Zur falschen Zeit geboren

21 Antworten

Siehe dazu auch The Golden Age Syndrome vom Film Midnight in Paris

Dieses Gefühl haben viele, auch ich, aber ändern kann man es nicht!

Jop, kann ich voll & ganz nachvollziehen. Ich fühle mich eher zur Klassik hingezogen, v.a. der Goethe hat es mir angetan. Ich schreibe auch selbst Gedichte u.ä., die stilistisch den seinen sehr ähneln. Und ich mag die damals herrschenden Werte bzw. Ansichten...wo noch nicht alles auf Ausbeutung & Zerstörung beruhte, wo die Natur noch als solche geschätzt und nicht nur als Profitmittel angesehen wurde... Natürlich gab es auch damals schlechte Seiten. Mangelnde Hygiene, unbekämpfbare Krankheiten, fehlende Emanzipation....sowas, klar. Aber es gab wohl keine Epoche und es wird auch nie eine geben, die keine negativen Aspekte hat.

Nein solche Menschen gibt es, hab schon viel davon gehört. Hab auch manchmal das Gefühl das zB schon mal was passiert ist oder die zeit kurz anhält und dann alles in Zeitlupe weiter geht

Geht mir genauso! Manchmal wünschte ich mir sogar in der Steinzeit zu leben. Ich weiß man hatte in dieser Zeit es sehr schwer. Aber die Natur war unberührt. Und man war glücklich wenn man Wasser hatte. Und heute die Kinder die rumschreien das sie ein Handy wollen.

Manchmal denk ich auch warum wurde Geld erfunden?

Können wir nicht einfach mit Nächstenliebe Leben.

Können wir nicht einfach Brot machen und es den Menschen einfach umsonst und mit liebe geben.?

Ich fühl mich grade ein bisschen merkwürdig aber ich bin halt so.!

Freundliche Grüße😘

Können wir nicht einfach Brot machen und es den Menschen einfach umsonst und mit liebe geben.?

Und wer entscheidet dann, wer wieviel Brot bekommt? Du? Und was, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt?

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Ist eine sehr menschenfreundliche und tolle Idde, aber laut Adam Smiths Theorie ist es fuer die meisten Menschen besser, wenn sie aus dem egoistischen Trieb Profit machen zu wollen wirtschaften, anstelle die Dinge nur aus Nächstenliebe zu tun. Deswegen brauchen wir Geld! Bsp.: Ein Bäcker backt viel fleißiger, mehr und bessere Brötchen, wenn er dafür Geld bekommt und Kundschaft aus der Gier nach Geld behalten will. Damit sind viel mehr Menschen mit Brot versorgt. Gleichzeitig ist ein gewisses Lebensqualitätsniveau des Bäckers selbst gesicherter, wenn er Geld bekommt: Er kann sich nämlich nicht darauf verlassen, dass ihm genug geholfen wird. Außerdem kann er (nicht nur Bäcker, auch andere Produzenten) sein Unternehmen DURCH die erziehlten Profite ausweiten und somit noch sehr viel mehr Menschen mit Brot versorgen. Durch reine Nächstenliebe würde er das nie im Leben tun (ganz geschweige von all den vielen Leuten, die keinen Finger für jemand anders krümmen). So, sicher hat das kapitalistische System der Marktwirtschaft auch Nachteile, aber das beantwortet die Frage wozu wir Geld brauchen. Und naja erfunden wurde es, weil es so einfach einfacher war zu handeln. Gruß.

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@Bluemchenbaeck

"anstelle die Dinge nur aus Nächstenliebe zu tun"

wobei es da die Frage gibt: gibt es Nächstenliebe überhaupt?

Laut Meinung vieler Psychologen und Evolutionsforschern nicht , denn es macht keinen Sinn. Vielmehr geht es darum etwas wie Status zu erlangen (also letztendlich auch für den eigenen Zweck)

Und klar: wenn man durch Arbeit etwas erreichen kann (z.b. eben mehr Lohn) ist man natürlich motivierter - ansonsten wird jeder schauen nur das zu machen, was er machen muss. Kaum jemand (es sei denn die Tätigkeit macht ihm wirklich Spaß o.ä.) macht mehr Arbeit als er machen muss und wenn jemand nicht honoriert wird sinkt auch die Arbeitsmoral generell.

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Ist eine sehr menschenfreundliche und tolle Idde, aber laut Adam Smiths Theorie ist es fuer die meisten Menschen besser, wenn sie aus dem egoistischen Trieb Profit machen zu wollen wirtschaften, anstelle die Dinge nur aus Nächstenliebe zu tun. Deswegen brauchen wir Geld! Bsp.: Ein Bäcker backt viel fleißiger, mehr und bessere Brötchen, wenn er dafür Geld bekommt und Kundschaft aus der Gier nach Geld behalten will. Damit sind viel mehr Menschen mit Brot versorgt. Gleichzeitig ist ein gewisses Lebensqualitätsniveau des Bäckers selbst gesicherter, wenn er Geld bekommt: Er kann sich nämlich nicht darauf verlassen, dass ihm genug geholfen wird. Außerdem kann er (nicht nur Bäcker, auch andere Produzenten) sein Unternehmen DURCH die erziehlten Profite ausweiten und somit noch sehr viel mehr Menschen mit Brot versorgen. Durch reine Nächstenliebe würde er das nie im Leben tun (ganz geschweige von all den vielen Leuten, die keinen Finger für jemand anders krümmen). So, sicher hat das kapitalistische System der Marktwirtschaft auch Nachteile, aber das beantwortet die Frage wozu wir Geld brauchen. Und naja erfunden wurde es, weil es so einfach einfacher war zu handeln. Gruß.

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Können wir nicht einfach Brot machen und es den Menschen einfach umsonst und mit liebe geben.?

Nein, denn in der Steinzeit konnte man kein Brot backen...

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