Wieso nannte thomas hobbes sein werk leviathan?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Außer "Hobbes" kannst Du auch nur "Leviathan" googeln und Du findest einen alten semitischen Mythos, der auch im alten Testament erzählt wird. Da heißt es:

"Da jegliches menschliche Mühen vor einem derartigen Ungeheuer zuschanden werden muss (Hi 3,8 EU), bleibt es Gott selbst vorbehalten, am Ende der Zeit den Leviathan zu besiegen." Hi steht für Buch Hiob.

Und weiter heißt es ausdrücklich zu Hobbes:

"Das mythologische Ungeheuer hat Thomas Hobbes zum Titel seiner berühmten staatsphilosophischen Schrift Leviathan (1651) angeregt, in der die von Hobbes postulierte Allmacht des Staates mit der Unbezwingbarkeit des biblischen Ungeheuers verglichen wird."

Um das alles zu verstehen, muss man sich die Zeit anschauen, in der (1588 - 1679) Hobbes lebte. In Frankreich waren die Hugenottenkriege, in England herrschte Bürgerkrieg und in Deutschland der 30jährige Krieg. Allein in Deutschland kam mehr als die Hälfte der Bevölkerung ums Leben, teils auf grausamste Art. Es gab keine Sicherheit, es herrsche Denunziation, Folter und Willkür. Über die Verhältnisse damals in London z.B. berichtet THE BEGGARS OPERA, die später Bert Brecht als DREIGROSCHENOPER nachdichtete.

Einmal sah er in dieser überall herrschenden Willkür und Gewalt nur den Ausweg eines strengen, von allen Bürgern getragenen Gesetzes. Gleichzeitig war er sich sicher, dass ein solcher Staat in den Händen der Menschen ebenfalls evtl. nicht beherrschbar war. Das sollte sich 100 Jahre später in der Französischen Revolution bestätigen, wo sich die Bürger zwar von der Tyrannei des Adels befreiten, doch mit hohem Blutzoll. Auch der Retter "Staat" kann in seiner Allmacht wieder zum Leviathan werden, zum bürgerfressenden Ungeheuer, das der Bürgerkontrolle entgleitet. Dazu gibt es auch danach noch jede Menge historische Beispiele und wenn man den Eifer anschaut, mit dem schon wieder neue Systemerlöser künden, dass Sie allein die Rettung der Welt im Kopf haben, kann man erahnen, was kommt.

Leviathan ist ein in der Bibel, Altes Testament, mehrfach erwähntes Ungeheuer Hiob 3, 8, Hiob 40,25 – 41, 26; Psalm74 [73],15; Psalm 104 [103],26; Jesaja 27, 1

Die Bibel war Hobbes und den Mensch damals verhältnismäßig gut bekannt und mit einer lateinischen Übersetzung und Stellenangabe als Motto oben auf dem Titelblatt war ziemlich leicht nachzulesen und nachzuvollziehen, um was für ein Ungeheuer es ging.

Nach dem riesigen und von einer irdischen Macht nicht überwindbaren Ungeheuer konnte Hobbes ein Werk benennen, um die Größe und Kraft seiner von ihm darin dargestellten Staatskonstruktion zu kennzeichnen. Leviathan versinnbildlicht die im Staat gebündelte, vom Souverän ausgeübte Machtfülle, von der auch mit Gewalt und Drohung, von der Schrecken ausgeht, friedenstörende und zerstörerische Neigungen der Menschen gebändigt werden sollen.

In einem Gesellschaftsvertrag aufgrund rationaler Kalkulation wird der Staat gegründet (als „politischer Körper“, eine künstliche Person, konstruiert) und ein Souverän übernimmt die Aufgabe, die Konflikte einzudämmen, die bedrohlichen Kräfte in der Menschennatur durch Furcht niederzuhalten und Schutz zu bieten. Selbsterhaltung und Eigeninteresse sind grundlegend. Das grundsätzliche natürliche Gesetz ist nach Thomas Hobbes, nichts sich selbst Schädigendes zu tun.

Ein gedachter Vertrag besteht darin, einen Staat zu bilden, der über Furcht Außenstabilisierung bewirkt und einen Friedenszustand herstellt. Dies geschieht durch Unterwerfung. Denn bei Hobbes stellt sich mit Hilfe eines auf Interessen reduzierenden Ansatzes nur die Alternative, den Naturzustand zu verlassen und in den Gesellschaftszustand einzutreten oder dies nicht zu tun. Ist der Eintritt einmal erfolgt, gibt es keine Optionen (Wahlmöglichkeiten) mehr, sondern nur noch Gehorsam als Ermöglichungsbedingung der Nutzenmaximierung. Für Hobbes ist Sicherheit und damit Freiheit nur im Rahmen staatlich verfaßter Ordnung möglich, da nur innerhalb des Staates die Garantie von Rechten überhaupt denkbar ist. Die Individuen übertragen ihre Rechte dem Staat als Souverän in einem Gesellschaftsvertrag, der ein Unterwerfungsvertrag ist.

