Wieviel "Bar" (Reifendruck) soll eigentlich in einen Fahrradreifen?

10 Antworten

Das ist unterschiedlich, aber der Druckwert steht auf dem reifen drauf. Es muss aber immer hinten etwas mehr Luft rein als vorne. (Hängt mit der gewichtsverteilung zusammen) in einen mountainbike reifen kommen hinten ca. 2,5 und vorne etwas mehr als 2 bar Luft drauf. Ein trekkingrad braucht hinten ca. 4 bar und vorne 3,5 bar. Bei einem rennrad kann es bis auf 10 bar gehen das hängt vom reifen ab, ich habe hinten 7 bar und vorne 6,5 bar, viele haben aber auch 8 bar drauf. Ein bmx braucht auch etwas mehr Luft aber da weiss ich nicht genau wie viel ich schätze ca 4-5 bar. 

Dann muss man gucken wo man fährt, wenn man nur auf der Straße fährt,  sollte man mehr Druck drauf machen, weil man dann schneller ist, wenn man im nassen oder im Gelände ist oder waldwege dann sollte man etwas weniger Druck haben,  weil man dann mehr Traktion hat.

Über den perfekten Reifendruck kann mal lange philosophieren. Der Minimal- und Maximalwert in PSI oder Bar stehen auf der Reifenflanke. Generell gilt: Je höher der Luftdruck, desto geringer der Rollwiderstand, der Verschleiß und das Pannenrisiko.

Dennoch ist der Reifendruck auch oft anzupassen, denn

  • geringerer Reifendruck erhöht die Aufstandsfläche des Reifens und gibt so mehr Traktion,
  • geringerer Druck lässt den Reifen einfedern und macht das Radfahren angenehmer.

In einem wissenschaftlichen Test wurde sogar herausgefunden, dass geringerer Reifendruck im Vergleich zu gleichen Reifendicken mit maximalen Druck im Gelände zu geringeren Rollwiderstand führt, da die Hubleistung (also das vertikale Überwinden von Hindernissen) durch geringeren Druck nachlässt und der Reifen tatsächlich mit weniger Energie über die Huppelpiste gefahren werden kann.

Insgesamt lässt sich sagen, dass zumindest der minimale Reifendruck nicht unterschritten werden sollte, da sonst Reifen wie Felgen beim Durchschlagen auf den Untergrund beschädigt werden könnten.

Es kommt auch auf das zu befahrende Gelände an. ich fahre z.B. Mountainbike, wenn man hier auf felsigem, scharfkantigem Untergrund fährt, führt ein zu hoher Druck oft zu Reifenplatzern. Hier ist dann weniger mehr, auch wenn man stärker in die Pedale treten muss.

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