Waren Gottvater, der heilige Geist und Jesus seit Anbeginn der Zeit geteilt oder erst später?

34 Antworten

Vlt. ziehst du die Sache erst einmal anders auf, in dem du dir die Begriffe einmal anschaust:

Gottvater = Gott

heilige Geist = müssen wir aufdröseln:

Dazu musst du dir klar werden, dass das Wort heilig ein reines religions-Wort ist, erst war die Konfession, dann der Begriff, und dann erst der Begriff heilig angewandt im normalen Alltagsleben, was heilig halt so heilig heißen kann.

Wir suchen und benötigen hierfür den Begriff heilig aus der Religion:

Definition von heilig (nicht dekliniert):

 - von göttlichem Geist erfüllt; göttliches Heil spendend; Abkürzung: hl.

- durch einen göttlichen Bezug eine besondere Weihe besitzend; Abkürzung: hl.

Beides Vorschläge von der Kirche wie man so heilig übersetzen oder definieren könnte, wenn du Bezug zu Textstellen in Bibel oder zu was auch immer in der Religion vornimmst.

Die Frage wäre jetzt, was ist der Geist in der Religion: 

Definition Geist nicht in der Religion vordefiniert, Geist gab es schon vorher:

- Mensch im Hinblick auf seine geistigen Eigenschaften

- durch bestimmte Eigenschaften des Wirkens oder Sichverhaltens charakterisierter Mensch

-geistige Wesenheit, Gespenst, Spukgestalt

Was wir suchen in der Religion bzw. die Definition in der Religion für Geist:

Was könnte dieses sein, wir benötigen etwas spirituelles es kann auch etwas mystisches sein, also etwas was wir nicht greifen können, anfassen können, wir suchen hier etwas was wir mit bloßem Auge nicht sehen können:

Insofern könnte Geist etwas sein, was nicht gegenständlich, sichtbar als auch nicht materiell ist, was könnte Geist zudem sein?

Es könnte sich demnach auch um Bewusstsein handeln, ein Bewusstsein, welches eine Grundeinstellung gegenüber, Grundhaltung gegenüber, ein Denkvermögen gegenüber, eine bestimmte Haltung gegenüber, eine Denkungsart gegenüber vertritt.

Wer war Jesus = ein Mensch

Du hattest von Gottvater gesprochen. Was hieße das genau?

Es könnte sich zum Einen um Gott erst einmal handeln, betrachtet man Gott als Schöpfer, dann liegt es dann nahe auf der Hand, dass dieser nicht nur die Welt, die Erde, das Universum, die Natur und alles dazugehörige erschaffen hat. Wenn der Mensch zur Natur gehört, so könntest du dann für dich unterstellen, dieser hatte auch die Menschen erschaffen... Insofern ist dieser eigentlich ein Hersteller, Erschaffer, Erzeuger.

Als Erzeuger kommst du dann auch schneller zum Bezug zu Vater, dieser ist der Vater, weil er alles erschaffen hat also auch den Menschen...

Den heiligen Geist hätten wir gerade aufgeklärt: es handelt sich hierbei um ein religiöses Kunstwort, da heilig in Verbindung mit der Religion aus dem Nichts entstanden ist, wie du bei der Definition von heilig gesehen hast,

da taucht ein Begriff irgendwie immer auf. Der da wäre? Richtig, göttlich, also von Gott kommend, in Bezug zu Gott als auch im direkten Bezug zu Gott. Es handelt sich somit um?

Möchte dir nicht vorgreifen. Meine Ansicht, wenn ich das so lesen würde also um ein göttliches Bewusstsein, das göttliche Denkvermögen, die göttliche Grundeinstellung (etc. siehe Oben) gegenüber uns Menschlis.

Es wurde durch die Kirche gesagt, das Gott einen Sohn hat und diesen erschuf, dieser kam direkt von Gott also nicht so auf Umwege so wir anderen Menschen, sondern, da brauchte man einst eine Art Leihkörper (Maria) da wurde dieser hineingelegt, somit konnte dieser geboren werden.

Wenn du jetzt zu der christlichen Kirche gehörst, du weißt, dass Jesus Gottes Sohn ist.

Dann wäre ja eigentlich wer immer da gewesen.

