Woran merkt man wenn zuviel Geld im umlauf ist?

6 Antworten

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Jeder Staat hat ein Reservoir von Gold (also echtem Gold in einem Bunker...). Der Staat kann Geld im Wert des zurückgelegten Goldes in den Umlauf bringen. Wenn der Staat zu viel Geld in den Umlauf bringt, verliert das Geld an Wert (Inflation) und die Preise steigen, bzw. der Wert eines einzelnen Geldscheines sinkt, bzw. das Geld wird entwertet.

>>> Jeder Staat hat ein Reservoir von Gold (also echtem Gold in einem Bunker...). Der Staat kann Geld im Wert des zurückgelegten Goldes in den Umlauf bringen.

Das interessiert schon lange niemanden mehr. Die Finanzschieber haben mittlerweile so viel fiktives Kapital in Umlauf gebracht, damit könnte man drei Planeten kaufen. Mitsamt dem Gold.

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wenn plötzlich mehr geld da ist, kann mehr eingekauft werden. dann steigen die preise, weil die verkäufer diese veränderung bemerken... das geschieht rund um die uhr und nennt sich inflation...

Wenn mehr Geld in den Umlauf gebracht wird, geht damit auch oftmals eine Steigerung der Löhne und der Preise einher. Das liegt daran, dass die Einheit der jeweiligen Währung weniger Wert ist, als vor der Geldmengensteigerung.

Das ist dann eine stärkere Inflation, als üblich, da die Preise ja immer steigen, und zwar mehr, als die Löhne und Gehälter. Wenn es umgekehrt ist, und die Preise fallen, dann spricht man von einer Deflation. In so einer Situation bringt der Staat erst recht mehr Geld in den Umlauf, weil Deflation genauso gefählich für die Export - und Import-Wirtschaft ist, wie eine zu starke Inflation.

Die Europäische Zentralbank legt ja auch immer mal wieder den Leitzins fest. Das ist der Zinssatz, zu dem sich die Banken bei den Zentralbanken Geld leihen können. Je höher der Zinssatz ist, desto weniger Geld wird geliehen und demzufolge auch in Umlauf gebracht. Durch diesen Zinssatz wird die Geldmenge also auch ( indirekt ) gesteuert.

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