Woher stammt die Redewendung "Gehe nicht zum Fürst wenn Du nicht gerufen wirst"?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Zitat erschien erstmals 1898 in einem Supplement zum "Berliner Tageblatt", dem "Illustrierten Wochenblatt für Humor und Satire" in Dialektform:

"Gehe nicht zu einem Ferscht

Wenn du nicht gerufen werscht."

Es ist eine Mahnung, die Nähe des Vorgesetzten besser zu meiden.

Man weiß ja nie, welche neuen Ideen der Chef wieder hat! 😉

Ich gehe da sehr gerne hin, besuche mich auch mal selbst! 😃
Den Spruch hast du nett interpretiert / wiedergegeben. Es gab ihn aber schon viel länger. Es handelt sich nur um eine Abwandlung. Es geht darum nicht mit jeder Banalität zum Chef zu rennen.
Es rührt allerdings aus einer Zeit wo die Menschen wirklich noch Angst hatten zum Chef zu müssen.

Übertragen. Überlege dir gut, ob du Dinge nicht alleine lösen kannst bzw. wirklich eine ENTSCHEIDUNG brauchst. Man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit um Rat fragen .. 😉

Vieles kann man doch auch so lösen

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@safur

Aus welcher Zeit stammt der Spruch dann? Ich hatte vorhin recherchiert. 😕

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Vielen lieben Dank fürs Sternchen und LG 😃

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Dieser Vers stand 1898 in einem Supplement zum Berliner Tageblatt, dem Illustrierten Wochenblatt für Humor und Satire:

„Gehe nicht zu einem Ferscht,

Wenn du nicht gerufen werscht.“

(Gehe nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.) Der Satz wird auch heute noch als Mahnung zitiert, die Nähe des Vorgesetzten lieber zu meiden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/G#Gehe_nie_zu_deinem_Ferscht,_wenn_du_nicht_gerufen_werscht.

„Gehe nie zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst.“ Dieses deutsche Sprichwort wird immer dann gerne zitiert, wenn eine Begegnung mit einem Vorgesetzten auf eigene Initiative stattgefunden, letztlich aber nicht nur „Grund zur Freude“ gebracht hat.