Gott(vater):

Gott hat (das liest sich jetzt selbst für mich bissl strange) nun denn ein Bewusstsein gegenüber uns.Das heißt Gott besitzt eine Fähigkeit uns wie auch immer etwas zukommen zu lassen (irgendwie die Kurve bekommen um nicht ganz ins Absurdistan abzudriften).

Wenn unterstellt ist Gott war schon immer da und das ganze Genie von ihm aus ging, dann könnte es sein, dass selbst Jesus eigentlich schon immer da war.

Jesus war eigentlich auf der Erde ein Mensch, wenn dieser direkt "gepflanzt" werden kann, dann war dieser eigentlich schon immer da. Sprich dieser wurde von Gott direkt gegeben.

Lese ich mir das ganze so durch, gab es vlt. eine irdische Trennung Einst verbunden mit einem undurchsichtigen Band (direkte Kommunikation zu Gott und seinem Bewusstsein), als auch dass er direkt von Gott kommt (Sohn Gottes)

Denn so als Kind stammt man ab, von den tollen Eltern stammt man ab.

Jesus hatte einst Poolposition Einst, sein Vater ist Gott.

Sagen wir mal so, ich hab eine Genetik, du hast eine Genetik, haben wir Probleme mit unseren Genen, auf wen können wir das schieben?

Richtig auf die Eltern!

So hatte Jesus eine Mutter??? Nein, nur eine Mutter, die auf Erden für diesen da war (Versorgung mit Milch, wickeln, etc.) aber diese war ja eigentlich nie leiblich, das war ja nur ihr Körper wo er ranwuchs... klar mit Verantwortung dem Kind gegenüber was halt so Mütter haben... aber nicht genetisch..

Wenn etwas nicht genetisch ist, so könnte es sein, kam von Gott und ging zu Gott und ist eins mit Gott

Die Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, da gibt es drei verschiedene Ansätze, die sich über die Zeit herauskristallisiert haben:

1. Jesus gab es schon vor seiner 'Geburt'. Er existierte seit Schaffung der Erde und war immer gegenwärtig.

2. Jesus existierte seit seiner Geburt. Er war seit diesem Zeitpunkt von Gott gesandt.

3. Jesus wurde erst zu Gottes Sohn / gottesgleich (auch hier gibt es mehrere Ansätze) als er starb und in den Himmel aufstieg.

Wir hatten dazu mal einen Aufschrieb im Religionsunterricht. Wenn ich ihn wiederfinde stell ich ihn hier rein, wenn du willst :)

"Er existierte seit Schaffung der Erde und war immer gegenwärtig."

wo war er da bevor es die erde gab??

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@martinzuhause

Die Erde wurde vom Dreifaltigen Gott erschaffen. Er ist nach katholischer Auffassung der Verursacher des "Urknalls"

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@martinzuhause

Achso stimmt, ich glaube es war auch schon davor :D

Ist eine Weile her, dass wir das behandelt haben, aber wie gesagt ich schaue mal nach dem Aufschrieb :)

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@earnest

Ne, das ist jetzt meine eigene Interpretation, die aber wie ich meine katholisch ist.

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Die Frage ist gegenstandslos, da auch die Zeit etwas Geschaffenes ist.

Ursächlich denke ich, dass Gott selbst am Anfang (nicht zeitlich!) steht, das Wort ist das, was Er gesprochen hat, um die Welten zu schaffen, und der Geist ist einfach Sein Geist. Ist aber alles spekulativ, jedenfalls von dieser Welt aus.

Von Anbeginn der Zeit gab es die Vorstellung von einem Gott, dem heiligen Geist und Jesus gar nicht.

Ich möchte darauf hinweisen und das wird bei den ganzen Bibel-Versen hier völlig außen vor gelassen: "Es gab schon viele Religionen und Weltvorstellungen lange vor dem Christentum".

Natur, Geister, mehrere Götter, Spiritualität waren lange vor den Religionen da.

Sei bitte vorsichtig wenn hier behauptet wird, dass es Beweise in einer heiligen Schrift gibt. Das sind keine Beweise, sondern von der jeweiligen Glaubensrichtung als "Wahrheit" dargestellte Erzählungen. Früher wärst du z.B. dafür hingerichtet worden, wenn du Odin beleidigt hättest, heute wirst du als Blasphemiker beschimpft wenn du gegen die amtierenden Religionen wetterst.

