Wird man benachrichtigt, wenn der leibliche Vater stirbt und wer trägt die Kosten für die Beerdigung?

10 Antworten

Hallo,

wenn keine Ehefrau da ist die die Kosten trägt dann wird geschaut ob Kinder da sind.

Solltest du nicht schnell zu ermitteln sein, dann wird von Amts wegen die Einäscherung beauftragt.

Bist du das einzige leibliche Kind bist du verpflichtet die Kosten für eine Bestattung zu tragen. Auch wenn du das Erbe ablehnst!

Die Kosten hast du zu tragen wenn das Gesundheits- nzw. Ordnungsamt die Bestattung beauftragt oder auch wenn du dich an einen Bestatter wendest.

In Sachsen-Anhalt ist es so das Verstorbene von Amts wegen auf einem städtischen Friedhof beigesetzt werden. Die sind sehr oft teurer als andere Friedhöfe. Darum solltest du dich dann bei verschiedenen Bestattern nach den Kosten erkundigen.

Wenn du kein Einkommen oder ein geringes Einkommen hast, dann kannst du bei deinem zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten stellen.

Dafür brauchst du (bei uns) auch keine Kostenauskünfte von Bestattern.

Was die Ämter bezahlen ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Hier zahlen sie eine angemessene und würdevolle Beerdiung und nicht nur ein "Verscharren an der Friedhofsmauer", also auch eine Erdbestattung und sogar einen Teil vom Grabstein. Dafür wird z.B. eine Trauerfeier auf dem Friedhof nicht bezahlt, dafür aber eine die in den Räumen der Bestatter stattfindet.

Du siehst, es ist alles ziemlich verworren, zumal es um sehr viel Geld geht. Mein Tipp an Dich: erkundige dich jetzt schon bei verschiedenen Bestattern, sag denen auch das du zum Sozialamt musst. Frag nach verschiedenen Möglichkeiten, z.B. ist ein Basisplatz im Friedwald auch oft preiswerter als ein städtischer Friedhof.

Zu der Halbwaisenrente kann ich dir leider nichts sagen. Das Erbe musst du beim Nachlaßgericht der Stadt ausschlagen in der dein Vater gewohnt hat.

Alles Gute!

Zunächstmal sind die Kosten der Beerdigung aus den Nachlass zu begleichen. Danach kommen etwaige Unterhaltspflichtige an die Reihe

* Ehegatte

* Kinder, Enkel, Urenkel ..

* Eltern, Großeltern

Zu beachten ist hierbei, das für die Unterhaltspflicht die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners Voraussetzung ist. Liegt Ihr bereinigtes Nettoeinkommen unter 1500€/Monat sind sie diesbezüglich nicht leistungsfähig und müssen nicht zahlen. Außerdem kommt ein Verwirken des Unterhaltsanspruchs in Betracht, insbesondere wenn der Vater seine Unterhaltspflicht verletzt hat.

In diesen Fall findet eine Sozialbestattung statt.

Und als letztes wie sieht es mit halb weisen Rente aus ?

Muß bei der Rentenkasse beantragt werden. Diese wird aber nur während der Ausbildung / des Studiums  gezahlt.

wenn keiner zu finden ist in der umgebung des kv, dann kümmert sich das nachlassgericht darum die erben ausfindig zu machen. solltest du allerdings bereits wissen, dass dein vater tot ist, solltest du von dir aus die behörden informieren und das erbe ausschlagen so wie du amtlich weißt das er tot ist.

die beerdigung ist eien andere geschichte. die ist nicht an die erben gebunden, sondern an die untehaltspflichtigen familienmitglieder. da du für deinen vater in bestimmten konstellationen unterhaltspflichtig sein könntest, wirst du auch für die kosten der beerdigung rangezogen. bei geringem einkommen kannst du allerdings einen antrag beim sozialamt stellen auf übernahme der beerdigungskosten. dann wird er eingeäschert und irgendwo verschart.

