Zeitarbeit-Komme nach der Spätschicht nicht mehr nachhause! Wie kann ich vorgehen?

12 Antworten

Halo FairplayY!

Es ist tatsächlich so, wie bereits mehrfach beschrieben: Der Arbeitsweg fällt vollständig in den Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers.

Sollte diesbezüglich keine anders lautende Vereinbarung im Arbeitsvertrag (schriftlich!) getroffen worden sein, ist der Arbeitgeber hier "fein 'raus"! Dein mündliche Hinweis gegenüber der Disponentin ist leider nicht rechtsverbindlich, da ja ihrerseits offenbar keine Zusage darüber gemacht wurde.

Daher bleibt Dir nur ein offenes und ehrliches Gespräch mit der Personaleitung und einer großen Portion Hoffnung ...

Da wohl alle Vorschläge bezüglich Taxi o. dgl. auf Grund Deiner Einkommenssituation unrealistisch sein dürften, ist es sicher nicht verkehrt, wenn Du Dich zeitgleich - auch wenn es profan klingt - nach einer Festanstellung in einem "ordentlichen" Betrieb umsiehst, der für Dich erreichbar ist.

Zu DownUnderSepp: Warum soll die Zeitfirma denn nicht gleich ein Auto und wenn nicht vorhanden auch noch den Führerschein bezahlen? Bei den Hungerlöhnen, die Zeitarbeitfirmen zahlen, ist das doch durchaus möglich? tssss, tssss

Ich sage da immer nur eins: Das ist nicht Dein Problem, wie Du nach hause kommst, es muß mindestens gewährleistet sein, dass noch ein Bus oder Zug fährt und..... es ist Dir nicht zuzumuten, mit dem Fahrrad noch ewig lange zu fahren. Ich möchte solche Wege auch nicht zurücklegen, also mute ich es auch keinem anderen zu. Ich frage mich schon, wo Die Disponentin ihr Hirn hat ?! Du gehst da morgen hin und sagst ihr klipp und klar, dass Du keine Möglichkeit hast, nach hause zu kommen und Dich auch niemand abholen kann, so, und nun ist die Disponentin gefordert, eine tragbare Lösung herbeizuführen. Z. B. könnte ein Fahrdienst eingesetzt werden. Das musst Du mal ansprechen, lass Dir nicht alles gefallen. Immer wenn ich Einsätze plane, schaue ich mir genau die Fahrverbindungen an, was machbar ist und was eben nicht geht. Das sollte diese Disponentin auch tun. Ansonten solltest Du Dich woanders bewerben, Du bist wirklich sehr willig, aber Du darfst Dich echt nicht verheizen lassen! Und Du hast ihr gesagt, dass Du auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bist, und da hat sie auch dafür Sorge zu tragen, dass ebensolche auch verfügbar sind! Kläre das, sonst wirst Du dort echt nur verarscht, ich finde das schon echt unverschämt, was man Dir zumutet! LG Bärchen11

Wo hat jetzt dieser Anfall moralischer Entrüstung irgend etwas mit der Rechtslage zu tun?

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@TETTET

Du hast wohl Fairplays Anfrage auch nicht richtig verstanden, er wollte wissen, was er tun kann, und nicht wie die rechtliche Situation hierzu aussieht, das war doch gar nicht seine Frage! Fakt ist, dass es nicht zumutbar ist, abends spät noch 20 km mit dem Fahrrad heim zufahren und ich kenne keinen Sachbearbeiter vom Amt, der sowas zumutbar findet. Und ich glaube auch nicht, dass sich ein Bewerber auf einen Job mit so schlechten Fahrverbindungen bewerbern würde. Ich bin nicht moralisch entrüstet, ich finde es halt nicht richtig, wenn ein williger Mensch, der schon bereit ist, in der Zeitarbeit tätig zu sein, so schlecht behandelt wird.

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@baerchen11

Wo hast Du denn mitgeteilt, was er konkret machen kann? Zumindest hat er keine rechtliche Handhabe. Kündigen kann natürlich, aber das dürfte ihm schon vorher bewusst gewesen sein. Sein Ag will offensichtlich nichts ändern, und Auto und Führerschein will er sich wohl nicht zulegen. Habe ich Handlungsalternativen übersehen?

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@TETTET

Das hast Du schon wieder überlesen! Seine Ansprechpartnerin ist die Disponentin, und ihr muss er das mitteilen, und das habe ich auch so geschrieben, klar, darf er nicht einfach kündigen, aber eine Disponentin ist für solche Dinge da, nicht nur zur Einsatzsuche, sondern auch auf Überprüfung der Zumutbarkeit. Und wenn er ganz einfach sagt, dass er kein Fahrrad besitzt, kann ihn auch niemand zwingen, eins zu kaufen und 20 km nachhause laufen, ist auch nicht! Also, wer würde das nicht verstehen, wenn es hart auf hart käme. Vielleicht hast Du da mit Zeitarbeitsfimren tats. schlechte Erfahrungen gemacht, oder es kam zur Leistungssperre, weil man einen langen Arbeitsweg nicht hinnehmen wollte, aber ich habe das echt noch nicht erlebt, auch die Agentur akzeptierte das, wenn ich der Meinung war, dass der Arbeitsweg zu lange sei. Da kommt der arme Leiharbeitnehmer schon in der Frühe fix und fertig an, und das geht nicht. Auch wievielmal umsteigen empfinde ich als Zumutung. Ich verhandele täglich in vielen Angelegenheiten, aber das war noch nie das Thema.

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@baerchen11

Natürlcih ist reden die beste Lösung. Allerding existiert für den Arbeitgeber keinerlei Verpflichtung, ihn nur so einzusetzen, wie es ihm gerade passt. Wenn der Vertrag den Einsatzort hergibt und der AG ihn dort hin schickt, bleibt ihm letztendlich nichts anderes übrig als zu kündigen.

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@TETTET

Ja, ich beginne, Dich zu verstehen. Du gehst davon aus, dass er dann der Gearschte ist, wenn es hart auf hart käme, aber da würde ich an der Gerechtigkeit zweifeln, ich wäre nie bereit, 20 km mit dem Fahrrad zu fahren. Und wenn er sagt, er hat keins, dann kann er keine 20 km, am besten noch neben der Landstrasse, heimlaufen. Ich kann nicht glauben, dass er dann Ärger bekäme, das ist echt unzumutbar. Ich achte immer darauf, dass die Mitarbeiter höchstens 30 Minuten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, unterwegs sind und auch höchstens nur 2 x umsteigen müssen. Ich sehe mich als Person, die dafür zu sorgen hat, dass auch annehmbare, und gut erreichbare Einsätze, zustande kommen. Meistens wohnen die Mitarbeiter 5 km von der Einsatzstätte entfernt, manche haben einen Führerschein + Pkw, und ansonsten haben wir einen Fahrdienst. Aber Du hast Recht, nicht alle Disponenten achten auf so was. Von gestressten Mitarbeitern, die sich über Fahrwege Gedanken machen müssen, und Angst haben, etwas zu sagen, ist auch keine gute Leistung zu erwarten. Zeitarbeit ist eh schon nicht gerade die erste Wahl, und wenn dann noch so ein Kram hinzukommt und man noch Angst haben muss, etwas zu sagen, dann ist das echt bedauerlich.

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