Womit komme ich bei Schnee besser den Berg hoch Frontantrieb oder Heckantrieb?

14 Antworten

Zur Zeit fahre ich ein Auto mit Frontantrieb. Ich sehe dabei durchaus viele Vorteile, die aber nicht bei jedem zutreffen werden. Mich würden ein paar freundliche andere Meinungen interessieren zu den einzelnen Punkten:

  • Die höhere Last auf der Vorderachse hat Vorteile beim Fahren auf Schnee. Beim Heckantrieb sind dies nur ca 50%, während bei Frontantrieb ca 60%

  • Bei Glätte, Aquaplaning usw. bekomme ich eine Rückmeldung in der Lenkung und weiß sofort von der Gefahr.

  • In engen Kurven dreht doch auch beim Heckantrieb das innere Rad durch bzw. muß eingebremst werden.

  • Beim Frontantrieb etwas geringe Seitenwind-Empfindlichkeit

  • Bei Nässe drehen doch auch beide Antriebe durch bzw. müssen eingebremst werden. Falls es da noch Unterschiede gibt, läßt sich dennoch kein richtiger Zeitvorteil gewinnen.

  • Es gibt bestimmt auch Situationen, in denen es besser ist, in die richtige Richtung gezogen zu werden anstelle geschoben.

Freundliche Grüße, Markus.

mein persønlicher Eindruck ist Frontantrieb, laut eines Fachmannes (ADAC) soll es jedoch Heckantrieb sein.

Komisch, er/sie schliesst eindeutig Allrad aus und trotzdem wird hier mit Allrad geantwortet...

der Hauptgrund ist - nicht weil der Heckantrieb früher mehr verbreitet war - der Normalfahrer besser zurecht kommt, auch in Grenzsituationen. Bricht bei zu schneller Kurvenfahrt das Heck aus, merkt sich das ein Fahrer und fährt künftig angepasst (der Spezialist beherrscht das Fahrzeug in jeder Situation).

Bei Frontantrieb kommt der Normalfahrer nicht so rasch an die Fahrzeug-bedingte Grenzsituation und fährt künftig rascher, risikobehaftet. Tritt nun die Grenzsituation (Kurvenfahrt) ein, lässt sich der falsch gefahrene Fronttriebler vom Normalfahrer nicht mehr beherrschen.

Das ist allerdings auch abhängig von der Schwerpunkts-Verteilung und dem Über- oder Untersteuerungsverhalten.

a) Käfer ist ein Übersteuerer (Lenkbewegung erzeugt kleineren Kurvenradius), b) OPEL Rekord ist klassischer Untersteuerer - die 126er Mercedes sind völlig neutral, d.h. sie schieben ohne Antrieb ohne Ausbrechen zur Seite weg.

a) wenn man es kann, lässt sich der Käfer spielend leicht lenken - ob auf Glatteis, Seitenwind ...

b) man konnte - auf nassem Basalt-Kopfsteinpflaster - lenken, was man wollte, über 30 fuhr der Wagen stur gerade aus.

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Hallole zusammen

Kann man so nicht sagen , es gibt Könner die mit Heck oder Frontantrieb nahezu jeden Berg hochkommen. Es gibt ja auch noch Ketten. Gewicht auf der Achse, ein Sicherheitztrainig, fahrerschuilungen und natürlich elektronische Fahrhilfen sind vorausgesetzt das man seinen Fahrstil nicht ändert ein gutes Mittel vernünftig durch den Winter zu kommen. Vorschtiger Umgang mit dem Fahrpedal (wenns nicht gerade hängen Bleibt Citrone und Toyota) ist dier Hlbe Mete. Taste dich langsam ran und für Anfänger würde ich gererell einen Frontantrieb wählen. Joachim

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Seit über 40 Jahren als Schrauber unterwegs . Meisterbrief

Am besten kommst du mit schmalen Winterreifen und Vorderradantrieb durch den Winter. Bei Heckantrieb nur mit zusatzgewicht auf der Hinterachse.

mit ASD (Sperrdifferenzial, Mercedes TE) unschlagbar

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Fahren geht besser mit Heckantrieb glaub ich, Lenken besser mit Frontantrieb :-)