Ein witziger Spruch hierzu ist immer:

Jesus versprach das Ende alles Bösen. Odin das Ende aller Frostriesen. Nun, ich sehe keine Frostriesen um mich herum.

Und bitte lass dich von sogenannten "religiösen & empirischen" Beweisen nicht in die Irre führen. Religiöse Beweise sind niemals empirisch (dann wären sie nämlich nicht religiös). Wenn jemand das Gegenteil behauptet hier mal eine sportliche Aufgabe:

Wer empirisch nachweisen kann, dass es das fliegende Spaghettimonster nicht gibt und das es nicht am ersten Tag Gott schuf und den Rest kennt man ja aus der Bibel, bekommt 1 Mio. Euro Belohnungsprämie von dem Gründer dieser Spaß-Religion.

Bis heute konnte niemand einen Beweis erbringen.

Was für ein Narr ,verlangt denn Naturwissenschaftliche Beweise für übernatürlich Dinge ???

Schon mal etwas von methodischen Atheismus in der Wissenschaft gehört ? Wohl kaum ...

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Hallo  chefkochtoni

Der „Werdegang“ des Sohnes Gottes ist in der Bibel gut dokumentiert,  sowohl was seine Existenz im Himmel betrifft  -   bevor er  als Mensch   (Philipper 2:7, 8) auf die Erde kam  -  als auch sein Verhältnis zu seinem Vater,  während er hier „unter uns weilte“  (Johannes 1:14).

Der von Dir ebenfalls hinterfragte heilige Geist  ist keine Person,  sonder die vom Schöpfer ausgehende Kraft,  durch die er  in seiner gesamten Schöpfung alles bewegt,  was er für notwendig erachtet. Details dazu findest Du in dieser verlinkten Antwort, in der nach einer „Sachanalyse“ zu diesem Thema gefragt wurde:

https://www.gutefrage.net/frage/sachanalyse---heiliger-geist-wirkt-in-den-ersten-christ-gemeinden#answer-37253653

Soweit es den Vater und den Sohn betrifft,  bestätigt  die Summe aller biblischer Aussagen  Deine Vermutung,  dass Jesus schon vor seinem Erscheinen auf der Erde  als eigenständige Person im Himmel existierte.

So wird er unter anderem in Kolosser 1:15, 16  „ ...der Erstgeborene aller Schöpfung“  genannt  und die Offenbarung (3:14) bezeichnet  Jesus als  „ . . .den treuen und wahrhaftigen Zeugen, [seines Vaters]“ und als den “Anfang der Schöpfung Gottes...“.

Das sind zwei Textbeispiele, die gemeinsam einen  besonders interessanten Aufgabenbereich Jesu beleuchten, den er laut Sprüche 8:30  in seiner vormenschlichen Existenz wahrgenommen hatte.   Dort wird er der „Werkmeister“ genannt,  von dem es in Johannes 1:3  ja heiß, dass  „durch ihn alle anderen Dinge  in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden sind . . .“

Dieser "Werkmeister", der von sich sagt „ . . . Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges  hervor“ -  und der dabei war,  als sein Vater „die Grundfesten der Erde verordnete“ . . .  und der dort neben seinem Vater zu eben diesem Werkmeister  wurde, erinnert sich,  dass er  „fröhlich war über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.“ (nachzulesen in Sprüche 8:22-31)  

Passender und folgerichtiger Weise bekleidet dieser„Erstgeborene aller Schöpfung“, durch den sein Vater alle anderen Dinge erschaffen ließ,  außerdem auch die Stellung des Erzengels (Singular!!).  Und nicht, wie einige meinen,  die Stellung eines Erzengels.

Warum kann man das so sagen?

Nun, die Vorsilbe „Erz“ bedeutet „Oberster“ oder „Haupt“ und lässt schon von daher unzweideutig erkennen, dass es nur einen einzigen geben kann, der den Rang des Erzengels bekleidet und der infolgedessen der oberste aller Engel ist.

