Wozu benötigt ein MTB (Mountainbike) eigentlich vorne und hinten eine Gangschaltung?

4 Antworten

Die Gangschaltung erleichtert das Anfahren, wie auch das Bergauffahren, aber auch das schnellere Fahren bergab. Die Kettenschaltung ist eigentlich ein technologischer Dino, denn sie war die erste Schaltung überhaupt, bevor die Nabenschaltung auf den Markt kam. In den frühen Jahren des MTB gab es ebenfalls lediglich 3-Gang-Nabenschaltungen, während aus dem Rennradsport die Komponenten für Kettenschaltungen mit insgesamt 18 Gängen zur Verfügung standen. Die brachten einerseits eine höhere Entfaltung (Meter pro Umdrehung) aber auch einen höheren Wirkungsgrad und eine feinere Abstufungen zwischen dem ersten und letzten Gang.

Dabei werden die vorderen Kettenblätter mit den hinteren Zahnkränzen ("Ritzel") durch das Schalten so kombiniert, dass ein optimales Drehmoment anliegt, das heisst, das man in jeder Situation seine Beinkraft optimal in Fortbewegung umsetzen kann.

Heute gibt es mit der Nexus die 11-Gang- und mit der Roloff die 14-Gang-Nabenschaltung, mit denen man durchaus auch sein MTB fahren kann. Dadurch wird nur noch am Hinterrad (in der Nabe) geschaltet. Es ist noch eine Frage des Gewichtes, denn Nabenschaltungen sind etwas schwerer, bzw. das Gewicht ist zusehr in der Hinterachse konzentriert, während eine Kettschaltung ihr Gewicht zwischen Radmittelpunkt und Hinterrad verteilt. Bei gefederten Hinterbauten kann dies ausschlaggebend sein, da eine schwerere Nabe am Hinterrad das Hinterradfahrwerk schlechter federn lässt (Prinzip der ungefederten Masse)

Wenn es nur bergab geht, reicht auch schon die Gangschaltung hinten. Noch spezieller, z.B. beim Dirt, geht es auch komplett ohne Gangschaltung.

Es ist natürlich nur eine Gangschaltung, alles was du verändert ist die Übersetzung .... so kannst du im niedrigen Gang beschleunigen und im hohen Gang die Endgeschwindigkeit erhöhen .... Ein Mountainbike ist da um Gelände zu fahren, dafür ist es konstruiert, hättest du nur eine möglichkeit von 7 Einstellungen, könntest du zwar schalten, aber nie so spielen, dadurch das du 21 Möglichkeiten hast, kannst du einfach viel besser varrieren .....

das ist nicht für vorne und hinten das sind Gänge ein rad mit nur dem Zahn an den pedalen und eins hinten = 3 Gäng wenn hinter aber die vielen sind hat das Rad meist 21 Gänge und erleichtert es die Schwierigkeit des in die Pedale tretens genau zu kontrollieren egal wie steil es ist^^. naja nicht egal aber du kannst an viele orte ohne zu schieebn

Rein theoretisch benötigt man sie wirklich nicht, aber man stelle sich einmal eine 21ziger Schaltung vor wo 21 Ritzel auf einer Ebene liegen. Je mehr unterschiedliche Zahnkranzpaarungen vorhanden sind, um so feiner die Abstimmung der Übersetzungsverhältnisse. So haben wir vorn 3 Zahnkränze und hinten 7 Ritzel, ergibt 21 Schaltstufen.

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