Wurde Arno Dübel für seine Medial Auftritte entlohnt und was haltet ihr von seiner Sichtweise gegenüber Arbeit?

6 Antworten

Ich  weiß  nicht  weshalb  der  Herr  Dübel  nicht  arbeiten  will.  Es  gibt  aber  gute  Gründe  dafür,  dass  man  unseriös  nicht  arbeitet.  Man  müsste  eigentlich  die  Frage  stellen;  mit  welchem  Recht  arbeiteten   Kapitalisten  kapitalistisch?
Was  ist  der  unterschied  zwischen  seriöser,  und  kapitalistischer  Arbeit?  Es  ist  zu  vorteilhaft  (weil  es  dem  Sieg  der  Wirtschaftsnation  dient)   "kapitalistische  Arbeit",  einfach  nur  "Arbeit"  zu  nennen.  Wer   bei  den  Parlamentswahlen  den  Kapitalismus  wählt,  wer  freiwillig   kapitalistisch  arbeitet,  und   dadurch  den  Abzockerkrieg  am  laufen  hält,    sollte  nicht  erwarten,  dass  die  Anderen  das  gleiche  tun.  Kapitalisten    haben  die  Opfer  und  die  Verweigerer  des  Kapitalismus  vollumfänglich  zu  entschädigen.  Hartz  4  ist  lediglich  eine  Teilentschädigung.

Wer  kapitalistische  Arbeit  verweigert,  liegt  dadurch,  nicht  der  sogenannten  "Solidargemeinschaft"  auf  der  Tasche,  wie  es  gern  behauptet  wird,  sondern  den  Profiteuren  des  Wirtschaftskrieges.   Wer  kapitalistische  Arbeit  verrichtet,  liegt  den  Opfern  der  Siegerei  auf  der  Tasche.  Kapitalistische  Arbeit  ist  Unrecht.  Sie  ist  nach  ethischem  Recht  verboten,  

weil  sie  Gerechtigkeit  verhindert,  indem  sie  gutes  Leben  für  die   Einen  und  schlechtes  Leben  für  die  Anderen  entstehen  lässt.  Kapitalistische  Arbeit  ist  unterbezahlt  und  überbezahlt,  weil  sie  vom  Recht  des  Stärkeren,  von  instinktgesteuerter  ˹Profitgier  und  Sklavenmentalität˺  bestimmt  ist.  

weil  sie  Massenarbeitslosigkeit  und  Existenzangst  generiert.

weil  sie  viele  Menschen  körperlich  und  psychisch  überlastet,   dadurch  Schmerzen  und  Kummer  verursacht,  die   Gesundheit   ˹der  Erpressbaren  und  der  Arbeitssüchtigen˺   schädigt. 

weil  sie  die  Freizeit  verkürzt  und  verleidet.  Die  vielen  Überstunden  verkürzen  die  Freizeit,   die  aus  der  Überbelastung  resultierende  extreme  Müdigkeit  verleidet  die  Freizeit.

weil  sie  Krieg  ist.  Kapitalistischer  Fleiß  dient  dem  Sieg.  Die  Gesinnung,  die  hinter  der  instinktgesteuerten  Arbeit  steckt  ist  so  bösartig,  dass  sie  unzählige  Tiere  und  Pflanzen;  viele  kranke,  schwache  und    kapitalismusverweigernde  Menschen  tötet.  Wenn  kapitalistische  Arbeit  einen  defensiven  Charakter  hätte,   wenn  sie  ein  Verteidigungskrieg  und  kein  Angriffskrieg  wäre,  dann  wäre  der  Wirtschaftskrieg  schon  längst  beendet.

weil  sie  die  Weltzerstörergesinnung  trainiert.   Kapitalistische  Arbeit  fördert  das  Konkurrenzdenken,   die  Liebe  zum  Krieg  und  zum  Rudelsieg,  ebenso  wie  die  ganze  Bandbreite  der  menschlichen  Niedertracht.   Gut  durchtrainierte  Kapitalisten  sind  skrupellos  und  siegesgierig  genug,  um  im  Hightech-Zeitalter  die  Welt  kaputt  zu  siegen.  Falls  die  Menschen  weiterhin  unseriös  arbeiten,  dann   werden  sie  ihre  Niedertracht  beibehalten;  dann  werden  Siegerei,   Dieberei,  Verlogenheit,  Risikobereitschaft,  Verachtung  und  Schlechtbehandlung  der  Schwachen, …  erst  nach  der  Weltzerstörung  aufhören.

Die  Lowtech-Siegerei  überleben  Viele.  Die  Hightech-Siegerei  wird  aber  niemand  überleben.  Wann  hören  Kapitalisten  damit  auf,  kapitalistisch  (siegerisch  und  schwachenfeindlich)  zu  arbeiten?  Erst  nach  der  Weltzerstörung?  Kapitalistischer  Fleiß  ist  nicht  zum  Prahlen,  sondern  zum  Schämen.

Wurde er sicherlich, zeitweise hatte er deswegen sogar Probleme, da er mit dem Verdienst (ich meine es war wegen seinem Lied), kein Geld mehr bekam.

