Wieso denkt jeder Mensch ,dass er das richtige tut und denkt?

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17 Antworten

Rein physikalisch gesehen gibt es kein "Gut" oder "Böse". Diese Begriffe machen aber Sinn im Kontext des menschlichen Handelns. Wenn mich jemand übers Ohr haut, finde ich das natürlich schlechter als wenn mir jemand hilft, das ist auch klar. Insofern beurteile ich (als Mensch) natürlich das, was mir widerfährt.

Nun setzt ein zweiter Gedanke ein: ich selber werde nicht gern betrogen, also folgere ich mal (in erster Näherung), dass ein anderer Mensch auch nicht gerne von mir betrogen werden möchte.

Ergo verhalte ich mich so, dass ich mich anderen gegenüber einigermaßen anständig verhalte, denn ich möchte ja auch, dass das andere mir gegenüber auch so tun.

Manchmal klappt das nicht so 100%, weil Emotionen, besondere Situationen, Stress usw. uns da einen Strich durch die Rechnung machen können. Und dann widerfährt einem etwas Unschönes, oder man macht selber mal was Ungerechtes. Dennoch klappt obengenanntes in vielen Fällen recht gut.

Den "Sinn" müssen wir uns wohl selber geben.

Das Universum hilft uns dabei eher wenig. Ob es endlich ist, wissen wir derzeit noch nicht (es wäre aber im Bereich des Möglichen). Physikalisch muss man zwischen der Unbegrenztheit und dem unendlichen Volumen unterscheiden (es gibt z.B. die Möglichkeit, Unbegrenztheit mit einem dennoch endlichen Volumen zu kombinieren - ob dies de facto vorliegt, ist noch unklar).

 

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"Gut" und "Böse" sind keinesfalls reale Maßstäbe sondern individuell aus der persönlichen Sichtweise heraus verleihbare Bewertungen. Es gibt in Wahrheit weder "Gut" noch "Böse".

Ich habe das Gefühl ,dass die Menschheit dazu da ist ,sich selbst zu vernichten

Das ist absoluter Blödsinn.

Es gibt keinen übergeordneten Zweck im Leben, weder im Leben im Allgemeinen, noch im Leben von Arten oder Individuen. Das heißt es ist keine Art auf der Welt da um etwas bestimmtes zu tun oder zu lassen.

Es sind auch Bienen nicht dazu da Honig zu sammeln. Sie machen das einfach, aber es ist nicht so als hätte irgendetwas oder irgendjemand sie mit dieser speziellen Aufgabe betraut.

Wenn Menschen nicht da wären ,gäbe es keine Religion ,was beweist ,dass Religionen nicht echt sind

Da hast du Recht. An der Geschichte der Religionen kann man ablesen dass es sich um Fiktion und Ausreden handelt.

Was ist der Sinn des Lebens ?

Wie oben gesagt, gibt es keinen übergeordneten Sinn im Leben, denn weder das Leben im allgemeinen noch das Leben des Individuums muss sich seiner Existenz rechtfertigen und die Existenz bedarf keiner Daseinsberechtigung.

Wieso existiert Zeit? 

Tut sie nicht.

Wo ist im Universum das Ende ? Oder gibt es kein Ende ? 

Können wir noch nicht sagen.

Ich habe das Gefühl ,dass die Welt nicht existiert

Dann würdest du auch nicht existieren und könntest diese Frage nicht stellen.

da es unlogisch ist ,weil der Mensch sich selbst im Weg steht.

Es ist nichts unlogisch und der Mensch steht sich selbst auch nicht im Weg. Der Fortschritt ist unaufhaltbar und auch wenn einige Individuen das versuchen, scheitern sie daran seit es Fortschritt gibt.

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Gut und Böse ist das gleiche?

Dann lerne zu sehen. Oft ist es ineinander verwoben, unerkennbar und rein am Handeln, an der Tat kann man es nicht unbedingt unterscheiden. An der dahinterliegenden Motivation, dem inneren Ausdruck, dem zugrundeliegenden Gefühlsmustern kann man es erkennen, am Nervensystem. In dieser Welt der Gegensätze gibt es kein Reines, sie hängen zusammen, aber trotzdem kann man sehen, was überwiegt.

Man kann doch z.B. erkennen, ob ein Kind einen erfreut und liebreizend anschaut oder böse, weil ihm etwas gerade nicht passt. Liebe und Hass sind auch nicht das Gleiche, oder? Du machst dir Gedanken, bist unsicher oder willst andere Meinungen hören, aber sei bewusst mal zu jemandem böse und nachher bewusst gut - wie fühlt sich das an, worin ging es dir besser? Dann siehst du, was für dich selber wichtiger und sinnvoller ist. Menschen, die eher zum Guten neigen, fühlen sich im Bösen nicht wohl. Ist jemand eher gleichgültig und böse, dem ist ihm dieses egal. Die biologische Beschaffenheit des Menschen kennt den Unterschied, das Gute soll eher überleben. Und wenn du denkst, dass der Mensch sich selber vernichtet, dann siehst du nicht, dass täglich viele um ihr Überleben kämpfen, für Werte sich einsetzen und die Zustände auch verbessern wollen. Jede Zivilisation wird zerstört werden, das ist nun mal so, das steht auf dem Plan, sobald sie ihre Spitze erreicht hat, damit Neues wieder entstehen kann. Es geht um Entwicklung.

