aller Dinge:

„Für uns gibt es tatsächlich einen Gott, den Vater, aus dem alle Dinge sind.“ (1. Korinther 8:6)

Darum sehe ich in Kolosser 1 keinen Beweis dafür, dass Jesus der allmächtige Gott ist, sondern dass Jehova der Ursprung aller Dinge ist und seinen erstgeborenen Sohn als Werkzeug bei der Schöpfung gebrauchte.

Wenn wir anfangen, jedes „alles“ oder „jeder“ in der Bibel als mathematisch absolut zu verstehen, verlassen wir oft den eigentlichen Kontext der Schrift und bewegen uns in Richtung philosophischer Spekulation.

Paulus warnte genau davor:

„Passt auf, dass euch niemand durch die Philosophie und leeren Trug nach der Überlieferung der Menschen, nach den elementaren Dingen der Welt und nicht nach Christus als Beute wegführt.“ (Kolosser 2:8)

Die Bibel legt sich selbst aus. Deshalb sollte zuerst der unmittelbare Kontext entscheiden, was mit „alles“ gemeint ist, nicht eine philosophische Definition von Absolutheit. Sonst landen wir in der Allbersöhnung :)

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Ganz ehrlich: Wir betrachten unseren Glauben als den wahren biblischen Glauben. Und das ist nicht aus Überheblichkeit, sondern weil die Bibel selbst uns dazu auffordert, alles anhand der Schrift zu prüfen.

„Prüft alle Dinge; haltet fest, was gut ist.“ (1. Thessalonicher 5:21)

Wäre es anders, würden wir bewusst eine Lüge akzeptieren – und das wäre mit der Wahrheit der Bibel nicht vereinbar.

Jesus selbst zeigte, dass es nur eine wahre Anbetung gibt:

„Die wahren Anbeter werden den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4:23–24)

Und die Bibel macht deutlich, dass es am Ende eine klare Scheidung zwischen wahrer und falscher Anbetung geben wird:

„Und er rief mit starker Stimme: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große!“ (Offenbarung 18:2)

„Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht teilhabt an ihren Sünden.“ (Offenbarung 18:4)

Diese „Babylon die Große“ wird in der Offenbarung als Symbol für falsche Religion beschrieben, die von Gott gerichtet wird.

Das mag Spannungen auslösen, wenn man Dinge anhand der Bibel prüft und sagt: Das entspricht nicht der Schrift. Aber genau das hat Jesus und die Apostel ebenfalls getan.

„Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt.“ (Matthäus 7:13–14)

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen.“ (2. Timotheus 4:3)

Darum überrascht uns die Ablehnung nicht. Die Bibel zeigt klar, dass Wahrheit nicht immer beliebt ist – aber sie bleibt Wahrheit.

„Dein Wort ist Wahrheit.“ (Johannes 17:17)

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Wir beten zum Vater, also zu Jehova Gott, und zwar durch Jesus Christus.

Jesus selbst lehrte seine Jünger nicht, zu ihm zu beten, sondern zum Vater:

„Ihr sollt daher so beten: ,Unser Vater im Himmel ...‘“ (Matthäus 6:9)

Weiter sagte Jesus:

„Was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, wird er euch geben.“ (Johannes 16:23)

Beachte: Der Adressat des Gebets ist der Vater, nicht Jesus.

Auch nach seiner Auferstehung sagte Jesus:

„Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20:17)

Jesus selbst hat also einen Gott, zu dem er sich verhält wie wir.

Die ersten Christen beteten ebenfalls zu Gott durch Christus:

„Durch ihn haben wir beide den Zugang zum Vater.“ (Epheser 2:18)

„Dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kolosser 3:17)

Jesus ist unser Mittler:

„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus.“ (1. Timotheus 2:5)

Ein Mittler steht zwischen zwei Parteien. Er ist nicht dieselbe Person wie die Partei, zu der vermittelt wird.

Auch Jesus selbst betete zum Vater (Lukas 6:12; Johannes 17:1-3). Wenn Jesus Gott wäre und Gebete an ihn gerichtet werden sollten, wäre es schwer zu erklären, warum er fortwährend zu jemand anderem betete.

Deshalb folgen wir dem Muster der Bibel: Wir beten zu Jehova, dem Vater, und tun das im Namen Jesu Christi, unseres Mittlers, Hohepriesters und Königs.

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Ne ist in meinen Augen pure Abzocke, die Kosten der Kirchen sind schon alleine durch Spenden, Vereine, dem jeweiligen Land abgedeckt

Zum kölner Dom hab ich mal recherchiert:

Die Frage ist eigentlich: Ist der Kölner Dom in erster Linie eine Kirche oder eine Touristenattraktion?
Der Dom hat ca 6 Mio Touristen im Jahr, macht 72 Mio euro, Kosten im Jahr 14 Mio Euro.
Zusätzliche Einnahmen wegen Schatzkammer und Turm, Kirchensteuer, Land Nordrhein-Westfalen, Zentral-Dombau-Verein, Zuschüsse von anderen Kirchen und öffentlicher Hand, Spenden usw.

Das Verhältnis ist natürlich bei anderen Kirchen anders, ändert aber nichts an der Tatsache.

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