Problem seiner Einstellung ist, dass er sich nicht selbst finanziert. Würde er keine Sozialleistungen kassieren wäre es seine Sache. So allerdings liegt er mit eben dieser Einstellung den Steuerzahlern auf der Tasche. Viele gehen ungern arbeiten, finanzieren aber eben damit ihre Lebenszeit in Arbeit zu investieren nicht nur ihr Leben, sondern auch das nicht arbeiten von solchen Fällen wie Arno Dübel. Das Geld ist für Leute da die wirklich nicht arbeiten können weil sie krank sind, gerade keine arbeit haben etc. aber nicht zur Finanzierung von Leuten die einfach nur nicht wollen. Wenn arbeitende Menschen ihr Geld geben, dann um zu helfen und nicht damit andere sich arbeitsfähig dafür entscheiden einfach die Tage zu "genießen". Würde das jeder machen gäbe es das soziale System nicht. Denken wir nur 40 Jahre Arbeitslosengeld etc. das sind tausende Euro die man auch hätte anders nutzen können.

Arbeit nichts zu mögen ist sein gutes Recht, aber nicht auf Kosten anderer.

*Arbeit, *an 40..., *nicht

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Arno Dübel ... ich weiß nicht, was bei ihm Theater ist und was echt. Ich bin sehr skeptisch -------> einerseits soll er arbeitslos sein, dann "etabliert" er sich als Schlagersänger als Mallorca und Dauergast in irgendwelchen Talkshows, was ja auch durchaus mit Kosten verbunden ist. Lt. einer Seite lag er mal wohl im Clinch mit der Arbeitsagentur, weil er keine Nachweise über seine Einkünfte aus Musik & Shows hatte also gehe ich davon aus,d ass er was bekommt. 

Trotzdem habe ich meine Probleme damit, seine Story zu glauben -------> so frage ich mich, wie es geht, dass jemand rund 40 Jahre lang arbeitslos ist. Das wird doch spätestens dann schwierig, wenn jmd. alles ablehnt & keine Sanktionen bekommt... ich habe da meine Zweifel, sorry!

Auf seine Haltung gehe ich nicht näher ein, aber ich teile sie nicht.

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Ferienarbeiter (Aushilfe) - Arbeitsunfähigkeit durch Schnittwunde, werde ich für die Krankheitszeit dennoch entlohnt?

Details:

  • 5 Wochen Ferienarbeit
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  • nach 1 Woche Verletzung
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Vielen Dank im Vorraus!

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Wieso hat jemand der arbeitet kaum mehr als ein Hartz4 Empfänger und wieso empört sich da keiner drüber?

Also, und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht, dass Hartz4 Empfänger ärmer werden, aber:

Wenn ich bei folgendem Hartz4 Rechner https://www.hartz4hilfthartz4.de/aufstockung-rechner/

mit allen möglichen Werten rumspiele, fällt mir auf, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt zu arbeiten, solange der Verdienst unter 2000 Euro ist.

Ein reiner Hartz4 Emüfänger hat laut Rechner 909 Euro im Monat zur Verfügung. Jemand der 500 Euro Brutto (400 Netto) verdient, hat laut Rechner mit 1089 nur wenig mehr. Jemand der 1500 Euro Brutto (1200 Netto) verdient, hat mit 1200 auch nur wenig mehr als ein Hartz4 Empfänger, und wenn er eine lange Anfahrt zu seinem Job hat, dann hat er vielleicht sogar noch weniger als ein Hartz4 Empfänger.

Erst ab Werten wie 2000 Brutto (1600 Netto) normalisiert sich das einigermaßen und Mehrarbeit scheint sich finanziell zu lohnen.

Aber ganz klar erscheint mir: Bis ca. 1500 Euro Verdienst hat man real kaum bis gar nicht mehr Geld als wenn man "purer" Hartz4 Empfänger ist. Und nochmal: Jemand der arbeitet hat ja auch Kosten wegen der Arbeit, Anfahrt, Kleidung, mitunter noch Essenskosten...

Wie viel Prozent der Menschen verdienen weniger als 1500 Euro in ihrem Job? 20%? Mehr? Weniger? Ich glaube so um den Dreh oder? Diese ganzen Menschen, ein großer Teil der Bevölkerung, eine Minderheit zwar, aber eine große, ist quasi herabgestuft auf Hartz4 Niveau, obwohl gearbeitet wird.

Warum ist das so?

Obwohl die eigentlich interessante Frage ist: Warum gibt es darüber keine große Empörung? Ich dachte, das Leistungsprinzip sei den Menschen so wichtig? Oder erst ab 2000 Euro? Die anderen sind egal? Warum empört sich niemand darüber, dass man sich (finanziell gesehen) nicht in der Gesellschaft "hocharbeiten" kann, wenn man 1000 Euro monatlich verdient? Wenn ich das mir vor Augen führe, dann ist es doch ein ganz klares Signal: Wenn du die Wahl hast zwischen einem 1000 Euro Job und Hartz4, wähle Hartz4, du hast genauso viel Geld, aber keine Pendlerkosten etc. Warum akzeptieren das die Leute, dass die Arbeit sich nicht lohnt? Oder kapiert keiner das System? Oder finden die Leute das "gerecht" und irgendwie sinnvoll? Oder ist da ein ganz toller Plan dahinter, den ich nur nicht kapiere?

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LG

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