Derr Souverän besitzt höchste Gewalt, nur Gott als nichtirdische Instanz steht über ihm (bei Leviathan ist es Gott, der ihn besiegen wird).

Nach einer Auffassung hat Thomas Hobbes bei Leviathan etwas mit einer biomechanischen Maschine, einem riesigen Automaten in Verbindung gebracht.

In Büchern gibt es Deutungsversuche, z. B.:

Otfried Höffe, Thomas Hobbes. Originalausgabe. München : Beck, 2010 (Beck'sche Reihe ; 580), S. 48 – 49:
„Hobbes selber bezieht sich nur auf das Buch Hiob, dessen Titelfigur ein «Musterjude» ist, ein Gerechter: rechtschaffen und gottesfürchtig zugleich. Von dem Ungeheuer, genannt Leviathan, heißt es dort in Kapitel 41, Vers 25: es lebe «auf Erden nicht seinesgleichen, geschaffen ist es, um sich nie zu fürchten». (In der 1611 autorisierten und zugleich maßgeblichen King James-Bibel «Upon earth there is nothing like, who is made without fear.») Nach dem nächsten Vers ist Leviathan «König über alle Kinder des Stolzes» (englisch «he is king over all the children of pride»). Die Botschaft ist unmißverständlich: Für Hobbes symbolisiert Leviathan die unüberwindliche Macht, die sich im Staat bündelt, und im Souverän als Monarch Person wird.

Erstaunlicherweise taucht der titelgebende Name im ganzen Buch nur dreimal auf. Nach der Einleitung ist er «ein künstlicher Mensch», wenn auch von größerer Gestalt und Stärke als der natürliche». Hier greifen drei Bilder ineinander. Das biblische Bild des Leviatan verschränkt sich mit dem technizistischen Bild oder Maschinenbild des technisch Gemachten, des selber Geschaffenem, und zusätzlich mit Platons Bild der größeren Gestalt. Denn nach einer berühmten Stelle in der Politeia (II 368 f.) sind die Gerechtigkeit von Individuum und Staat einander analog, beim Staat ist sie aber in größeren Buchstaben zu lesen […]. Das erste Bild ist am wichtigsten. Das Künstliche, Maschinelle visualisiert zwar den Machtapparat eines funktionierenden Staates und Platons Bild weist auf dessen jedes Individuum betreffende, existentielle Bedeutung. Aber erst der Leviathan verbildlicht die Ambivalenz: daß der Staat dank seiner überragenden Macht ein Ungeheuer ist, das sowohl den ständig drohenden Bürgerkrieg überwindet als auch alle Individuen vereinnahmt. Die Folge aus dieser Ambivalenz zieht Hobbes nicht: daß der Staat kein Ungeheuer bleiben darf, das bloß zu fürchten, das vielmehr auch zu zähmen ist.

Nach der zweiten Stelle, in Kapitel 17, erscheint allerdings die Zähmung als überflüssig. Denn durch einen Vertrag, den jeder mit jedem abschließt, entsteht jene repräsentative Person, die die Vertragschließenden zu einer einheitlichen Person, einer Körperschaft, dem Staat, zusammenfügt. «Um respektvoller zu reden», qualifiziert Hobbes die neue und künstliche Person als einen sterblichen Gott, dem wir – nur diese Zähmung erkennt der Philosoph an – unter dem unsterblichen Gott Schutz und Frieden verdanken.

Die Gottheit im Ausdruck des sterblichen Gottes steht für den Gehorsam, den der staatliche Souverän für die Gesetze von den Untertanen verlangt. Seine Gottheit ist in zweierlei Hinsicht als sterblich zu verstehen. Die Souveränität ist zeitlich vergänglich; vor allem erläßt sie nur positive Gesetze, die einer höheren Autorität unterworfen sind, dem unsterblichen Gott, vor dem die positiven Gesetze auf normative Vorgaben, die natürlichen Gesetze zu verpflichten sind. Auch Hobbes’ Staat ist also gebunden, die Bindung findet aber nur außerstaatlich, ja außerinstitutionell. Lediglich in dem vor Gott verantworteten Gewissen statt. Nach irdischen Kriterien bleibt der Satt eine Autorität ohnegleichen […]. Obwohl der Leviathan qua Gott als heilig erscheint, ist er jedoch schwächer als der wahre Gott: Auch die Staatsmacht hat noch einen Herrn über sich – aber nicht auf Erden.

