Wohnungskündigung wegen Pöbelei und Beleidigung anderer Mieter?

10 Antworten

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Aber sicher: Wer seine Nachbarn im Mietshaus beschimpft, darf ohne vorherige Abmahnung gekündigt werden, da er den Hausfrieden unerträglich stört. Urteil des Amtsgerichts Coburg vom 25. September 2008 (AZ: 11 C 1036/08).

Ob man auf Grund eines Amtsgerichtsurteils gleich auf die Rechtslage im Allgemeinen schließen kann, wage ich zu bezweifeln. Die fristlose Kündigung ist immerhin die ultima ratio. Das hier Vorgetragene reicht mir persönlich noch nicht aus, um gleich fristlos kündigen zu dürfen.

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@Ruedi

Nu wollen wir hier mal keine Erbsen zählen. Natürlich kann nicht jedem gleich gekündigt werden, wenn er mal seinen Nachbarn beleidigt.
Mithin hat aber der Vermieter das Recht, auf Grund dessen einen renitenten Mieter fristlos zu kündigen.

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Zumindest sollte sich der Vermieter mit ihm mal auseinander setzen. Eine Kündigung wird bei der 1. "Verwarnung" bestimmt noch nicht gleich ausgesprochen. Da sollte sich Deine Kollegin noch keine Gedanken drüber machen.

Also, wenn denn die Vorwürfe stimmen, wird dem Störenfried natürlich unter Beachtung des BGB und der gerichtlichen Entscheidungen, gekündigt und zwar fristlos.

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