Mir wäre es an seiner Stelle peinlich, mit einen solch intoleranten und verachtendem Menschen zusammen zu leben. ;)

Im Ernst: Lass ihn doch machen. Ist sein Ding, nicht deines - korrekt? Also, was mischt du dich ein? Du kannst ihm ehrlich deine Meinung sagen, was aber noch immer heißt, dass dies höflich zu geschehen hat, und der Rest ist SEINE Sache. 

Oder, ein ganz billiges Beispiel: Was würdest du sagen, würde dein Bruder dich so betrachten, nur weil die ein paar Schuhe im Regal hast, das ihm nicht gefällt, du aber unglaublich gut findest? ;)

Keine Macht der Intoleranz!

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Edit: Die richtige Reaktion wäre, ihn sein Ding machen lassen und ihm bei Bedarf zur Seite zu stehen.

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Ein simples Wahlergebnis-Beispiel mit zwei Parteien: 

Beispiel 1: 
Partei 1: 95%
Partei 2: 5% - damit die 5% Hürde geschafft. 

Beispiel 2:
Partei 1: 93%
Partei 2: 4%
Ungültig: 3% - Partei 2 schafft die 5% Hürde nicht.

Weiter: Wer nicht wählt, nimmt keinen Einfluss auf das Ergebnis - kann man machen, dann muss man sich aber mit jedem Ergebnis bedingungslos einverstanden erklären. Wählt man hingegen ungültig nimmt an aktiv Einfluss auf das Ergebnis - aus welcher Motivation auch immer.

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Warum bringt man das Argument "ihr wisst doch gar nicht wie man verhütet" wenn das eindeutig die Schuld von Lehrern und Eltern ist?

Nein, ist es definitiv nicht!
Wer sich für reif genug hält, sollte geistig auch imstande sein, sich selber über gewisse Themen zu informieren. Das entbindet die Eltern natürlich nicht von ihrer Pflicht. Lehrer unterlagen einer solchen Pflicht nie. 

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Ja, darf sie, sofern damit nicht gegen die Kleidungsvorschrift verstoßen wird bzw. kein Sicherheitsrisiko besteht. 

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Wie wäre es, wenn du auch DICH hörst, statt dir vorschreiben zu lassen, was du zu denken hast? 

Wie dem auch ist: Du als Muslima solltest sowas wissen. Weißt du es nicht, so wende dich an das Glaubenshaus (bzw. eine entsprechende Person), die deine Auslegung des Islam vertritt.

ps. Voreheliche Beziehungen sind im Islam übrigens untersagt. ;)

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1. Wie ist denn nun das 'Gesellschaftliche Ideal' definiert? 
2. Wenn du dich nur verstellst, wirst du nie den PASSENDEN Partner finden, schließlich passt er dann nicht zu DIR, sondern nur zu deiner Rolle. 
3. Ich pers. verbringe mein Zeit viel Lieber mit Menschen, die sich in erster Linie um sich kümmern (was natürlich nicht heißt, dass man auf sein Auftreten durchaus achten kann), statt irgendwelchen Idealen nachzurennen. 
Es stört mich doch Null, wenn jemand beim Einkaufen (un-)geschminkt ist. Viel mehr würde es mich stören, würde meine Partnerin/ Mitbewohnerin nur um kurz einkaufen zu gehen das Bad 1h lang blockieren. Wer will, soll es halt machen, ich pers. finde es aber ziemlich schwachsinnig. Und ja, ich kann den Willen der Eitelkeit nach Schönheit verstehen, doch was bringt es, wenn mich andere nur aufgrund meiner Maske schön finden? Auf solch ein unwahres Lob kann man doch gerne verzichten - oder man redet es sich halt ein. Das Einzige, was daran wohl wirklich positiv zu beurteilen ist, ist das Können und die Arbeit, die dahinter steckt, denn auch das ist ein Können - und das muss man der Person halt zugestehen. 
Am Ende gilt halt: Soll jeder leben, wie er will. Ich kann es nicht unbedingt verstehen, aber solange dieser Mensch so glücklich ist/ wird, wünsche ich ihm alles Gute dabei. 
Mache du dein Ding, lass die anderen ihr Ding machen. Wenn du anderer Meinung bist, kannst du gerne dafür arbeiten, doch zwinge sie niemandem auf. Auch du wirst sicherlich Hobbys, Gewohnheiten, [...] haben, die andere für schwachsinnig halten. Leben und leben lassen. 
Alles Gute

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Jedwede religiöse Erziehung ist ethisch ein Verbrechen gegen die Grundrechte eines jeden Menschen - leider ist jene Erziehung und Religions'freiheit' (welch Ironie) durch unser Gesetzt geschützt. 
Weiter ist es ein (ethisches) Verbrechen an den Grundrechten und am Körper des Menschen, wird dieser gegen seine Entscheidung (medizinische Notwendigkeit ohne selbst entscheiden zu können ausgeschlossen) beschnitten. Ebenso ist es ein Lächerliches und in keinster Weise vertretbar, einem Menschen gegen seinen Willen sein Leben erfahren (dazu gehört auch möglicher Konsum von Luxusgütern) erfahren zu lassen. 
Kurz und knapp: KEINE religiöse Erziehung

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Ich komme damit nicht klar, schwul zu sein. Wie kann ich damit umgehen lernen?

