Wieviel Gefälle bei einer terrassenüberdachung mit Glas?

2 Antworten

Üblicherweise geht man nicht unter 5% Gefälle. Normal sind eher 10%.

Das sollte dir aber dein Fachplaner mit vorgeben. Du brauchst ja eh eine Statik. Es sind ja immerhin 1 - 3 Tonnen Glas unter denen einige Menschen Platz haben.

das hat nichts mit gefälle zu tun

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@martinreschke

Bist du sicher, dass 5-10% Gefälle mit dem Gefälle nichts zu tun haben?
Ich vermute nämlich, das Gefälle hat mit dem Gefälle eine ganze Menge zu tun, vermutlich ist es sogar identisch....

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@Jackie251

ich meinte die masse zum gefälle. das ist sicherheitsglas, vorausgesetzt er hat kein fensterglas gekauft. bei 10% bist du bei 10 cm pro meter. das ist zu viel. wenn er 4 meter hat sind das 40 cm. ein biberschwanzdach sollte nicht unter 30% haben, als beispiel.

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@martinreschke

Wenn man sowieso einen Planer hat, klärt man das mit diesem. Es gibt auch Profilen / Abdichtungsschienen die gemäß Hersteller ein Mindestgefälle fordern.
Mit ist auch nicht klar wo das Problem bei 40 cm Höhenunterschied sein sollten.
Die Dachrinne ist normalerweise nicht tiefer, als die Raumhöhe. Somit stünden mindesten 2,4 - 2,6 m am Anfang zur Verfügung. Bleiben also am Ende noch immer 2,0 m Durchgangshöhe übrig, wenn man zwischen 5-10% Gefälle liegt.

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@Jackie251

Finde ich schon OK gerechnet, ist da einkalkuliert, ob Schnee eher liegen bleibt (Schneelast!) oder abgleitet? Nur aus Neugier, falls Du‘s weist …

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@MacMadB

Schnee bleibt relativ gut liegen, da braucht es schon relativ steile Dächer um Schnee garantiert zum Abrutschen zu bringen.

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das gefälle richtet sich unter anderem vieviel platz in der höhe zur verfügung steht. unter 2% würde ich nicht gehen. das sind 2 cm auf den lfd. meter.

Mit 2% wäre zwar die Entwässerung möglich, aber - mal im Ernst - wer will ein Glasdach dass so flach ist, dass es nicht mehr selbstreinigende ist!?
https://www.hausjournal.net/mindestgefaelle-flachdach

Ich wette als Bauherr (Laie) käme man vor Gericht sofort durch, wenn man den Planer eines Glasdachs mit 2% beklagt, denn die Gebrauchstauglichkeit der Planung ist deutlich eingeschränkt.
Die Idee dass Gefälle würde sich nach dem Platz darunter richten ist aber witzig.
Wenn kein Platz ist, braucht man kein Gefälle....

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@Jackie251

dann ist das dach plan? also hab ich viel platz in der höhe, kann das gefälle größer ausfallen. ob 2, 5 oder 10%, was macht das für die belastung aus? nichts. entscheidend ist, dass das wasser abläuft.

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@Jackie251

bei doppelkammerstegplatten sagt man 5 grd, bei glas auch und max. 15 grd. das soll eine bessere reinigung bewirken. die beste reinigung ist bei 1% im abwasserbereich, weil dadurch gas wasser nicht über den dreckrutscht, sondern ihn vor sich herschiebt. wäre dann auf dem dach sinnvoll. das regenwasser kommt aber von oben, manchmal in starkem maß und deshalb hier 1% nicht sinnvoll.

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@martinreschke

1.)Das Gefälle beeinfluss die Wind und Schneelasten (allerdings in dem Bereich über den wir reden wohl nur in geringem Maße).

2.) Wenn man SOWIESO einen Fachmann braucht, klärt man das mit dem, der haftet dann auch dafür, statt es hier zu erfragen.
Du gehst ja auch nicht heute ins Krankenhaus und lässt dir den Blinddarm rausnehmen um dann auf GF nach Tipps zu deiner Schnittwunde am Finger zu fragen, während der Chirug gerade neben dir steht oder?!

3.) Es ist schlechter Stil Dachneigungen gleichzeitig in verschiedenen Definitionen anzugeben. 5 Grad, 15 Grad und 1% innerhalb eines Beitrags sind nicht vergleichbar!

Bei 15 Grad reden wir bereits von 27%, selbst 5 Grad sind mit 8,7% schon in dem Bereich den ich genannt haben (5-10%) die du bei mir aber für zu viel eingestuft hast.

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@Jackie251

wenn man selbst das dach errichtet, braucht man fehler nicht bei anderen suchen. wichtig ist doch, dass das wasser abläuft und architektonisch ins gesamtbild passt. hat er was drauf, verblendet er es.

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@Jackie251

aus der belastung für deine glasplatten kannst du dir das selbst errechnen. lt. bauordnung darfst du eh nur bis 3m und max 30qm ohne genehmigung überdachen.

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@martinreschke

Ja genau, ein Laie der sich die erforderlichen Wind- und Schneelasten selbst zusammenrechnet und dann die Berechnungen mit Glas! selbsttätig gemäß DIN 18008 durchführt.

jede der 16 LBOs bringt zum Ausdruck, dass baulische Anlagen (selbst solche die nicht genehmigt werden müssen) den Regeln der Technik entsprechen müssen.
Und daher ist bei Glasdächern auch im privatem Bereich immer Vorsicht geboten. Das ist kein Gartenlaube die bei Wind leider etwas schief steht. Das ist keine Kunststoffwellplatte die im Extremfall eben selbst kaputt geht, aber ihrerseits kaum einen Menschen schaden kann.
Es geht hier um 1 - 3 Tonnen Glas auf dem (je nach Region) 2 - 5 Tonnen Schnee liegen könnten. Das kann sehr vielen Menschen schaden. So was macht man richtig oder gar nicht.

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@Jackie251

schnee rutscht bei 2 oder 20 grd neigung nicht. wenn er das entsprechende glas kauft gibt es dafür einn technisches merkblatt über die tragfähigkeit bzw. belastung. ohne baugenehmigung wie ich schon sagte gehen 4 meter eh nicht. dann muß er schon eine statik beim bauamt mit vorlegen. ansonsten kommt es auf die unterkonstruktion an ob aus stahl oder holz. und da gibt es ein technisches formelwerk, wo man die belastung errechnen kannn. bei holz reichen da 120mm konstruktionsholz dicke aus.

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@martinreschke

Sorry aber wenn du

"bei holz reichen da 120mm konstruktionsholz dicke aus"

ersthaft als Basis einer Konstruktion ansiehst, dann denkst du vermutlich auch du könntest eine Boing 747 landen, wenn du ein bischen am Steuerknüppel ziehst...

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@Jackie251

eine dachlattenkonstruktion sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. du bist selbst mit 2-5 tonnen schneelast ausgegangen. ich muß annehmen du meinst pro qm.

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