Wieviel Stunden muss mein Arbeitgeber mir wirklich zahlen?

7 Antworten

Es kommt darauf an was in deinem Arbeitsvertrag steht und was du ggf. für eine Zustimmung gegeben hast !

Wenn du einen Vollzeitjob über 40 Stunden hast und deine Arbeitskraft zur Verfügung stellst,dann muss der AG - meines Wissens auch den vollen Lohn zahlen.

Minusstunden können nur mit dem Lohn verrechnet werden,wenn der Arbeitnehmer einem Arbeitszeitkonto zugestimmt hat.

Dazu gibt es auch ein Urteil,wenn das benötigt wird schreibst du noch mal,dann such ich es raus.

Du musst genau hinsehen,w as da steht.

Sthet da wirklich eine Arbeitszeit von 40h/ Woche? Dann hat die ingehalten zu werden. Auch wenn über Zeitkonto (Plus- und Minusstunden also) gearbeitet wird, wird dann der volle Lohn gearbeitet.

Steht da "bis zu".. dann hast Du kein Anrecht auf eine feste Stundenzahl.

Das hattenw ir öfter bei Aushilfen, denen wir extra sagten, sie verdienen bis zu 400€, machen bis zu y Stuunden. BIS ZU.

Wir haben es denn Leuten eben immer ganz konkret so gesagt, damit es keine Missverständnisse gab. Es gibt aber auch nette AG, die sagen das gar nicht so deutlich. Und wenn man es dann im Vertrag nicht richtig liest, wirds ärgerlich.

Es kommt also sehr darauf an,w as wirklich in Deinem Vertrag steht.

Sind 40 Wochenstunden fix, ist das mit den 30 Monatsstunden ein Unding.

Naja, du kannst nicht sagen "Bis zu 40-Stunde Woche"...würde ja heissen, wenn Pech hast, bekommst 2 Monate 0€ da du gerade nur 0 Stunden arbeitest? Naja, ich glaube, das war nicht ernst gemeinst von dir ;) :D

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@promooo

Es ist auch recht unüblich das wirklich bezogen auf einen Vollzeitjob zu machen.
Bei 450€-Jobs ist das aber ganz normal. Und ja, da heißt es tatsächlich: Es kann auch sein, dass du überhaupt nicht eingeteilt wirst.

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@promooo

@ promooo:

Deine Ansicht ist falsch!

Wenn keine feste Wochenstundenzahl vereinbart wurde (wie also z.B. durch eine Formulierung wie "Bis zu 40-Stunde Woche"), dann sind aber mindestens 10 Wochenstunden zu bezahlen.

In dem Fall ist dann die Bestimmung aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG § 12 "Arbeit auf Abruf" Abs. 1 Satz 3 anzuwenden!

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@DieKatzeMitHut

@ DieKatzeMitHut:

Es kann auch sein, dass du überhaupt nicht eingeteilt wirst

Das entbindet den Arbeitgeber aber nicht von der Verpflichtung zur Entgeltzahlung - siehe meine hier folgende Erwiderung zum Kommentar von promooo!

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Hast du denn ein Festgehalt oder einen Stundenlohn?

Bei einem vereinbarten Festgehalt muss dein Chef dir das auch auszahlen, selbst wenn du weniger arbeitest - die zu wenig gearbeitete Zeit geht dann auf dein Minusstunden-Konto.

Ist lediglich ein Stundenlohn vereinbart, werden die gearbeiteten Stunden abgerechnet und nur das bezahlt, was du auch gearbeitet hast.

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