Zur Kündigung genötigt, was tun?

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14 Antworten

Wende dich an die zuständige Gewerkschaft und lege Kündigungsschutzklage ein. Dabei musst du natürlich die erzwungene Kündigung zurück ziehen.

Ob die Herrschaften sich dann betreit erklären vor dem Arbeitsgericht die Unwahrheit zu erklären, wird sich dann zeigen. Aber alleine stehst du da ziemlich auf verlorenem Posten.

Für die Klage hast du aber nur 3 Wochen Zeit.

Außerdem solltest du dieses "Team" bei der Polizei wegen Nötigung anzeigen. Einen vernünftigen Job hast du da sowieso NIE MEHR

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Ja, da habt ihr eine Chance. Geht zur Arbeiterkammer oder Gewerkschaft (zumindest heisst das in Ö so aber sowas wird es bei euch auch geben) oder zu einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht. Nachdem euch allen das gleiche passiert ist seid ihr alle Zeugen.

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Ich wollt nur ein kurzes Feedback geben: Wir waren beim Anwalt! Der hat sofort die Kündigungsschutzklage fertig gemacht und die Kündigung angefochten. Am 28. Feb. ist jetzt der Termin zur Güteverhandlung.

Der Anwalt war nichtmal groß entsetzt über den Fall. Er sagte, sowas häuft sich mitlerweile! Nur haben leider sehr wenige wirklich genug Mut, dagegen anzugehen! Und wenn es zu einer Sperre durch die AA kommen sollte, will er diese auch sofort anfechten. Die Fahrwasser scheinen also wieder ruhiger zu werden!

Nochmal danke an alle die hier geantwortet haben. Ich weiß nicht, ob ich sonst den Mut aufgebracht hätte und den Anwalt eingschaltet hätte...

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Such Dir Hilfe bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht .....

und erstatte auf jeden Fall gegen den Betrieb Strafanzeige - versuch auch die anderen betroffenen Kollegen zu mobilisieren

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Zunächst einmal hättest Du das nicht unterschreiben sollen. Gegen eine fristlose Kündigung hättest Du erfolgreich vor Gericht ziehen können und ebenso gegen ein schlechtes Arbeitszeugnis.

So wie Du das beschreibst ist das ein ganz klarer Fall von Nötigung.

Da es ja auch Kollegen von Dir betraf und es somit mehrere Zeugen gibt, geht bitte gemeinsam zur Polizei und erstattet Anzeige wegen Nötigung. Der Fall geht dann erst einmal an die Staatsanwaltschaft und es wird gegen das betreffende Unternehmen ermittelt. Anschließend könnt ihr wahrscheinlich von einem Arbeitsgericht feststellen lassen, daß die Kündigungen unwirksam sind. Dem AG bleibt dann nur die Möglichkeit einer odentlichen Kündigung bzw. Zahlung einer Abfindung.

Es gäbe natürlich auch die Möglichkeut, daß jetzt an die große Glocke zu hängen und die Presse einzuschalten - allerdings dreht Euch Euer Ex-Arbeitgeber dann nachher einen Strick daraus, wegen Weitergabe von Internas und ihr habt dann vor dem Arbeitsgericht wieder schlechtere Chancen, daß die Kündigung zurückgenommen wird.

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Kommentar von DerHans
26.01.2013, 12:37

NICHT anschließend. Die Klage vor dem Arbeitsgericht muss möglichst schnell, spätestens aber nach 3 Wochen eingereicht werden. Das könnte für die Kollegen bereits zu spät sein

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Danke erstmal für die zahlreichen und schnellen Antworten!

Ich hab grad meine Kollegin den Link geschickt, die dann sofort anrief. Sie und auch der Filli gehen mit zum Anwalt! Das man da nicht nur wegen Nötigung gegen angehen kann, war mir gar nicht bewußt!

Ich hab übrigens auch erst gesagt, mir würde soetwas nicht passieren! Mich bringen die nicht dazu, irgendwas zu unterschreiben! Ja, das waren meine Worte wie die Kollegin mich anrief und mir das erzählte... Und dann saß ich da! Ich weiß nicht, welche Kurse die gemacht haben, aber für einen Augenblick habe ich die Unterstellungen sogar geglaubt! Die letzte Woche war ich fast nur am Heulen, weil ich wußte, das ich nichts falsch gemacht habe, es aber irgendwo alles nicht richtig realisieren konnte...

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Warum unterschreibst du eine aufgezwungene Kündigung. In solchen Fällen immer um 24h Bedenkzeit bitten! Jetzt wird es um so schwieriger.Geh Montag zum Anwalt für Arbeitsrecht!

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Das klingt für mich eher nach Nötigung und da das wohl vielen so passiert ist, würde ich mich schnellstens mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzen, um zu sehen, was man tun kann.

Ich bin kein Jurist, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass man diese Kündigung zurückziehen kann, da sie unter Druck erfolgt ist. Es müssen nur Kollegen bezeugen, dass es ihnen ebenso ergangen ist. Gemeinsam könnt ihr diese Typen in die Pfanne hauen - oder wenigstens einen Vergleich, eine Abfindung, o.ä. herausschlagen.

Es scheint mir jedenfalls sicher zu sein, dass die neuen Chefs Euch ´raushaben wollen, um neue Leute billiger einzustellen oder das Personal druch billigere Leihkräfte zu ersetzen.

Das Vorgehen ist jedenfalls - wenn Du Dir nichts hast zuschulden kommen lassen - in höchstem Masse anrüchig.

Alleine schon das Schweigegebot rechtfertigt den Gang zum Anwalt.

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Such Dir einen Anwalt und gehe gegen dies Methoden vor. So wie Du es beschrieben hast, ist das Unterstellung einer Straftat, Erpressung und Nötigung.

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ich hätte da ganz sicher nichts unterschrieben.

Grad wenn die sagen, dass du es für dich behalten sollst.

Würde den Anwalt so schnell wie möglich aufsuchen und alles erklären. der wird dir dann schon sagen, welche chancen du hast.

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Wende dich umgehend an einen Anwalt. Am Besten mit all deinen Leidensgenossen denen das auch widerfahren ist. Und wirklich, so schnell es geht, denn eine 3-monatige Sperre ist dir sonst sicher. Unglaublich was sich die Kackpratzen heute leisten.

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Gehe zum Betriebsrat wenn es einen gibt.

Ansonsten evtl mit deinen Kollegen zu einem Anwalt

Ziehe deine Kündigung zurück.schriftlich mit erhaltsbestatigung

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Kommentar von Ketzerweib
26.01.2013, 11:15

Einen Betriebsrat gibts leider nicht, da wir mitsamt Filli nur 4 Angestellte waren...

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ja sicher hast du da gute chancen, tausch dich mit arbeitskollegen aus, damit ihr mehrere zeugen seid und dann klagt

ich hätte das gar nicht erst unterschrieben und einem von denen ins gesicht geschlagen, bis er nicht mehr aufgestanden wäre

hätten sie dann die polizei gerufen hätte ich gesagt, sie hätten mich mit gewalt zwingen wollen, das zu unterschreiben

gucken, wie es ausgegangen wäre

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ich bin betroffen, was du da schreibst. wehrt euch alle zusammen, zusammen seid ihr stark. wendet euch an die presse, seriöse berichterstatter z.B Monior, report, ...

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