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Jeder tut, was er für richtig hält. Wieso sollte man etwas tun, das man für die schlechtere Wahl halten würde?

Die Motivation zum Handeln kann im Gewissen oder im Optimieren der eigenen Lebensumstände oder die von anderen liegen. Das sind die Hauptquellen unseres Handelns, also das Normative und das Utilitaristische. Mehr Möglichkeiten fallen mir nicht ein.
Ach doch: Ein äußerer Zwang könnte mich dazu bewegen, etwas zu tun, das ich für das Falsche halten würde. 

Aber sollte jeder sich zwingen lassen?
Was würde es nützen, wenn man sich immer wieder selber sagen würde, dass das, was man für richtig hält, nicht unbedingt objektiv das Richtig sein muss? Sind die Leute deiner Meinung nach zu konsequent, zu zielstrebig, zu gradlinig, zu borniert, zu wenig tolerant, zu wenig "kommste heut nicht, kommst du morgen", zu wenig YOLO?

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Du hast vollkommen recht, dass Gut und Böse nur Erfindungen der Gesellschaft sind. Ich persönliche handle nach dem hedonistischen Kalkül, welches aber auch einfach eine Erfindung des Philosophen Jeremy Bentham ist. Ausserhalb dieser menschlichen Vorstellung existiert kein Gut und Böse. Aber muss sie existieren? Ich wage zu behaupten, dass der Mensch das einzige Wesen ist, was diese Vorstellung braucht. Die anderen Lebewesen (Pflanzen und Tieren) benötigen so eine Vorstellung nicht.

Der Sinn unserer Vermehrung kann dir hier auf gf.net niemand beantworten, weil es dafür keine Antwort gibt. Meiner bescheidenen Meinung nach ist es eine Frage, die man sich nur selber beantworten kann bzw: jeder hat eine eigene Sichtweise auf seinen Sinn des Lebens.

Laut den Religionen sind die Menschen die einzigen, die diese wahrnehmen können. Wir wurden geschaffen um unseren Gott/unsere Götter zu preisen. Natürlich sind dann die Religionen wieder eine Vorstellung des Menschen und ohne uns Menschen gäbe es wohl keine Religionen.

Die ganzen weiten Fragen, die du am Ende gestellt hast, sind Nahrung der Philosophie. Lies philosophische Schriften oder schreibe selber eine Antwort auf deine Frage. Es gibt kein Richtig und Falsch.

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Der Mensch und sein Gehirn sind im Laufe der Evolution zu dem geworden, was sie heute sind.

Die gedanklichen und psychischen Mechanismen, die sich zu einem Selbst- und Weltbild zusammensetzen, sind nicht "von Gott persönlich" perfektioniert, um eine perfekte rationale Rechenmaschine zu sein, das ist ja gerade der Denkfehler. Der Mensch ist nur ein höheres(?) Tier und damit seinem Körper und seinen Bedürfnissen unterworfen, allerdings ist er auch zu einem leistungsfähigen abstrakten Denken fähig (aber eben in dem Rahmen, der in überlebensfähiger macht und nicht so weit, dass es die Überlebenschancen eher mindert als verbessert). Und rein biologisch hast du es schon genau richtig gesagt, dass wir uns weitervermehren ist schon der ganze Grund für die (Weiter-)Existenz unserer Spezies.

(Ggf. irrational überhöhtes) Selbstbewusstsein und eine übertriebene Festigkeit der eigenen Überzeugungen z.B. erleichtern das Leben der Person, während (ggf. rational begründete) Selbstzweifel und eine ständige Kritik an der eigenen Position dieses eher erschwert. Der Mensch ist in der Lage, sich in Themenkomplexe zu vertiefen, aber auch in diesen theoretischen Konstrukten zu "versinken".

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Ob etwas gut oder böse ist, ist reine Ansichtssache. Außerdem tun Menschen manchmal selbst Dinge, die sie für "böse" halten, aber manchmal hat man keine Wahl, weil sonst was noch schlimmeres passieren könnte.

Und zum Rest, natürlich würde es kein gut oder böse geben, wenn keine Menschen beziehungsweise gar keine Lebewesen da wären. Schließlich kann der Wind zum Beispiel natürlich nicht entscheiden, ob er gutes oder böses tut.

