Zahlung von Unterhalt an Kindesmutter

8 Antworten

Wenn die Frau, die die Mutter deines Kindes ist, nicht arbeiten kann, musst du ihr Unterhalt zahlen. Was sie vorher gemacht hat, ist vollkommen uninteressant. Es geht ausschließlich danach, wie weit du leisten kannst. Dir bleibt nur der Pfändungsfreibetrag.

 

Ob du von Betreuungsunterhalt noch nbie gehört hast, interessiert auch niemanden.

"...Dort gibt es kein Gesetz,das Väter an die nicht mit ihm zusammen lebende bzw verheiratete Kindesmutter gezahlt werden muss...."

Irrtum!

Eine vom Kindsvater getrennt lebende Kindsmutter hat (zusätzlich zum Kindesunterhalt)  Anspruch auf "Betreuungsunterhalt" für sich selbst bis zum dritten Geburtstag des Kindes.

Danach gilt sie als voll erwerbsfähig, wenn für das Kind eine Betreuung möglich und vorhanden ist.

Gegenüber dem minderjährigen Kind liegt der Selbstbehalt des erwerbstätigen  Unterhaltszahlers bei 950 Euro, gegenüber der Kindsmutter bei 1050 Euro.

Gesetzlich festgelegt ist diese Regelung im § 1615i des BGB.


Bevor die Kindsmutter staatliche Unterstützung erhält (ALGII) müssen erst alle möglichen Unterhaltsansprüche gelten gemacht werden.

Für die ersten drei Jahre steht auch der Mutter eines unehelichen Kindes unterhalt zu, wenn Sie wegen der Kinderbetreuung keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann, das ist schon richtig so. Und der selbstbehalt ist festgelegt, weil genau dieser Betrag dir bleiben muss... Was darüber liegt muss ggf. Auch tatsächlich gezahlt werden.Wenn man ein Kind zeugt, muss man auch finanzielle Verantwortung übernehmen, und ja, gegebenenfalls auch für die Nachteile, die dem anderen Elternteil dadurch entstehen.

Wie ist die Höhe des Betreuungsunterhalts geregelt (nach der 3/7 Methode oder dem vorherigen Lebensstandard)?

Hallo an alle

Kurze Eckdaten: Ich zahle für meine 2,5 Jahre alte Tochter Kindesunterhalt und an die Kindesmutter den Betreuungsunterhalt um den es bei dieser Frage auch geht. Wir haben etwas mehr als ein Jahr zusammen gelebt und waren nicht verheiratet. Die Kindesmutter bezieht zur Zeit ALG2. Die Kleine geht berets in die Kita.

Also ich habe mich bezüglich dieses Themas auf gefühlt Tausend Seiten eingelesen und konnte kein einheitliches Ergebnis feststellen. Wie hoch ist der Betreuungsunterhalt oder anders gefragt, was ist die Obergrenze dieses Unterhalts? Bezüglich der Berechnung gibts laut meiner Recherche zwei Varianten

1. http://www.eltern.de/beruf-und-geld/recht/betreuungsunterhalt.html

Die Höhe des Betrages richtet sich nach dem Lebensstandard des Unterhaltsberechtigten (also der Kindesmutter). Dh, dass der Mutter nur so viel zusteht, wieviel sie bei Vollzeitarbeit vor der Geburt des Kindes verdient hat, ggf. zuzüglich eines Pauschalbetrages. Im Falle der Kindesmutter wären es gut gerundet 1150 €

Gehen wir mal vom folgenden fiktiven Fall aus. Mein Nettoeinkommen beträgt 3500 €, das der Kindesmutter 800 €. Abzüglich des Pauschalbetrages von 150 € und des Kindesunterhalts von 334 € ergibt sich ein auf den Betreuungsunterhalt anrechenbares Einkommen von 3016 €. Der Differenzbetrag den ich an die Kindesmutter demnach zu leisten hätte um ihren bisherigen Lebensstandard zu sichern, wäre 1150 € - 800 € = 350 €, der auch von mir zu leisten wäre, da ich bei 3016 € - 350 € = 2666 € noch weit über dem Selbstbehalt von 1200 € läge. So weit so gut.

2. unterhalt.net/ehegattenunterhalt/betreuungsunterhalt.html

Nun wirds kurios. Die Höhe des Betreuungsunterhalts wird mit der 3/7-Methode berechnet. Ausgehend vom gennaten Fall beläuft sich der von mir zu leistende Unterhalt nach dieser Methode zu 3016 € - 800 € - (800 € x 0,05 -> Pauschalbetrag der Mutter) x 3/7 = 933 €. Dieser absurd hohe Betrag wäre demnach zusammen mit dem Kindesunterhalt (der wohlgemerkt mit 334 € ja geradezu lächerlich gering gegenüber dem Betreuungsunterhalt ausfällt) an die Kindesmutter zu zahlen. Dabei stellt sich mir die Frage, warum die Kindesmutter durch mich nun weit über ihren Verhältnissen Leben darf: 933 € + 800 € = 1733 € >> 1150 €. Mit dem Kind hat das ganze doch rein gar nichts zu tun, da dieses durch den gestzlich fetgelegten Kindesunterhalt quasi ausreichend versorgt ist.

Wie wird der Betreuungsunterhalt nun berechnet. Ich verstehe es nicht!

Und zuletzt noch eine Frage. Wie verhält es sich nach dem dritten Lebensjahr des Kindes, wenn die Mutter verpflichtet wird sich um ihren Lebensunterhalt selbst zu kümmern. Ich gehe davon aus, dass die Kindesmutter danach maximal eine Teilzeitbeschäftigung von maximal 30 Stunden antreten können wird. Mehr traue ich ihr auch nicht zu. Wie wird der Unterhalt jedoch dann berechnet? Gilt die 3/7-Methode auch in diesem Fall?

Danke schon mal fürs Lesen des langen Textes. ich hoffe jemand kann mich aufklären.

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Kindesmutterunterhalt

Mein Sohn ist kürzlich Vater geworden.Das er fürs Kind Unterhalt zahlt ist klar.Die Kindesmutter ist Hartz IV Empfängerin.Das Jobcenter ist der Meinung,das mein Sohn auch für die Kindesmutter Unterhalt zahlen muss,obwohl er nicht mit ihr verheiratet ist oder war und auch nicht mit der Kindesmutter zusammen lebt und auch in der Vergangenheit nicht mit ihr zusammen gelebt hat. Wer kann mir da weiter helfen?

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Mfg

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