Daß der Leviathan «König über alle Kinder des Stolzes» ist, wie der Hiob-Text an der dritten Stelle zitiert wird […], bedeutet auf Hobbes’ Staatsphilosophie übertragen, daß der Souverän nicht etwa bloß ein zeitgenössisches Problem zu lösen, nämlich den Hochmut und die Eitelkeit des Adels und der hohen Geistlichkeit zu brechen hat. Ihm obliegt die allgemeinmenschliche Aufgabe, die tendenziell unbeschränkte Handlungsfreiheit jedes Menschen zu überwinden. Und für diesen Auftrag soll er die höchste, sowohl stärkste als auch zugleich ungeteilte Macht werden.“

S. 49: „Der Philosoph will seinen bibelkundigen Zeitgenossen erklären, daß es eine singuläre Macht gibt, die zwar allen Menschen, aber nur den Menschen überlegen ist, da noch eine Macht, Gott, über ihm steht.“

1

Hasso Hoffmann, Zur politischen Theologie von Thomas Hobbes. In: Summa : Dieter Simon zum 70. Geburtstag. Herausgegeben von Rainer Maria Kiesow, Regina Ogorek, Spiros Simitis. Frankfurt am Main : Klostermann, 2005 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte ; Band 193), S. 285 - 286:
„Um die (fast) grenzenlose Machtfülle seiner Staatskonstruktion zu charakterisieren, gab Hobbes ihr den Namen des biblischen Seeungeheuers Leviathan. Beim Propheten Jesaja (17, 1) bezeichnet er Schlangen und Drachen – Mächte der Welt, die Gott demütigen wird. Im gleichen Sinn spricht der Psalmist (74, 14) von einem Walfisch. Hauptfundstelle aber ist das Buch Hiob. Dort wird in 30 Versen, gleichnishaft für die Allmacht Gottes, die allen menschliche Fähigkeiten und Begriffen spottende Gewalt dieses riesigen Untiers geschildert. Abschließend heißt es in Kap. 41 nach dem Text der Septuaginta: Non est potestas super terram, quae comparetur ei. Und so steht die Zeile samt Fundstelle über dem Titelkupfer des Werkes. Darauf erscheint freilich kein Seeungeheuer, sondern ein Riese mit den Insignien weltlicher und geistlicher Gewalt. Vielleicht hat sich Hobbes mit der Beschwörung des Leviathan-Symbols überhaupt vergriffen: Der biblische Text spricht in Bildern des Leviathan indirekt von der menschlich unfassbaren, aber von Fall zu Fall unwiderstehlich fühlbaren Größe und Gewalt Gottes – der Text von Hobbes über die von den einzelnen Menschen ebenso übermächtige Organisation mit der höchsten und umfassendsten Kompetenz auf Erden, dies aber im Klartext und nicht nur bildlich und vergleichsweise. Insofern ist die Bezeichnung Leviathan zwar anschaulich, hat aber genau genommen etwas Herabsetzendes für den Souverän als den irdischen Stellvertreter Gottes , der seiner begrifflichen Natur nach ewig ist wie der Herr des Himmels selbst, anders als dieser allerdings durch Gewalt zerstört werden kann. Eigentlich müsste das Werk daher den Titel Der sterbliche Gott tragen. Aber der Anspruch, einen sterblichen Gott nicht notwendig monarchischer Gestalt konstruiert zu haben, wäre vielleicht doch ein wenig gewagt gewesen. So wird der angemessen respektvolle Titel erst im Kapitel 17 über die Entstehung des Staates mit jener Hobbes’schen Beiläufigkeit eingeführt, die das Ungeheure dämpft. Dort schreibt er […] über die Staatschöpfung durch den sog. Herrschaftsvertrag als «die Entstehung jenes großen Leviathan oder besser jenes sterblichen Gottes, dem wir unter dem unsterblichen Gott unseren Frieden und unsere Sicherheit verdanken.» Hier haben wir nun das richtige Begriffspaar: sterblicher Gott - unsterblicher Gott, und nicht sterblicher Leviathan – unsterblicher Leviathan.“

