Wohin mit großer Bargeld summe?
Hallo, ich hab die letzten 4 Jahre ziemlich viel Geld gespart um unter anderem mir mein erstes Auto finanzieren zu können. Den Großteil hab ich von meinen Eltern, Großeltern (sehr großzügig) und anderen Verwandten zum Geburtstag, als Taschengeld und zu Weihnachten bekommen deshalb hab ich eine Menge Bargeld in meinem Sparschweinen. Wenn Ich mir bald ein konto einrichte, kann ich dann einfach mehrere tausend Euro überweisen ohne irgendwelche Probleme? Ich hab ja kein Beweis woher ich das Geld habe falls ich gefragt werde... Danke im Voraus.
4 Antworten
Solange der Betrag unter 15.000 EUR liegt, kannst du es in einer Summe einzahlen.
Bei größeren Beträgen frage den Bankberater.
Du wirst dann eine Erklärung ausfüllen müssen, auf der eidesstattlich erklärt werden muss, woher das Geld stammt. Diese Erklärung wird 5 Jahre von der Bank aufbewahrt, falls weitere große Einzahlungen stattfinden.
Das ist nach dem Geldwäschegesetz vorgeschrieben.
Es gibt eine Höchstgrenze, ab der man eine Nachweispflicht hat. Sie liegt so viel ich weiß bei 9.999,- €. Es ist ratsam, größere Beträge in Raten bei der Bank einzuzahlen.
Du musst ja nicht alles auf einmal machen kannst ja auch an den Automaten gehen und einzahlen da juckt das keinen
Die Banken sind nicht doof und müssen sich an das Geldwäschegesetz halten.
Die Software im Automaten gibt bei großen Beträgen automatisch eine Meldung ab, auch wenn diese über mehrere Tage auf dasselbe Konto stattfindet.
Es ist kein Problem. Du kannst auch 100.000€ auf dein eigenes Konto einzahlen.
Da wird geschaut, was für Geld kommt sonst auf dem Konto an (Gehalt, Rente) oder ist derjenige selbstständig. Es wird auch schon nachgefragt, woher das Geld kommt. Bankmitarbeiter haben auch eine Lebenserfahrung und im Zweifel machen sie eine Verdachtsmeldung. Dafür gibt es extra Abteilungen.
Nach dem Geldwäschegesetz sind Einzahlungen ab 15.000 EUR meldepflichtig und deren Ursprung durch den Einzahler nachzuweisen.
http://www.gevestor.de/details/geldwaschegesetz-banken-sind-nicht-die-einzigen-die-achtgeben-mussen-662686.html