Würdest Du Deinen Kindern sagen, wenn Du ein einfacher Millionär wärst?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Meine Meinung, man spricht nicht über Geld. Je nach dem welches alter sie haben erzählen sie es noch in der Kindergarten/Schule herum.

Ich war in einer Klasse in der relativ viele Eltern der Kinder reich waren, eine die erzählte immer herum das sie ein grosses Haus hat und wie reich ihre Eltern sind, ich mochte sie schon aus diesem Grund alleine nicht.

Mein Vater ist auch reich aber wir sprachen nie darüber, darum war mir dies auch nie wirklich bewusst und ich konnte gar nicht damit angeben, was meiner Meinung gut so war. Irgendwann merken sie es selbst.

Ob sie was für die Schule machen oder nicht kommt meiner Meinung eher von der Erziehung.

Du unterschätzt die Vorbildfunktion. So, wie die Eltern leben, so werden auch die Kinder geprägt. Und wenn man den Kindern mitgibt, dass von Nichts auch Nichts kommt, kann man ihnen auch durchaus mitteilen, dass man vermögend ist. Die Mitteilung erfolgt nicht zwangsweise direkt, sondern indirekt durch die Unterschiede, die die Kinder von anderen Kindern erfahren.

Und es ist auch nicht gesagt, dass "Millionär" heißt, auf dem Konto ist 1 Mio+, sondern, dass man auch Dinge mit entsprechendem Wert, z.B. Immobilien und Mobilien (Gold, Schmuck, Kunstgegenstände etc.). Muss nur jemand ein Haus gebaut haben, eines dazu geerbt haben und schon ist es zum Millionär nicht mehr allzu weit. Je nach Lage evtl. mit dem Hab und Gut schon erreicht. In der heutigen Zeit, sind auch viele bekannt Multimillionäre und -milliardäre durch ihre Aktion so reich, weniger durch vorhandenes Bargeld bzw. verfügbare Mittel am Girokonto.

Am besten wäre es normal zu leben, auf einem guten Standard, den Kinder so viel wie möglich von seinem eigenem Wissen mitzugeben und dann wenn sie einen guten Weg eingeschlagen haben, ihnen einer der größten Geschenke überhaupt machen: anonym das Haus abbezahlen! Mit dem restlichen Geld, wenn man später alt ist eine Weltreise antreten, und erst am Sterbebett sein Geheimnis verraten. Das würde mir persönlich am meisten Spaß machen :)

Hätte ich ein Kind im schulpflichtigem Alter und wäre Millionärin, würde ich in einem Land leben, das keine Schulbesuchspflicht hat.

Und ja, das Kind wüsste darüber Bescheid.

Das ist doch eine rein theoretische Frage.
Es gibt doch genug Kinder, die wissen, dass ihre Eltern reich sind und trotzdem mit einer guten Erziehung, Schulbildung und Werten aufwachsen. Die mit diesen Voraussetzungen ihr Erbe noch vermehren.

Nein. Genauso wenig, wie ich ihnen sagen würde, wie hoch mein Kontostand überhaupt ist oder ob ich Schulden habe. Sie wissen auch nicht, was ich verdiene.

Das geht meine Kinder einfach nichts an.

Wenn sie richtig aufgewachsen sind, dann wird das Geld nur ein guter Bonus für sie sein :) 

Ich als Millionär, würde meine Kinder das nicht erzählen und ihnen eventuell Tolle Momente im Leben geben um zu zeigen, das Geld nur Geld ist. 

Aber andererseits, wenn man den Kindern schon im jungen alter, zeigt das man Millionär ist, dann würden sie nicht denken das Geld ein Statussymbole ist und dann müssten sie nicht ihre Leben lang für Geld arbeiten und können ihr Potential und ihren Charakter entwickeln. Es ist eine umstrittene Frage :) 

Ab einem gewissen Alter bekommen die Kids schon mit, ob die Eltern zu den Besserverdienern gehören oder nicht. Und sie sehen auch die Unterschiede zu den Familien im Umfeld. Von daher macht verheimlichen eher wenig Sinn.

Es geht auch nicht um verheimlichen.

Früher oder später fangen die Kinder an, nicht mehr an das Christkind zu glauben.

Soll man deswegen einem 3-jährigen Buben die Wahrheit unter die Nase reiben?

0
@skminga

Was macht Dich glauben, dass "ab einem gewissen Alter" = gleich drei Jahre ist?

Irgendwann aber, wie gesagt, nehmen die Kinder die Unterschiede im Umfeld war, und fangen an sich dafür zu interessieren. Dann wollen sie schon mal wissen, wie das mit Geld und Finanzen in ihrer Familie so aussieht. Und ich wüsste nicht warum man diese Fragen nicht altersgerecht, aber ehrlich beantworten sollte.

0

Richtig. Sowas sollte man seinen Kinder nicht auf die Nase binden.

Ich bin gegen Familiengeheimnisse. Million verheimlichen aus Erziehungs-Gründen? Nee.

Offenheit ist besser. Das heisst nicht, dass du den Kids ein Leben ohne Anstrengungen und Hindernissen versprechen oder bieten musst.

Kinder müssen nicht alles wissen. Selbst mein Partner kennt nicht alle finanziellen Geschäfte die ich abgeschlossen habe. Dafür ist es viel zuviel und kompliziert für einen einfachen Menschen. 

2
@christl10

schon klar, 

aber vortäuschen, man sei arm, aber in Wirklichkeit reich, oder eine Million ist keine Kleinigkeit. 

Wenn das später unter ungünstigeren Umständen in der Familie offenbar wird, gibt es schmerzende Verletzungen und Ressentiments, die du nicht so schnell wieder friedlich glätten kannst. 

1
@Loris64

Es geht darum, daß man Kindern nicht trauen kann. Kaum wissen die was müssen die es jedem erzählen. Daher sollte man warten bis sie reif genuf dazu sind. Trotzdem bin ich der Meinung, daß die tatsächichen Vermögensverhältnisse den Kindern nichts angeht. 

0
@christl10

ich meine nicht auf Punkt und Komma genau. sich arm geben und reich sein, das ist einfach gegenüber den Kindern nicht ehrlich.

1
@Loris64

Das tun wir auch nicht. Wir geben genug aus. Im letzten Jahr brauchte ich alleine 4.100€/Monat und trotzdem konnten wir noch was auf die Seite legen. Das merken die Kinder natürlich auch, daß wir uns das was wir wollen auch leisten können, ohne darüber nachzudenken. Aber trotzdem werden sie immer daran erinnert, daß man das Geld erst verdienen muss bevor man es ausgibt. Wir haben auch sehr hart dafür arbeiten müssen und das vermitteln wir unseren Kindern. Auch bekommen sie nicht immer alles was sie wollen. Wir zeigen günstigere Alternativen auf. Es muss kein iPhone 7 sein, es kann auch ein halb so teures Huawei P8 sein. Das meinte ich damit. Wir gehen auch nicht jede Woche 2 x Essen, sondern nur 1 oder 2 x im Monat und das nicht in einem teuren Lokal, sondern beim Griechen um die Ecke. Es muss auch kein teurer Mercedes sein sonder ein kleiner Toyota Auris tut es auch und ist 10.000€ günstiger. 

0

Man spricht nicht über Geld.

Aber was interessiert das auch ein Kind?

In diesem Alter muss man das nicht wissen...

Was möchtest Du wissen?