Wieso wirken Soldaten auf Frauen so sexy?

9 Antworten

Wenn Du auch die zweite Sinn-Schicht dieses Zeitungsartikels intellektuell erfassen kannst, was ich annehme, wenn ich Dein sonstiges Niveau in Deinem Fragespektrum überfliege, ziehst Du die suggerierte Intention Deiner Frage in Zweifel, so Du dem Autor zustimmst:

"(Was ist ein Soldat?) Der Soldat ist ein vom Weibe geborenes, zum Leiden erkorenes, kahlköpfig geschorenes, vom Lande gekommenes, bei der Musterung angenommenes, gleich anfangs geimpftes, dann manchmal geschimpftes, viel Hunger habendes, an Commisbrod sich labendes, Dauerlauf trabendes, im Gleichmarsch gehendes, auf Kommando stillstehendes, langsam Schritt machendes, im Gliede nie lachendes, Schweißtropfen vergießendes, rechts und links schießendes, Erbsensuppe genießendes, Einjährigen bedienendes, zwei Groschen verdienendes, krampfhaft marschierendes, drei Winter lang frierendes, aus Verzweiflung kapitulierendes, endlich avancierendes, dann andere bestrafendes, auf Wache gern schlafendes, sich als höheres Wesen fühlendes, Zulage erhaltendes, Korporalschaft verwaltendes, dort unumschränkt schaltendes, Kriegsherren hochhaltendes, Demokraten verachtendes, nach Köchinnen schmachtendes, sich nach Ruhe sehnendes und endlich Pension nehmendes Individuum." (Aus: Innsbrucker Nachrichten, 20. Februar 1873)


Das Individuum braucht keine Uniform oder sonstige Berufskleidung, um sich in diesem zu definieren - es ist außerhalb seines Berufs ein starker Mensch, in Jeans & T-Shirt.

....... starke Antwort, DH !

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Das ist heute nicht mehr so wie früher bis zum 2. Weltkrieg.

Die Armee hate früher nur Kerngesunde Männer aufgenommen. Ein Soldat war die Garantie einen kerngesunden und vor allem festangestellten Ehemann mit gutem Einkommen zu bekommen.

Normale Bürger konnten diverse Krankheiten haben und es ist nicht sichergestellt dass die eine Familie ernähren können.

Damals gab es auch den sogenannten "Schwiegervatergriff". Da hat der Vater der Frau den zukünftigen Ehemann mit einem ganz speziellen "Handschlag mit Schulterklopfen" begrüßt. Dabei wurden dann flüchtig die Lymphknoten befühlt damit der Vater weiß ob der zukünftige Ehemann seiner Tocher zumindest halbwegs gesund ist. Bei Soldaten konnte man sich das sparen.

Heutzutage sind alle Menschen medizinisch gut versorgt, da macht das keinen großen Unterschied mehr.

Soldaten sind der Prototyp des Maskulinen. "Der Krieger" ist seit Jahrhunderten ein Synonym des Starken, Unbeugsamen, Wagemutigen, Tapferen. Der Typus des "Draufgängers" (wie doppeldeutig in diesem Fall...) ... das mag eine Seite von Frauen anrühren, die durch andere "Berufsgruppen" so nicht angesprochen wird.

Außerdem hatte (in Deutschland) und hat Militär in vielen (westlichen) Staaten ein hohes Ansehen, da es u.a. "die Obrigkeit", den Nationalstolz durch seine Angehörigen repräsentierte und personifizierte.

Der psychisch labile Kriegsheimkehrer lässt das Bild zerspringen. Sonstige Einschränkung: "einiger Frauen" (nicht "von Frauen") - viele oder gar die meisten definieren heute Stärke durch Gerechtigkeitssinn und sonstige pazifistische Geistigkeit, nicht durch Morden eines (fiktiven) "Feindes".

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@lichtschatten

Gewiss. Kenne persönlich beinahe keine Frau, die auf (tatsächliche...) Soldaten abfahren würde.

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evtl. weil soldaten sportlich durchtrainiert, mutig, eindrucksvoll durch waffen und uniform, frauen fühlen sich beschützt usw. ^^ aber alles nur vermutungen ^^

MfG Indrik

weil sie stark und männlich und dominant wirken durch die uniform und waffen....

Genauso wie ein Amokläufer an Karneval

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