Will keinen Fahrradhelm mehr tragen

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26 Antworten

Ich lasse meine Kinder nie ohne Helm los... niemals.

Ich habe zwei Freunde, die sehr unglücklich gestürzt sind. Tragen jetzt Metallplatten im Kopf. Der Helm hat einiges "abgefangen", sonst wäre es schlimmer gekommen.

Meine Tochter hat z.B. einen tollen schnittigen Helm in Rot. Es gibt doch tolle Modelle.

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Kommentar von peterwuschel
07.09.2014, 21:57

Vorsichtige Mutter ----einsichtige Kinder --DH

VG pw (-:

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Kommentar von FelixLingelbach
07.09.2014, 22:45

Aber pass auf! Das Kind von Freunden wollte mit dem Rad unter so einem Absperrungspoller durchtauchen. Genickbruch! Mit dem Helm hängengeblieben. Tot.

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Kommentar von kuku27
08.09.2014, 13:08

Nachbarin hatte einen Vorderachsbruch. 50 Jahre unfallfrei und dann- ohne Helm- sofort tot.

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Wie kann ich meine Eltern überzeugen?

Am besten gar nicht.

Aber ich möchte Dich überzeugen.

In den frühen 1970er Jahrten, als Anschnallen im Auto Pflicht wurde, war ich dagegen, Ich fühlte mich unfrei.

Dann war ich zufällig in der plastischen Chirurgie der hiesigen Universitätsklinik. Damals waren nun die ganzen Mode-OPs (Nase rauf / runter, Mund auf / zu usw.) noch nicht aktuell. Ich äusserte zu meiner Begleitung mein Erstaunen über so viele gesichtsoperierte Patienten- und erhielt die Antwort: 90% der Schädigungen waren Autounfälle und wären mit Gut verhindert worden. So ist es sehr viel Schmerz und Arbeit die Gesichter wieder annähernd herzustellen-.

Ich glaube nicht, dass eine Hrinschdigung "restauriert" werden kann. Denk mal bitte nach.

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Kommentar von haikoko
07.09.2014, 20:24

Und Nachsatz: Ich habe inzwischen schon mehrfach versehentlich versucht mich hinter dem Schreibtisch anzuschnallen, so ganz in Gedanken.

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Alte Diskussion und irglaube:; für lange Strecken ja, Helm genauso wie Sicherheitsgurt, für kurze Strecke nein.

Laut Statistiken passieren die meisten Unfälle auf Kurzstrecken wenn sich beeilt, ganz seltener auf langen Strecken denn da kommt es auf Dekunden nicht an.

10 Jahre kein Unfall? Na und? Es kommt auf den ersten der kann auch morgen sein.

Am Land kann nichts passieren? Wegen wenig Verkehr? Einmal ein Platzer am Vorderreifen und auch der harmlose Straß4ngraben wird zum Problem. Ui, lag da ein Stein drinnen der den ungeschützten Kopf erwischte. Ich fuhr auch Jahrzehnte ohne schlimme Stürze. Aber wenige Tage nachdem ich auf Helm umstieg war er wieder hin da ichj einen schweren Sturz nach so einem Reifenplatzer hatte. Ich kaufte sofort einen neuen. Besser es wird wird wieder ein Helm hin als ich verliere alle Haut rund uim meine Schläfe.

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Verständlich in dem Alter war ich auch mal. Mit Helm fahren ist "uncool" und "es ist ja noch nie was passiert" hört man dann oft. Aber wie sehr nervt dich der Helm wirklich? Es dauert 5 Sekunden ihn anzuziehen, es gibt durchaus coole Modelle und du kannst ihn wenn du irgendwo bist auch einfach an dein Fahrrad mit anschließen (mach ich immer, es sei denn das Fahrrad steht draußen und es sieht nach Regen aus)

Also Aufwand ist relativ gering. Und jetzt stell dir vor es passiert doch mal was. Es muss noch nicht mal ein Auto beteiligt sein. Stell dir vor, es ist dunkel und regnet, plötzlich rennt dir irgendeine Katze vors Fahrrad, du erschrickst, bremst, fällst möglicherweise unglücklich, landest mit dem Kopf auf der Bordsteinkante. Mit Helm holst du dir vielleicht ein paar Schürfwunden im schlimmsten Fall gebrochene Knochen und eine Gehirnerschütterung. Ohne Helm wird aus der Gehinrerschütterung ganz schnell was schlimmeres.

Also fahr mit Helm. Es ist echt nicht viel Aufwand und falls doch mal was passiert wirst du froh sein ihn getragen zu haben.

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Sicherheit sollte vor Schönheit gehen !!!

Auch wenn bei euch wenig Verkehr ist und Du bislang unfallfrei bist....einmal kommt ein Moment, in dem Du vllt. nicht mehr reagieren kannst und womöglich lebenslange Schäden davon trägst .

