Wieviel "Bar" (Reifendruck) soll eigentlich in einen Fahrradreifen?

13 Antworten

Über den perfekten Reifendruck kann mal lange philosophieren. Der Minimal- und Maximalwert in PSI oder Bar stehen auf der Reifenflanke. Generell gilt: Je höher der Luftdruck, desto geringer der Rollwiderstand, der Verschleiß und das Pannenrisiko.

Dennoch ist der Reifendruck auch oft anzupassen, denn

  • geringerer Reifendruck erhöht die Aufstandsfläche des Reifens und gibt so mehr Traktion,
  • geringerer Druck lässt den Reifen einfedern und macht das Radfahren angenehmer.

In einem wissenschaftlichen Test wurde sogar herausgefunden, dass geringerer Reifendruck im Vergleich zu gleichen Reifendicken mit maximalen Druck im Gelände zu geringeren Rollwiderstand führt, da die Hubleistung (also das vertikale Überwinden von Hindernissen) durch geringeren Druck nachlässt und der Reifen tatsächlich mit weniger Energie über die Huppelpiste gefahren werden kann.

Insgesamt lässt sich sagen, dass zumindest der minimale Reifendruck nicht unterschritten werden sollte, da sonst Reifen wie Felgen beim Durchschlagen auf den Untergrund beschädigt werden könnten.

Einen globalen Reifendruck gibt es nicht. Denn das hängt von dem Reifentyp ab und der tragkraft der Decke. So können zB. einzelne Rennradreifen bis zu 10,5 bar vertragen. Aber auf jeden Fall so stark wie möglich/zugelassen aufpumpen. Sonst leidet der Schlauch u die Decke. Der Druck ist immer auf der Seite der Decke eingeprägt. Siehe auch http://www.schwalbe.de/ger/de/technik_info/luftdruck/

Eine richtige Antwort darauf gibt es nicht wirklich! Es kommt nämlich auch darauf an welches Fahrrad du besitzt. Ist es ein Mountainbike oder ein Rennrad da gibt es Unterschiede. Schau doch einfach mal hier vorbei http://www.fahrrad-auskunft.de da findest du so ziemlich alles was du darüber wissen solltest!

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@natursport

Das nenne ich mal ganz billige Werbung für eine Internetseite! Habe da grade schnell nach Reifendruck gesucht und werde lediglich auf Online-Händler verwiesen. Nicht zu empfehlen die Masche :(

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Es kommt auch auf das zu befahrende Gelände an. ich fahre z.B. Mountainbike, wenn man hier auf felsigem, scharfkantigem Untergrund fährt, führt ein zu hoher Druck oft zu Reifenplatzern. Hier ist dann weniger mehr, auch wenn man stärker in die Pedale treten muss.

Der Reifendruck sollte 4 bis 5,5 bar betragen. Das sorgt für ein besseres Sicherheitsgefühl und spart Kraft beim Treten.

Quelle: http://www.aok.de/bund/rd/165927.htm

Ich denke das kommt auf dein eigenes Gewicht an, beobachte den Reifen mal wenn Du vollständig drauf sitzt.

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