Auf die letzten Fragen, habe ich jetzt noch eine Tipp für dich: Egal, was der Sinn des Lebens ist oder ob es überhaupt einen gibt, lebe einfach dein Leben. Probier das beste daraus zu machen und mach das was du für richtig, also gut hälst. Wenn andere anderer Meinung sind dann lass sie und genieße es einfach, dass du überhaupt leben darfst.

Meiner Meinung nach machen wir Menschen uns viel zu viele Gedanken um sowas. Wir sollten einfach schauen, was auf uns zu kommt und uns überraschen lassen und solange einfach unser Leben genießen

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Wenn es keine Menschen gibt, gibt es auch niemanden der ein Auge hat für Kunst, die Schönheit der Welt , Design, Architektur,  Musik , etc. 

Nur ein paar Rehe, die fressen und den Wald vollscheißen. (Laut einigen Veganern wäre das ja der Idealzustand).

Was gut von böse unterscheidet ist einfach, ob man immer nur zum eigenen Vorteil handelt bzw. den eigenen Trieben folgend und das auf Kosten anderer, oder ob man sich sozialverträglich verhält, um ein größtmögliches friedliches Miteinander zu ermöglichen und für andere einsteht, die schlechter dastehen. 

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Kommentar von dubstepfire
13.10.2016, 13:21

Ohne Menschen gäbe es aber auch keine Kunst !!!

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Philosophen sollten sich eigentlich mal erhängen gehen, ihre Theorien sind zu kompliziert und ergeben oft keinen Sinn. Warum soll man diese schöne Welt kritisieren, man akzeptiere sie einfach. Wenn du dich mit ihr nicht identifizieren kannst, dann bleib doch in deinem Zimmer. Menschen sind Wesen, die nur mit einer Anlage geboren werden. Das Verständnis davon, was schlecht oder gut ist, ist von der Umwelt abhängig. Warum sollte man Menschen wehtun, das fügt jemanden Leid hinzu. Und selbst ohne klaren Menschenverstand empfindet es diese Person schmerzhaft.Das will sie von alleine nicht. Dann muss das einfach das schlechte sein, was sonst? Das gute lässt sich schon davon ableiten.

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Ich habe das Gefühl ,dass die Welt nicht existiert ,da es unlogisch ist ,weil der Mensch sich selbst im Weg steht. --- Wow, da widerspricht sich ja jeder Nebensatz.

Wenn Menschen nicht da wären ,gäbe es keine Religion ,was beweist ,dass Religionen nicht echt sind --- Und wenn das Universum nicht da wäre, gäbe es das Universum nicht, was beweist, dass das Universum nicht echt ist.

Tja, aber so ist es ja nunmal nicht... Dass etwas anders wäre, wenn etwas anders wäre, ist kein Beweis dafür, dass es anders ist.

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Wieso denkt jeder Mensch ,dass er das richtige tut und denkt?

...weil man sich gut fühlt bei der Sache, was man tut und das Gefühl hat richtig zu sein! Solange du niemanden Schaden zufügst und dir selbst bist du schon richtig..

Es gibt immernoch eine Welt, da es EIN Gott existiert. Das ist uns Menschen eigentlich sonnenklar!

Es gibt immernoch gute Menschen auf dieser Welt, deshalb dreht sich die Welt sagen die weisen Menschen.. :)

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Wo ist im Universum das Ende ? Oder gibt es kein Ende ?

Das werden wir evtl. niemals herausfinden.

Wenn Menschen nicht da wären ,gäbe es keine Religion ,was beweist ,dass Religionen nicht echt sind .

Da würde ich jetzt nicht unbedingt zustimmen. Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Kommentar von comhb3mpqy
13.10.2016, 14:33

Eine Verbesserung für den drittletzten Satz meiner Antwort, der sollte besser heißen: Da würde ich jetzt nicht zustimmen.

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,dass gut und böse das gleiche ist."

" Den was ist etwas gutes ,dass man tut ?

"Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt!" 

(Wilhelm Busch)

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Wenn du das alles leben willst was dort steht, dann darfst du nur sein und nicht mehr.Es kommt immer auf den Standpunkt, die Absicht, das Motiv an.

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Jeder Mensch hat seit dem "Sündenfall" (1.Mose 3,7) die Möglichkeit, "Gut und Böse" zu unterscheiden.

Unser ewige Gott beruft heute Menschen, die sich nach den "Baum des Lebens" richten (Offb.2,7) und sich Jesu unterordnen (Röm.7,6; 8,2).


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Auf diese Fragen gibt es nur eine Antwort.

Gibt es keinen Gott ist alles sinnlos und es ist egal ob man Gutes oder Böses tut.

Gibt es Gott, ergibt alles einen Sinn, auch wenn wir menschen ihn nicht immer sofort erkennen.

Religionen sind für die menschen da, dass sie einen Weg zu Gott finden.

Christentum ist der Weg Gottes zu den menschen.

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Die Antwort lautet: Zweiundvierzig.

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