Also .....Helm auf !!

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Gar nicht, ohne Helm zu fahren ist unvernünftig. Ein Fahrradhelm ist quasi eine "Lebensversicherung" Passieren kann überall was, egal ob Stadt oder Land, du kannst auf dem Land genauso stürzen, vom Traktor umgefahren werden etc.....

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Kommentar von user353737
07.09.2014, 15:24
Gar nicht, ohne Helm zu fahren ist unvernünftig.

Du behauptest also allen Ernstes, dass sich 85 bis 90 Prozent aller Radfahrer unvernünftig verhalten? Dein Weltbild ist etwas verdreht ...

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Kommentar von user547957
08.09.2014, 14:08

Passieren kann überall etwas - auch mit Helm. Wenngleich ein Fahrrhelm eine gewisse Schutzwirkung hat, ist dein Kommentar ein guter Beleg dafür, wie diese Schutzwirkung durch eine mit dem Tragen des Helms verbundene leichtsinnige Einstellung wieder aufgehoben wird:

Der Fahrradhelm ist absolut keine Lebensversicherung. Mit dieser Einstelung und Helm zu fahren, ist auf jeden Fall gefährlicher als ohne Helm zu fahren und sich der Gefahren bewusst zu sein.

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Natürlich hat ein Fahrradhelm eine gewisse Schutzwirkung, wenn er beim Fahrradfahren getragen wird, beim Hausputz auf der Leiter, beim Spazierengehen oder auch wenn man im Auto (mit)fährt. Gleiches gilt für Knie- und Ellenbogenschoner (wobei die Verletzungen hier nur sehr unangenehm aber nicht tödlich sind).

Ich halte es für sinnvoll, sich (mit den Eltern) Gedanken über folgende Fragen zu machen: - Ist die Schutzwirkung beim Fahrradfahren so groß und bei anderen Tätigkeiten (s.o.) deutlich kleiner, so dass der Helm nur beim Fahrradfahren getragen werden muss, nicht aber bei den anderen Tätigkeiten? - Wird die Schutzwirkung durch riskanteres Verhalten des Radfahrers u.a. Verkehrsteilnehmer (Seitenabstand) aufgehoben? - Wieweit ist ein Sicherheitsbedürfniss angemessen; ab wann ist es übertrieben?

Die Gerichte sprechen bei Unfällen dem Radfahrer dann eine Teilverantwortung wegen Nichttragens eines Helmes zu, wenn sie sich einer besonderen Gefährdung aussetzen, die die normale Gefährdung im Straßenverkehr übersteigt. Also bspw. bei sehr sportlichem Fahrverhalten oder wenn man ein unsicherer Fahrer ist. Ansonsten muss sich niemand (passiv) bewaffnen, wenn er auf der Straße unterwegs ist. Das Schleswiger Urteil, das eine solche u.a. Verpflichtung mit der feindseligen Einstellung von Autofahrern gegenüber Radfahrern begründete, ist von höherer Instanz aufgehoben.

Je nachdem, für wie humorfähig du deine Eltern hältst, kannst du ihre Bedenken mal etwas ernster nehmen und auf andere Tätigkeiten ausweiten, deinen Helm konsequent im Haushalt tragen, weil dort so viele Unfälle passieren. Oder du fragst deinen Vater, warum er keinen Helm beim Autofahren trägt; ist sein Leben etwa weniger wert als deines? ... Zielrichtung sollte dabei sein, Diskussionen anzuregen. Wenn es Spaß macht, umso besser.

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So naiv! Da will man Dir garnicht helfen. Lange Unfallfreie Zeit ist KEINE Absicherung. Ebenso wenig wie kein Verkehr. Deine Eltern wissen, was sie tun. Um sie zu überzeugen musst du lügen, denn es gibt keine guten Argumente für Deine Position.

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Ich bin der einzige

Sei stolz darauf, und geh weiter mit diesem guten Beispiel voran.
Es geht schließlich um Deinen Schutz !

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Ich fahre seit über 40 Jahren unfallfrei Fahrrad und trage trotzdem Helm.

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http://pdeleuw.de/fahrrad/helm.html - Hier habe ich zusammengetragen, was für und gegen den Helm spricht. Na ja, für den Helm spricht nicht wirklich viel.

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Kommentar von TrueTemper
07.09.2014, 18:22

Was ist bei dir los?

Mein 60 jähriger rennradelnder Vater lehnte jahrlang das Helmtragen ab bis er sich letztendlich doch einen zulegte. Ein paar Monate später krachte er mit 30 km/h in die Rückscheibe eines ausparkenden Autos. Der Aufprall war so heftig, das die Heckscheibe zersplitterte und der Helm in der Mitte zerbrach. Er hatte nur eine leichte Gehirnerschütterung. Da er mit dem Kopf den Träger des Kofferraumdeckel erwischte, hat Ihm der Helm vor gefährlichen Verletzungen geschützt.

