Wieviel essen ist am Tag normal??

5 Antworten

Du kannst über den Tag problemlos 2kg schwerer werden und dabei ein Stückweit verhungern. Wenn du 2L Wasser trinkst, nicht aufs Klo gehst und sonst gar nichts zu dir nimmst.

Merke: Die Gewichtsdifferenz zwischen Morgens und Abends hat absolut gar nichts mit nem Massezuwachs oder ner Masseabnahme deines Körpers zu tun. Deswegen ist es das beste, sich nur immer morgens vor dem Frühstück zu wiegen... Aber auch da kanns Schwankungen von 2kg hin oder her geben, je nachdem ob dir noch drei Mahlzeiten im Gedärm hängen, oder du schon was abgeseilt hast.

Rechne einfach mal ehrlich nach, wie viele Kalorien du täglich verbrauchst (nein, sobald du das Bett auch nur einmal verlassen hast, entspricht der Grundumsatz nicht mehr dem Tagesbedarf!) und wie viel du zu dir nimmst. Die Rechnerei ist nicht schwer, nur am Anfang etwas viel... Da gibts auch gute Apps für. Damit bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie viel du isst.

So als Orientierung: Für einen Menschen, der sich normal bewegt und sich ausgewogen ernährt, ist es völlig normal sich dreimal täglich satt zu essen.

Du solltest dich nicht täglich wiegen. Diese Art von Gewichtskontrolle ist nicht nur sinnfrei, das kann auch ganz schnell in eine Art Zwang oder Sucht gehen...
Sich einmal in der Woche zu wiegen reicht völlig und ist effektiver was eine gesunde Gewichtskontrolle betrifft.
Gut dass du zu einem Therapeuten gehst, der wird dir das Wiegen auch erstmal „verbieten“...Das klingt schon nach ner Essstörung...
Iss abends einfach nicht zu spät und nimm eher Proteine und Ballaststoffe zu dir als Kohlenhydrate. Oder halt n Vollkornbrot mit Frischkäse und Tomate, Gurke, Tomate oder Avocado vllt. Oder leicht gegartes Gemüse mit Fisch oder weißem Fleisch...Nutellatoast oder n Kilo Kartoffelbrei sollte man abends vllt nicht mehr unbedingt essen...

Normal ist regelmäßiges Essen, sprich Frühstück, Mittag, Abendessen. Oft auch noch was Kleines zwischenrein. Und das alles, ohne Panik (vor der Waage) zu schieben.

Die Menge ist nicht ausschlaggebend, sondern die Kalorien.

Wenn du Gemüse isst, (Rohkost), dann kannst du sehr grosse Mengen essen, und es ist fast nichts, von den Kalorien her...

Kaufe dir Vorräte an Karotten (kann man so schön reinbeissen, um Aggressionen abzubauen), Gurken, Kohlrabi, Rettich, Paprika, Salat, und hau rein, so viel du willst...

Das ist mein Tipp. Ich nenne es "Methode Elephant" - grosse Mengen - wenig Kalorien.

Obst ist auch nicht schlecht, wenn du was Süsses brauchst... Obst hat ca. doppelt soviel Kalorien pro 100g wie Gemüse, aber beides ist viel tiefer als alles andere, weil es du 85% aus Wasser besteht.

Du scheinst das Grundprinzip nicht verstanden zu haben.

Wenn du einen Liter Wasser trinkst, bist du unmittelbar danach ein Kilogramm schwerer. Logisch, das Wasser ist ja in dir drin. Davon kannst du aber unmöglich zunehmen, denn Wasser enthält keinen Brennwert (also keine Kalorien).

Ebenso: Wenn du ein Kilo Sellerie isst, bist du danach ein Kilo schwerer. Dasselbe passiert bei einem Kilo Schokolade. Von einem Kilo Sellerie täglich wirst du langfristig verhungern, bei einem Kilo Schokolade hingegen kann sogar noch eine Fettreserve aufgebaut werden.

Was sagt uns das? Das Gewicht der Nahrung in unserem Verdauungstrakt ist irrelevant und lässt keine Rückschlüsse auf gar nichts zu (ausser, wenn es quasi Null ist - dann hungert man offenbar).

Abgesehen davon laufen im Körper viele sehr komplexe Prozesse nebeneinander ab. Je nach Wetter, sportlicher Aktivität, aktuellem Tag im weiblichen Zyklus, Gesundheitszustand und so weiter hat der Körper andere Bedürfnisse. Mal lagert er etwas mehr Wasser ein, mal entwässert er sich, mal nimmt er Nährstoffe schlechter aus dem Essen auf und mal besser. Deshalb schwankt das Gewicht ganz natürlich im Tagesverlauf und auch über mehrere Tage hinweg, ohne dass das direkt eine relevante Zu- oder Abnahme im Sinne von Fett- und Muskelgewebe bedeuten würde.

Wenn du dich täglich oder sogar mehrmals täglich wiegst, siehst du logischerweise all diese völlig natürlichen, irrelevanten Schwankungen und erhältst ein verzerrtes Bild der Realität. Sinnvoll ist es, sich einmal pro Woche zu wiegen, immer etwa zur selben Tageszeit. Wenn du da dann einen auffälligen (!) Trend nach oben oder unten beobachtest, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich dein Gewicht tatsächlich verändert.

Zum Schluss: Offenbar hast du richtiggehend Angst vor einer Gewichtszunahme. Das sollte nicht so sein und du läufst damit in Gefahr, in eine Essstörung abzurutschen. Erzähl unbedingt deinem Therapeuten davon und lass dir helfen. Je länger man in so etwas drin steckt, desto schwerer wird es, sich daraus wieder zu befreien.

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