Horst Bredekamp, Thomas Hobbes, Der Leviathan : das Urbild des modernen Staates und seine Gegenbilder ; 1651 – 2001. 4., korrigierte Auflage. Berlin : Akademie-Verlag, 2012, S. 61 (anknüpfend an Thomas Hobbes, Leviathan, Einführung, in der dieser schreibt, durch Kunst werde die Natur auch darin nachgeahmt, ein künstliches Tier herausstellen, alle Automaten hätten ein künstliches Leben, und die Kunst gehe weiter, indem sie den Menschen nachahmt, denn durch Kunst werde jener große Leviathan geschaffen, genannt Gemeinwesen oder Staat, auf lateinisch civitas, der nichts anderes sei als ein künstlicher Mensch, wenn auch von größerer Gestalt und Stärke als der natürliche Mensch, zu dessen Schutz und Verteidigung er ersonnen wurde):
„Der Grund, aus dem Hobbes sein Werk mit dem Namen des Hiob im Gewittersturm erscheinenden „Leviathan“ überschrieb, wird hier erstmals angedeutet. Die Verwandtschaft der Civitas mit dem alttestamentlichen Ungeheuer liegt offenbar darin, daß dieses bei wörtlicher Lesart an einen mächtigen Automaten erinnert: „Sein Herz ist so hart wie Stein und so fest wie ein Stück vom untersten Mühlstein. Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken, und wenn er hereinbricht, so ist keine Gnade da. Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so reget er sich nicht, oder mit Spieß, Geschoß und Panzer. Er achtet Eisen wie Stroh und Erz wie faules Holz. Kein Pfeil kann ihn verjagen und die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln.“ Es wird an dieser Verbindung des organischen Lebens und anorganischer Härte gelegen haben, daß Hobbes seinem übermächtigen Staatsautomaten den Namen des biblischen Monstrums gab.“

1

S. 67 (zu einer Anpassung von Motiven der hermetischen Tradition, mit Bezug aus der Schrift „Asclepius“ aus dem „Corpus Hermeticum“): „Mit Hilfe des „Asclepius“ vermochte Hobbes den Begriff des sterblichen Gottes mit dem Gedankenbild eines riesigen, das Geschick des Staates lenkenden Automaten zu verbinden, die monströse Form des „Leviathan“ in eine menschliche Gestalt zu verwandeln und die von Descartes definierte Schere zwischen Automat und Vernunftwesen zu schließen. Durch die Überführung der belebten, menschenähnlichen, mit Geist und Seele versehenen, Unbilden von der Gemeinschaft abwehrenden, der Vorhersage fähigen und als gerechte Richter wirkenden Statuen in die Automatengestalt des „Leviathan“ hat Hobbes die Staatenlenker des „Asclepius“ mit Motiven der mechanistischen Moderne aufgerüstet. In der kunsttechnologischen Unbefangenheit der hermetischen Überlieferung konnte Hobbes das Stichwort zur Errichtung seiner Version des „sterblichen Gottes“ finden, und indem er die ägyptischen Staatsidole auf das moderne Staatswesen projizierte, erzeugte er einen der folgenreichsten Querschläger der europäischen Geistergeschichte.“

S. 67 – 68: „Für Hobbes ist der Staat nicht das gottgegebene oder natürliche Produkt des zoon politicon, das organisch aus dem mitmenschlichen Zusammenleben herausgefiltert werden kann, sondern ein widernatürliches, artifiziell als Kunstwerk zu schaffendes Gebilde. Nur als künstliche Form ist der Staat für Hobbes in der Lage, die zerstörerische Natur des Menschen zu befrieden, und zu dieser Bändigungsfunktion gehört auch, daß er der analytischen Erkenntnis fähig ist und bleibt. Der Mensch aber kann, dies ist Hobbes im Vorwort von „De homine“ betonter Grundsatz, nur jene Bereiche begreifen, die er selbst geschaffen hat: „Eine demonstrative Erkenntnis a priori ist uns daher nur von Dingen möglich, deren Erzeugung von der Willkür der Menschen selbst abhängt.“ Der Staat ist allein dadurch versteh- und beherrschbar, daß er nicht natürlich erwachsen ist, sondern als Kunstwerk entstand. Das Bild des Leviathan ist der Repräsentant dieses naturnotwendig künstlichen Artefakts.“

Reinhard Brandt, Das Titelblatt des Leviathan. In: Thomas Hobbes, Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates. Herausgegeben von Wolfgang Kersting. 2., bearbeitete Auflage. Berlin : Akademie-Verlag, 2008 (Klassiker auslegen ; Band 5), S. 45:
„Einmal: welches ist der exakte Grund für die Wahl des biblischen Leviathan als eines Symbols für den Herrscher, des Meerungeheuers für den Friedensfürsten? Zum anderen: Welches ist der genaue Grund für die Verrätselung des Titelblattes? Wollte Hobbes den Ursprung und das Geheimnis politischer Macht zum Ausdruck bringen? Den Ursprung dadurch, daß er in der Metamorphose des Ungeheuers zum Friedensfürsten die Genesis des status civilis aus dem status naturalis symbolisch wiedergibt? Das Arcanum der souveränen Gewalt des princeps absonditus dadurch, daß er die wahre Bedeutung des Emblems den Blicken von jedermann entzieht? Es wird vermutlich unmöglich sein, hier eine exakte Antwort zu finden, wie der Autor es wollte.“

1

Was möchtest Du wissen?