Hallo allerseits. vor kurzer Zeit hatte ich etwas über dieses Thema schon geschrieben und habe super Antworten bekommen. Ich will nun einfach sagen, was ich fühle. Ich bin mir nun sicher: Ich bin 100% schwul und bin überhaupt nicht stolz drauf. Ich schäme mich für diese Gefühle und hasse mich selbst Tag für Tag dafür. Das komische ist, dass ich es selbst irgendwie komisch finde, Homosexuell zu sein. Ich finde Homosexualität eher gewöhnungsbedürftig und irgendwie komisch, obwohl ich selbst schwul bin. Das ist das verwirrende. Ich kann mich selbst nicht akzeptieren. Ich werde immer depressiver. Ich weiß schon, dass meine Eltern es nicht akzeptieren werden, weil sie Moslems sind und immer wieder betonen, wie gerne sie Homosexuelle töten würden. Also ist ein Coming Out ausgeschlossen. Ich bin selbst gerne Moslem, aber wenn die Religion Homosexualität verbietet, dann was habe ich dort noch zu suchen? Soll ich gar keine Religion folgen? Ich kann mir schon vorstellen, in einer Beziehung zu sein, aber ich weiß nicht, on mein Parter diese Heimlichtuherei mitmachen würde. Natürlich wollte Ich irgendwann mal von meiner Familie wegziehen, um ein freies Leben zu führen, jedoch kann ich mich selbst nicht akzeptieren. Viele akzeptieren Homosexualität, viele aber auch nicht. Ich will gar nicht schwul sein, aber wenn ich es nicht bin, dann bin ich nicht ich. Ich brauche ehrlichen Rat und geistliche Hilfe und Tipps. Bin übrigens 16. Vielen Dank im Voraus.

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Vorab: Du hast erkannt für dich erkannt, von dem du dachtest, dass es anders ist. Natürlich ist das erst einmal ein Schock - als ganz simples Beispiel: Stell dir vor, du wachst morgen früh ohne Haare auf dem Kopf auf. Tiefergreifend können wir dir allerdings nicht helfen, was genau dich daran stört. Ich vermute, neben deinem Identitätsproblem kommt auch viel Druck durch dein Umfeld, welches dir Schlechtigkeit der Homosexualität suggeriert.  Aber, wie gesagt: Wir können hier kein fachliches Urteil abgeben. 
Wie es auf mich wirkt, scheint dir Religion eher im kulturellen als im wahrlich religiösem Sinne wichtig zu sein. So wäre mein Rat, dass du dich für DEIN freies Leben entscheidest, also für das, was DU willst; nicht das, was man dir für dich vorzuschreiben versucht. In diesem Falle läuft das wohl auf ein 'Nein, Islam.' hinaus. 
Es gibt extra Anlaufstellen für Leute, die Probleme mit ihrer Sexualität bzw. dem Leben damit haben. Von Beratung bis zur Hilfe des 'Outings' kann man dort Hilfe finden. 
Wichtig wäre noch zu wissen: Warum willst DU denn nicht homosexuell sein? Solltest du auf Männer stehen, so ist das doch kein Problem. Jeder soll glücklich werden, wie es ihm beliebt.  Das größte Problem ist wohl, dass wir lernen müssen, offen mit Sexualität umzugehen - Sexualität ist natürlich und nichts, wofür man sich schämen müsste! ;)
Alles Gute! :)

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1. Wieso sollte für die Frau eine andere Ethik/ Moral gelten? Das ist eine dümmliche Prämisse. 
2. Von welcher Position gehen wir aus? Nach Kant z.B. ist Mord allgemein nicht vertretbar, also JEDER Mord. Ein Utilitarist hingegen könnte, je nach utilitaristischer Position, ähnlich zu deinem Weg argumentieren. Wieder aber kann z.B. eine Position vertreten werden, in der beide Taten nicht falsch sind.
3. Wird rein die Handlung und ihre direkte Folge beachtet, oder die Handlung im Kontext zum Ganzen (z.B. auch, dass sie ein Gesetzesbruch ist)?

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