Zähne: Amalgam raus, Kunststoff rein

7 Antworten

Du siehst ja hier schon an den Antworten dass es nicht sinnvoll ist sich Amalgam durch Kunsstoff ersetzen zu lassen. Wenn es hier in der Frage von jemandem, der Zahnmedizin studiert hat bestätigt wird, halte ich es für glaubwürdig.

Ich kenne viele solcher Patienten aus meiner Arbeitszeit die sich Amalgam haben auf eigenen Wunsch komplett entfernen lassen und danach Beschwerden hatten, entweder Beschwerden bei kalt und heiß ( bei tiefen Füllungen ) oder nach einigen Jahren weil sich zwischen Kavität und Zahnfüllung ein winziger Spalt bildet in den Feuchtigkeit und Karies sich langsam ausbreiten. Ich hab selbst so einen Zahn gehabt der deswegen Wurzel behandelt werden musste weil die Füllung teif war, Kostenpunkt mit Überkronung 400€.

Kunsstoff ist für den Seitenzahnbereich NUR für eine Zahnhalsfüllung geeignet, ansonsten nur im Frontzahnbereich.
Kunsstoff schrumpft leicht mit der Zeit und bildet Spalten < tückische Fall.
Du kannst auf den Kunststoff auch allergisch reagieren, was machst Du dann ?

Spare Dir lieber etwas Geld und lasse Dir 3/4 Kronen machen oder Inlays, für's Erste ist die beste Lösung die Zähne so zu lassen wie sie sind.

Weiss jemand, ob es üblich ist, das Amalgam komplett zu entfernen, oder ist es wahrscheinlich, dass da noch Reste des Metalls tief unter der Kunststofffüllung sind?

Natürlich wird das Amalgam komplett entfernt.

Notwendig ist es allerdings in den wenigsten Fällen:

" Ist Amalgam eine Gefahr für die Gesundheit?

Aufgrund der geringen Menge an Quecksilber, die selbst aus einer individuell hohen Anzahl Amalgamfüllungen herausgelöst werden kann, ist die Belastung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand vernachlässigbar. Eine Entfernung intakter Amalgamfüllungen ist aus medizinischen Gründen mit wenigen Ausnahmen nicht indiziert.

Bei einer seltenen, nachgewiesenen Amalgamunverträglichkeit sollte die Entfernung schrittweise, mit Wasserkühlung, starker Absaugung und Belüftung erfolgen. Dies dient sowohl dem Schutz des Patienten als auch dem Schutz des insgesamt wesentlich stärker durch Quecksilberdampf belasteten zahnärztlichen Personals [47]. Eine Unterstützung der Ausscheidung von Amalgam durch die Gabe von Chelatoren (DMSA, DMPS) wird angesichts der natürlichen Ausscheidung über die Nieren als überflüssig und auf Grund der unspezifischen Ausleitung verschiedener lebenswichtiger Metalle (z.B. Zink, Kupfer) als kritisch angesehen. Bei 42 % der Patieten verursacht der Chelator unerwünschte Nebenwirkungen [50]."

http://www.zora.uzh.ch/4940/2/G%C3%B6hring_etal_Amalgam_TherUmsch_2008_2Vo.pdf

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Ich habe keine Zahnzusatzversicherung. Ich habe keine Allergie gegen Amalgam. Ich meine ausschließlich Füllungen an meinen Backenzähnen, nicht im Frontbereich.

Ein befreundeter Zahnarzt meinte, das sei gar nicht möglich. Die SBK würde nur Amalgam zahlen und Kunststoff sei dann zuzahlungspflichtig. Auch von anderen Freunden weiß ich, dass die zirka 70€ für eine Kunststofffüllung zuzahlen. Ich nicht.

Manche Freunde wollten mir das einfach nicht glauben. Meinten, ich habe vielleicht doch Amalgam, ohne es zu wissen ^^. Oder ich hätte doch was bezahlt. Ebenfalls, ohne es zu wissen?? ^^

Jetzt geht es mir nicht so sehr darum, anzugeben. Ich will nur wissen, weshalb mein Zahnarzt mir immer 70€ "schenkt". Ich will auch nicht den Zahnarzt fragen und schon gar nicht meine Krankenkasse. Dann kommt noch raus, dass ich nachzahlen soll oder dergleichen...

Aber ich schätze, dass das so seine Richtigkeit haben muss. Ich hatte in den letzten 10 Jahren vielleicht 4 Füllungen, die ich alle kostenlos mit Kunststoff erhalten habe. Eine Zahnreinigung bezahle ich bei demgleichen Zahnarzt allerdings voll, auch eine zweite Zahnsteinentfernung im Jahr kostet! Nur die Füllungen sind "gratis"...

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