Im Road und MTB Bereich versteht es sich im übrigen von selbst, eine Helm zu tragen.

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Kommentar von kuku27
08.09.2014, 13:05

So gut du als Ratgeber beim Fahrrad bist, beim Helm fehlt dir die Objektivität. Hast seit Jahren die gleichen halbseidenen Argumente. Einstürzender Radfahrer hat als Hindernis gegen kontrolliertes Fallen noch das Rad in dem er sich verhedert und meist eine höhere Geschwindigkeit die dann auch am Kopf für riesige Schürfwunden sorgen. Dass der Sinn des Helmes bewiesen ist zeigt auch die Pflicht bei Rennen. Dass sich Fußgänger genauso oft verletzen als Radfahrer zeigt auch das Radfahren gefäherlicher ist denn wieviele Stunden verbringen die Millionen Staatsbürger auf den Füßen und wie wenig auf den Rädern. Wäre Fußgehen genauso gefährlich gäbe es ein Vielfaches an toten Fußgängern. Mit diesen teilweise schon, sagen wir es vorsichtig, sehr wenig logischen Argumenten verunsicherst nur die welche noch genug Verstand haben. Einzig die Art wie die Helme aufzusetzen sind gehört besser geschult.

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Kommentar von user547957
08.09.2014, 14:19

Die Kritiker dieses Kommentars sollten sich vielleicht doch mal mit dem Inhalt des Artikels auseinandersetzen ...

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Sei froh, dass du Eltern hast, die sich um deine Sicherheit kümmern. Der Teufel schlaft nicht. Du brauchst nur unglücklich stürzen und mit dem Kopf auf einen Stein auffliegen. Sicherheit sollte bei jedem Sport an erster Stelle stehen.

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Kommentar von user353737
08.09.2014, 16:45
Sicherheit sollte bei jedem Sport an erster Stelle stehen.

Die Teilnahme am Straßenverkehr ist kein Sport. Auch nicht, wenn sie mit dem Fahrrad erfolgt.

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Ja das ist nicht sehr leicht. Ich würde den helm doch noch aufziehen

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Meistens bist du es nicht die die Unfälle baut sondern andere, aber wenn du nicht mehr willst, dann müssen deine Eltern vertrauen zu dir haben, dass musst du ihnen klar machen.

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ich würde ihn weiter tragen. ich habe einen bekannten der genau so wie du dachte und ja...dann ist es passiert ...und es hätte was schlimmes geschehen können....

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Gerade auf dem Land passieren die schlimmen Unfälle, weil dort alle die Verkehrlage als "ruhig" einschätzen.

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Kommentar von FelixLingelbach
08.09.2014, 14:25

Das sehe ich auch so, allerdings aus einem anderen Grund. In der Stadt passiert vielleicht mehr, aber die Geschwindigkeiten sind nicht so hoch.

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Du fährst 10 Jahre unfallfrei ---das ist schön zu lesen.

Der Nachbar von unserer Tochter fuhr über 30 Jahre unfallfrei ,

bis er an einem Feldweg so schwer stürzte ----ca. vier Monate im Koma lag ,

wegen seiner schweren Kopf-Hirnverletzungen ---vier Jahre rund um die Uhr

gepflegt werden musste --und vor drei Jahren dann starb.

Es gibt ja auch cool-modern-aussehende Fahrradhelme---aber die Hauptsache

daran ist doch , dass die ihre Schutzfunktion erfüllen.

Entscheide selbst für dich und deine Gesundheit.

VG pw (-:

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Kommentar von user353737
07.09.2014, 15:13
Es gibt ja auch cool-modern-aussehende Fahrradhelme---aber die Hauptsache daran ist doch , dass die ihre Schutzfunktion erfüllen.

Das tun sie eben nicht ausreichend.

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Wenn es um Moped und Motorrad geht bin ich absolut dafür einen Helm zu tragen - Sollte verständlich sein. Aber Fahrrad sehe ich gelassen. Ich fahre auch schon seit ich denken kann ohne Helm. Vielleicht ein paar mal auf die Schnau*e geflogen, aber so etwas lehrt fürs Leben. Bin auch schon locker 10 Jahre Unfall- und Verletzungsfrei ;) Schlussendlich haben das deine Eltern zu entscheiden und so viel ich weiß ist die Helmpflicht auch schon eingeführt worden. Auch wenn da auf dem Land keiner drauf achtet.

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Kommentar von suessesusi97
07.09.2014, 14:16

Wenn es um Moped und Motorrad geht bin ich absolut dafür einen Helm zu tragen

LOL - das ist ja auch gesetzlich vorgeschrieben! Hahahaha

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