Wieso ist Heizungsluft trockener als Kaminwärme?

3 Antworten

Das ist subjektiv, also gewissermaßen gefühlt. In Wahrheit ist es völlig egal, ob Du Dein Zimmer mit einer Zentralheizung oder einem Kaminofen erwärmst. Würde bei Verbrennung von Holz tatsächlich die dort enthaltene Feuchtigkeit ins Zimmer strömen, hättest Du nicht viel Freude damit, denn mit der Feuchtigkeit käme auch der Rauch mit in den Raum - und wer will das schon. Die Feuchtigkeit im Holz verdampft durch die Hitzeeinwirkung und verschwindet ebenso im Kamin wie der Rauch. Alles andere ist Unsinn.

Die Raumluft bei Ofenheizung ist tatsächlich feuchter weil durch den Ofen ständig feuchtere Luft von außen angesaugt wird. In dem gleichen Umfang wie Raumluft durch den Kamin entweicht muss Luft von außen nachströhmen weil sonst ein Unterdruck in dem geheizten Raum entstehen würde und Sauerstoffmangel.

Ich vermute mal einfach, weil ja auch Holz Wasser speichert, und es dann bei der Wärmeentwicklung verdampft und die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht. Das Wasser in den Heizkörpern kann und darf aber nicht raus. So wird nur die Luft erhitzt aber keine zusätzliche Feuchtigkeit in die Luft abgegeben. Abhilfe schaffen da

  • in schöner Variante ein Zimmerbrunnen oder ein Nebler

  • in diskreter Variante Luftbefeuchter, die man an der Heizung anbringen kann

  • als Soforthilfe ein Glas mit Wasser, das man auf die Heizung stellt.

genau das waren auch gerade meine Gedanken ;)

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Aber der Kaminofen ist ja geschlossen, er gibt also wirklich nur reine Wärme ab...

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@Birte312

Na, ganz so zu kann er ja nicht sein, es muss ja auf jeden Fall eine Luftzufuhr und -Abfuhr möglich sein, sonst gäbe es ja kein Feuer.

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