Woher kommt der Begriff "Büchsenmacherei" bei der Geburt eines Mädchens?

7 Antworten

Soviel ich weiß stammt dieser Ausdruck aus dem Bayrischen. Mein Vater war Bayer und hat diesen Ausdruck ( Büchsenmacherei ) immer gebraucht wenn er in eine Familie kam wo vorwiegend, besser gesagt nur Mädchen waren. Er eklärte mir das Büchse eigentlich aus dem Wort für Buchse ( so wird / wurde in Bayern ein Unterhose genannt ) stammt, und Büchse war eher ein liebevoller Ausdruck den mein Vater auch immer bei mir angewand hat ( komm her, kleine Büchse ) also ich fand und finde nichts diskreminierendes an diesem Ausdruck, eher ein Kosename. Aber wie gesagt, das war die Erklärung meines Vates, obs stimmt, weiß ich auch nicht.

Büchse oder Buchse für Hose hat mit Bayern nicht viel zu tun. Mir ist der Begriff vorallem aus dem Niederdeutschen bekannt. Sollte es den im Bairischen auch geben, wirds wohl ein veralteter gemeindeutscher Begriff sein.

0
@MacX85

... Naja ! ... " aus dem Niederdeutschen " .. ist ja KEIN Bayern .. und ich bin ein Franke .. aus Nürnberg .. was ja leider Gottes immer noch zu Bayern gehört .. und deshalb kann ich hier nur bestätigen .. was .. ' sheels2011 ' .. da kommentiert hat .. ist völlig zutreffend .. und objektiv richtig ...

... Voila ! ...

0

ein wenig schon Diskriminierung , aber meist eben spaßig gemeint.....aber mit etwas Phantasie, weisst du warum man eben ab und zu solche Ausdrücke verwendet...auf nähere und tiefgründigere Ableitung brauch man wohl nicht einzugehen

Darfst du auch gar nicht!! :-)))

0

Dann fehlt mir die Phantasie....

0

Bei uns in Kärnten (Österreich) gibt es eine berühmte Waffenerzeugung in Ferlach, wo natürlich "Büchsen" hergestellt werden. Ich nehme an, dieser an sich geschlechtsfreie Begriff beinhaltet, daß eine Büchse ein Rohr enthält, in dem man zur Zeit der Erfindung etwas hineinstopfen mußte, um es zur Explosion zu bringen.

Im Islam wurden ja bekannterweise weibliche Neugeborene vor Jahrhunderten lebendig begraben. Dies erwähnend, obwohl ich den Islam in seiner unverfälschten Lehre sehr schätze, um nicht gleich Morddrohungen im Haus zu haben. Auch in unserer sogenannten christlichen Kultur waren Jungen eher erwünscht, da sie ja am Hof arbeiten sollten, was allerdings Mädchen und Frauen dann, vielleicht umsomehr auch geleistet haben.

Für mich sind solche Ausdrücke völlig unnötig, gehören aus dem Sprachschatz. Auch ich habe vier Töchter und drei Söhne und habe bisher mehr Freude mit meinen Töchtern als mit meinen Söhnen, was nicht an mir liegt. "Männer sind anders, Frauen auch" (Buchtipp)

... Naja ! ... als Franke aus Mittelfranken in Bayern kann ich dann auch mal meinen Senf dazu geben .. weil hier nämlich als eine .. ' Büchse ' .. die jungen Mädels bezeichnet werden .. da jeder Mann ja in eine Büchse etwas reinstecken kann .. und .. ' Büchsenmacherei ' .. ist dann eine Fabrik wo junge Mädels produziert werden .. auch bekannt als das familiere ... ' Schlafzimmer ' ...

... Voila ! ...

In eine Büchse kann man halt was reintun,öfters. So sagt man, wenn ein Mädchen was hat am Unterleib,die hat was an der Büchse. Übrigens haben wir für die Männer ja auch Ausdrücke

Was möchtest Du wissen?