Dürfen die Beerdigungskosten meines verstorbenen Vaters von meinem Pflichtteil abgezogen werden?

Ende Oktober verstarb mein Vater. Durch das Testament erfuhr ich erst das ich "enterbt" wurde und die Freundin meines Vaters Alleinerbin ist. Seine Freundin hat das Beerdigungsinstitut beauftragt und die Kosten übernommen.

Ich kannte die Freundin bis zu seinem Tod nicht, sah sie zum ersten Mal 2 Tage vor seinem Tod im Krankenhaus. Nachdem er gestorben war hatte ich dann die Möglichkeit sie kennenzulernen. Wir sprachen über seinen Nachlass dabei kam heraus das er eine große Münzsammlung besaß und ein PKW im Wert von ca. 4.200 Euro...

Ich habe ein paar Tage später mit meiner Mutter wenige Möbel und Bilderalben aus seiner Wohnung holen dürfen (die schon vorbereitet waren in Kartons die halbe Wohnung war zu dem Zeitpunkt schon ausgeräumt) an diesem Tag verlangte die Freundin dann dass ich schriftlich auf meinen Pflichtteil verzichten soll.. Da ich wusste das soetwas (ohne Notar) nicht rechtens ist unterschrieb ich das Dokument weil sie mich erpresste ich dürfte sonst nicht die Bilderalben und Möbel mitnehmen...

So fing das alles an, davor dachte ich sie sei eine nette Frau...

Habe jetzt vor 2 Wochen ein Schreiben an sie abgeschickt indem ich Sie auffordere alles schriftlich zu belegen da mir gesetzlich 50% zusteht.

Nun kam ein Schreiben zurück was besagt das es nie eine Münzsammlung gab... hust Ich den gesammten beweglichen Besitz abgeholt hätte (was einfach die Größte Lüge ist) Da hab ich aber Zeugen die das Gegenteil bestätigen können !

Das Schreiben sagt auch das die Beerdigungskosten 4.935,10 Euro betragen haben und dass das Vermögen des Erblassers hierfür nicht ausgereicht hätte...

Zudem musste die Freundin angeblich noch die Wohnung (im Wert von 1000 Euro) räumen lassen . Die Wohnung war in ihrem Besitz in der mein Vater bis zu seinem Tod gewohnt hat...

Meine Frage:

Kann sie die Kosten so vom Erbnachlass abziehen? Oder bezahlt sie als Auftraggeber und es hat garnichts mit dem Nachlass zu tun?

Muss ich also diesen Vermögenswert auf meinen Pflichtteilanspruch in Anrechnung bringen? Im Schreiben macht sie mich auchnoch darauf aufmerksam, sollte ich weiter behaupten Inhaber einers weitergehenden Pflichtteilanspruches zu sein wird sie eine negative Feststellungsklage gegen mich einreichen.

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Allgemein gefragt: Was ist die günstigste Bestattungsart?

Die Frage stelle ich aus allgemeinem Interesse. Ich hoffe ja, ich lebe noch sehr lange :-P

Aber ich sag es gleich, wenn ich mal den Jordan überquert habe, dann möchte ich, dass mein gespartes Geld KOMPLETT an einen bestimmten Zweck gespendet wird.

Kinder habe ich keine, also möchte ich mein Geld diesen Vereinen zukommen lassen.

Dazu gehört auch, dass für die Beerdigung nicht viel draufgeht.

Ich möchte KEINE Trauerzeremonie mit Pfarrer usw auf dem Friedhof. Wenn ich sterbe, soll ich sofort verbrennt werden, von mir aus in einem ausrangierten alten Karton, und ohne Feier und sonstige unnötigen Bräuche, nur was die gesetzlichen Mindestanforderungen an ein Begräbnis erfüllt, begraben werden.

Sind Baumbestattungen das Günstigste?

Wieviel kostet das alles dann ca?

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Wo muss man das alles festhalten, dass dies so in meinem Sinne befolgt wird?

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Grüße

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