Der spätere Jesus war also  der Erz- oder oberste aller Engel   -  unbeschadet aller übrigen Aufgaben und Positionen, die der Sohn im Vorsatz seines Vaters  außerdem einnimmt  -  und das waren und sind nicht wenige.

Bekräftigt wird dieses Verständnis durch die Tatsache, dass der Begriff „Erzengel“ nirgendwo in der Bibel im Plural vorkommt. Und  in 1. Thessalonicher 4:16, wo von der Vorrangstellung des Erzengels und der mit seinem Amt verbundenen Autorität die Rede ist,  wird ausdrücklich auf den auferstandenen Herrn Jesus Christus Bezug genommen.  Aus diesem Text geht nämlich hervor, dass er mit „gebietendem Zuruf“ vom Himmel herabkommt. Logischerweise wird daher die Stimme, die diesen gebietenden Zuruf erschallen lässt, mit einem Titel bekleidet, der die große Autorität, die Christus Jesus nach seiner Auferstehung als König der Könige und Herr der Herren besitzt, nicht vermindert oder geschmälert (siehe dazu auch Matthäus 28:18 und Offenbarung 17:14).

Wörtlich heißt es dort: „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, . . .“

Ein weiterer Text, nämlich Judas 9 erwähnt zudem den Namen des Erzengels:  „ . . . Als aber der Erzengel Mịchael mit dem Teufel  uneins wurde und sich mit ihm wegen des Leibes Mose auseinandersetzte, wagte er  nicht, über ihn in lästernden Worten ein Gericht zu bringen, sondern sprach:„Jehova schelte dich . . .“

Tatsächlich ist Michael (übersetzt: Wer ist wie Gott?) der einzige Name, der in der Bibel direkt mit dem Wort „Erzengel“ in Verbindung gebracht wird  -  und außerdem bestätigt der Name „Michael“, der (wie schon erwähnt) „Wer ist wie Gott?“ bedeutet, die Tatsache, dass niemand unserem Schöpfer Jehova Gott gleichkommt oder ihm ebenbürtig ist und dass Michael, sein Erzengel,  sein größer Verfechter oder Rechtfertiger ist.

Übrigens sind diese Überlegungen zu einer Antwort auf Deine Frage mal wieder ein Paradebeispiel dafür, dass erst “die Summe deines Wortes Wahrheit ist“ (Psalm 119:160) - das Resultat vieler Faktoren also.

Vielleicht helfen Dir diese Überlegungen ein Stückchen weiter.

Alles Gute.



Dies hier ist eine Darstellung der "Zeugen Jehovas" nehme ich mal an. Du siehst also, es kommt auf die Glaubensrichtung / Religion / Konfession an, was Dir geantwortet wird.

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@Salomischa

@Salomischa

Nein, das ist die klare Aussage der Bibel! Wenn die Glaubensgrundlage die Bibel ist, kommt man zu diesem Schluß!

LG

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@eisi1

Wenn "man" Zeuge Jehovas ist: sicherlich.

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@earnest

Earnest, 

wenn ich das von Dir so lese meine ich du schreibst immer abfällig über Zeugen Jehova. Zu der gestielten Frage kannst Du offensichtlich nichts positives beitrage ,hier nicht und in anderen Ausführungen von Dir auch nicht, oder irre ich mich?. 

Es währe doch für einen Christen Mensch ( der Du vielleicht sein möchtest)  sicherlich nicht all zu scher.

Denke mal über das nach was Paulus schrieb:

Epheser 4,29 

 Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor, sondern was immer zur Erbauung gut ist, wie es nötig sein mag, damit es den Hörern förderlich sei. 

  Las dich doch von Biblischen Gedanken leiten, nicht von Unduldsamkeit!

LG.

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@eisi1

In der Bibel steht auch, dass der Buchstabe allein tötet. Die Offenbarung ist daher aus meiner Sicht sehr wichtig weshalb Jesus seinen Jüngern auch den Auftrag gegeben hat zu handeln und zu lehren. Jesus hat ihnen darüberhinaus die Bibel ausgelegt, so dass sie sie verstehen konnten. Auch hieraus zeigt sich, dass es auf die Interpretation ankommt. Ich meine, dass sich die Dreifaltigkeit in der Bibel findet, wenn sie richtig ausgelegt wird.

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