Wieso gibt es manche Fahrgeschäfte nicht auf der Kirmes/Freizeitpark?

11 Antworten

Auf der Kirmes will man möglichst kleine Fahrgeschäfte haben, damit sie einfach zu transportieren sind und weil man als Schausteller für die Fläche bezahlen muss, die man auf der Kirmes nutzt. Deshalb sind hier Rundfahrattraktionen wie Breakdancer oder Commander sehr beliebt. Es gibt jedoch auch die eine oder andere Kirmesachterbahn, aber auch die sind immer sehr kompakt gebaut. Die größte transportable Achterbahn dürfte nach wie vor der Olympia-Looping sein.

Freizeitparks haben meist mehr Fläche zur Verfügung und die Gäste höhere Ansprüche. Nur ein Rundfahrgeschäft neben das nächste zu stellen kommt hier meist nicht gut an. Freizeitparks haben meist den Platz und das Geld, größere, höherwertige Attraktionen zu bauen als Schausteller auf der Kirmes. Die Bahnen müssen nicht transportabel sein und die meisten Parks haben recht üppige Grundstücke die sie mehr oder weniger nach Belieben bebauen können.

Wobei es doch hier und da auch in Freizeitparks auch Attraktionen gibt, die man von der Kirmes kennt, auch wenn mir jetzt spontan nicht einfällt, ob es konkret einen Commander in einem Freizeitpark gibt.

Woher ich das weiß:Hobby – Achterbahn- und Freizeitpark-Fan

Neben praktischen Gründen für die Schausteller und TÜV-Vorgaben spielen auf einem Kurzzeit-Event auch noch logistische und infrastrukturelle Faktoren eine Rolle. Insb. wie gut die Zugangswege für Rettungskräfte sind (im Gegensatz zu Achterbahne gibt es beim Kinderkarussell kaum schwere Unfälle) oder wie hoch die Höchstlast des Stromnetzes ist. Dann wollen die Veranstalter lieber 10 kleinere Fahrgeschäfte, als nur eine Achterbahn, weil durch Anschluss eines weiteren Fahrgeschäfts die Sicherung fliegen würde.

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Zu aufwendig zum aufbauen

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Achterbahnen wie wilde Maus gibt es oft auf den Kirmessen. Auch Höllenblitz oder Olympia Looping sind solche Beispiele. Der Heide Park hatte ja so verschiedene Kirmesattraktion im Mexikostil gehabt. Es sah dann halt auch wie eine Kirmes aus. Wenn man den Platz und das Land für eine deutlich längere Zeit zur Verfügung hat als wie auf der Kirmes hat machen da für einen Besitzer größere und anspruchsvollere Fahrgeschäfte mehr Sinn

Auf einer Kirmes sind die Fahrgeschäfte mobil und es ist wichtig sie möglichst schnell und mit wenig Aufwand auf- und abbauen zu können und sie nach Möglichkeit mit nur einem Fahrzeug transportieren zu können, deshalb sind sie hier in ihren Ausmaßen häufig deutlich kleiner als im Freizeitpark.

Im Freizeitpark bleiben die Fahrgeschäfte mehr oder weniger für immer stehen, also können sie sehr groß sein, weil sie nur einmal aufgebaut werden müssen. Um die Attraktivität des Parks zu steigern, stellt man ihn nicht mit 08/15 Fahrgeschäften die jeder auf dem Rummel findet zu, sondern baut was besonderes.

Ganz einfach. Stell Dir vor, jemand würde den Colossus aus dem Heidepark Soltau auf eine Kirmes stellen wollen. Dämmert es?

breakdancer bewegt zuwenig leute, in einem freizeitpark der für masden ausgekegt ist.(sehe es aber genauso wie du, dann sollen sie halt dreibzusammen stellen.) scheinbarvist die aufsicht zu aufwendig. deshalb auch keine autoscooter. die breakfancer due aufgestellt werden in parks sind meist auch sehr langsam eingestellt.

achterbahn ist aufwendig und kostspielig wegen sucherheit und transport, aufbau. kirmesbhat auch nicht henug fläche.

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