Wohnungszusage per Mail: Wie ist die Rechtslage bei einer Absage durch den Vermieter?

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7 Antworten

http://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/mietvertrag-zustandekommen-und-vertragszweck-13-schadensersatzansprueche\_idesk\_PI17574\_HI625786.html

Du hättest evtl. Schadenersatzansprüche, wenn du  wegen der dann nicht eingehaltenen Mietzusage Ausgaben gehabt hättest (z.B. Kauf einer neuen Einrichtung o.dgl.

... Grundsätzlich ist jeder Vertragsteil berechtigt, ohne weitere Begründung jederzeit die Vertragsverhandlungen abzubrechen. Nur dann, wenn ein Teil bei seinem Vertragspartner durch sein Verhalten das berechtigte Vertrauen erweckt, dass es mit Sicherheit zum Vertragsschluss kommt, wird er ersatzpflichtig, wenn er ohne triftigen Grund den Vertragsabschluss vereitelt 

- Ob jedoch bei Vertragsverhandlungen mit der Hausverwaltung, das "Nein" des Vermieters nicht als triftiger Grund zu sehen ist ???

§§ 280, 311 Abs. 2, 241 II BGB, vormals culpa in contrahendo

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es kommt drauf an, welche Befugnisse die Hausverwaltung hat. Darf sie gültige Mietzusagen übermitteln, dann hast du Chancen, wenn aber das letzte Wort der Eigentümer selbst hat, dann nicht, aber dann ist die Hausverwaltung greifbar. Rechtlich wird sich das hinziehen, denn ein Mietvertrag muss nicht schriftlich sein, aber wenn die Hausverwaltung keine schriftliche Vollmacht darüber hat, diese Wohnung zu vermieten, dann hast du Pech gehabt. Hast du deine Wohnung bereits gekündigt und sind Kosten angefallen, mach eine Aufstellung darüber. Wenn nicht, dann lass die Sache ruhen, denn es bringt nichts

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ohne beide Unterschriften ist kein Vertrag zustande gekommen

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Das letzte Wort hat wohl der Vermieter, und nicht die Hausverwaltung. Wie man sieht, hat der Eigentümer den Duenstleister überstimmt.

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Die Hausverwaltung und du haben nicht falsch gehandelt. Die telefonischen und elektronischen Zusagen der Hausverwaltung sind rechtlich nur ein Indiz dafür, dass es wahrscheinlicher ist das du die Wohnung erhältst. Verbindlich sind sie nicht.

Einen Anspruch auf die Wohnung hättest du nur gehabt, wenn ein ordentlicher Mietvertrag mit der Unterschrift des Vermieters oder der Hausverwaltung ( Vollmacht vom Vermieter vorausgesetzt, die aber dem Mietvertrag wohl nicht beigefügt werden muss, anders bei einer Wohnungskündigung durch die Hausverwaltung ) ausgehändigt oder zugesandt worden wäre.

Rechtlich ist alles korrekt, moralisch sicher nicht viel.  -.-

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Schon wieder diesselbe Frage????

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hamburgci 04.11.2015, 17:06

Vermittlungsagentur in Hausverwaltung geändert

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Droitteur 04.11.2015, 17:11
@hamburgci

Du kannst argumentieren, dass auch Mietverträge mündlich wirksam geschlossen werden können. Dagegen steht, dass noch etwas unterschrieben werden sollte, aber soo tragisch finde ich das als Gegenargument nicht wirklich.

Schwieriger wird es, mit den Tatsachen umzugehen: Wenn der Vermieter gleichwohl auch mit einem anderen Mieter einen Vertrag geschlossen hat, kann er definitiv nur einen davon erfüllen. Auf die zeitliche Reihenfolge der Abschlüsse kommt es nicht an. Denkbar sind dann für den, der den Kürzeren zieht, nur Ersatzansprüche, die ich mir gerade aber nicht ausmalen kann - muss man im Einzelfall wohl prüfen, was an Schaden aufgrund der Vertragsverletzung unvermeidbar entsteht und darum vom Verletzer zu ersetzen ist.

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Da nichts unterschrieben wurde, ist die Zusage hinfällig.

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