Wieso finden alle Mozart und Haydn besser als Beethoven?

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Hallo Alex247,

Deine Frage ist wirklich eine Ästhetikfrage bzw. Geschmacksfrage, aber keine Ratgeberfrage. GuteFrage.net ist aber eine Ratgeber-Plattform, also passt Deine Frage nicht wirklich in den Fokus hier.

Bitte achte also bei weiteren Fragen/Antworten auf den Ratgeber-Charakter.

Gruss, Ben vom GuteFrage.net Support

9 Antworten

Na ja. Bei Mozart bzw. Haydn endet ihre Musik genauso wie diese angefanget bzw. in der Mitte geklungen hat. Zwar super schöne Musik aber irgendiwe fast auf gleicher Linie wo man fast immer die Folge ahnt. Bei Beethoven im Gegenteil fängt die Musik meistens in ungleicher Art und Weise zu den Anderen Komponisten an wie es in Symph. 5 der Fall ist. Dann irgendwo in der Mitte ist die Musik plötzlich so leise, dass du denkst hier endet sie. Urplötzlich aber gibt es ein BigBang wo man aus dem Schlaf herausspringt. Dann ist da so was wie Moonlight Sonata, die im ersten Teil so einfach scheint.Dann das Mittlere Teil und im dritten Movement ist alles drin was man sich nur wünschen kann (Geschwindigkeit, höhe Töne und soviel Variation und vor allem Romantik). Schaut Euch bitte Monnlight Sonata ganz an und sieht dabei wie der Oianist bzw. Pianistin sich dabei bewegt besonders im dritten Movement. Für mich ist Beethoven wie Bruce Lee im Kung Foo war. Lee hat alle möglichen Arten der klassischen Musik ineinander gemischt und daraus etwas neuartiges erfunden. Er war so zu sagen Erfinder der POP-Heavy Metal-Klassik Komponist.

Das ist auch ein bißchen Massenwahn... Viele kennen kaum andere Komponisten, als da zu empfehlen wären: Mahler, Bruckner, Bruch, Schostakowitsch, Tschaikowski, Chopin, Smetana, Orff, Händel, Telemann, Bach... und so weiter.

es gibt noch viel mehr als die, die wirklich keine s... kennt. die, die du eben genannt hast kennen wenigstens noch die meisten

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Orff - den brauche ich nicht.

Aber sonst: jedes Ding hat seine Stunde, und es gibt eine Zeit für alles - eine Zeit für Haydn und eine Zeit für Mahler ;-)

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Es liegt an ihre Musik. Meine Klavierlehrerin sagte mir früher daß Mozart eine sehr feine Musik komponiert hat und daß seine Töne im Klavier wie Perlen gespiet werden müßen, mit einem besonderen Anschlag und gespielt in einem besonderen Tempo, eben in Mozartsche Kategorien. Einige Werke von Haydn erinnern an Mozart und umgekehrt. Die Werke von Haydn banspruchen für sich ebenfalls eine eigentümliche Interpretationsweise. Haydn hat u.a. ebenfalls sehr viele Klavierwerke komponiert. Seine Klavierstücke sind melödiös, fröhlich und vermitteln teils Freude, teils Wehmut. Sie müssen ebenfalls sorgfältig interpretiert werden, sonst spielt man kein Haydn. Die Werke von Beethoven jedoch haben eine einzigartige Ausdruckskraft finde ich. Entweder hat man den Nerv und die Sensibilität diese zu erfassen, oder aber man verliert sich in Einzelheiten, weshalb dies oder jenes Beethoven so oder so komponiert hat und nicht anders, u.s.w. Lezten Endes finde ich aber, daß die Aussagen eines früheren bekannten und hochangesehenen Musikers, während eines Streitgespräches mit einem Kollegen von ihm, wahrlich einen etwas absolutistischen aber doch zeitlosen Wahrheitsgehalt wiedergeben. Er sagte nämlich daß man ein großes Rindvieh sein müsste wenn man an der Musik von Beethoven etwas als nicht gelungen, bzw. falsch finden wollte. Man wird immer und ewig bei solch einer Betrachtung den kürzeren ziehen. Dem kann ich persönlich nur zustimmen.

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